Xbox wird 20: Liste abwärtskompatibler Spiele erweitert, viele weitere Spiele mit FPS Boost

20 Jahre Xbox feiert man bei Microsoft nun schon. Damit auch ihr was davon habt, hat das Unternehmen jetzt über 70 Titel von der Xbox 360 und der originalen Xbox auf die Liste der Spiele gepackt, die auf den neuen Konsolen dank Abwärtskompatibilität gezockt werden können. Dazu gehören unter anderem die komplette Max-Payne-Reihe, die Titel von F.E.A.R. (Alma hat mich seinerzeit gehörig erschrecken können), dann aber auch die Skate-Spielereihe, Dead or Alive Ultimate, Star Wars: Jedi Knight II, Star Wars: Starfighter und und und. Ihr könnt diese Spiele ab sofort spielen, wenn ihr sie auf Disc oder digital besitzt und die meisten davon können von neuen Spielern ab heute im Microsoft Store digital erworben werden. Neben Auto HDR bekommen die alten Titel aber auch noch andere aktuelle Features verpasst, womit sie sich etwas moderner spielen lassen. Dazu gehört auch der FPS Boost.

Die „FPS-Boost-Funktionalität“ ist nicht für alle abwärtskompatiblen Titel anwendbar. Microsoft bedient sich da einigen Tricks, sodass Spiele von vergangenen Konsolengenerationen in den Genuss der zusätzlichen Power der Xbox Series X|S kommen. Damit ist man in der Lage, durch schnellere Renderergebnisse höhere und konstantere Framerates zu erzielen, um Spielerlebnisse flüssiger zu machen. Flüssiger, als es besagte Titel noch mit der damaligen Hardware sein konnten.

Folgende Titel, die der Liste nun neu hinzugefügt worden sind, greifen optional auf den FPS Boost (unter anderem auch via Xbox Cloud Gaming (Beta)) zurück:

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Halo Infinite Multiplayer startet

Sicherlich eine feine Überraschung für Fans. Pünktlich zum 20.ten Geburtstag der Xbox hat Microsoft angekündigt, dass man den Multiplayer-Modus für Halo Infinite als Beta für alle Nutzer starte. Der Mehrspielermodus von Halo Infinite solle im Laufe der nächsten Stunden für alle verfügbar sein, wobei man schauen muss, was das Netzwerk so sagt. Die kostenlose Halo Infinite Multiplayer-Beta ist verfügbar für Spieler auf Xbox Series X|S, Xbox One und Windows. Sie wird auch über Xbox Cloud Gaming ab heute verfügbar sein. Die Spieler können die Inhalte von Season 1 spielen, einschließlich aller Karten, Hauptmodi, Academy-Features und Battle Pass, und ihr gesamter Fortschritt wird in die vollständige Veröffentlichung von Halo Infinite am 8. Dezember übertragen.

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„8-bit Christmas“: Trailer zeigt den Weihnachtsfilm um das Nintendo Entertainment System (NES)

Ein Weihnachtsfilm der anderen Art, der aber nicht nur nostalgische Gefühle aufgreift, sondern ironischerweise auch zum aktuellen Konsolenmarkt passt: „8-bit Christmas“ startet am 24. November 2021 und erzählt die Geschichte eines Jungen, der sich in den 1980er-Jahren zu Weihnachten nichts sehnlicher wünscht als ein Nintendo Entertainment System (NES). Doch dabei gibt es einige Hindernisse zu überwinden, denn die begehrte Konsole ist überall ausverkauft.

Die Situation dürfte sich wohl 2021 wiederholen, nur dass es dieses Mal für viele Kids oder auch ältere Semester um die PlayStation 5 und Xbox Series X gehen wird. Im Film übernimmt übrigens Neil Patrick Harris („How I Met Your Mother“) die Rolle des erwachsenen Protagonisten, der seiner Tochter als Rückblick die Geschichte um seinen Kampf um ein Weihnachts-NES berichtet. Dabei erweist er sich als unzuverlässiger Erzähler und übertreibt schonmal gewaltig.

