Windows RT Update Fehler 8007000E und andere Surface RT Update Probleme beheben

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Solltet ihr irgendwann in der Zukunft durch irgendeinen Zufall an einem Surface RT rumtüfteln, werdet ihr wahrscheinlich ein dysfunktionales Windows Update vorfinden unter Windows 8.1.

Ich durfte diese Woche ein jahrelang ungenutztes Surface 2 RT einrichten, das zuletzt auf Windows RT 8.1 lief. Es hatte somit nicht einmal die letzte Version namens „Windows 8.1 Update 3“ oder „Windows 9“, wie ich es nenne.

Wer auf dem Surface RT jedoch das Windows 8 Desktop-Startmenü verwenden möchte, benötigt allerdings die aktuellste Software. Unerfreulicherweise steckt dabei der Windows Update-Dienst und kein einfacher Trick scheint Abhilfe zu schaffen.

Grund dafür ist, dass offenbar in einigen Versionen von Windows RT 8.1 der Windows Update-Dienst nach einer längeren Zeit ohne Updates nicht mehr funktioniert. Grund dafür ist anscheinend ein Memory Leak, der den Fehler 8007000E produziert. Einen Fix gibt es auf zahlreichen inoffiziellen Seiten verteilt, wobei keine der Lösungen vollständig und keine auf Deutsch existiert. Obwohl die Geräte nun längst ihr EOL erreicht haben, möchten wir diesen Support-Artikel veröffentlichen, um hoffentlich irgendwann einem Tüftler nützlich zu sein.

Windows RT Update Fehler 8007000E beheben

  1. Führt eine Wiederherstellung eures Surface (2 RT) durch per Einstellungen oder optional, idealerweise per Factory Image.
  2. Vor der Installation jedes Updates: WLAN deaktivieren, dann Update starten!
  3. Ladet das Update KB3173424 herunter und installiert es:

    http://download.windowsupdate.com/d/msdownload/update/software/crup/2016/06/windows8.1-kb3173424-arm_e11b6837c0586d2b8d887f3bc33b3372fe83c8c7.msu
  4. Startet den Computer neu, startet das WLAN und prüft nach Updates. Im Regelfall wird es jedoch noch nicht funktionieren.
  5. Ladet das Update KB2919355 herunter und installiert es: http://download.windowsupdate.com/msdownload/update/software/crup/2014/02/windows8.1-kb2919355-arm_a6119d3e5ddd1a233a09dd79d91067de7b826f85.msu
  6. Startet den Computer neu.
  7. Ladet das Update KB3172614 herunter und installiert es:

    http://download.windowsupdate.com/c/msdownload/update/software/updt/2016/07/windows8.1-kb3172614-arm_3d918d6c809bf6f57c8fcefa5db5c739e1754426.msu
  8. Schaltet nun das WLAN ein und sucht nach Updates. Nun sollte es funktionieren.

Solltet ihr bei der Installation der Updates eine Fehlermeldung erhalten, empfiehlt sich das WLAN zu deaktivieren und danach vor den Updates einen Neustart durchzuführen. Danach mit immer noch deaktiviertem WLAN die Updates installieren.

Gedanken zum Surface 2 RT im Jahr 2022

Abseits der Update-Probleme und der im Feuer der Hölle geschmiedeten Touch-Tastatur war das Benutzererlebnis am Surface 2 RT mit Nvidia Tegra-ARM-Prozessor und 2 GB RAM ein Flottes und absolut Geschmeidiges. Windows RT 8.1 läuft fantastisch auf der bald 10 Jahre alten Hardware. Die Touch-Bedienung des Startbildschirms ist intuitiv, unglaublich schnell und visuell ansprechend.

Der Metro Internet Explorer 11 verfügt über ein wunderbar intuitives gestenbasiertes Vollbild-Interface, das mir sogar während der furchtbar frustrierenden Suche nach einer Lösung für mein Update-Problem echt Spaß gemacht hat. War Windows 8 vielleicht einfach seiner Zeit voraus?


