
Kurze Meldung für alle, die noch fleißig ihre Musik tracken. Last.fm schlägt ein neues Kapitel auf und agiert ab sofort als eigenständiges Unternehmen. Nach einem Besitzerwechsel verlässt der Dienst die alten Strukturen, bleibt aber im Kern identisch. Für die Nutzer ändert sich im Alltag erst einmal gar nichts. Das Team hinter der Plattform bleibt an Bord und auch bei der Technik gibt es keine Umbrüche.
Sämtliche Nutzerkonten, der Verlauf der gehörten Lieder und die persönlichen Einstellungen bleiben erhalten. Wer ein Pro-Abonnement nutzt, muss sich weder um die Abrechnung noch um die Preise Gedanken machen, da hier alles beim Alten bleibt. Auch Entwickler, die auf die Schnittstellen zugreifen, können ihre Tools weiterhin wie gewohnt betreiben. Die Verantwortlichen betonen, dass der Datenschutz unverändert bleibt und keine Nutzerdaten verkauft werden.
Das Ziel der Unabhängigkeit ist eine stärkere Konzentration auf neue Funktionen für die Musik-Community und bessere Einblicke in die Hörgewohnheiten. In den kommenden Wochen sollen weitere Informationen zur künftigen Strategie folgen. Wer den Dienst unterstützen möchte, kann dies weiterhin über die kostenpflichtige Mitgliedschaft tun, die den Betrieb der Plattform finanziert. Unterm Strich bleibt das Erlebnis für den Musikfan also identisch, nur die Firma dahinter steht nun auf eigenen Beinen – fraglich ist halt, wie es wirklich weitergeht.
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