In den USA wird „8-bit Christmas“ beim Streaming-Anbieter HBO Max anlaufen. Wer in Deutschland den Vertrieb übernehmen wird, ist leider noch offen. Ich kann mir vorstellen, dass Sky Deutschland den Film im Dezember im Pay-TV zeigen könnte.

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Xbox Cloud Gaming (Beta) startet auf Konsolen für Insider

Meine ersten Runden Cloud-Gaming beim Xbox-Dienst waren bislang eher durchwachsen und von Latenz geprägt. Nichts, worauf ich nun unbedingt Bock hätte – aber das ist nur mein Empfinden, es gibt durchaus positivere Stimmen. Microsoft ist weiter aktiv und weitet ab sofort Xbox Cloud Gaming (Beta) auf die Konsolen des Unternehmens aus. Voraussetzung ist, dass der Nutzer im Insider-Programm ist (Alpha Skip-Ahead und Alpha Insider) und das Glück hat, ausgewählt zu werden.

Cloud Gaming spart Platz auf der Festplatte und soll die Zeit zum Spielspaß verkürzen. Um loszulegen, navigiert ihr auf eurer Konsole zu Xbox Game Pass und sucht nach Spielen mit dem Cloud-Symbol. Wenn Nutzer eine vollständige Liste der unterstützten Spiele suchen, gehen sie zu Meine Spiele & Apps>Vollständige Bibliothek>Xbox Game Pass und setzen den Filter auf „Cloud-Gaming“, um zu suchen. Ein paar Fehler können auftreten, Microsoft beschreibt dies für interessierte Nutzer hier.

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„Lost in Random“ im Test“: EA Original für Fans von Tim Burton

Ich habe vor etwas mehr als einer Woche erstmals hier im Blog über „Lost in Random“ berichtet. Das Spiel ist ein EA Original des schwedischen Entwicklers Zoink Games. Unter dem Banner der EA Originals bündelt der Publisher Electronic Arts Spiele mit kleineren Budgets, die dafür etwas experimenteller ausfallen dürfen. Ein Paradebeispiel wäre etwa „It Takes Two“, das ich euch unbedingt ans Herz legen möchte. Doch zurück zu „Lost in Random“, das ich für euch einmal getestet habe. Es handelt sich hier um ein Einzelspieler-Action-Adventure, das euch in eine düstere Welt entführt, die mich an Stop-Motion-Filme wie „Coraline“ erinnert hat.

Erhältlich ist „Lost in Random“ für Microsoft Windows, die PS4 und PS5, die Xbox One, die Xbox Series X|S sowie die Nintendo Switch. Mit 29,99 Euro ist man da auch günstiger unterwegs als bei einem Triple-A-Titel. Kurz zur Story: Die Geschichte von „Lost in Random“ dreht sich um die Schwestern Even und Odd, welche in einer düsteren Märchenwelt leben. Sie sind einer bösen Königin und ihrem Würfelspiel hilflos ausgeliefert sind. Die Schwestern werden getrennt und der Spieler schlüpft in die Rolle von Even, um die von der Königin entführte Schwester zu befreien. In Arenen, die an Brettspiele erinnern, tritt man dabei gegen die Handlanger der Königin an. Dabei mischen sich Echtzeit-Action und taktisches Gameplay.

Ich denke, wenn ihr euch den obigen Trailer anseht, werden auch ihr unweigerlich an Stop-Motion-Filme wie „The Nightmare Before Christmas“ denken. Zufall sein kann das nicht, denn selbst der Soundtrack von Komponist Blake Robinson klingt, als könnte er auch aus Danny Elfmans Feder stammen. Die Hommage geht so weit, dass auch die bewusst leicht abgehackten der Animationen an die Ästhetik von Stop-Motion-Filmen erinnern. Dieses sehr eigenwillige Art-Design ist Geschmackssache, ich habe es aber in dieser Form bisher nicht in einem Videospiel gesehen.

