#DealMonitor – Almetra erhält 16,3 Millionen Euro – Zelara bekommt 3 Millionen – Wakeline sammelt 2,1 Millionen

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#DealMonitor IndustrialTech Almetra erhält 16,3 Millionen Euro KI-Startup Zelara bekommt 3 Millionen DeepTech Wakeline sammelt 2,1 Millionen ein SportsTech CoTrainer erhält 1 Million Finanzspritze für GovTech lingomatch

Almetra erhält 16,3 Millionen Euro – Zelara bekommt 3 Millionen – Wakeline sammelt 2,1 Millionen

Freitag, 26. Juni 2026VonTeam

Im #DealMonitor für den 26. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

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Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

Almetra

 Der Investor blisce/ (Paris, New-York), NAP, Merantix Capital, Robin Capital, Underline und Critical Ventures sowie Business Angels investieren 16,3 Millionen Euro (Series A) in Almetra, früher als Deltia bekannt. Das Berliner Startup, von Maximilian Fischer und Silviu Homoceanu sowie Merantix gegründet, möchte sich als „KI-Plattform für die Fertigungsindustrie“ etablieren. Unternehmen wie Bosch, Siemens Energy und ABB nutzen die Plattform bereits. Das frische Kapital „soll die Weiterentwicklung der Plattform, die Expansion in die USA sowie den Ausbau von Almetra zur zentralen Daten- und Automatisierungsplattform für die Produktion vorantreiben“. NAP, Merantix, Robin Capital, Combination und Business Angels wie Nico Peters, Willi Tscheschner, Max Viessmann und Walter Kortschak investierten zuvor bereits 4,5 Millionen Euro in das Unternehmen. blisce/ hält nun 11,7 % an Almetra. Mehr über Almetra

Zelara

Jetzt offiziell! Der Berliner Seed-Kapitalgeber NAP (früher als Cavalry Ventures) bekannt), der Berliner Geldgeber Heartfelt und der Berliner Frühphasen-Investor Angel Invest investieren – wie berichtet – 3 Millionen Euro in Zelara. Das Berliner Startup, 2025 vom Stagelink-Gründer Nikolas Schriefer und Björn Heckel, zuletzt Vice President of Engineering bei HelloFresh, gegründet, möchte sich als „KI-gestütztes System für maßgeschneiderte Kommunikation“ etablieren. Zum Konzept teilt das erfahrene Team mit: „In einem einheitlichen Lernzyklus erstellt das System markenkonforme Botschaften für jeden einzelnen Kunden, entscheidet für jeden Versand über die passende Variante und den optimalen Zeitpunkt und lernt aus jeder Interaktion dazu.“ NAP hält nun rund 21 % am Unternehmen. Mehr über Zelara

Wakeline

Der Aachener Investor TechVision Fonds (TVF) und der Kölner Geldgeber neoteq ventures investieren 2,1 Millionen Euro in Wakeline. Das Düsseldorfer DeepTech-Startup, 2025 von Tim Gülke, Jan Böggering, Simon Sprünker und Merten Tiedemann gegründet, entwickelt KI-Systeme, „die im laufenden Betrieb lernen, statt nur auf historischen Daten zu basieren“. Das frische Kapital soll in die „Weiterentwicklung der Plattform, die Intensivierung des Go-to-Markets sowie den weiteren Aufbau des Teams“ fließen. Mehr über Wakeline

CoTrainer

kicker ventures, die Beteiligungsgeschäft des Olympia-Verlags, Comvest Digital, superangels sowie Business Angels wie Markan Karajica, Teamgeist Capital (Georg Bader und Christian Böhm), Sebastian Weil, Timo Skrzypski und Fußballprofi Maximilian Arnold investieren 1 Million Euro in CoTrainer. Das Kölner SportsTech, 2022 von André Werres, Dyke Lambertz und Claudius Ludwig gegründet, positioniert sich als „App, die ehrenamtliche Trainer:innen und Amateurvereine von Verwaltungsarbeit entlastet“. kicker ventures hält nun rund 7 % an der CoTrainer-Mutter Fussballetics. Mit dem frischen Kapital möchte das Team unter anderem die „Produktentwicklung vorantreiben“. Mehr über CoTrainer

lingomatch

Die beiden Business Angels Jürgen Schmidt und Alexander Beck, die ihr Intralogistik-Software-Startup iX-tech 2022 an HelloFresh verkauft haben, investieren eine ungenannte Summe in lingomatch. Beim GovTech-Startup aus Saarbrücken, 2025 von Florian Crosbie gegründet, handelt es sich um eine digitale Dolmetschplattform für qualifizierte Sprachmittlung im Behördenkontext. „Über die Plattform werden passende, geprüfte Dolmetscher:innen kurzfristig verfügbar gemacht und bei Bedarf per Video/Audio zugeschaltet – genau dann, wenn es eilt“, führt das Startup aus. Mehr über lingomatch

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Foto (oben): azrael74

NetFluss 2.4 bringt integrierten VPN-Client für macOS

Screenshot

NetFluss 2.4 ist erschienen (u. a. hier vorgestellt) und liefert mit einem integrierten VPN-Client die bislang größte Neuerung der Menüleisten-App. Damit lassen sich VPN-Verbindungen direkt über NetFluss verwalten, ohne auf die Software des jeweiligen VPN-Anbieters angewiesen zu sein.

