Medienhäuser fordern faire Regeln für KI

In Deutschland gibt es eine Menge Medienangebote, die für die Meinungsbildung wichtig sind. Doch ARD, ZDF, BDZV, MVFP und VAUNET (der Verband Privater Medien) sehen die Vielfalt durch künstliche Intelligenz in Gefahr. Das Problem? Große Tech-Konzerne nutzen journalistische Inhalte, um ihre KI-Modelle zu trainieren und Antworten zu generieren. Dabei fließen zwar Unmengen an Arbeit und Geld in die Recherche, am Ende landen die Nutzer aber oft direkt bei der KI-Zusammenfassung, statt die Webseite des Urhebers zu besuchen. Das entzieht den Verlagen und Sendern die Grundlage für ihre Finanzierung.

Die Verbände haben nun gemeinsame Eckpunkte vorgelegt, um gegenzusteuern. Sie verlangen mehr Kontrolle darüber, wie ihre Texte und Beiträge verwendet werden. Wenn eine KI journalistische Inhalte nutzt, soll das nicht nur offengelegt, sondern auch fair bezahlt werden. Das Urheberrecht muss hier deutlich gestärkt werden, damit Medienhäuser nicht zu reinen Datenlieferanten für die Plattformen verkommen. Es geht darum, dass die Urheber selbst entscheiden können, ob ihre Arbeit als Trainingsmaterial dient.

Auch beim Medienrecht sehen die Akteure Handlungsbedarf. Die großen Plattformen fungieren als Gatekeeper und bestimmen, was Menschen überhaupt noch finden. Damit journalistische Vielfalt erhalten bleibt, braucht es Regeln für die Sichtbarkeit und Kennzeichnung der Originalquellen. Das Europäische Parlament hat im März 2026 bereits Signale für einen besseren Schutz gesendet. Jetzt ist die Politik am Zug, diese Forderungen in Gesetze zu gießen, damit der Medienstandort gegen die Marktmacht der KI-Riesen bestehen kann.

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OpenPV: Browser-Tool simuliert Solarpotenzial und Wirtschaftlichkeit

Beim Planen einer Solaranlage auf eigenem Grund steht man schnell vor der Frage: Taugt der eigene Standort überhaupt etwas? Das hängt von zig Faktoren ab – Dachneigung, Nachbargebäude, lokales Klima – dass eine allgemeine Antwort schlicht nicht möglich ist. Genau hier setzt OpenPV an, ein browserbasiertes Werkzeug, das sowohl für Mieter als auch für Eigentümer das photovoltaische Potenzial einzelner Gebäude simuliert. Programmiert wurde das Ganze von einem kleinen Team, das sich vollständig nebenberuflich um das Projekt kümmert. Hinter OpenPV steckt kein Unternehmen mit Verkaufsinteresse. Die Plattform wurde mit öffentlichen Mitteln finanziert, der Quellcode ist als Open-Source-Projekt frei verfügbar.

Der Einstieg geht so: Gebäude suchen (auch Adresseingabe möglich) oder auf der Karte antippen, Simulation starten – fertig. Die Berechnungen laufen dabei vollständig lokal im Browser, es werden also keine Gebäudedaten an fremde Server geschickt. Als Datengrundlage dienen die LOD2-Gebäudemodelle der Landesvermessungsämter, eine Basiskarte des BKG sowie die Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes zur direkten und diffusen Sonneneinstrahlung.

Die Eckpunkte symbolisieren bei der Planung die Umrandung der Solarflächen

Das technische Herzstück ist die sogenannte Verschattungsanalyse. Für die direkte Einstrahlung mittelt die Software über 100 zufällig gewählte Sonnenstände im Jahresverlauf, wobei dieser Wert in den Einstellungen angepasst werden kann. Damit Schattenwürfe möglichst genau ausfallen, zieht das Tool nicht nur die unmittelbare Nachbarschaft heran, sondern auch ein 30-Meter-Geländemodell – Hügel und Berge in der Umgebung fließen also mit ein. In Bundesländern, die ihre Laserpunktwolken offen zugänglich machen, etwa Bayern, werden sogar Bäume in die Schattenberechnung einbezogen. Das Ergebnis wird farblich auf dem 3D-Modell dargestellt: Gelb steht für hohes Potenzial, Dunkelblau für starke Verschattung.

