Signal: Messenger erlaubt bald die Änderung der Telefonnummer

Eine der großen Schwächen des Messengers Signal ist die Tatsache, dass er derzeit nicht möglich ist, seine Rufnummer zu ändern. Habt ihr also mal eine neue Rufnummer, dann fangt ihr quasi wieder von Anfang an. Wenn sich jemand mit eurer alten Rufnummer auf seinem Mobiltelefon registriert, dann hat er einen leeren Nachrichtenverlauf. Eure Kontakte werden auch auf eine Änderung der Sicherheitsnummer aufmerksam gemacht, wenn sie Nachrichten an die alte Rufnummer senden.

Signal empfiehlt bislang den Weg, alle Gruppen zu verlassen, Kontakte zu informieren und die Registrierung der alten Nummer aufzuheben. Nun hat man bei Signal eine willkommene Änderung durchgeführt, denn Nutzer können ihre Nummer ändern. Bislang befindet sich die Funktion im Testlauf für Nutzer der Betaversion des Messengers, bald aber dürften alle Nutzer ihre Nummer bei Signal ändern können.

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Video zeigt Andromeda: Windows Phone für Surface Duo durchgesickert

Altes Konzeptbild des Surface Duo, damals Andromeda

Neben den zahlreichen und vor allem irrelevanten Meldungen der Medienwelt, soll es heute ausnahmsweise um etwas wirklich wichtiges gehen. Nämlich Windows Phone. Der Begriff Andromeda dürfte bei langjährigen Lesern ein gewisses Nostalgie-Gefühl auslösen. Denn während wir damals mit letzter Kraft unser mit Displaybrüchen verziertes Lumia 950 in den Händen hielten, blickten wir zu einem vielversprechenden Projekt auf. Die Vorstellung war eine Revolution des mobilen Markts, ausgelöst durch eine perfekte Symbiose von Hard- und Software. Sowie einem kampfhungrigen Microsoft, die den mobilen Markt erobern wollten.

Nach vierjähriger, pausenloser Berichterstattung über Gerüchte und neu angemeldeter Patente, stellte Microsoft das Projekt schlussendlich ein. Zwar erschien 2020 noch die Hardware in Form des Surface Duos, doch darauf lief eine recht unspektakuläre sowie fehlerbehaftete Android-ROM.

Jetzt schreiben wir das Jahr 2022 und es ist tatsächlich ein Video von Windows Central aufgetaucht, in dem AndromedaOS zu sehen ist. Dabei handelt es sich um eine spezielle Windows Phone-Version, die für das Surface Duo vorgesehen war. Somit wird es endlich Zeit einen Eindruck davon zu bekommen, was Microsoft vor Verwurf geplant hatte.

Ein System voller kreativer Ansätze, die Evolution von Windows Phone

Das Windows Phone-Team hat erneut ihre kreative Ader ausgelebt. Obwohl die gezeigte Systembuild ungefähr vier Jahre alt sein dürfte, macht die Benutzeroberfläche einen modernen Eindruck. Die Bedienung ist auf Gesten ausgelegt, auch die damals neuartigen Wischgesten von iOS sind vorzufinden. Eine laufende App lässt sich jederzeit mit einem Wisch vom unteren Bildschirmrand nach oben minimieren.

Screenshot des Action-Centers unter Andromeda

Ebenfalls angeknüpft an iOS ist das neue Action-Center, welches keinerlei Benachrichtigungen auflistet. Stattdessen schafft man genügend Raum, um viele Schnellaktionen mit hohem Informationsgehalt darzustellen. Besonders interessant dürfte der vollwertige Lautstärkeregler sein, der die Auswahl des Standardaudioausgabegeräts erlaubt.

Screenshot der Benachrichtigungsliste. Über den Benachrichtigungen sitzt der typische Cortana-Kreis. In der Mitte befinden sich alle Benachrichtigungen. Unten ein Mikrofon-Symbol, um mit Cortana reden zu können.

Die Benachrichtigungen finden sich stattdessen in einem separaten Menü vor, welches mit einer Wischgeste vom rechten Bildschirmrand zur Mitte aufgerufen wird. Ähnlich zum Tablet-Modus von Windows 10. Statt nur stumpf die Benachrichtigungen aufzulisten, haben die Entwickler den interessanten Schritt gewagt und Cortana mit der Benachrichtigungsliste verknüpft. Somit hätte die digitale Assistentin einen hohen Stellwert gehabt, die heute auch nur ein Schatten ihrer selbst ist.

Windows Phone Startmenü mit Live-Kacheln, geöffnet über den Andromeda-Notizenflächen-Startbildschirm

Abgesehen von dem modernen Erscheinungsbild besitzt das System auch Konzepte, die in dieser Form nirgendwo sonst vorzufinden sind. Der große Fokus auf die Stifteingabe hat dafür gesorgt, dass die Startseite nicht von Kacheln bedeckt ist, sondern eine vollwertige Notizfläche darstellt. Richtig gelesen, entsperrt man das Surface Duo oder minimiert eine App, ist der Ausgangspunkt eine Whiteboard ähnliche Schreibfläche für den Surface Pen. Die Live-Kacheln und die App-Liste liegen nicht mehr im Fokus, sind aber noch vorhanden. Erreichen kann man beides mittels einer weiteren Wischgeste, vom linken Bildschirmrand hin zur Mitte. Dabei ist es egal, ob man auf der Startseite ist oder innerhalb einer Anwendung, die Kachel-Seite öffnet sich immer. Anschließend sieht es so aus, wie auf dem Screenshot.