Unterstützt werden OpenVPN, WireGuard sowie IKEv2/IPsec/L2TP über den nativen VPN-Stack von macOS. Nutzer können einzelne Konfigurationsdateien, komplette Ordner oder ZIP-Archive mit den Router-Profilen vieler VPN-Anbieter importieren. Jedes Profil steht anschließend als eigener Server zur Auswahl bereit.

Die Steuerung erfolgt über das Popover der App. Dort lassen sich Profile auswählen, Verbindungen aufbauen oder trennen sowie der aktuelle Status, das Land des Exit-Knotens inklusive Flagge und die öffentliche IP-Adresse einsehen. Praktisch ist außerdem die Möglichkeit, für jede VPN-Verbindung ein eigenes DNS-Profil zu verwenden. Nach dem Trennen stellt NetFluss automatisch die zuvor genutzte DNS-Konfiguration wieder her.

Ebenfalls neu sind eine automatische Wiederverbindung bei Verbindungsabbrüchen mit exponentiellem Backoff, der automatische VPN-Start beim Öffnen von NetFluss sowie eine erweiterte Profilverwaltung. Zugangsdaten werden dabei sicher im macOS-Schlüsselbund gespeichert.

Neben dem VPN-Ausbau haben die Entwickler auch an der Effizienz gearbeitet. Laut Changelog wurde die Hintergrundüberwachung überarbeitet, wodurch der Energieverbrauch deutlich sinken soll. Zudem misst NetFluss die Download-Geschwindigkeit jetzt auch in Szenarien korrekt, in denen unter macOS 26.5 der eingehende Byte-Zähler des primären Netzwerkadapters stehen bleibt – und das ohne zusätzliche CPU-Last.

Abgerundet wird das Update durch eine neue Menüleistenfarbe „System Default“, die sich automatisch an helle oder dunkle Hintergründe anpasst und dadurch besser lesbar bleiben soll.

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Filmabend geplant? Prime Video senkt zahlreiche Leihfilme auf 99 Cent

Pünktlich zum Wochenende hat Amazon seine nächste 99-Cent-Aktion bei Prime Video gestartet. Prime-Mitglieder können zahlreiche (eher gesagt: sehr viele) Filme für jeweils 0,99 Euro digital ausleihen.

Ein gemeinsames Motto gibt es dieses Mal nicht. Stattdessen deckt die Auswahl verschiedene Genres ab. Mit dabei sind unter anderem Freefall, Exhuma, Evil Nun und Smile. Wer also noch nach Unterhaltung für das Wochenende sucht, kann einen Blick in die aktuelle Aktion werfen.

An den Bedingungen hat sich nichts geändert. Nach dem Ausleihen habt ihr 30 Tage Zeit, um den Film zu starten. Ist die Wiedergabe einmal begonnen, bleiben euch 48 Stunden, um den Titel zu Ende anzusehen.

Wie üblich ist die Auswahl zeitlich begrenzt und kann je nach Land beziehungsweise Konto leicht variieren. Wer Interesse hat, sollte daher zeitnah einen Blick auf die Angebotsseite von Prime Video werfen.

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Bericht: Apple soll bei High-End-M6-Chips aussetzen

Apple plant offenbar eine ungewöhnliche Änderung seiner Chip-Roadmap für den Mac. Wie Bloomberg berichtet, soll das Unternehmen zwar noch in diesem Jahr einen Basis-M6-Chip für Einstiegsmodelle vorstellen, auf M6 Pro und M6 Max jedoch verzichten. Stattdessen sollen die leistungsstärkeren Varianten direkt als Teil der M7-Generation erscheinen. Dem Bericht zufolge soll Apple diesen Schritt gehen, um neue Technologien für KI-Anwendungen schneller auf den Markt zu bringen. Die M7-Familie soll stärker auf On-Device-KI sowie grafikintensive Workloads ausgelegt sein und gegenüber der bisherigen Planung vorgezogen werden.

Der Basis-M6 soll unter anderem eine höhere Speicherbandbreite von rund 200 GB/s bieten. Zum Vergleich: Der M5 kommt laut Bloomberg auf etwa 153 GB/s. Darüber hinaus soll Apple die Speicherarchitektur überarbeiten, die Neural Engine ausbauen und eine neue GPU mit bis zu zwölf Grafikkernen testen. Auch Verbesserungen bei Video-Encoding und -Decoding sollen geplant sein.

Die M7-Serie soll laut dem Bericht bereits in der ersten Hälfte des kommenden Jahres mit einem Basismodell starten. M7 Pro, M7 Max und M7 Ultra sollen dann ab Ende 2027 beziehungsweise 2028 folgen. Für den Basis-M7 werden rund 240 GB/s Speicherbandbreite genannt.

Vorher soll allerdings noch ein weiteres Mitglied der aktuellen Generation erscheinen. Bloomberg berichtet, dass Apple weiterhin einen M5 Ultra plant, der zusammen mit einem neuen Mac Studio noch in diesem Jahr vorgestellt werden könnte. Der Chip soll über rund 36 CPU-Kerne und 80 GPU-Kerne verfügen. Intern habe Apple außerdem Konfigurationen mit bis zu 768 GB Arbeitsspeicher getestet. Ob diese tatsächlich angeboten werden, sei angesichts anhaltender Engpässe bei Speicherkomponenten allerdings offen. Wären sicher auch horrende Preise, Apple hatte ja erst gestern auch in Deutschland die Preise lecker angezogen.

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EU-Parlament macht den nächsten Schritt beim digitalen Euro

Der Ausschuss für Wirtschaft und Währung des Europäischen Parlaments hat seine Position zum digitalen Euro verabschiedet. Die Abgeordneten sprechen sich grundsätzlich für die Einführung einer digitalen Form des Euro aus, wollen dabei aber Datenschutz, finanzielle Stabilität und die Wahlfreiheit der Bürger besonders absichern.

Nach den Plänen soll der digitale Euro als digitales Zentralbankgeld der Europäischen Zentralbank (EZB) sowohl online als auch offline genutzt werden können. Offline-Zahlungen sollen sich ähnlich wie Bargeld verhalten: Das Guthaben wird lokal auf einem Gerät gespeichert. Geht dieses verloren, wäre auch das darauf gespeicherte Geld weg.

Ein zentraler Punkt ist natürlich der Datenschutz. Die Abgeordneten fordern, dass der digitale Euro nach dem Prinzip „Privacy by Design“ entwickelt wird. Verfahren wie Zero-Knowledge-Proofs sollen Transaktionen ermöglichen, ohne mehr personenbezogene Daten preiszugeben als unbedingt notwendig. Die EZB soll keinen Zugriff auf die Identität der Nutzer erhalten.

Verteilt werden soll der digitale Euro über Banken, E-Geld-Anbieter, Postdienstleister und regulierte Krypto-Unternehmen. Die meisten Händler müssten ihn akzeptieren. Ausnahmen sind unter anderem für Selbstständige sowie kleine und Kleinstunternehmen vorgesehen, sofern diese keine anderen digitalen Zahlungsmittel anbieten. Grundlegende Funktionen wie das Eröffnen und Führen eines Kontos oder die Nutzung eines Zahlungsmittels sollen kostenlos sein.

Um Auswirkungen auf das Finanzsystem zu begrenzen, soll es außerdem eine Obergrenze geben, wie viele digitale Euro Privatpersonen halten dürfen. Unternehmen sollen digitale Euro grundsätzlich nicht dauerhaft halten dürfen. Eingehende Zahlungen dürften lediglich bis zu 24 Stunden gespeichert werden. Zudem soll der digitale Euro weder Zinsen bringen noch kosten.

Vor einer Einführung soll die EZB das technische Regelwerk fertigstellen, die Infrastruktur aufbauen und Pilotprojekte unter realen Bedingungen durchführen. Anschließend ist eine mindestens 24 Monate lange Einführungsphase vorgesehen, damit Banken, Zahlungsdienstleister und Verbraucher Zeit für die Umstellung haben.

Parallel dazu bekräftigt das Parlament, dass Bargeld erhalten bleiben soll. Die Abgeordneten wollen sicherstellen, dass Euro-Banknoten und -Münzen weiterhin gut verfügbar sind und Händler Bargeld nicht pauschal ausschließen können.

Mit dem Beschluss ist der digitale Euro noch nicht beschlossen. Der Ausschuss hat zunächst lediglich die Verhandlungsposition des Parlaments festgelegt. Als Nächstes beginnen die Verhandlungen mit dem Rat der Europäischen Union, bevor ein endgültiges Gesetz verabschiedet werden kann.

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