Bundesgerichtshof: Urteil zu Online-Hotelbewertungen

Der Bundesgerichtshof hat laut der Tagesschau ein spannendes Urteil gefällt. Jenes dreht sich um Hotelbewertungen auf Online-Portalen. Generell spielt man da den Hotelbetreibern in die Hände. So seien die Portalbetreiber im Zweifelsfall in der Pflicht, bei Bewertungen sicherzustellen, dass die Nutzer auch tatsächlich dort zu Gast gewesen seien.

Beispiel: Ein vermeintlicher Gast gibt auf einem Online-Portal eine negative Hotelbewertung an. Das Hotel meldet sich nun beim Portal und beanstandet, dass der „Gast“ nie das Hotel besucht habe. Jetzt muss das Portal sicherstellen, dass die Bewertung entweder legitim ist oder sie entfernen. Bleibt das Portal untätig, ist zu unterstellen, dass es keinen Kontakt zwischen dem vermeintlichen Gast und dem Hotel gegeben hat. Die Bewertung gilt dann als widerrechtlich und das Portal haftet. Jetzt kann das betroffene Hotel eine Unterlassung fordern.

Hintergrund des Urteils: Ein Ferienpark hatte ein großes Online-Portal aufgefordert, etwa ein Dutzend negativer Bewertungen zu entfernen. Die Bewertungen wurden anonym abgegeben. Anreiz für solche Poster, außer zu trollen? Nun, sie erhalten auf dem besagten Portal Prämien in Form von Flugmeilen, wenn sie bis zu zehn Hotelbewertungen im Monat abgeben,

Meine Meinung: Schwierige Sache, denn selbst mancher legitime Gast wird keine Lust haben, auf einem Bewertungsportal für Hotels mit seinem Klarnamen zu arbeiten oder im Zweifelsfall den Aufwand betreiben, seine Reise wirklich nachzuweisen. Allerdings ist es auch verständlich, dass Hotels keine Lust auf negative Bewertungen haben, die möglicherweise potenzielle Gäste vergraulen, nur weil da jemand Flugmeilen sammeln möchte.

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Qualcomm plant wohl wieder Chips für Server

Einem Bloomberg-Bericht zufolge plant Qualcomm wohl die Rückkehr auf den Servermarkt mit neuen Chips auf ARM-Basis. Man beruft sich da auf Angaben von Personen, die mit diesen Plänen vertraut seien. Vor vier Jahren hatte Qualcomm diese Branche verlassen, der Hersteller könnte diesen Markt nun aber wieder erschließen, um Abhängigkeiten von der Smartphone-Branche zu verringern.

Publik wurden diese Pläne unter anderem, da man auf Amazon mit seiner AWS-Sparte als Abnehmer von Serverchips wohl mit entsprechenden Kaufangeboten zugegangen ist. Der Kauf des Chip-Startups Nuvia trägt demnach bereits erste Früchte. Vertreter von Qualcomm und Amazon lehnten eine Stellungnahme gegenüber Bloomberg aber noch ab.

Der Markt für Server hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt, diverse Unternehmen produzieren inzwischen eigene Chips – schauen wir mal, wie erfolgreich Qualcomms neue Bestrebungen da sein werden und, ob man Intel als Platzhirsch zurückdrängen könnte.

Immerhin sind die potenziellen Gewinne im Bereich Server-Chips vielversprechend. Gleichzeitig steigen die Ausgaben für Cloud-Infrastrukturen der großen Player. Und: Auch für Server werden zunehmend effizientere Prozessoren auf ARM-Basis entwickelt bzw. bei steigenden Energiekosten auch von den Kunden gefordert.

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DuckDuckGo blockiert jetzt auch Microsofts Tracking

DuckDuckGo hatte bisher mit einem Konflikt zur eigenen Agenda zu kämpfen. So soll das Projekt ja eine Suchmaschine mit möglichst viel Datenschutz und ohne Tracking darstellen. Auch auf den eigenen Browser hatte man das übertragen. Bisher musste man aber doch einige Tracker hinnehmen – die von Microsoft. Das liegt daran, dass DuckDuckGo Technologie von Bing einsetzt. Hinter den Kulissen konnte man sich aber jetzt mit den Redmondern einigen und kann in Zukunft auf die Tracker Microsofts verzichten.

Laut dem CEO, Gabe Weinberg, werde DuckDuckGo ab der nächsten Woche seinen Tracking-Schutz ausweiten und auch Scripts von Microsoft blockieren. Da betrifft sowohl seine eigenen Websites als auch seine Browser-Erweiterungen (Chrome, Firefox, Safari, Edge und Opera) sowie die Browser-Apps für Android und iOS. Die Scripts wurden nie direkt von DuckDuckGo bzw. den Apps oder eigenen Websites verwendet, konnten aber auf Websites Dritter aufploppen.

