#DHDL – maleup, triple20, TJ-Motion, Karanga, Micalé Visions treten vor die Löwen

#DHDL

Es geht wieder in die Löwen-Höhle! An diesem Montag flimmert bei Vox erneut die erfolgreiche Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” über den Bildschirm. In der aktuellen Folge pitchen maleup, triple20, TJ-Motion, Karanga und Micalé Visions.

maleup, triple20, TJ-Motion, Karanga, Micalé Visions treten vor die Löwen

Montag, 9. September 2024VonTeam

Seit zehn Jahren gibt es nun die erfolgreiche Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen (DHDL). Auch im Jubiläumsjahr wittert das mehrköpfige Löwenrudel in der mittlerweile 16. Staffel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel aus der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, der Venture-Capital-Löwin Janna Ensthaler, dem Produkt-Löwen Tillman Schulz und der Diversity-Löwin Tijen Onaran.

Die DHDL-Startups der Woche

maleup aus Neuss


“Wir finden, dass Männer sich nicht mehr schämen sollten, Beauty-Produkte zu benutzen”, so die Gründer Joel Selzener (24) und Esad Alper (25). Mit maleup stellen sie den Löwen eine Abdeckcreme vor, die speziell an die biologischen Eigenschaften der Männerhaut angepasst ist. Mit ihr soll es einfach sein, unauffällig Augenringe und Hautunreinheiten zu kaschieren. Die Idee dazu kam Esad – ein leidenschaftlicher Kickboxer: “Vor genau drei Jahren verlief einer meiner Boxkämpfe weniger erfolgreich. Das Ergebnis war ein blaues Auge!” Am nächsten Tag stand ein wichtiger Fototermin an. Als er dort das blaue Auge mit dem Concealer seiner Cousine abdeckte, wurde ihm bewusst: “Gute Concealer für Frauen sind nicht automatisch gute Concealer für Männer”, so Esad Alper. “Und mittlerweile bin ich selbst zum Hautexperten geworden. Unsere Haut ist anders aufgebaut: Sie ist dicker, großporiger und wir haben auch mehr Haare im Gesicht, wie z.B. Bartstoppel.” Auch Joel war auf eine Abdeckcreme für Männer angewiesen: “Ich hatte mit alltäglichen Problemen wie Hautunreinheiten oder Augenringen zu kämpfen. Doch die Produktpalette für Frauen hat mich total überfordert.” Somit haben sie den Entschluss gefasst, ihr eigenes Produkt herzustellen. Gemeinsam mit Kosmetikexperten haben sie maleup entwickelt, das nur natürliche und vegane Inhaltsstoffe enthält. Insgesamt bieten sie vier verschiedene Farbtöne an. Im Lieferumfang sind immer direkt zwei Farben enthalten, so dass diese optimal für den eigenen Hautton gemischt werden können. “Außerdem leisten wir wichtige Aufklärungsarbeit in unserer Online-Community. Männer-Make-up ist immer noch ein super großes Tabuthema. Umso schöner ist es, dass wir beide mit unseren Inhalten auf Social Media und ganz besonders auf TikTok schon über 40 Millionen Aufrufe erzielen konnten”, so Esad. Jetzt möchten die beiden Gründer auch einen Löwen für sich gewinnen und bieten für 150.000 Euro zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

triple20 aus Schwerte/Thaleischweiler-Fröschen 


Beim Auftritt von triple20 verwandelt sich die “Die Höhle der Löwen” zum “Höhly Pally”, denn die Investorinnen und Investoren treten vor einer Fankurve gegeneinander zum ersten Dart-Turnier in der Geschichte der Sendung an. Angeleitet vom ehemaligen U-23-Weltmeister “Maximiser” Max Hopp (27) überzeugt Löwin Dagmar Wöhrl mit einer grandiosen Leistung. Auch die Gründer Wolfgang Marx (54) und Jürgen Bloch (51) sind leidenschaftliche Dartspieler und präsentieren “eine absolute Weltneuheit im Dartsport”. Dart-Profi Max Hopp und achtmaliger WM-Teilnehmer: “Darts ist eine Präzessionssportart, bei der Millimeter über Sieg oder Niederlage entscheiden. Jedes Detail ist wichtig.” Jürgen Bloch ergänzt: “Und nicht nur bei dem Profispieler ist das so. Mittlerweile spielen weltweit ca. 100 Millionen Menschen Darts und jeder von ihnen ist auf der Suche nach dem perfekten Wurf.” Wichtig dabei ist es, immer im gleichen Abwurfwinkel und extrem stabil zu stehen – doch das ist gar nicht so einfach. Gemeinsam mit Wolfgang Marx, seit 30 Jahren in der Schuhbranche tätig, hat Jürgen Bloch den weltweit ersten Schuh für den Dartsport entwickelt. triple20, benannt nach der höchstmöglichen Wurfzahl Dreifach 20, verfügt über drei gerade Kanten. Diese ermöglichen dem Spieler, sich immer wieder an der gleichen Position auszurichten. Angebrachte Markierungspunkte dienen der zusätzlichen Orientierung und der Schuh ist komplett flach gearbeitet. Wolfgang Marx: “Das bedeutet, dass ich im Vorfußbereich viel stabiler, viel satter stehe und ich kippel nicht mehr. Somit erhöhe ich die Präzision.” “Maximiser” Max Hopp ist von triple20 überzeugt, wird das Gründer-Duo auch bei den Löwen ins Schwarze treffen? Für 200.000 Euro bieten Jürgen Bloch und Wolfgang Marx zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