Besonders beeindruckend ist die Tatsache, dass das Fenstermanagement für alle Dual-Display-Szenarien bereits vollständig implementiert ist. Man kann also pro Bildschirm eine App anzeigen lassen. Mit einer schnellen Wischgeste lässt sich die aktuelle App zum anderen Bildschirm verschieben. Hält man eine App gedrückt und bewegt sie zur Bildschirmmitte, so erstreckt sie sich über beide Bildschirmhälften, um die geteilte Ansicht zu aktivieren. Dementsprechend konnte diese interne Windows Phone-Build schon damals genau das, was das Surface Duo Android-System heute beherrscht.

Microsofts schmerzhafter Rückzug

Das Entwicklerteam bei Microsoft hat sich also große Gedanken gemacht, wie man dieses neuartige Gerät mit einer neuartigen Software füttern kann. Herausgekommen ist ein sehr modernes System, mit einer Vielzahl an kreativen Ansätzen, die nochmal das Talent des Windows Phone-Teams eindrucksvoll unter Beweiß stellen. Es sei also jedem Windows Phone-Fan geraten, einen Blick in das folgende Video zu werfen und die Änderungen auf sich wirken zu lassen.

Am Ende wünscht man sich vielleicht doch, dass das Surface Duo bereits 2018 mit Windows Phone erschienen wäre. Zwar wäre das Gerät von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen, aufgrund der geringen App-Auswahl. Doch immerhin hätte es eine größere mediale Präsenz genossen und frischen Wind auf den Markt gebracht. Die endgültige Auslieferungsversion vom Duo, die 2020 mit Android kam, ist sowieso gescheitert, trotz eines vollwertigen Play Stores. Es hätte also keinen Unterschied gemacht, ob das Gerät mit Windows Phone oder mit Android scheitert.

Video: das ist Microsofts eingestelltes Andromeda OS auf dem Lumia 950

Das System kann leider nicht auf einem Surface Duo vorgeführt werden, deswegen läuft es auf einem Lumia 950. Auf diesem Gerät haben die Entwickler bei Microsoft das System übrigens auch getestet, weil sie während der Entwicklung kein Surface Duo hatten bzw. diese rar gesät waren. Zudem betonen wir nochmal ausdrücklich, dass es sich um ein unfertiges System handelt. Dementsprechend ist kein Menü schön anzusehen.

OnePlus 10 Pro: Erste offizielle Details zu den Neuerungen der Hasselblad-Kamera

Mit der üblichen Häppchen-Taktik bestätigte OnePlus diese Woche bereits das Design des kommenden Flaggschiffs OnePlus 10 Pro. Außerdem gab man auch erste technische Details des neuen Smartphones der BBK-Tochter bekannt. Wobei man auch hier sagen muss, dass OnePlus weitgehend Leaks bestätigte, die im Vorfeld kursierten. Spannender wird es da bei den Informationen bezüglich des Kamera-Setups, welches im OnePlus 10 Pro steckt. Dazu war bislang – meines Wissens nach – nichts (so detailliertes) bekannt.

Aus den Rendern des Designs ließ sich bereits ein Triple-Kamera-Setup sowie eine fortgeführte Kooperation mit den Schweden ableiten. Dreimal Hasselblad heißt es da für die Kamera: Haupt-, Tele- sowie Ultraweitwinkel-Kamera. Man gab hier bereits bekannt, dass jene mit 48, 50 sowie 8 Megapixeln auflösen sollen. Auf der Front setze man auf 32 Megapixel. Der zusätzliche Sensor der Vorjahre auf der Rückseite entfällt damit und man konzentriert sich (endlich) erst einmal auf das Wesentliche. Neuerungen gibt es auch in puncto Ultraweitwinkel-Kamera und Software, die ebenfalls mit spannenden Neuerungen aufwarten soll.

Bedeutet im Marketing-Sprech von OnePlus auch eine „OnePlus Billion Color Solution“ oder anders gesagt 10-Bit-Farben mit Hasselblad-Farbkalibrierung für alle drei Linsen. Damit könne man 64-mal mehr Farben verarbeiten als das OnePlus 9 Pro und decke den DCI-P3-Farbraum um 25 Prozent höher ab. Bleibt zu hoffen, dass alle Linsen damit nun auch eine identische Farbkalibrierung im Ergebnis aufweisen. Das war bisher – neben dem Tele-Objektiv selbst- wohl eines der größeren Mankos.