An der Xbox Series X macht „Lost in Random“ aus meiner Sicht dann auch technisch einiges her. Die Grafik ist zwar nicht knackscharf, da setzt man auch einiges an Post-Processing ein, um seinen speziellen Look zu erzielen, aber stellenweise hat man wirklich das Gefühl, auf einen Stop-Motion-Film zu blicken. Was das Gameplay betrifft, solltet ihr euch jedoch nicht täuschen lassen: Auch wenn man sich vielleicht auf den ersten Blick an „Psychonauts 2“ erinnert fühlt, ist „Lost in Random“ kein Plattformer. Vielmehr spielt sich „Lost in Random“ wie ein Adventure.

Hauptsächlich löst man also mehr oder minder knifflige Rätsel und versorgt skurrile Charaktere durch Fetch-Quests mit Gegenständen. Allerdings gibt es auch Kämpfe, bei denen dann etwas Action-Advnenture- bzw. RPG-Flair aufkommt. So kann man das Kampfsystem vielleicht ganz grob mit „Ni No Kuni 2: Revenant Kingdom“ vergleichen. Auch hier spielt man in Echtzeit und duelliert sich mit unterschiedlichen Monstern. Doch in den Gefechten könnt ihr Karten einsetzen, die ihr auch bei einem Händler erwerben könnt.

Unbeschränkt geht das nicht: Zuerst attackiert ihr vielmehr die Gegner und schwächt sie, woraufhin wiederum eurer treuer Weggefährte, ein Würfel, gestärkt wird. Ab einem gewissen Punkt kann es dann losgehen und ihr dürft aus eurem Repertoire Karten zücken – maximal 15 Stück könnt ihr mitführen. Die Karten haben unterschiedliche Kosten und lösen unterschiedliche Effekte aus. Hier kommt dann eben die Taktik ins Spiel. So könnt ihr unterschiedliche Angriffe und Karten zu Kombos verketten.

Die Kämpfe sind dabei kurzweilig und machen insbesondere am Anfang mächtig Laune. Mit der Zeit, insbesondere wenn ihr eure bevorzugte Karten-Kombination fest verankert habt, stellt sich aber doch eine gewisse Monotonie ein. So laufen die Kämpfe eben mit zunehmenden Spielstunden sehr routiniert ab: Mit der Schleuder Gegner schwächen und den Würfel aufladen, auf eine hohe Zahl hoffen, Karten spielen – und von vorne. Ich empfehle euch daher „Lost in Random“ in kleineren Dosen zu zocken, dann fällt dieser Rhythmus nicht so arg ins Gewicht.

Denn die Spielwelt ist wirklich großartig und hat mich schwer begeistert. Lediglich etwas mehr Abwechslungsreichtum wäre schön gewesen: Even bewegt sich durch sechs Spielwelten, passend zu allen Seiten eines Würfels. Alle sind gleichermaßen schräg und düster, es hätte aber eben gerne auch mal durch etwas mehr Farbe Abwechslung ins Spiel kommen dürfen. Auch in einem „The Nightmare Before Christmas“ gab es schließlich nicht nur die Halloween-, sondern auch die Weihnachtswelt.

Aber das ist vielleicht die Konsequenz eines überschaubaren Budgets. Rund 12 Stunden kann man wohl ca. in „Lost in Random“ investieren, bis man den Abspann zu sehen bekommt. Wie lange das dauert, hängt aber auch davon ab, ob ihr euch Nebenaufgaben hingebt oder streng der linearen Hauptgeschichte folgt. Mir selbst hat „Lost in Random“ jedenfalls, vor allem wegen des innovativen Art-Designs, richtig gut gefallen.

Wer also nach Ansicht der Screenshots und Trailer ebenfalls von der Optik gefesselt ist, solle sich den Titel einmal genauer ansehen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist direkt zum Launch sehr fair. Dieses neue EA Original mag nicht ganz an ein Must-Have wie „It Takes Two“ heranreichen, zeigt aber, dass die Marke von EA erneut für Indie-Spiele von hoher Qualität steht.

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