Flughäfen in Deutschland: Digitaler Check-in soll zur Urlaubszeit starten

Lufthansa, Symbolbild

Wer demnächst in den Urlaub fliegt, kann alles vielleicht etwas digitaler erledigen. Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der die Abfertigung an deutschen Flughäfen digitalisieren soll. Das Ziel: kürzere Schlangen und weniger Zettelwirtschaft bei der Identitätsprüfung. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder möchte laut Bericht die Prozesse bis zum Sommer modernisieren, damit Reisende ihre Daten biometrisch oder per App abgleichen können, statt ständig den Ausweis vorzuzeigen.

Bisher bremsten wohl rechtliche Unsicherheiten und analoge Abläufe den Betrieb an den Terminals aus. Während andere Länder schon länger auf automatisierte Softwaresysteme setzen, hinkte Deutschland hinterher. Die Luftverkehrswirtschaft sieht in der Entscheidung einen wichtigen Schritt, um den Anschluss an internationale Drehkreuze nicht zu verlieren.

Die Teilnahme an diesem digitalen Verfahren ist kein Zwang. Wer lieber den klassischen Weg über den Schalter nimmt oder seine Dokumente physisch vorzeigt, kann das weiterhin tun. Die Neuerung soll pünktlich zur Hauptreisezeit greifen, sofern das Gesetz zügig verabschiedet wird.

Das spart im Idealfall Zeit beim Boarding und sorgt für einen flüssigeren Ablauf vom Check-in bis zum Gate.

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Meta: Starke Zahlen und Fokus auf Superintelligenz

Meta hat die Zahlen für das erste Quartal 2026 vorgelegt und zeigt sich trotz einiger Baustellen in Geberlaune. Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent auf 56,31 Milliarden Dollar (52,56 Milliarden Euro). Unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 26,77 Milliarden Dollar (24,99 Milliarden Euro) hängen, was einem Plus von 61 Prozent entspricht. Hier spielte allerdings ein steuerlicher Sondereffekt eine Rolle, ohne den das Ergebnis etwas schmaler ausgefallen wäre. Mark Zuckerberg zeigt sich zufrieden und verweist auf den Start des ersten Modells aus den hauseigenen Superintelligence Labs. Das Ziel bleibt klar: KI soll Milliarden Nutzer erreichen.

Täglich sind rund 3,56 Milliarden Menschen in den Apps des Konzerns unterwegs. Das ist ein Zuwachs von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, auch wenn die Zahlen im Vergleich zum Vorquartal leicht sanken. Grund dafür waren Internet-Blockaden im Iran und Einschränkungen für WhatsApp in Russland. Das Werbegeschäft läuft derweil rund, da sowohl die Anzahl der ausgespielten Anzeigen als auch der Durchschnittspreis pro Anzeige zweistellig zulegten. Die Belegschaft ist mit knapp 78.000 Mitarbeitern fast auf dem Stand des Vorjahres geblieben.

Für die Zukunft plant Meta mit massiven Investitionen. Die Prognose für die Investitionsausgaben wurde auf 125 bis 145 Milliarden Dollar (116 bis 135 Milliarden Euro) angehoben. Das Geld fließt vor allem in teurere Komponenten und den Ausbau der Rechenzentren, um die Kapazitäten für kommende Jahre zu sichern. Beim Ausblick auf das zweite Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 58 und 61 Milliarden Dollar (54 und 57 Milliarden Euro). Auf der Agenda stehen weiterhin rechtliche Auseinandersetzungen in der EU und den USA, wobei besonders der Jugendschutz und anstehende Gerichtsprozesse als Risikofaktoren genannt werden.

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Deutsche Glasfaser: Netzausbau kann wie geplant weiterlaufen

Die Deutsche Glasfaser lässt verlauten, dass man sich gemeinsam mit ihren Gesellschaftern EQT und OMERS sowie den Kreditgebern auf eine Neugestaltung der Kapitalstruktur geeinigt hat. Auch kann man einen wesentlichen Zulauf von neuem Fremdkapital vermelden: Das zusätzliche Kapital beläuft sich auf mehr als 1,2 Milliarden Euro. Bestehendes Kapital wird zu langfristigen Konditionen restrukturiert. Der Abschluss der Transaktion wird bis Ende Juni erwartet. Laut Deutscher Glasfaser sei man damit „vollständig durchfinanziert“, was eine Planungs- sowie Finanzsicherheit erlaubt. Auf dieser Basis wolle man den geplanten Netzausbau abschließen. Auch die Transformation zu einem kundenorientierten Breitbandanbieter will man damit vorantreiben.

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Amazon Prime Day findet 2026 bereits im Juni statt

Amazon zieht seinen Prime Day in diesem Jahr vor. Fand das Shopping-Event sonst traditionell im Juli statt, so soll es 2026 der Juni werden. Das hat der Online-Händler bereits in einer offiziellen Mitteilung bestätigt. An dem digitalen Event werden 26 Länder teilnehmen. Es sind freilich auch Deutschland und Österreich mit von der Partie.

Details zu den Angeboten verrät Amazon derzeit noch nicht. Welche Marken also dabei sein werden, ist noch offen. Fest steht hingegen, dass nicht nur Amazon selbst, sondern auch zahlreiche Marketplace-Anbieter am Prime Day 2026 teilnehmen werden. Ihr selbst könnt wiederum nur bei den Schnäppchen zuschlagen, wenn ihr ein Prime-Abo abgeschlossen habt. Die Deals sollen wieder unterschiedlichste Bereiche abdecken und z. B. von Lebensmitteln über Kosmetik und Mode bis hin zu natürlich Unterhaltungselektronik und weiterer Technik reichen.

In einigen Segmenten würde ich persönlich in diesem Jahr aber mit geringeren Preisnachlässen rechnen als noch 2025. Denn durch die Speicherkrise und den Iran-Krieg sind viele Komponenten deutlich teurer geworden. Gerade bei RAM und SSDs aber auch Notebooks dürften es Schnäppchenjäger daher zumindest schwerer haben als in den Vorjahren.

Vielleicht noch ganz interessant am Rande: Der Prime Day 2026 wird in Deutschland, Österreich, Frankreich und vielen weiteren Ländern wie Luxemburg, den Niederlanden und Polen bereits im Juni 2026 stattfinden. In anderen Ländern wie Australien, Brasilien oder Japan soll das digitale Shopping-Event aber erst später im Sommer starten. Amazon geht da also ein wenig gestaffelt vor. Das genaue Datum verschweigt die Plattform im Übrigen noch.

Eigentlich kann man da ohnehin nicht mehr von „dem“ Prime Day sprechen. Denn in der Regel beginnen die Deals in einer Art Aufwärmphase schon einige Tage vorher. Dazu kommen dann auch nach dem eigentlichen Höhepunkt noch ein paar Tage. Nun, dann mal schauen, welche Angebote und Rabattaktionen uns da so erwarten. Zeitnäher zum Start will Amazon weitere Informationen nachreichen. So oder so: Lasst euch nicht zu schnell von vermeintlichen Schnäppchen blenden. Es lohnt sich stets, die Preise zu vergleichen und auch Preisverläufe zu studieren.

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Entwicklerstudio Spiders („Greedfall“) hat dichtgemacht

Es war zu erahnen, aber nun ist es offiziell: Das französische Entwicklerstudio Spiders gibt es nicht mehr. Damit fordert die Insolvenz des Publishers Nacon sozusagen das erste Opfer. Spiders ist für seine etwas hausbackenen aber durchaus mit Potenzial versehenen Double-A-Spiele wie zuletzt „Greedfall: The Dying World“ bekannt.

Spiders bestätigt, dass für das oben genannte RPG noch der geplante DLC über Nacon erscheinen wird, dies aber das letzte Lebenszeichen von Spiders bleiben wird. Das Entwicklerstudio gibt es schon jetzt im Grunde nicht mehr. Es wird also recht sang- und klanglos begraben.

Hello everyone,

First off, we apologise for the silence over the past month – it’s been a while.

We’re going to cut straight to the chase so you’re not left wondering: After a long period without clear answers, we have received confirmation that Spiders is being liquidated.…

— Spiders (@spidersgames) April 29, 2026

Wer noch Fragen zu den Titeln von Spiders hat, soll sich laut dem Entwicklerstudio direkt an Nacon wenden. Man selbst werde keine Möglichkeit mehr haben, darauf zu antworten. Finde ich persönlich sehr schade.

Zwar merkte man schon „Greedfall: The Dying World“ die Turbulenzen bei Nacon an, denn der Vorgänger ist aus meiner Sicht tatsächlich das bessere Spiel, aber Spiders als Studio hatte durchaus Potenzial und ich hätte es den Franzosen gegönnt, wenn sie noch den Durchbruch geschafft hätten. Daraus wird nun leider nichts mehr.

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