TJ-Motion aus Weisendorf


Mit TJ-Motion haben Sonja Lyer (61, Phsyiotherapeutin) und Oliver Brehm (48) ein Zahnaufsatzkissen aus medizinischem Silikon dabei. Das “kleinste Trainingsgerät der Welt” (Oliver Brehm) sorgt für eine sanfte Dehnung der Kiefermuskulatur, um den “Entspannungs-Nerv” zwischen Ohr und Kiefer zu stimulieren. Dies soll sich nicht nur positiv auf Verspannungen auswirken, sondern auch das Stress-Level reduzieren. Sonja Lyer erklärt: “Unser Kiefer ist über die Halsmuskulatur mit dem ganzen Körper verbunden. Wenn wir da oben angespannt sind, pressen und beißen wir uns quasi durch den ganzen Tag. Diese Verspannungen und Schmerzen verbreiten sich über das neurologische System über den ganzen Körper.” Die kleinen Aufbissbrücken werden auf die seitlichen Backenzähne im Unterkiefer gelegt und der Mund locker geschlossen. “Es kommt zu einer sanften Dehnung des Kiefergelenks, dadurch entspannt die Kiefergelenksmuskulatur, der Nervus Vagus wird angesprochen, der Nacken entspannt sich, dabei richten wir uns automatisch auf, die Schultern werden locker und durch die Aufrichtung wird auch das Zwerchfell erreicht und wir atmen tiefer”, so Sonja Lyer über die Wirkung von TJ-Motion. Oliver Brehm ergänzt: “Man kann TJ-Motion wunderbar in den Alltag integrieren. Sie sind schön klein und man kann sie auch Dank der praktischen Dose in die Hosen- oder Handtasche stecken und damit immer und überall dabei haben – Entspannung to go.” Beauty-Expertin Judith Williams und ihre Kollegen und Kolleginnen testen das Produkt ausgiebig. Und nur wenige Augenblicke später nimmt der Pitch eine überraschende Wendung, die die Löwinnen und Löwen zu wilden Raubtieren werden lässt. Werden sie für 200.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile in TJ-Motion investieren?

Karanga aus Hamburg


“Wir haben was Neues und vor allem Leckeres in die Höhle mitgebracht”, versprechen Maximilian Arntzen (34) und Valentina Heuschmidt (37) von Karanga. Sie präsentieren die erste Erdnusssauce aus der Quetschflasche mit purem Erdnussgeschmack. Maximilians familiäre Wurzeln reichen bis nach Uganda und bei einer Reise quer durch das ostafrikanische Land entdeckte der 34-Jährige die regionale Erdnusssauce “G-Nut-Sauce”. Zurück in Deutschland konnte er aber keine Sauce finden, die diesem Geschmack entsprach – also griff er selbst zum Kochlöffel und entwickelte eine eigene Rezeptur. Karanga hat einen Erdnussanteil von 86 Prozent, das entspricht über 300 Erdnüssen pro Flasche. Die Sauce ist vegan, glutenfrei und hat einen Proteinanteil von über 20 Prozent. Zudem wird auf Industriezucker, Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker und auf Palmöl verzichtet. Die Sauce ist einfach zu dosieren und passt zu den verschiedensten Gerichten, wie z. B. zu einer Frühstücksbowl, zum Eis oder Kuchen sowie zu Nudeln, Burger, Pommes oder Salat. Valentina Heuschmidt: “Karanga ist die einzige Sauce im Supermarkt, die zu süßen und herzhaften Speisen schmeckt.” Außerdem klebt sie nicht am Gaumen wie herkömmliche Erdnussbutter und ist nicht so zähflüssig wie Erdnussmus. “Unsere Vision ist es, Karanga als die führende Marke für qualitativ hochwertige und leckere Nuss-Saucen zu etablieren”, so Maximilian Arntzen. Vom Geschmack der Erdnusssauce sind die Löwen begeistert, aber schmeckt ihnen auch das Angebot von 70.000 für zehn Prozent der Firmenanteile?

