
Auf dem Mac mit AI-Agenten, verschiedenen Node.js- oder Python-Versionen zu experimentieren, ohne das Hauptsystem anzufassen, nervt bisher vielleicht einige. Klar, es gibt virtuelle Maschinen, aber vieles ist entweder schwergewichtig oder fummelig. Mit GhostVM geht jetzt eine neue macOS-App an den Start, die genau da ansetzt und Apples eigenes Virtualization.framework nutzt (wie auch Virtual Buddy).
Hinter GhostVM steckt Jacob Groundwater, vorher unter anderem in Microsofts Electron-Team unterwegs. Die quelloffene App läuft auf Apple-Silicon-Macs ab macOS 15 Sequoia und setzt komplett auf Apples Virtualization Framework (AVF). Jede virtuelle Maschine steckt in einem eigenen .GhostVM-Bundle. Diese Bundles lassen sich wie normale Dateien kopieren, verschieben oder wegsichern.
Interessant ist GhostVM vor allem als Spielwiese für AI-Agenten und Dev-Umgebungen, die nicht auf dem produktiven macOS laufen sollen. Wer etwa Claude Code, OpenClaw oder ähnliche Tools isoliert testen will, baut sich eine macOS-VM, probiert das Setup dort aus und wirft die VM danach einfach weg. Über APFS Copy-on-Write lassen sich Checkpoints und Klone anlegen, ohne jedes Mal ein komplettes Image duplizieren zu müssen.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.