PlayStation Studios verwenden generative KI: Sony erklärt die Strategie

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Generative KI in der Spieleentwicklung ist ein kontroverses Thema. Zuletzt gab es da etwa Rummel um KI-Slop in „Crimson Desert„, da einige Elemente im Spiel offensichtlich KI-generiert gewesen sind. Das Studio sprach dann von Platzhaltern, die versehentlich nicht entfernt worden seien. Inzwischen hat sich auch Sony zu diesem Thema positioniert. In einem Strategiebericht erklärt man, wie die PlayStation Studios künstliche Intelligenz verwenden.

Der CEO von Sony Interactive Entertainment, Hiroki Totoki, betont, dass generative KI Routineaufgaben übernehmen könne, welche für Entwickler sehr monoton seien. Das ermögliche es dann, dass die Menschen an anderen Aufgaben tüfteln, um interessantere Spielwelten und verbessertes Gameplay zu erstellen. Demnach erlaube es KI, ambitioniertere Projekte zu verwirklichen.

So erklärt der Manager, die menschliche Kreativität verbleibe im Zentrum, KI unterstütze lediglich und sei kein Ersatz dafür. Als Beispiel nennt man die KI-Technik Mockingbird, welche beschleunigt aus Performance-Capture-Daten Gesichtsmodelle für Spiele erstellen kann. Diese wird z. B. von Naughty Dog verwendet. Sie kam auch schon für „Horizon Zero Dawn Remastered“ zum Einsatz. Mockingbird ersetze nicht die menschlichen Darsteller, aber erlaube es, deren Daten beschleunigt zu verarbeiten. Animationsarbeiten, die vorher Stunden benötigt hätten, ließen sich nun in Sekundenbruchteilen bewerkstelligen.

Zudem kommt generative KI bei den Playstation Studios etwa für Haaranimationen zum Einsatz. Das sei sonst eine sehr monotone Aufgabe, weil man dabei hunderte einzelner Strähnen berücksichtigen müsse. Aber auch Sonys Upscaling-Technik PlayStation Spectral Super Resolution (PSSR) wäre ohne künstliche Intelligenz nicht in dieser Form möglich. So kommt Sony zu dem Ergebnis, dass KI menschliche Kreativität nicht aussteche, sondern erst entfessele.

Anmerkung von mir: Derart blumige Aussagen haben wir allerdings schon oft von Managern gehört, nur um dann wenige Wochen später zu lesen, dass Mitarbeiter entlassen werden, da man lieber mehr Geld in KI investiere.

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