Quellen:

XDA Developers Forum

Microsoft Answers Forum

Windows 11 KB5012643 verursacht kuriosen Safe-Mode-Fehler

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  • Windows 11 KB5012643 verursacht kuriosen Safe-Mode-Fehler

Microsoft hat kürzlich das optionale KB5012643 Update für Windows 11 ausgerollt, mit einer Reihe von kleinen Verbesserungen. Ausreichend getestet hat man das Update offenbar nicht, denn es verursacht einen dysfunktionalen Safe Mode.

Wer nach der Installation von KB5012643 in den abgesicherten Modus bootet, wird diesen teilweise nicht benutzen können. Es tritt dabei der Fehler auf, dass der Bildschirm plötzlich flackert und der Safe Mode somit nicht benutzbar ist. Das Problem wurde von Nutzern direkt nach Installation des Updates bemerkt, tritt jedoch nur auf, wenn man den abgesicherten Modus ohne Netzwerktreiber startet.

In einem Support-Dokument rät Microsoft, stattdessen den abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern zu benutzen. Nutzer auf Twitter berichten indes bereits, dass Microsoft bereits ein Notfall-Update veröffentlicht hat. Es handelt sich hierbei um einen Known Issue Rollback (KIR), wobei auch der gepatchte Code auch nach Installation des Updates vorhanden bleibt. Sofern sich beim Patch ein Bug zeigt, kann Microsoft serverseitig den problematischen Patch deaktivieren und stattdessen den Code von vor dem Update reaktivieren.

Es sollte somit höchstens 24 Stunden nach der Installation des ersten Updates dauern, bis der Fix auf betroffenen Geräten installiert ist. Ein Reboot sollte ausreichen, dass der alte Code aufgespielt wird.


Quelle: Microsoft

Audacity: Open-Source Audio-Editor kommt in den Microsoft Store

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  • Audacity: Open-Source Audio-Editor kommt in den Microsoft Store

Das Open Source Audiobearbeitungsprogramm Audacity ist ab sofort offiziell im Microsoft Store erhältlich. Der Grund für den Release ist allerdings nicht zwingend der Wille der Entwickler an sich, sondern die Vielzahl an Fakes, die im Store kursieren.

Eine Vielzahl an Programmen unter dem Namen Audacity bereits im Microsoft Store, darunter auch einige kostenpflichtige Optionen. Einige Entwickler nutzen die quelloffene Natur des Programms, um damit Nutzern ihr Geld abzuknöpfen. Während es rechtlich ein komplexes Thema sein mag, störte diese Tatsache bei Microsofts App-Store-Team jedoch offensichtlich niemanden.

Entsprechend waren die Entwickler gezwungen, das Original nun auch tatsächlich kostenlos im Microsoft Store bereitzustellen. Unter dem einfachen Namen „Audacity“ findet ihr das Programm eventuell im Microsoft Store, wenn ihr euch an den zahlreichen und teils kostenpflichtigen Fakes vorbeigekämpft habt.

Audacity im Microsoft Store lädt exakt dasselbe Programm wie auf der offiziellen Seite herunter, was dank der neuen Richtlinien des App-Stores nun ohne Weiteres möglich ist.

EU fordert iPhone-Browserwahl, USB-C und Apple Pay-Öffnung

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  • EU fordert iPhone-Browserwahl, USB-C und Apple Pay-Öffnung

Die Europäische Union könnte Apple zu einer Reihe von bahnbrechenden Änderungen bei seinen Produkten bewegen. Neue Gesetze wie der DMA sowie der DSA könnten hierfür sorgen.

Der Digital Markets Act der Europäischen Union soll nach Beschluss 2024 in Kraft treten und dieser könnte Apple dazu bewegen, seine bislang eiserne Kontrolle über Browser-Engines am iPhone zu lockern. Momentan müssen nämlich alle Drittanbieter-Browser Apples eigene Webkit-Engine nutzen, damit also auch Microsoft Edge, Google Chrome und Firefox. Jede Webkit-Sicherheitslücke, die Safari dadurch mit sich bringt, haben auch alle anderen Browser am iPhone automatisch.

