SpaceX bereitet den ersten kommerziellen Weltraumspaziergang vor

SpaceX bereitet sich auf den ersten kommerziellen Weltraumspaziergang vor. Diesen soll die Crew der Polaris Dawn absolvieren – der Launch mit der Falcon-9-Rakete könnte schon morgen vonstattengehen. Zur Crew gehört auch der Milliardär Jared Isaacman. Letzterer ist der CEO von Shift4. Dabei soll der Weltraumspaziergang von zwei Crewmitgliedern in einer Höhe von etwa 703 km über der Erde begonnen werden.

Zur weiteren Crew gehören der ehemalige Air-Force-Mitarbeiter Scott Poteet als Pilot sowie die SpaceX-Ingenieure Sarah Gillis und Anna Menon. Die Mission im All soll ca. 5 Tage dauern. Ein wichtiges Element ist dabei auch, die selbst entwickelten Raumanzüge von SpaceX zu testen.

The @PolarisProgram’s Polaris Dawn mission will be the first crew to perform a spacewalk from Dragon, fly higher in Earth’s orbit than anyone since the Apollo program, test laser-based @Starlink communications, and conduct research to help provide insight on human health during… pic.twitter.com/RW387QWShY

— SpaceX (@SpaceX) August 22, 2024

Auch die Laser-basierte Starlink-Kommunikation zu testen, ist ein Element der anstehenden Mission. Diese wird auch im Livestream verfolgbar sein. Wenig verwunderlich: bei X, das ja wie Starlink Elon Musk gehört.

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Weiterhin Betrugsversuche bei Buchungen über Booking.com

Gewarnt wird seit vielen Monaten, auch von Verbraucherzentralen, doch das Thema ist weiterhin aktuell, wie man an einem aktuellen Fall sehen kann. Kunden bekommen nach einer Buchung einer Unterkunft über Booking.com eine Nachricht, dass die Zahlungsdaten noch mal angegeben werden müssen. Die Nachrichten erreichen den Kunden über mehrere Kanäle, beispielsweise WhatsApp oder E-Mail. Teilweise sollen wohl auch Messaging-Systeme von Booking genutzt worden sein.

Auffällig dabei ist, dass es bei WhatsApp nicht das Hotel sein muss, während bei diesen Betrugsfällen aber unter Umständen auch die Mail-Adresse des Hotels hinterlegt sein kann. Die Inhalte der Betrüger könnten sicherlich Menschen veranlassen, ihre Daten in vermeintliche Buchungssysteme einzugeben – denn die Buchungsdaten (Hotel, Datum, etc.) stimmen (obwohl vieles schon nach BETRUG! schreit):

Fake-Seite

Da fragt man sich natürlich, woher diese Daten stammen. Booking.com hat schon vor Monaten dementiert, dass es eine Schwachstelle gibt, da habe es keinen erfolgreichen Angriff gegeben. Vielmehr ist es so, dass wohl die Hotels selbst für den Schlamassel verantwortlich sind. Durch Phishing oder wie auch immer bekommen die Betrüger Zugriff auf die Hoteldaten, die diese nutzen, um sich in den Business-Konten bei Booking.com einzuloggen. Dort werden dann Kundendaten abgesaugt und der künftige Hotelgast angeschrieben. Von daher: Aufgepasst, wenn euch so etwas erreicht. Bei Unsicherheiten lieber noch einmal im Hotel anrufen.

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WahlSwiper startet auch für die Landtagswahl in Brandenburg

Im September finden Landtagswahlen in drei Bundesländern statt. Am 1. September sind Sachsen und Thüringen an der Reihe, am 22. September folgt Brandenburg. Anfang August startete der WahlSwiper bereits für Sachsen und Thüringen, nun steht er eben auch für Brandenburg zur Verfügung. Die App wird vom gemeinnützigen Verein VoteSwiper e.V. bereitgestellt und ist bereits zum 38. Mal im Einsatz.

Anstatt sich allein durch alle Parteiprogramme zu arbeiten, führt die App die Nutzer anhand von 39 Fragen durch die verschiedensten Themengebiete der aktuellen Landespolitik. Zusätzliche Hilfe bekommen die User bei diesen Landtagswahlen von Benedict Bartsch von „Sachsen Fernsehen“.