Micalé Visions aus Siegburg


Virginia Schmidt (33, aus Hennef) und Alisa Parisi (34, aus Siegburg) möchten die Wünsche der Löwen lebendig werden lassen. “Egal, ob Talkshow-Queen Oprah Winfrey, Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton oder Apple-Gründer Steve Jobs, der unglaubliche Key Notes hielt – sie alle drei verbindet eine Sache: Sie benutzten auf dem Weg zu ihrem Erfolg die Visualisierung von Zielen, Wünschen und Träumen”, so Alisa Parisi. Virginia Schmidt ergänzt: “Seit vielen Jahren ist das Vision Board ein Werkzeug, das die Kraft der Visualisierung unterstützt.” Die Gründerinnen haben das Prinzip weiterentwickelt und mit Micale? Visions ein tragbares, hochwertiges und smartes Vision Board geschaffen. Dieses Album im A4-Format bietet 18 Fächer, in die Karten mit Bildern und Affirmationen eingefügt werden können. Zum Befüllen des Vision Boards werden 100 beidseitig-bedruckte Karten mit sorgfältig ausgewählten Bildern und Zitaten sowie eine Handvoll leere Karten, die man individuell gestalten kann, mitgeliefert. Die Struktur des Vision Boards besteht aus sechs Abschnitten für die jeweils drei Karten vorgesehen sind. Jeder Abschnitt ist mit einem Lebensbereich wie “Persönliches Wachstum”, “Liebe und Beziehungen”, “Karriere und Reichtum”, “Träume und Ziele”, “Körper und Gesundheit”, “Free- und Me-time” gekennzeichnet. Neben dem Design ist das Micale? Vision Board nachhaltig nutzbar und somit langlebig, da es je nach Lebensabschnitt angepasst werden kann und so anhand der Wünsche seiner Benutzer mitwächst. Es fördert Balance, Klarheit und Manifestation. Werden Virginia Schmidt und Alisa Parisi die Löwen überzeugen? Ihr Angebot: 150.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

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Foto (oben): RTL / Bernd-Michael Maurer

#DHDL – Ratzfatz: Der richtige Umgang mit den Unit Economics

Maraike Höhne, Sarina Morawiak und Luisa Schubert stellen mit Ratzfatz in der ersten Folge der Jubiläumsstaffel von “Die Höhle der Löwen” eine neue Produktkategorie vor: Ihr Startup bietet gesunde Tiefkühlfertig-Gerichte für Kinder an, um Eltern trotz hoher Ansprüche an die Ernährung ihrer Kinder im Alltag zu entlasten. Die Löwen waren begeistert von den Gründerinnen, und das trotz einer sehr kritischen Diskussion über wichtige Kennzahlen.

Viele Gründerinnen und Gründer denken immer noch, dass Investorengespräche vor allem über eine detaillierte Finanzplanung erfolgreich abzuschließen sind. Deswegen kreieren sie oft schiere Monster von Tabellenkalkulationen, die gar kein Ende finden wollen. Doch häufig finden diese dann gar keinen wirklichen Anklang bei den Geldgebern, und die Enttäuschung nach der ganzen Arbeit ist groß.

Denn das Problem ist oft, dass die Informationen, nach denen die Geldgeber wirklich suchen, kaum oder gar nicht in diesen Planungen enthalten sind. Und massenweise online verfügbare, aber für Verhandlungen mit professionellen Investoren völlig ungeeignete Vorlagen für Finanzplanungen verschlimmern das Ganze noch.

Da die Gründerinnen und Gründerin in “Die Höhle der Löwen” keine Tabellenkalkulationen mitbringen können, kann man hier oft sehr gut die wirkliche Diskussion um die Zahlen verfolgen – und manchmal auch sehr genau beobachten, worum es Investoren bei den Unternehmenszahlen wirklich geht.

Im Falle von “Ratzfatz” wurde das sehr anschaulich, denn vor allem Löwe Carsten Maschmeyer führte eine detaillierte Diskussion über die sogenannten Unit Economics. Diese “Ökonomie der Einheiten” verrät den wichtigsten Teil eines Geschäftsmodells, denn hier wird die Frage beantwortet, ob man damit überhaupt Geld verdienen kann – auf der kleinsten Ebene.

Denn zum Zeitpunkt der Sendungsaufzeichnung verkaufte das Startup seine Kinder-Fertiggerichte ausschließlich online. Natürlich erfragten die Löwen hierfür schnell den Verkaufspreis von 6,99 € und die Herstellungskosten von 2,37 € pro Packung. Auch diese Zahlen zählen bereits zu den Unit Economics, denn sie beziehen sich auf eine einzige Produkteinheit. Es geht hier also um das  Betrachten einer Einheit und gegebenenfalls auch das “herunterrechnen” anderer Werte auf eben diese Einheit.

