iOS 27: So soll die neue Siri aussehen und arbeiten

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Apple bereitet für den Juni und die WWDC bekanntlich einen ordentlichen Rundumschlag vor, um in Sachen künstliche Intelligenz endlich den Anschluss an Google und andere zu finden. Die kommenden Updates für das iPhone, das iPad und den Mac rücken Siri massiv in den Fokus. Nach internen Verzögerungen in der Vergangenheit soll nun ein runderneuertes System den Karren aus dem Dreck ziehen. Bloomberg präsentiert nun erste Renderbilder, wie die neue Siri aussehen könne.

Siri wandert optisch in die Dynamic Island und agiert dort als permanenter Assistent, der den Bildschirminhalt versteht und auf persönliche Daten zugreifen kann. Es gibt künftig zwei Wege, den Helfer zu nutzen. Der klassische Weg über die Seitentaste oder den Sprachbefehl aktiviert eine neue Animation in der Dynamic Island, die primär auf Sprache ausgelegt ist.

Neu ist die Eingabe per Wischgeste von der oberen Mitte des Bildschirms nach unten. Dort öffnet sich eine Suche, die auf Texteingaben spezialisiert ist, aber auch Siri-Vorschläge wie häufig genutzte Apps oder das Wetter anzeigt. Von hier aus lässt sich auch der neue Chatbot-Modus starten, der in einer eigenen Siri-App lebt. Diese App sieht ChatGPT oder Google Gemini verblüffend ähnlich, inklusive eines Verlaufs der letzten Konversationen und der Möglichkeit, Dokumente oder Fotos zur Analyse hochzuladen.

Spannend finde ich die angeblich geplante Offenheit des Systems. Apple integriert nicht nur eigene Modelle, sondern lässt Nutzer wohl wählen, ob sie Anfragen an ChatGPT, Google Gemini oder Anthropic Claude weiterreichen wollen. Ein entsprechendes Dropdown-Menü in der Suche ermöglicht den direkten Wechsel zwischen den KIs. Siri selbst wird deutlich cleverer beim Jonglieren mit Terminen und kann Texte wie E-Mails oder Notizen basierend auf Webinhalten und lokalen Daten verfassen.

Auch die Kamera-App bekommt eine Generalüberholung. Ein neuer Siri-Modus direkt neben der Foto- und Videofunktion ermöglicht die visuelle Analyse von Objekten über externe KI-Dienste oder die Google-Bildersuche. Die Oberfläche der Kamera wird zudem modularer gestaltet.

Über ein Widget-Panel lassen sich Funktionen wie Timer oder Profi-Einstellungen für die Schärfentiefe nach eigenem Gusto anordnen. In der Fotos-App ziehen Funktionen namens Reframe und Extend ein. Damit lässt sich die Perspektive von Aufnahmen ändern oder Bildinhalte per KI erweitern, wenn beim Fotografieren zum Beispiel ein Teil eines Gebäudes abgeschnitten wurde.

Weitere Neuerungen in iOS 27 umfassen eine Shortcuts-App, die Automatisierungen per natürlicher Sprache erstellt, KI-Wallpaper und eine systemweite Grammatikprüfung. Auch die Wallet-App wird flexibler und erlaubt das Erstellen eigener Pässe für das Fitnessstudio oder Sportveranstaltungen. Die Veröffentlichung des großen Siri-Updates wird für September erwartet.

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