Der revidierte Entwurf des DMA sieht nun vor, dass Browser-Engines separat von der Plattform betrachtet werden müssen. Konkret heißt es im Entwurf:

„Gatekeeper sollten daher ihre Position als Unternehmen, die Kernplattformdienste bereitstellen, nicht dazu nutzen, von ihren abhängigen gewerblichen Nutzern zu verlangen, dass sie im Rahmen der Bereitstellung von Diensten oder Produkten durch diese gewerblichen Nutzer einen der vom Gatekeeper selbst bereitgestellten Dienste nutzen.“

Demnach sollte Apple künftig nicht mehr in der Lage sein, Webkit als Browser-Engine für Drittanbieter-Produkte zu erfordern.

Apple Pay: Öffnung für andere Betreiber

Seit der Vorstellung von Apple Pay im Jahr 2014 ist Apple der einzige Anbieter von Bezahl-Lösungen am iPhone. Andere Dienstleister wie auch Banken können den verbauen NFC-Chip am iPhone schlichtweg nicht nutzen, da die Schnittstellen dafür von Apple nicht freigegeben wurden. Entsprechend hat sich Apple durch diesen Entschluss am iPhone ein Monopol bei Beizahldienstleistern geschaffen.

Die EU untersucht diesen Fall bereits zwei Jahre lang und Apple könnte hierfür noch in Höhe von 10 Prozent des globalen Jahresumsatzes gestraft werden. Die neuen Gesetze würden jedoch sicherstellen, dass auch andere Anbieter die NFC-Technologie am iPhone nutzen können.

USB-C am iPhone

Vor rund einer Woche hat die EU zudem eine Vereinheitlichung des Standards für Ladekabel kleinerer Geräte beschlossen. Die neue Richtlinie wurde bereits im Ausschuss für den Binnenmarkt und Verbraucherschutz des EU-Parlaments abgesegnet und könnte nach dem Passieren des EU-Ministerrats bald als Verordnung in Kraft treten.

Dies würde Apple dazu zwingen, USB-C als Standard-Anschluss für sein iPhone zu implementieren. Der Konzern aus Kalifornien, welcher sich auch besonders umweltbewusst zeigen will, hatte in den vergangenen Monaten jedoch fleißig Lobby-Arbeit dagegen geleistet. Der Innovationsführer möchte weiterhin seinen USB 2.0-basierten Lightning-Anschluss in hochmodernen iPhone-Smartphones verbauen.

Katastrophe: Microsoft spricht im Werbevideo über das Windows 11 Startmenü

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  • Katastrophe: Microsoft spricht im Werbevideo über das Windows 11 Startmenü

Microsoft erklärt in einem neuen Werbevideo auf dem Windows Insider YouTube-Kanal den Designprozess des Windows 11 Startmenüs. Für das Video hat man sich echt Mühe gegeben.

Zu versuchen, das funktionsarme Startmenü von Windows 11 zu erklären, ist sicherlich keine einfache Aufgabe gewesen für den Regisseur. Die Interviews mit den verantwortlichen Designern, Programm-Managern und Forschern sollen den Eindruck kreieren, Microsoft habe sich Gedanken zum Startmenü gemacht. Darin hört man allerdings nichts als belanglose Statements, darunter: „Sollten wir es links positionieren oder zentral?“ Wie wär’s mit oben? Oh, verdammt.

Oder: „Soll es eine Suchleiste geben?“ Außerdem: „Braucht es eine Alle-Apps-Liste?“ Idealerweise nicht. „Einige Leute dachten, das Wetter sei wichtig, aber andere waren sich nicht sicher.“ Gut, dass wir also die Wetter-Live-Tiles im Startmenü abgeschafft haben.

Dass man angesichts dieses sorgfältigen Designprozesses nur jenes Startmenü kreiert hat, das in Windows 11 ausgeliefert wurde, ist in Wahrheit gar kein Wunder. Mit einer beinahe funktionslosen Taskleiste und einem spartanischen Startmenü ohne wirklichen Mehrwert zu Desktop-Icons oder der Taskleiste selbst, erscheinen Microsofts Aussagen im Video zudem mehr als unglaubwürdig. Darin will man seinen Nutzern ernsthaft verkaufen, man habe Feedback beim Designprozess berücksichtigt.

Linux mit dem Windows 11 Startmenü

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