Aber bleiben wir zunächst bei Verkaufs- und Einkaufspreis. Denn hieraus ergibt sich eine Marge von 4,62 € pro Produkt. Doch Carsten Maschmeyer scheint direkt skeptisch zu sein, ob das reicht für ein solches Tiefkühlprodukt, ist hierin doch schließlich der gekühlte Versand noch nicht enthalten.

So erfahren wir auch schnell, dass jedes versandte Paket mit 20 € zu Buche schlägt, wovon nur 5 € als Versandkosten an die Kundinnen und Kunden weitergegeben werden. Hierbei wird natürlich sofort klar, dass der Versand einer einzelnen Packung für das Startup ein riesiges Verlustgeschäft bedeuten würde. Deswegen fragt der Löwe auch direkt nach einem Mindestbestellwert, was die Gründerinnen mit 30 € beantworten.

Und hier findet ein kleiner, aber wichtiger Shift in der Diskussion statt: die Bezugsgröße, also die “Unit” ändert sich. Nun wird nicht mehr das einzelne Produkt als kleinste Einheit herangezogen, sondern die einzelnen Bestellung bildet ab nun die Basis der Diskussion. Dies hat einfach den Grund, dass die 20 € Tiefkühl-Versandkosten sich auf das gesamte Paket beziehen – egal ob man nur eine einzige oder 10 Packungen verschickt.

Bei 30 € Mindestbestellwert müssen also mindestens 5 Packungen bestellt werden. So erhält das Startup bei jeder Bestellung mindestens 5 mal seine Marge, also verdient zunächst 23,10 €, wovon der Versand aber noch mit 15 € bezuschusst werden muss. So verbleiben also für eine Bestellung mit Mindestbestellmenge nur noch 8,10 € beim Startup, was den anschließenden Wortwechsel zwischen Carsten Maschmeyer und dem Startup-Team erklärt.

Denn der Finanz-Löwe schließt aus den genannten Zahlen, dass Ratzfatz online ein Minusgeschäft macht, was die Gründerinnen bejahen, wenn sie Marketing mit einbeziehen. Denn mit 8,10 € lässt sich normalerweise in diesem Bereich ein Kunde nicht gewinnen.

Zwar betonen die Gründerinnen in der Folge, dass sie bereits jetzt schon einen durchschnittlichen Warenkorb von 42 € haben – doch auch der entsprechend verbesserte Wert von 12,72 € deckt wohl noch lange nicht die durchschnittlichen Marketingkosten.

Diese werden in der Folge zwar nicht mehr explizit genannt, aber das Ratzfatz-Team gibt hier noch eine wichtige Information: Ab einem Warenkorb-Wert von 60-70 € soll eine Skalierung des Online-Geschäfts wohl möglich sein, d.h. hier müsste die Marge sowohl Marketing- als auch  Versandkosten decken. Bei 63 € hätte man somit 9 verkaufte Pakete, eine Marge von 41,58 €, also abzüglich 15 € Versandzuschuss 26,58 €, die für Marketing ausgegeben werden könnten, ohne “draufzuzahlen”.

Natürlich könnte man an dieser Stelle die Unit Economics noch weiter untersuchen, und vielleicht abermals die Bezugsgröße von der Bestellung zum Kunden ändern, denn schließlich könnte dieser ja mehrmals wieder bestellen, die Marketing-Kosten fallen aber immer nur einmal an.

Doch die Diskussion nimmt an dieser Stelle – zumindest in der gekürzten Version der Ausstrahlung – eine andere Richtung, und die Gründerinnen betonen geschickt sowohl die Möglichkeiten im Handel als auch im B2B-Bereich mit der Belieferung von Einrichtungen wie Krankenhäusern, KiTas oder Kindergärten. Hier fallen natürlich die teuren Einzellogistikkosten weg, so dass das Geschäft mit größeren Mengen attraktiver werden kann. Auch, wenn man dann wahrscheinlich für einen niedrigeren Preis verkaufen muss.

Die Gründerinnen sind jedoch während der gesamten Diskussion sehr sicher, bleiben keine Antwort schuldig und scheinen eine klare Vision für ihre Business zu haben.

Das beeindruckt die Löwen, so dass – obwohl er zunächst sogar aussteigt – sogar Carsten Maschmeyer in ein Angebot zusammen mit Janna Ensthaler einsteigt. Die Löwen sind begeistert von dem Gründerinnenteam, loben ihre komplementären Hintergründe und ihre Kompetenz – wozu ihre Zahlensicherheit wohl einmal mehr beigetragen hat.

Schlussendlich entscheiden sich die Gründerinnen dann für das Konkurrenzangebot von Nils Glagau und Tillmann Schulz.

Eine Tabellenkalkulation werden sie wohl im nächsten Schritt der Investmentverhandlungen dann noch gebraucht haben – jedoch eine, in der genau das Zusammenspiel und die Unit Economics der verschiedenen Vertriebskanäle ersichtlich sind.