Nach der Simulation der Sonneneinstrahlung geht es an die Planung. Eine Zeichenfunktion erlaubt es, Solarmodule mit frei wählbaren Eckpunkten direkt auf Dach oder Fassade zu setzen. Auf dieser Basis schätzt OpenPV dann den jährlichen Stromertrag. Wer die Wirtschaftlichkeit prüfen möchte, kann das ebenfalls im Tool erledigen. Auch ein Batteriespeicher lässt sich in die Berechnung mit aufnehmen. Am Ende steht eine Schätzung, wie viel Strom nicht mehr aus dem Netz bezogen werden müsste – und was das bei aktuellen Strompreisen in Euro bedeutet. Ja, das Ganze mag alles nischig sein – bei der Planung einer entsprechenden Solaranlage wird das dem einen oder anderen aber mit Sicherheit noch nützlich sein.

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Immer wieder sonntags KW 19: Home Assistant, Mobilfunk, Apple und Sonos

Moin zusammen! Erst einmal wünsche ich einen schönen Sonntag. Wie üblich gibt es bei uns als ersten Beitrag des Sonntags einen kleinen Rückblick auf die zurückliegende Woche und die Top-Themen. Ob es wirklich Top-Themen sind, darüber lässt sich streiten, doch sie wurden häufig aufgerufen.

Doch letzten Endes wisst ihr selbst: Die Woche brachte wesentlich mehr. Ob neue Software im Stile von Snapseed, mal wieder einige Tests und Software-Vorstellungen, Berichte darüber, was die Politik in der Technikwelt ändern will. Schaut bei Langeweile gerne in unsere Archive. Und falls ihr bei uns am Ball bleiben möchtet:

Nun aber zum Rückblick über die Top 10, bevor es später dann mit den normalen News bei uns weitergeht. Habt einen guten Tag!

Home Assistant 2026.5: Viele Neuerungen im nächsten Release

Die Entwickler von Home Assistant haben erste Details zum kommenden Release 2026.5 veröffentlicht. Nutzer dürfen sich auf zahlreiche Verbesserungen bei Automationen, Integrationen und der Bedienoberfläche freuen. Wie gewohnt steht vor allem die stärkere Vereinfachung komplexer Smart-Home-Aufgaben im Mittelpunkt.

Tarif-Aktion bei Aldi Talk

Aldi Talk startet eine neue Tarifaktion für Mobilfunkkunden. Je nach Paket gibt es mehr Datenvolumen beziehungsweise bessere Konditionen zum bisherigen Preis. Solche Aktionen gehören mittlerweile fest zum Wettbewerb im Prepaid-Markt.

Congstar mit neuer Aktion

Auch Congstar legt mit einer frischen Aktion nach und bietet zusätzliche Vorteile für Neu- und Bestandskunden. Im Fokus stehen dabei höhere Datenvolumen und attraktive Einstiegspreise. Gerade im hart umkämpften Mobilfunkmarkt wird weiter kräftig an den Tarifen geschraubt.

Arbeiten in Deutschland: Viele Beschäftigte inszenieren Produktivität nur

Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass viele Beschäftigte ihre Produktivität im Arbeitsalltag eher darstellen, als tatsächlich produktiv zu sein. Hintergrund sind unter anderem Präsenzdruck und digitale Kontrollmechanismen. Das Thema dürfte in Zeiten von Homeoffice und hybrider Arbeit weiter an Bedeutung gewinnen.

Sonos hat Großes vor

Sonos plant offenbar größere Veränderungen und neue Produkte für die kommenden Monate. Das Unternehmen möchte sich breiter aufstellen und weitere Geräteklassen erschließen. Nach den turbulenten Monaten rund um die neue App steht Sonos allerdings weiterhin unter besonderer Beobachtung.

DHL: Die Deutsche Post verschwindet vom Parkett

Die traditionsreiche Marke Deutsche Post verschwindet zunehmend aus dem öffentlichen Auftritt des Konzerns. Künftig soll die Marke DHL stärker in den Vordergrund rücken. Damit reagiert das Unternehmen auf die internationale Ausrichtung des Geschäfts.

iOS 27: Apple Wallet soll neue Tricks können

Mit iOS 27 könnte Apple seiner Wallet-App neue Funktionen spendieren. Gerüchten zufolge arbeitet das Unternehmen an erweiterten Möglichkeiten für digitale Dokumente und Zahlungen. Apple treibt damit die Entwicklung der Wallet-App als zentrale Plattform weiter voran.