DuckDuckGo blockiert aber in Zukunft die Tracking-Anfragen von Microsoft durch folgende Sites:

  • adnxs.com
  • adnxs-simple.com
  • adsymptotic.com
  • adv-cloudfilse.azureedge.net
  • app-fnsp-matomo-analytics-prod.azurewebsites.net
  • azure.com
  • azure.net
  • bing.com
  • cdnnwlive.azureedge.net
  • clarity.ms
  • dynamics.com
  • fp-cdn.azureedge.net
  • licdn.com
  • linkedin.com
  • live-tfs-omnilytics.azurewebsites.net
  • msecnd.net
  • nlo-stl-web.azureedge.net
  • nuance.com
  • pestcontrol-uc1.azureedge.net
  • sdtagging.azureedge.net
  • serviceschipotlecom.trafficmanager.net

Es verbleiben aber noch einige Scripts, die DuckDuckGo als Standard durchlässt. Sie betreffen sogenannte „Conversions“, die feststellen, ob ein Klick auf eine Werbeanzeige auch zu einem Kauf führt. Dies lässt sich allerdings manuell dann auch noch ausknipsen. DuckDuckGo arbeitet hier auch an weiteren Verfahren zur Anonymisierung, jene seien aber noch nicht bereit.

DuckDuckGo ist da nicht ganz allein, denn selbst das als Datenkrake bekannte Unternehmen Google will z. B. den Umgang mit Werbetracking neu aufziehen – was zu einigen Diskussionen führte. Auch die Privacy Box bewirbt man da als die Zukunft, um übergreifendes Tracking zu verhindern. Gegenüber TechCrunch hat DuckDuckGo da noch weit mehr über seine Zukunftspläne und den Umgang mit Werbung und Tracking aufgeschlüsselt. Da empfehle ich euch also zum Abschluss noch den Klick auf den sehr lesenswerten Artikel der Kollegen.

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Saturn kündigt Sommerschlussverkauf an

Der Elektronikhändler Saturn hat eine neue Aktion angekündigt. 80 großartige Deals aus unterschiedlichen Warengruppen wolle man anbieten. In den Märkten gelten die Angebote vom 6. bis zum 13. August – an verkaufsoffenen Sonntagen auch am 7. und 14. August offline. Im Saturn Onlineshop startet der Sommerschlussverkauf bereits am Freitag, dem 5. August, um 20:00 Uhr. Dort können sich Interessierte die Angebote bis Sonntag, den 14. August, um 23:59 Uhr anschauen und sichern – natürlich wie immer nur, solange der Vorrat reicht.

Preise selbst verrät man derzeit nicht, man teilt aber einige „Highlights“ mit. Man spricht von TV-Geräten wie zum Beispiel dem LG 55NANO79PC LED TV. Die beiden Samsung QLED TV-Modelle GQ55QN90B Neo oder GQ65QN90B Neo gibt es jeweils im Bundle mit dem Samsung Galaxy A53 5G 128 GB Smartphone zum absoluten Schnäppchenpreis, behauptet man zumindest. Aber auch für den Haushalt halte man Deals bereit. So zählen etwa die Samsung Waschmaschine WW 91T4048CE/EG, der FC 6726/01 Speedpro Stielsauger von Philips und das Einbauherdset HND 431 RS 61 von Bosch zu den Highlight-Produkten. Für Kaffeeliebhaber gibt’s den Philips EP2220/40 Kaffeevollautomaten in Mattschwarz im Angebot. Wer noch ein neues Notebook oder einen neuen Monitor benötigt – sei es fürs Homeoffice oder aber die private Nutzung – kann sich zum Beispiel über das Lenovo IdeaPad 5 und den ACER SA271BI 27 Zoll Full-HD Monitor zum Angebotspreis freuen.

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Homematic IP: Kommunikation zu Amazon Alexa gestört

Der „Homematic IP“-Skill für Amazon Alexa funktioniert seit über einer Woche nicht mehr. Kunden können also nicht mehr über Amazon Alexa ihre Geräte steuern. Das bekommt auch der Skill selbst in Form negativer Bewertungen zu spüren. Mittlerweile gibt’s auch eine Bestätigung vom Hersteller. Seit Dienstag, den 12.07.2022 registriere man Verbindungseinschränkungen zwischen einem Teil der bestehenden Homematic-IP-Installationen und der Homematic-IP-Cloud. Als Ursache konnte die Kommunikationsschnittstelle zu Amazon Alexa identifiziert werden. Gemeinsam mit Amazon arbeite man mit Hochdruck an einer Lösung, um wieder alles in den reibungslosen Betrieb zu überführen.

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