Mit einer für Investoren unbrauchbaren Vorlage aus dem Internet arbeiten diese Gründerinnen ganz bestimmt nicht.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

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Foto (oben): RTL / Bernd-Michael Maurer

#DHDL – nayca, topfi, ratzfatz, VUP, Zockerhelden treten vor die Löwen

#DHDL

Es geht wieder in die Löwen-Höhle! An diesem Montag flimmert bei Vox erneut die erfolgreiche Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” über den Bildschirm. In der aktuellen Folge pitchen nayca, topfi, ratzfatz, VUP und Zockerhelden.

nayca, topfi, ratzfatz, VUP, Zockerhelden treten vor die Löwen

Montag, 2. September 2024VonTeam

Seit zehn Jahren gibt es nun die erfolgreiche Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen (DHDL). Auch im Jubiläumsjahr wittert das mehrköpfige Löwenrudel in der mittlerweile 16. Staffel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel aus der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, der Venture-Capital-Löwin Janna Ensthaler und dem Produkt-Löwen Tillman Schulz sowie der neuen Diversity-Löwin Tijen Onaran.

Die DHDL-Startups der Woche

nayca aus München


Diese Gründerin “schockt” die Löwen: Carina Heidi Hader (35) möchte mit ihrem Produkt “das Leben von Millionen von Frauen erleichtern”. Ihr Interesse für Technik begann schon in ihren frühen Kindertagen und gipfelte schließlich in ihrem Studium für Luft- und Raumfahrttechnik. Und Technologie aus Raumfahrt nutzt sie auch für ihre Erfindung nayca – das dünnste und mobile elektronische Wärmepad, das gegen Periodenschmerzen helfen soll. “nayca ist eine herzförmige elektronische Wärmequelle mit einer Temperatur von 53 Grad, die sofort meine Regelschmerzen lindert und ich so keine Schmerztabletten mehr einnehmen muss”, so Carina Heidi Hader. Das Produkt besteht aus drei Teilen: einer anschmiegsamen, weichen Außenhülle aus medizinischem Elastomer, einer flexiblen Platine und der patentierten Paradise-Heat-Technologie. “Sie enthält mein gesamtes Ingenieur-Knowhow. Sie ermöglicht hohe Energiespeicherung auf engstem Raum und verhindert, dass die Wärme vom Körper verloren geht”, erklärt die Gründerin. Die neuste Version von nayca hält bis zu vier Stunden ohne Kabel warm und wird einfach zwischen Hose und Slip getragen. Um die Intensivität dieser Schmerzen selbst zu erleben, legen Carsten Maschmeyer, Tillman Schulz und Janna Ensthaler einen Periodenkrampf-Simulator an. Wer schlägt sich am besten? Und wird ein Löwe bei dem Angebot von 250.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile zugreifen?

topfi aus Sprendlingen


Annette (52) und Tomasz Makowski (50) möchten den schnellsten Pitch in der Höhle absolvieren. Der Countdown von 60 Sekunden startet! Ihr Produkt: der Topfdeckelhalter topfi. Einfach an dem Topf- oder Pfannenrand anbringen, soll er jedem Deckel Halt geben. Mehr Platz, freie Hände und kein heißes Wasser oder Saucen, die auf die Arbeitsfläche tropfen und unschöne Flecken verursachen. Durch einen kleinen Spalt kann der Dampf entweichen, das kondensierte Wasser, das sich am unteren Rand des Deckels ansammelt, tropft einfach in den Topf zurück. Nur gerade einmal 50 Sekunden hat die Präsentation gedauert – Rekord! Für 100.000 Euro bietet das Gründer-Paar 20 Prozent der Firmenanteile an. Kommt es jetzt auch zum schnellsten Deal in der Geschichte von “Die Höhle der Löwen”? Die Uhr läuft…

ratzfatz aus Berlin


“ratzfatz zubereitet, ratzfatz aufgegessen!” Luisa Schubert (36), Sarina Morawiak (35) und Maraike Höhne (34) sind Mütter von insgesamt sieben Kindern und wissen daher ganz genau, wie herausfordernd das Elternsein ist. Natürlich sollen auch die Mahlzeiten täglich frisch und gesund gekocht werden – das ist im Alltag nicht immer einfach. Aber gesunde Kinder-Fertiggerichte, die ihren Ansprüchen genügen, gab es bislang nicht am Markt. Und aus diesem Grund hat das Gründer-Trio ratzfatz entwickelt – tiefgekühlte Bio-Fertiggerichte für Kinder zwischen ein und acht Jahren. Die 400 Gramm-Packungen entsprechen durchschnittlich zwei Portionen, sind aber individuell portionierbar. Aktuell umfasst das Sortiment sechs Gerichte, die auf den Geschmack der Kinder ausgerichtet sind. Alle sind bio-zertifiziert, ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe, ohne zugesetzten Zucker und mit wenig Salz gewürzt. Mit ratzfatz möchten die Gründerinnen nicht nur schnelle und gesunde Kinderernährung ermöglichen, sondern auch die Eltern zeitlich entlasten. Sehen die Löwen in ratzfatz ein Investmentcase? Ihr Angebot: 100.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile.