In kurzen Clips wirft der Moderator auch bei politisch kontroversen Fragen einen sachlichen Blick auf teils komplexe Inhalte. So zu den Debatten: „Soll es einen Untersuchungsausschuss zu den Corona-Maßnahmen in Brandenburg geben?“, „Sollen Smartphones in der Grundschule verboten werden?“, oder „Soll in Brandenburg ein Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr eingeführt werden?“

In der abschließenden Auswertung sehen die Nutzer, welchen Parteien sie mit ihren eigenen Antworten am nächsten stehen. Vermutung: Für die erste Sichtung und Überlegung nicht schlecht, wobei ich behaupte, dass es extrem viele Menschen gibt, die Parteiprogramme nicht mal ansatzweise anschauen. Sprich: Man wählt Partei xyz, weil es schon immer so war – oder man wählt Partei abc nicht, weil eh mistig… Und ja, man kann es teilweise verstehen.

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Amazon Visa Kreditkarte: Punktegutschriften erst zum Monatsende

Leser des Blogs haben es mitbekommen: Amazon hat in Partnerschaft mit Santander eine neue Visa Kreditkarte eingeführt. Die Beantragung wird nach und nach für alle Kunden aktiviert. Ich nutze die Karte bereits und muss daher leider eine weitere Verschlechterung der Konditionen erwähnen, die bislang unter den Tisch gefallen ist. So erfolgt die Gutschrift der erhaltenen Amazon-Bonuspunkte später, als bei der Vorgängerkarte.

Bei der Amazon Visa, die in Zusammenarbeit mit der LBB herausgegeben worden war, habt ihr die Bonuspunkte für Einkäufe immer stets nach der Buchung erhalten. Sprich: Ihr habt z. B. einen Artikel bei Amazon.de bestellt – die Punkte standen dann direkt nach der Abbuchung des Händlers zur Verfügung. Dies ist jetzt nicht mehr der Fall.

Vielmehr erhaltet ihr eure Bonuspunkte erst, nachdem für den jeweiligen Monat die Kreditkartenabrechnung erstellt worden ist. Das mag eine kleine Sache sein, führt aber dazu, dass ihr erhaltene Bonuspunkte eben später verwenden könnt. Dies kann ich inzwischen anhand meiner eigenen Amazon Visa Kreditkarte so berichten.

Amazon Visa Kreditkarte: Teilweise schlechtere Konditionen, als bei der Vorgängerkarte

Generell erhaltet ihr eure Punkte somit später – und wahrscheinlich auch in geringerer Anzahl. Beim alten Modell habt ihr als Prime-Kunden 3 Punkte pro ausgegebenem Euro bei Amazon.de erhalten. Für Nicht-Prime-Kunden sind es 2 Punkte gewesen. Jetzt gibt es als Standard nur noch 1 Punkt pro ausgegebenem Euro bei Amazon.de. Ein Punkt entspricht dabei einem Eurocent. Einlösen könnt ihr die Punkte dann auf neue Einkäufe bei Amazon.de

Für jede Transaktion außerhalb von Amazon.de erhaltet ihr pro Euro einen halben Punkt – das ist konstant geblieben. Immerhin: Amazon hat vage angedeutet, dass es hin und wieder Aktionen geben soll, bei denen ihr dann 2 Punkte pro ausgegebenem Euro erhaltet. Obendrein ist die Amazon Visa Kreditkarte jetzt für alle Interessenten kostenlos, kommt also ohne Jahresgebühr. Zuvor konnten nur Prime-Kunden die Karte ohne Jahresgebühr nutzen.

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Telegram: „Halten uns an EU-Gesetze“

Telegrams Chef Pavel Durov bleibt weiterhin in Frankreich in Haft. Dort war er auf einem Flughafen nahe Paris festgenommen worden (wir berichteten). Die Justiz dort ist der Ansicht, dass Telegram aufgrund mangelnder Moderation, mangelnder Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden und der von Telegram angebotenen Werkzeuge (Einwegnummer, Kryptowährungen usw.) an Drogenhandel, Kinderkriminalität und Betrug beteiligt ist.

Laut Telegram habe man nichts zu verheimlichen. „Es ist absurd zu behaupten, dass eine Plattform oder ihr Besitzer für den Missbrauch dieser Plattform verantwortlich ist“, sagt das Unternehmen in einer Erklärung, die am Sonntag auf seinem offiziellen Kanal in der Telegram-App und auf X veröffentlicht wurde. Ferner hieß es weiter: „Telegram hält sich an EU-Gesetze, einschließlich des Digital Services Act – seine Moderation entspricht den Branchenstandards und wird ständig verbessert.“

Die Botschaft Russlands in Paris sagte, sie habe „die französischen Behörden um eine Erklärung der Gründe gebeten und gefordert, dass sie den Schutz seiner Rechte sicherstellen und konsularischen Zugang gewähren“. Botschaftsmitarbeiter stehen laut der Erklärung mit Durovs Anwalt in Kontakt, so übereinstimmende Berichte französischer und amerikanischer Medien.

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