
Der Umzug von Gmail zu einem anderen Anbieter scheitert oft an der Bequemlichkeit. Wer will schon alle Kontakte informieren oder hunderte Accounts bei Onlinediensten umstellen? Proton Mail macht die Sache nun deutlich entspannter und erlaubt die direkte Integration von Gmail in die eigene Oberfläche.
Nach der Verknüpfung landen die Nachrichten des Google-Kontos im Proton-Postfach. Der Clou dabei ist, dass Nutzer so die Gmail-App vom Smartphone werfen können. Proton filtert zudem Tracker und Werbung aus den einlaufenden Mails. Werden Nachrichten zwischen zwei bei Proton eingebundenen Gmail-Konten verschickt, greift sogar eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Google kann dann beim Inhalt nicht mehr mitlesen.
Technisch gesehen bekommt Proton über die Gmail-Schnittstelle nur die nötigen Rechte zum Abrufen der Mails, während Google keinen Zugriff auf das restliche Proton-Postfach erhält. Das Feature wird aktuell schrittweise verteilt. In den Einstellungen findet sich der Punkt zum Import via Easy Switch, wo das Gmail-Konto verbunden wird. Das klappt übrigens auch mit Outlook oder Yahoo.
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