OpenAI hat eine spezielle ChatGPT-Version für Mediziner vorgestellt. Diese startet im ersten Schritt kostenlos in den Vereinigten Staaten, soll aber später auch noch in anderen Ländern folgen. Wozu dient das Ganze? Nun diese Variante soll z. B. Ärzten bei der Dokumentation helfen oder auch bei der Forschung. Am Ende will man durch die Unterstützung mehr Zeit für die direkte Arbeit mit Patienten freischaufeln.
In den USA können z. B. Ärzte und Pharmazeuten ChatGPT for Clinicians gratis einsetzen. Laut OpenAI komme man damit realen Bedürfnissen aus dem Gesundheitswesen entgegen. Denn ohnehin nutzen bereits Millionen von Medizinern international ChatGPT. Zudem führt OpenAI auch noch das sogenannte HealthBench Professional ein, ein offenes Benchmark-Tool, das bei der Evaluierung von Gesprächen zu Dokumentationen und mehr helfen kann. Da lassen sich dann unabhängig KI-Modelle vergleichen – auch die von der Konkurrenz.
ChatGPT für Mediziner enthält kostenfreien Zugriff auf die neuesten KI-Modelle für das Gesundheitswesen. Sich wiederholende Workflows können darüber auch zu Skills zusammengefasst werden, um sie leichter zu replizieren. Zudem nutzt man eine Datenbasis aus Millionen von Peer-Review-Artikeln aus Fachzeitschriften. ChatGPT kann dann auch in entsprechenden medizinischen Quellen suchen und z. B. eine Zusammenfassung oder Gegenüberstellungen generieren. Da Datenschutz im Gesundheitswesen eine besondere Rolle spielt, versichert OpenAI, dass die Gespräche nicht für Trainings verwendet werden und auch über Multi-Faktor-Authentifizierung abgesichert werden können.
ChatGPT for Clinicians steht ab sofort in den USA gratis für Mediziner und Pharmazeuten bereit. OpenAI will das Tool jedoch, wie eingangs erwähnt, später auch in andere Länder bringen. Da wird man sicherlich viele regional unterschiedliche medizinische Vorgaben und Gesetze berücksichtigen müssen. Etwa weicht das Gesundheitswesen in den USA doch stark von z. B. dem in Skandinavien ab.
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