VUP aus CH-Uerikon


Als Farb- und Stilberaterin sowie Personal Shopperin weiß Evelin Stefano (52) wie sehr sich in den vergangenen Jahren der Firmen-Dresscode verändert hat: “Die klassische Krawatte hat fast ausgedient und stattdessen eine große Leere hinterlassen.” So entwickelte die Schweizerin ein neues unisex Styling-Accessoire: “VUP steht für Very Unique People und ist die Krawattenrevolution für alle und für jeden Stil.” VUP kann auf vielfältige Weise getragen oder eingesetzt werden: ob als Krawattenersatz, Foulard, Einstecktuch, Gürtelersatz, Haarband oder auch ganz einfach als Schal. Egal ob elegant, casual oder rockig oder ausgeflippt, ob im Business-Alltag, in der Freizeit oder zum festlichen Anlass – VUP passt immer und zu jedem Stil, verspricht die Gründerin. Das All-in-One-Accessoire gibt es in zwei verschiedenen Größen und in zahlreichen Farben und Designs. Marke und Design hat Evelin Stefano international schützen lassen. Ihr Ziel ist es, dass VUP zeitgemäß als unisex Accessoire die Brücke schlagen soll zwischen der männlichen Krawatte und dem klassischen Seidenschal der Frau. Dafür sucht sie einen strategischen Partner oder strategische Partnerin und bietet für 150.000 Euro 12 Prozent ihrer Firmenanteile.

Zockerhelden aus Markdorf


Sie geben Glücksspielgeschädigten eine zweite Chance: Fußballkommentatoren-Legende Werner Hansch (85) und Anwalt Marc Ellerbrock (54). Mit Zockerhelden haben die beiden ein Startup gegründet, das Geschädigten helfen soll, Glücksspielverluste von fragwürdigen Online-Anbietern zurückzufordern. Der ehemalige Sportreporter war selbst lange Zeit spielsüchtig, hat rund 600.000 Euro verzockt und verlor am Ende alles – Geld, Haus, Freunde und seine große Liebe. Unter Tränen erzählt er in der Höhle seine emotionale Geschichte, die auch die Investorinnen und Investoren bewegt. Marc Ellerbrock; “So wie Werner ergeht es vielen Menschen in Deutschland. Nach aktuellen Zahlen sind 4,6 Millionen Menschen derzeit entweder pathologisch spielsüchtig oder weisen zumindest ein auffälliges oder riskantes Glückspielverhalten auf.” Der Großteil des Suchtverhaltens spielt sich im Internet ab – allein in Deutschland werden innerhalb eines Jahres im Online-Sportwetten, im Online-Casino- und Online-Poker-Bereich über zwei Milliarden Euro an Brutto-Spielerträgen erzielt. “Das Anbieten von Glückspielen im Internet bedarf einer deutschen Lizenz und nahezu alle Anbieter, die in Deutschland auf dem Markt tätig waren, hatten diese Lizenz nicht inne. Dies gilt auch für die Big Player”, führt der Anwalt weiter aus. Bis zur Einführung der Lizenzen waren diese Angebote illegal und genau da setzt Zockerhelden an. Sie bieten Betroffenen die Möglichkeit, ihre Glücksspielverluste von Rechtsanwälten zurückfordern zu lassen, und das bis zu zehn Jahre rückwirkend und ohne Kostenrisiko. “In meiner Laufbahn als Fußball-Singvogel war ich nie um einen Spruch verlegen, aber für meine Krankheit habe ich viel zu lange keine Worte gefunden”, zeigt sich Werner Hansch zum Abschluss des Pitches noch mal sehr emotional. “Es ist jetzt der Sinn meines Lebens, zu demonstrieren: ‘Wenn ihr nicht aufhört, könnt ihr da landen, wo ich war.’ Das ist heute meine Mission!” Sichtlich gerührt atmen die Löwen tief durch. Doch bewegt die Geschichte die Löwen auch zu einem Deal? Für 125.000 Euro bietet das Duo 15 Prozent der Firmenanteile an.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

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Foto (oben): RTL / Bernd-Michael Maurer

#DHDL – “Wir mussten viel forschen, testen und verbessern”

#DHDL

Das Team von topfi setzt auf einen Topfdeckelhalter für Töpfe. “Die größte Herausforderung bei der Entwicklung von topfi war die Anpassung des Winkels und der Form. Unser Ziel war es, dass topfi auf die meisten Töpfe und Pfannen passt”, sagt Gründerin Annette Makowski.

“Wir mussten viel forschen, testen und verbessern”

Freitag, 30. August 2024VonTeam

Auch in der sechzehnten Staffel der erfolgreichen Vox-Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” treten wieder etliche Gründerinnen und Gründer vor die Jury. In der ersten Folge der aktuellen Staffel sind unter anderem Annette und Tomasz Makowski, das Team hinter topfi, zu Gast. Das Team setzt auf einen Topfdeckelhalter für Töpfe und Pfannen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter topfi erklären?


Wir haben ein neues Unternehmen, ein sogenanntes Startup, gegründet und unser neues Produkt heißt topfi – der Topfdeckelhalter. Wir sind sehr begeistert von diesem Produkt, weil es das Kochen einfacher macht. Jeder kennt es: Beim täglichen kochen muss man darauf achten, dass das Essen nicht überkocht und rührt den Inhalt im Topf ständig um: Doch wo legt man nun den heißen, tropfenden Topfdeckel ab? Genau dafür haben wir den topfi entwickelt. Es ist ein Halter, der den Topfdeckel sicher an den Topf hält. Dadurch bleibt die Arbeitsfläche sauber, weil das Kondenswasser in den Topf zurück tropft, man hat mehr Platz auf der Arbeitsplatte und freie Hände, um den Kochinhalt umzurühren. Die Entwicklung von topfi hat lange gedauert, wir mussten viel forschen, testen und verbessern. Wir sind so davon überzeugt, dass topfi vielen Menschen das Kochen erleichtert und deshalb haben wir beschlossen, unser eigenes Unternehmen zu gründen und den Topfdeckelhalter auf den Markt zu bringen.

Wie ist die Idee zu topfi entstanden?


Die Idee zu unserem Startup entstand natürlich durch die Entwicklung unseres Topfdeckelhalters. Wir sind überzeugt, dass es sich um eine geniale Erfindung handelt, die jeder Mensch braucht, der gerne kocht. Der Trend geht hin zur gesunden Ernährung und immer mehr Menschen kochen selbst. Die Idee war schon länger da, denn wir kochen selbst jeden Tag und hatten immer schon das Problem: “Wohin mit dem Topfdeckel?” Aber so richtig angefangen haben wir im Jahr 2019, als wir in unserem Urlaub in Abu Dhabi das gleiche Problem erkannten: Beim ersten Abendessen wollten wir das Essen auf den Teller platzieren, was ohne eine zweite Person nicht möglich war, da eine Person den Topfdeckel festhalten musste. Schon in den ersten Urlaubstagen wurden Pläne geschmiedet und die kreative Suche nach einer Lösung begann. Wir möchten alle Menschen mit dem topfi glücklich machen, damit das Kochen zu einem stressfreien, schönen Erlebnis wird. 

Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet?


Die größte Herausforderung bei der Entwicklung von topfi war die Anpassung des Winkels und der Form. Unser Ziel war es, dass topfi auf die meisten Töpfe und Pfannen passt. Daher mussten wir zahlreiche Muster erstellen und testen, um den perfekten Winkel und die ideale Form zu finden. Es war entscheidend, den Topfdeckel so zu positionieren, dass er stabil gehalten wird, nicht umkippt und auf möglichst viele Töpfe passt. Gleichzeitig sollte er verschiedene Topfdeckel sicher halten können.

Warum hast Du Dich entschieden, bei “Die Höhle der Löwen” mitzumachen?


Wir schauen seit der ersten Staffel “Die Höhle der Löwen” und sind bis heute von der Sendung begeistert! Wir haben uns immer gesagt: Wenn wir etwas erfinden, dann bewerben wir uns dort.  Wir lieben Neuheiten und Produktlösungen. Es ist einfach die beste Sendung, um solche Neuheiten vorzustellen, und gleichzeitig bekommt man sofort eine Meinung dazu von den Löwen. Es ist Spannung, Aufregung und Adrenalin pur! 

Dein Tipp an andere Gründer:innen, die mit einem Auftritt bei “Die Höhle der Löwen” liebäugeln?


Wir möchten anderen Gründer:innen auf jeden Fall empfehlen, sich zu trauen mitzumachen! Wichtig ist, dass man gut vorbereitet ist und die Zahlen sollten selbstverständlich sitzen. Und vor allem: Genießt die Sendung! Wirklich, das gesamte Team ist unglaublich nett, und auch die Löwen! Natürlich ist Aufregung normal, versucht aber authentisch zu bleiben, genauso wie ihr seid! Freut euch einfach auf diese Erfahrung, man lebt schließlich nur einmal. 

Wo steht topfi in einem Jahr?


