
Amazon bringt Alexa nach Deutschland. Das neue System basiert auf generativer KI und startet hierzulande vorerst in einer Early-Access-Phase. Im Vergleich zur bisherigen Version soll die Sprachsteuerung deutlich intelligenter agieren und flüssige Konversationen ermöglichen, ohne dass das Aktivierungswort ständig wiederholt werden muss. Amazon positioniert den Dienst als Ambient KI, die im Hintergrund bleibt, bis sie aktiv Aufgaben übernimmt. Da müsst ihr mal schauen, ob ihr nun bessere Ergebnisse als vorher erzielt.
Die neue Alexa versteht Kontext über verschiedene Geräte hinweg. Ein Gespräch kann am Echo im Wohnzimmer beginnen und später in der App oder am Laptop fortgesetzt werden. Dabei lernt das System persönliche Vorlieben und Routinen kennen. Ein wesentlicher Unterschied zu herkömmlichen Chatbots ist die Fähigkeit, echte Aktionen auszuführen. Durch die Anbindung an Dienste wie OpenTable reserviert Alexa Tische im Restaurant, verwaltet Kalender oder steuert das Smart Home auf Zuruf.
Für den deutschen Markt gibt es lokale Anpassungen. Die KI versteht regionale Begriffe wie Schrippen oder Semmeln und nutzt umgangssprachliche Formulierungen. Zur Markteinführung sind Dienste von Partnern wie Spotify, Audible, Bosch oder Siemens integriert. Weitere Anbieter wie Tripadvisor oder GMX sollen im Jahresverlauf folgen. Auch Nachrichten von ARD oder dem Spiegel sowie zahlreiche Radiosender sind abrufbar. Im Smart Home reagiert das System auf indirekte Hinweise wie die Aussage, dass jemandem kalt ist, und regelt entsprechend die Heizung.
Datenschutzseitig bleibt es bei den bekannten Optionen. Nutzer können Sprachaufnahmen im Datenschutzportal einsehen und Löschfristen festlegen. Die Hardware behält die physischen Tasten zum Abschalten von Mikrofon und Kamera.
Der Zugriff auf Alexa erfolgt während der Testphase über den Kauf neuer Geräte wie dem Echo Show 8 oder dem Echo Show 11, alternativ Echo Dot Max oder Echo Studio. Besitzer älterer Hardware können sich für eine Einladung registrieren. Während des Early Access bleibt die Nutzung kostenlos. Danach ist der Dienst für Prime-Mitglieder inklusive, während andere Nutzer 22,99 Euro im Monat zahlen.
Die meisten Echo-Geräte unterstützen Alexa . Ausgenommen sind einige ältere Echo-Modelle, auf denen die ursprüngliche Version von Alexa weiterhin genutzt werden kann: Echo Dot (1. Gen.), Echo (1. Gen.), Echo Plus (1. Gen.), Echo Show (1. Gen.), Echo Show (2. Gen.) und Echo Spot (1. Gen.).
Kompatible Fire TV-Geräte sind: Fire TV Stick HD (2nd Gen), Fire TV Stick 4K Select, Fire TV Cube (3. Gen.), Fire TV Stick 4K Max (2. Gen.) und Fire TV Stick 4K Plus (2. Gen.) sowie die aktuelle Generation der Amazon Ember Smart TVs: Ember Omni Mini-LED Series, Ember Omni QLED Series, Ember 4-Series, Ember 2-Series, Ember Artline.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.