Hetzner Server: Es wird teurer

Der Cloud-Anbieter Hetzner passt zum 15. Juni 2026 die Preisgestaltung für Cloud- und Dedicated-Server an, es wird also teurer. Wer bereits aktive Instanzen nutzt, kann erst einmal durchatmen, denn die Änderungen greifen nur bei neuen Bestellungen oder wenn ein bestehender Server skaliert wird. Bestehende Verträge laufen zu den alten Konditionen weiter. Hetzner begründet diesen Schritt mit den gestiegenen Kosten für Hardware auf dem Markt und möchte zudem das eigene Portfolio vereinheitlichen. Künftig basieren alle Modelle auf klar definierten Servertypen mit den ergänzenden Produktbezeichnungen „-1“, „-2“ und „-3“. Dadurch entfällt die Notwendigkeit individueller RAM- und Speicherkonfigurationen, sagt man.

Andere Dienste wie das Webhosting, Managed Server, Storage-Lösungen oder der Object Storage bleiben von der Erhöhung verschont (ach, da war ja was). Wer seine Infrastruktur über die API oder automatisierte Skripte verwaltet, sollte die neuen Tarife zeitnah einpflegen, damit am Stichtag die Kalkulation noch stimmt. Konkrete Preise nannte man noch nicht, die will man dann zum Zeitpunkt der Umstellung bekanntgeben – ein schräger Move.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Gmail-Konten direkt in Proton Mail verwalten




Der Umzug von Gmail zu einem anderen Anbieter scheitert oft an der Bequemlichkeit. Wer will schon alle Kontakte informieren oder hunderte Accounts bei Onlinediensten umstellen? Proton Mail macht die Sache nun deutlich entspannter und erlaubt die direkte Integration von Gmail in die eigene Oberfläche.

Nach der Verknüpfung landen die Nachrichten des Google-Kontos im Proton-Postfach. Der Clou dabei ist, dass Nutzer so die Gmail-App vom Smartphone werfen können. Proton filtert zudem Tracker und Werbung aus den einlaufenden Mails. Werden Nachrichten zwischen zwei bei Proton eingebundenen Gmail-Konten verschickt, greift sogar eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Google kann dann beim Inhalt nicht mehr mitlesen.

Technisch gesehen bekommt Proton über die Gmail-Schnittstelle nur die nötigen Rechte zum Abrufen der Mails, während Google keinen Zugriff auf das restliche Proton-Postfach erhält. Das Feature wird aktuell schrittweise verteilt. In den Einstellungen findet sich der Punkt zum Import via Easy Switch, wo das Gmail-Konto verbunden wird. Das klappt übrigens auch mit Outlook oder Yahoo.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

O2 und Blau: Doppeltes Roaming-Datenvolumen zur Fußball-WM und für den Sommerurlaub

Photo by Sandro Schuh on Unsplash

Wer im Sommer die Koffer packt oder zur Weltmeisterschaft nach Nordamerika jettet, schaut beim Datenverbrauch im Nicht-EU-Ausland oft genauer hin (sofern nichts Lokales in der Nähe ist). Telefónica bohrt für diesen Zeitraum die Option Roaming Plus World bei den Marken O2 und Blau auf. Vom 1. Juni bis zum 31. August 2026 gibt es das doppelte Datenvolumen zum bisherigen Preis. Das Paket deckt über 100 Länder ab, darunter die WM-Gastgeber USA, Kanada und Mexiko, aber auch Ziele wie Ägypten, Vietnam oder Tansania.

Vertragskunden bekommen in diesem Fenster 4 GB statt der üblichen 2 GB für 14,99 Euro bei einer Laufzeit von einem Monat. Wer Prepaid nutzt, erhält 2 GB statt 1 GB für 9,99 Euro, wobei dieses Paket sieben Tage lang gültig bleibt. Die Buchung läuft einfach über den bestehenden Tarif, sodass keine zusätzliche eSIM oder ein Zweitgerät nötig ist. Ist natürlich die Frage, ob man das wirklich für den Fußball verballern mag.

In den USA, Kanada und Mexiko arbeitet Telefónica mit allen dortigen Netzbetreibern zusammen. Das bedeutet Zugriff auf 5G und LTE für mobiles Internet sowie Telefonate über VoLTE. Weltweit hat der Anbieter die Partnerschaften auf rund 230 Netze in 110 Ländern ausgebaut, in denen Kunden mit dem 5G-Standard surfen können.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Vodafone und Deutsche GigaNetz: Kooperation bringt mehr Glasfaser-Auswahl




Vodafone und Deutsche GigaNetz machen gemeinsame Sache beim Glasfaser-Ausbau. Die beiden Unternehmen haben eine Absichtserklärung für eine langfristige Wholesale-Kooperation unterzeichnet. Für Nutzer bedeutet das schlicht mehr Auswahl beim Anbieter, ohne dass die Straße mehrfach aufgerissen werden muss.

Ab dem Jahr 2027 können Vodafone-Kunden die Anschlüsse der Deutschen GigaNetz mitnutzen. Zum Start der Vermarktung betrifft das rund eine halbe Million Haushalte und Unternehmen, die dann Tarife für Internet, Telefonie und TV über Vodafone buchen können. Die Deutsche GigaNetz plant, ihr Netz bis zum Jahr 2030 auf bis zu eine Million FTTH-Anschlüsse in ganz Deutschland zu erweitern.

Aktuell ist der Anbieter in etwa 200 Städten und Kommunen aktiv. Vodafone erhöht durch diesen Deal die eigene Reichweite im Gigabit-Bereich weiter. Zusammen mit dem bestehenden Kabelnetz  erreicht das Unternehmen damit nach eigenen Angaben über 72 Prozent der deutschen Haushalte. Wer also in einem Ausbaugebiet der Deutschen GigaNetz wohnt, muss künftig nicht zwangsläufig dort direkt Kunde werden, sondern kann auf das gewohnte Vodafone-Portfolio zurückgreifen. Das Ganze läuft unter dem Stichwort Open Access, was die vorhandene Infrastruktur effizienter auslasten soll.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Satelliten-Deal: Amazon übernimmt Apple-Anteile an Globalstar




Amazon gibt bekanntlich Schub beim Thema Satellitenkommunikation und übernimmt den Anbieter Globalstar für 11,6 Milliarden Dollar (wir berichteten). Ein nun herausgekommener Aspekt dabei ist, dass Amazon auch den 20-Prozent-Anteil von Apple an dem Unternehmen übernimmt. Apple hatte sich diesen Anteil erst vor zwei Jahren für 400 Millionen Dollar gesichert, um die Notruffunktion für das iPhone abzusichern.

Obwohl Apple seine Anteile verliert, verspricht Amazon, die Dienste für das iPhone und die Apple Watch nicht nur beizubehalten, sondern sogar auszubauen. Das Ziel ist: Amazon will gegen Starlink Mobile von SpaceX und AST SpaceMobile antreten. Bisher ist das Angebot von Globalstar eher eine Notlösung für Gebiete ohne Mobilfunkempfang, die oft freie Sicht zum Himmel benötigt. Amazon plant, die Kapazitäten massiv zu erhöhen und die Signalqualität so zu verbessern, dass Verbindungen auch bei schlechtem Wetter oder in Gebäuden funktionieren.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies