Microsoft 365: OneDrive bekommt Speicher-Abrechnung nach Verbrauch

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Microsoft bastelt an einer neuen Option für den Speicherplatz bei OneDrive. Unter der Roadmap-Nummer 562352 wird ein Pay-as-you-go-Modell eingeführt. Administratoren erhalten damit die Möglichkeit, Speicherbegrenzungen für einzelne Konten flexibel aufzuheben. Statt starrer Lizenzpakete wird der zusätzliche Platz einfach nach tatsächlichem Verbrauch abgerechnet. Das Ganze richtet sich vorerst an die Web-Plattform und deckt verschiedene Cloud-Umgebungen ab.

Die Vorschau sowie die allgemeine Verfügbarkeit sind für Juli 2026 geplant. Bisher mussten Nutzer oft in teurere Tarife wechseln oder Zusatzpakete buchen, wenn der Platz knapp wurde. Mit der neuen Funktion lassen sich gezielt Nutzer bestimmen, die über ihr Limit hinausgehen dürfen, ohne dass direkt für die gesamte Belegschaft neue Lizenzen fällig werden.

Microsoft verspricht sich davon mehr Flexibilität bei der Verwaltung von Datenmengen im Unternehmensumfeld. Ob und wie Privatnutzer von dieser verbrauchsabhängigen Abrechnung profitieren, bleibt abzuwarten. Die Integration erfolgt direkt über das Microsoft 365 Admin Center. Genaue Preise stehen noch nicht fest, werden sich aber vermutlich an den üblichen Azure-Konditionen für Cloud-Speicher orientieren.

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