Im Pro-Modus sind sogar 12-Bit-RAW-Aufnahmen möglich. Der Pro-Modus funktioniert nun mit allen Linsen – wie übrigens beim OnePlus 9 Pro auch unter Android 12. Hier setze man auf Hasselblads Natural Color Solution in Sachen farblicher Abstimmung. Außerdem bietet man mit RAW ein für OnePlus-Geräte neues Format, welches RAW-Aufnahmen mit computergestützter Fotografie verbindet. Quasi eine Art Automatikmodus, der euch dennoch sämtliche Vorzüge von RAW, wie dem größeren Dynamikumfang oder der Rauschunterdrückung, mitbringt und sich im Nachgang besser bearbeiten lässt.

Die bislang größte Neuerung, die man für die Kamera zu verkünden weiß: Der Ultraweitwinkel-Sensor ist jetzt wirklich „ultra weit“ und bietet ein vergrößertes Sichtfeld von 150 Grad. Folgende Beispielbilder sollen den Effekt vergleichend zeigen. Einmal das OnePlus 9 Pro und einmal das OnePlus 10 Pro mit der Ultraweitwinkel-Kamera:

Zudem bietet man einen Modus an, welcher den Fisheye-Look nachahmt. Mittels KI-Verzerrungskorrektur sollen auch Aufnahmen mit Sichtfeld von 110 Grad möglich sein.

Auch beim Filmen möchte man eine Schippe drauflegen. Mit dem neuen Film-Modus lassen sich unter anderem ISO-Wert und Verschlusszeit festlegen. Auch während der laufenden Videoaufnahme. Gefilmt werden kann mittels LOG-Format auch ohne voreingestelltes Bildprofil. Das Material soll da einen größeren Dynamikbereich aufweisen und lässt sich einfacher bearbeiten.

Mit dem 11. Januar um 7 Uhr am Morgen steht nun auch der Zeitpunkt des offiziellen Launch-Events in der kommenden Woche. Die Uhrzeit ist hierbei angepasst an den Launch in Hongkong. Vorerst soll das Smartphone nämlich nur wie vermutet in China auf dem Markt starten. Europa folge dann „später im Jahr 2022“. Solltet ihr aber interessiert sein, dann lohnt es sich am Dienstag bereits alle Informationen der Vorstellung bei uns nachzulesen.

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Xiaomi 12X: Das ist das abgespeckte Xiaomi 12

Fast untergegangen ist das Xiaomi 12X – das wurde quasi „nebenbei“ zum Xiaomi 12 und zum Xiaomi 12 Pro gezeigt. Steckt weniger drin, deshalb ist es auch eine Ecke günstiger. Auch hier gilt: Termine oder gar Preise für Deutschland gibt es keine – vielleicht schaffen es ja Xiaomi 12 und 12 Pro zu uns, während das Xiaomi 12X irgendwie anders vermarktet wird.

Was steckt also drin?

Beim Xiaomi 12X (MIUI 13 nebst Android 12) setzt man auf ein 6,28 Zoll (15,95 cm) (FHD 120Hz, 12bit) OLED-Display mit Fingerabdruckleser unter dem Display. Das ist also ein noch als kompakt zu bezeichnendes Smartphones in der Größe des Xiaomi 12. Unter der Haube findet man einen Snapdragon 870.

Drei Kameras sind rückseitig verbaut, da setzt man 50 MP 13 MP 5 MP ein, die Selfie-Cam im Punch-Hole ist 32 MP stark. Xiaomi setzt auf einen Akku, der 4.500 mAh stark ist, er lässt sich kabelgebunden mit 67 Watt laden. Der aufmerksame Beobachter merkt: kein drahtloses Laden und ein anderer Prozessor – bis hierhin aber ein Xiaomi 12.

Xiaomi setzt beim 180 Gramm schweren Xiaomi 12X ebenfalls auf Lautsprecher von Harman Kardon, wobei dies bei Smartphones sicherlich auch kein so dolles Gütezeichen ist. Das Gerät verfügt über die Unterstützung für WiFi 6E an Bord. Ferner erwähnenswert: LPDDR5 und UFS 3.1 beim Speicher, Bluetooth 5.1 und NFC sowie eine Infrarotschnittstelle.

Zu haben ist das Xiaomi 12 in China in den Ausführungen 8 GB RAM / 128 GB Speicher, 8 GB / 256 GB und 12 GB / 256 GB. Wie hoch die Europreise für die drei Modelle wären, würde man 1:1 umrechnen? 445 Euro, 487 Euro und 529 Euro.

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Corona-Warn-App: Ab 16.12. auch in Hessen zum Einchecken nutzbar

Vermutlich haben es viele Bundesbürger schon mitbekommen und nutzen es sogar: mit der Corona-Warn-App kann man sich ja mittlerweile auch einchecken. Dies war aber bislang nicht im schönen Hessen möglich. Ab dem 16. Dezember ist es aber so, dass auch dort die neue und angepasste Coronavirus-Schutzverordnung gilt, die am 24. November abgenickt wurde. Paragraph 4 der Kontaktdatenerfassung sieht wie folgt die Änderung vor: „Die Kontaktdatenerfassung nach Satz 1 ist nicht erforderlich, wenn die Person, deren Daten zu erfassen wären, die in der Corona-Warn-App des Robert Koch-Institutes enthaltene QR-Code-Registrierung nutzt.“

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