
Meta baut die KI-Werkzeuge für Facebook weiter aus. Mit dem Creator Assistant stellt das Unternehmen einen personalisierten Assistenten vor, der direkt ins Creator-Dashboard auf Facebook integriert ist und dort als eine Art Sparringspartner für Performance-Analysen und Content-Ideen dienen soll. Parallel dazu erhalten die KI-Übersetzungen für Reels Zuwachs an unterstützten Sprachen.

Der Creator Assistant zieht seine Erkenntnisse aus Interaktionstrends und bisheriger Performance. Anstatt mehrere Dashboards parallel unter die Lupe zu nehmen, sollen Creator dem Tool ihre Fragen direkt stellen können, etwa warum ein bestimmtes Reel besser lief als andere oder wie sich das Publikum über die Zeit verändert hat. Das Ganze ist dialogorientiert aufgebaut, auch Folgefragen sind möglich. Aus den Interaktionen soll der Assistent dann zu den jeweiligen Zielen (z. B. Wachstum, Monetarisierung, etc.) etwas dazulernen und die Empfehlungen auf dieser Basis weiter anpassen.

Zusätzlich soll der Creator Assistant zum Brainstorming dienen. Man greift dabei auf aktuelle Trends auf Facebook zurück, also etwa Audioinhalte oder besonders erfolgreiche Formate, und schlägt frische Ideen vor.
Der Rollout läuft zunächst für Creator in den USA, Kanada und Indien. In den kommenden Monaten will Meta mit neuen Funktionen nachlegen und den Zugang auf weitere Länder ausweiten – ein konkreter Zeitplan für Deutschland steht bislang nicht im Raum.
Parallel erweitert Meta die KI-Übersetzungen für Reels. Die Übersetzungen sollen Klang und Tonfall der Originalstimme bewahren, optional kommt eine Lippensynchronisation dazu, damit es tatsächlich so wirkt, als spräche der Creator die andere Sprache. Demnächst unterstützt man die Sprachen Arabisch, Indonesisch, Französisch, Thailändisch und Vietnamesisch.
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