
Google schraubt hinter den Kulissen an einem neuen KI-Agenten mit dem Codenamen Remy. Laut internen Dokumenten handelt es sich dabei um einen persönlichen Assistenten, der rund um die Uhr einsatzbereit ist und Aufgaben für den Nutzer erledigt. Im Gegensatz zu bisherigen Sprachmodellen soll Remy nicht nur Fragen beantworten oder Texte ausspucken, sondern aktiv handeln. Die Rede ist von einer tiefen Integration in die Google-Dienste, wodurch das Tool komplexe Aufgaben proaktiv übernimmt und mit der Zeit persönliche Vorlieben lernt.
Laut Bericht befindet sich das Projekt in der Phase des sogenannten Dogfoodings. Das bedeutet, dass Google-Mitarbeiter die Funktionen intern in einer speziellen Version der Gemini-App testen, bevor die Öffentlichkeit darauf Zugriff erhält. Damit reagiert der Konzern auf Entwicklungen wie OpenClaw. Während Google bereits verschiedene Ansätze für einen Agent Mode verfolgt, wirkt Remy wohl deutlich ambitionierter und eigenständiger.
Fest steht, dass Google bei der anstehenden Entwicklerkonferenz I/O Ende Mai vermutlich mehr zu seinen Plänen im Bereich der autonomen Assistenten verraten wird. Bisher gibt es keinen festen Termin für einen breiten Rollout, aber die interne Testphase deutet darauf hin, dass die Entwicklung weit fortgeschritten ist.
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