Wir lassen uns überraschen. Wir sind aber positiv gestimmt. So viel sei gesagt: Wir sind ein kreatives Duo, und langweilig wird uns nicht sein! Wir lieben es Probleme zu lösen und wir denken es gibt genug davon.

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#StartupTicker – +++ Duke +++ Sanvivo +++ LeanIX +++ Lilium +++ DeepL +++ DHDL +++

#StartupTicker

#DealMonitor Mobility-Startup Duke schlittert in die Insolvenz Sanvivo stellt Apotheken-Lieferdienst ein LeanIX wächst auf 61,1 Millionen Umsatz Lilium prüft Umzug ins Ausland  So hält DeepL Google auf Abstand So verdient VOX an DHDL-Startups mit

    Duke     Sanvivo     LeanIX     Lilium     DeepL     DHDL

Mittwoch, 21. August 2024VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Mittwoch, 21. August)

#STARTUPLAND: NUR FÜR FRÜHE VÖGEL




Kommt mit ins Startupland! Ab sofort könnt Ihr Euch Euer Ticket für eine Reise ins Startupland zum Early Bird-Preis buchen. Die erste Startupland Conference, unsere Startup- und Digital-Konferenz, findet am 6. November statt. Mehr über Startupland

#STARTUPTICKER

Duke


Pleite! Das Berliner Mobility-Startup Duke ist insolvent. Zum Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt Dirk Semmelmann bestellt.  Das Unternehmen, 2022 von Gunter Wakulat und Eric Schwarzer gegründet, setzte auf “Mietwagen mit Lieferservice”. Auf der Website hießt es zum Konzept: “Lieferadresse und Mietzeitraum eingeben. Auto auswählen. Online bezahlen, fertig. So einfach, wie Pizza bestellen.” Baloise, APX, Vealo Ventures und Fußball-Profi Toni Kroos investierten zuletzt in Duke. Mehr über Duke

Sanvivo 


Ein schwieriges Segment! Das junge Startup Sanvivo stellt seinen Apotheken-Lieferdienst ein. Das Unternehmen begründet das Aus mit einer “sich stark verändernden Marktsituation” – siehe  Pharmazeutische Zeitung. Das Startup aus Weil, 2022 von Nikolai Alemi, Sven Wildermann, Julius Rachor und Dominic Haul gegründet, entwickelt voranging eine “All-In-One Lösung für die Digitalisierung” von Apotheken. Zum Angebot gehörte aber auch die Bestell-App Vivoly. Künftig setzt das Team laut Bericht auf “Software-Lösungen im Gesundheitsbereich”. Im Segment der Apotheken-Lieferdienst scheiterte zuletzt auch das millionenschwere Unternehmen Mayd. Zu den weiteren Wettbewerbern im Segment gehören und gehörten in den vergangenen Jahren insbesondere First A (Exit an Shop Apotheke), kurando (insolvent), Aponia (insolvent), Aporando (liquidiert), medikamendo und Cure. Mehr über Sanvivo

LeanIX


Zahlencheck! Das Bonner Software-Startups LeanIX, das seit 2023 zu SAP gehört, präsentierte sich zuletzt als ordentlich wachsendes Unternehmen. Das LeanIX-Team erwirtschaftete 2022 auf Konzernebene einen Umsatz in Höhe von 61,1 Millionen Euro – nach 37,4 Millionen bzw. 23,9 Millionen in den Jahren zuvor. “Der wesentliche Teil der Umsatzerlöse stammt hierbei aus dem Verkauf der Software. 54,2 % der Umsatzerlöse werden durch die LeanIX GmbH in der Region EMEA und APAC erwirtschaftet, 45,8 % des Umsatzes werden in der Region Americas durch die Tochtergesellschaft LeanIX Inc. erzielt”, teilt das Unternehmen mit. Der Jahresfehlbetrag sank 2022 auf 16,2 Millionen – nach 18,5 Millionen bzw. 7,8 Millionen in den Jahren zuvor. Insgesamt kostete der Aufbau von LeanIX bis Ende 2022 rund 57 Millionen. SAP zahlte dann 2023 rund 1,2 Milliarden Euro für LeanIX. Mehr über LeanIX

#LESENSWERT

Lilium – DeepL – DHDL


 Flugtaxi-Unternehmen Lilium prüft wohl Verkauf und Umzug ins Ausland (Handelsblatt)   So hält das Kölner KI-Startup DeepL Microsoft, Google & Co. auf Abstand (WiWo)  So verdient VOX am Erfolg der Startups aus “Die Höhle der Löwen” (DHDL) mit (OMR)

#DEALMONITOR

Investments & Exits


Root Global sammelt 8 Millionen ein NXRT erhält 4,5 Millionen Apheros bekommt 1,85 Millionen in.hub sammelt Millionensumme ein Aroundtown investiert in Luca  Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3

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