Google Pixel 10: Kein Zurück nach dem Mai-Update

Besitzer eines Google Pixel 10 sollten beim Mai-Update vorsichtig sein: Offenbar ist nach der Installation kein Downgrade mehr möglich. Wer aktualisiert, bleibt also auf der neuen Version. Solche Einschränkungen sorgen bei experimentierfreudigen Nutzern erfahrungsgemäß nicht unbedingt für Begeisterung.

Bosch eBike Flow App: Software-Update bringt mehr Power

Bosch verteilt ein weiteres Update für die eBike-Flow-App. Nutzer erhalten neue Funktionen und Verbesserungen für Motorunterstützung sowie Fahrverhalten. Besonders Vielfahrer dürften von den zusätzlichen Anpassungsmöglichkeiten profitieren.

Google Gemini: Neuer Ultra-Lite-Tarif und Verbrauchsübersicht im Anmarsch

Google arbeitet offenbar an einem neuen Ultra-Lite-Tarif für Gemini. Zusätzlich soll es eine Übersicht über den eigenen Verbrauch und die Nutzung geben. Das deutet darauf hin, dass Google seine KI-Angebote künftig stärker staffeln und monetarisieren möchte.

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Brave Browser: E-Mail-Aliase in der Nightly-Version testen




Brave integriert eine neue Funktion für E-Mail-Aliase in die Nightly-Version des Desktop-Browsers. Der Dienst soll die Privatsphäre schützen, indem Nutzer bei Registrierungen nicht mehr ihre echte Adresse angeben müssen. Die Funktionsweise kennt ihr ja sicher.

Eingehende Nachrichten leitet Brave an das hinterlegte Hauptkonto weiter. Wer die Funktion ausprobieren möchte, legt unter brave://settings/email-aliases ein Brave-Konto an. Über das Kontextmenü per Rechtsklick in E-Mail-Feldern lassen sich neue Aliase direkt erstellen. Die Verwaltung erfolgt in den Einstellungen unter dem Punkt Autofill. Dort können bis zu fünf Aliase erstellt, mit Notizen versehen oder bei Bedarf gelöscht werden (der Firefox erlaubt kostenlos übrigens 50).

Das Löschen beendet sofort den Empfang von Spam dieser spezifischen Quelle. Brave gibt an, dass E-Mails nur kurz für Viren- und Spamfilterung verarbeitet und innerhalb weniger Sekunden nach der Zustellung vom Server gelöscht werden. Eine Speicherung der Inhalte findet nicht statt.

Erstellte Notizen zu den Aliasen bleiben lokal gesichert und werden Ende-zu-Ende verschlüsselt über Brave Sync abgeglichen. Aktuell ist das Feature auf den Desktop beschränkt, eine Umsetzung für Mobilgeräte soll später folgen.

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Gmail: Help me write in Workspace wird persönlicher

Google baut Help me write in Gmail weiter aus. Die Funktion soll künftig nicht nur beim Formulieren helfen, sondern E-Mails stärker auf euren persönlichen Stil und den passenden Kontext zuschneiden.

Neu sind im Grunde zwei Punkte. Zum einen kann Help me write auf Wunsch Kontext aus Google Drive und Gmail einbeziehen, um Inhalte direkt in einen Entwurf zu übernehmen. Zum anderen soll sich der Assistent stärker am Ton und Stil bereits geschriebener E-Mails orientieren. Gerade für Standardantworten, Statusmeldungen oder Rückfragen soll das Zeit sparen.

Google nennt als typische Einsatzzwecke unter anderem Antworten an Kunden und Partner, Projektupdates, Team-Ankündigungen oder auch Feedback-Schleifen. Aktiv ist das Ganze standardmäßig, sofern Gemini for Workspace in Gmail und der Zugriff über Workspace Intelligence auf Gmail freigeschaltet sind.

Der Rollout hat am 5. Mai 2026 begonnen und kann sich laut Google über mehr als 15 Tage ziehen. Verfügbar ist das Feature für diverse Business-, Enterprise-, Consumer- und Education-Tarife.

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