#Zahlencheck – +++ Seven Senders +++ Casc +++ Raisin +++ Ride +++ DHDL +++

#Zahlencheck

#StartupTicker Seven Senders wächst auf  137,9 Millionen Umsatz Hamburger Health-Startup Casc ist insolvent Raisin wandelt sich zur Aktiengesellschaft Chaos bei Ride DHDL: Nils Glagau und Tillman Schulz treten ab

    Seven Senders     Casc     Raisin     Ride     DHDL

Montag, 2. Dezember 2024VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 2. Dezember)

#STARTUPTICKER

Seven Senders


 Zahlencheck! Das Berliner  Paketversand-Scaleup Seven Senders präsentiert sich weiter als Unternehmen im Wachstumsmodus. Der Umsatz der “Delivery-Plattform” stieg zuletzt von 110.2 Millionen auf 137,9 Millionen. “Die Umsatzerlöse sind mit 25,2 % deutlich gestiegen, auch wenn die ambitionierten Ziele und das Budget 2022 aufgrund der schlechteren Marktbedingungen nicht erreicht wurden”, teilt das Team im Jahresabschuss 2022 mit. Der Jahresfehlbetrag stieg dabei von rund 16 Millionen auf 18,7 Millionen. Das Team verweist dabei auf “Kosten für die weitere Wachstumsstrategie”. Dazu “gehören vor allem Kosten für den Aufbau von weiterem Personal, neue Produktentwicklungen sowie technische Integrationskosten von Neukunden”. In den kommenden Jahren möchte das Unternehmen vor allem international wachsen. Auch für 2023 rechnete das Team zuletzt mit einem “deutlich negativem Jahresergebnis”. In den vergangenen Jahren flossen bereits rund 75 Millionen in Seven Senders. Mehr über Seven Senders

Casc


Pleite! Das Hamburger Health-Startup Casc ist insolvent. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt Sven-Holger Undritz bestellt. Das Startup, von Tobias Schütz und Lennart Hahn gegründet, liefert seinen Nutzer:innen “innerhalb von zwei Minuten eine ausführliche Analyse des eigenen Gesundheitszustand”. Basis dafür ist ein Urintest, der etwa Nährstoffe oder Entzündungswerte im Körper misst. TA Ventures und Business Angels investierten zuletzt 1,3 Millionen Euro in Casc. Gesundheitliche Tests aller Art waren zuletzt im Trend. In Zeiten, in denen viele Menschen eher sparsam sind, dürften es solche Themen aber derzeit schwer haben. Zumindest ohne fette Investorengelder. Mehr über Casc

#LESENSWERT

Raisin – Ride – DHDL


IPO-Time!? Raisin aka Weltsparen wandelt sich zur Aktiengesellschaft (Finanz Szene) Ride versinkt nach Übernahme im Chaos (Finance Forward)  Doppelter DHDL-Jury-Abgang: Nils Glagau (seit 10 Staffeln an Bord) und Tillman Schulz (seit 3 Staffeln dabei) verlassen “Die Höhle der Löwen” (DWDL)

#DEALMONITOR

Investments & Exits


Akhetonics erhält 6 Millionen Look AI Ventures investiert in Secjur loyalift bekommt 750.000 Euro Poncho erhält 589.000 Euro HeldYn sammelt sechsstellige Summe ein The Platform Group kauft Chronext. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3

#Zahlencheck – SoSafe wächst auf 13 Millionen Euro Umsatz

#Zahlencheck

Das millionenschwere Kölner Cyber-Security-Startup SoSafe präsentiert weiter im klassischen Wachstumsmodus. Der Umsatz stieg zuletzt von 4,5 auf 13 Millionen Euro. Der Verlust stieg dabei auf imposante 28,2 Millionen (Vorjahr: 9,2 Millionen).

SoSafe wächst auf 13 Millionen Euro Umsatz

Mittwoch, 20. November 2024VonAlexander Hüsing

Das Kölner Cyber-Security-Startup SoSafe, 2018 von Niklas Hellemann, Lukas Schaefer und Felix Schürholz gegründet, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022. Die Jungfirma präsentiert sich darin als schnell wachsendes, aber auch verlustreiches Unternehmen. Konkret erwirtschaftete das SoSafe-Team im Berichtszeitraum einen Umsatz in Höhe von 13 Millionen Euro (Vorjahr: 4,5 Millionen). Der Verlust lag bei 28,2 Millionen (Vorjahr: 9,2 Millionen).

“Dies ist im Wesentlichen, zum einen auf die gestiegenen Personalkosten, welche sich auf 29,6 Millionen Euro erhöhten (Vorjahr 11,5 Millionen Euro), sowie auf die sonstigen betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen”, heißt es im Jahresabschluss zum enormen Verlust. 2022 wirkten bei SoSafe “durchschnittlich 292 MitarbeiterInnen in Vollzeit (Vorjahr: 139) sowie 30,75 MitarbeiterInnen in Teilzeit (Vorjahr: 29)”.

Insgesamt kostete der Aufbau von SoSafe somit bis Ende 2002 rund 40 Millionen. Bis dahin hatten die Rheinländer, die Mitarbeitende in Unternehmen im richtigen Umgang mit Cyber-Attacken testet, sensibilisiert und schult, aber auch schon rund 60 Millionen von Investoren eingesammelt. Über 2023 heißt es im Jahresabschluss: “Für das kommende Geschäftsjahr geht die Geschäftsführung von einem stark steigendem Umsatz aus. Relativ zum Umsatzwachstum wird mit einer unterproportionalen Entwicklung der Kosten gerechnet, was zu einer Verringerung des Jahresfehlbetrages führt”. Was in Zeiten von seltener fließenden Investmentgelder ein gutes Zeichen wäre. Insbesondere im Hinblick auf weitere Finanzspritzen.

Als Risiken haben die Firmenlenker den steigenden Wettbewerb ausgemacht: “Das Auftauchen neuer Unternehmen in der Security-Awareness-Branche und die Expansion von Unternehmen aus angrenzenden Bereichen wie der Cybersicherheitsinfrastruktur in diesen Bereich deuten darauf hin, dass der Markt für Security-Awareness-Schulungen wächst und wettbewerbsintensiver wird. SoSafe wird mit diesen Entwicklungen Schritt halten und seine Strategien entsprechend anpassen. Insgesamt stellt der zunehmende Wettbewerb zwar eine Herausforderung für SoSafe dar, er unterstreicht aber auch die wachsende Bedeutung von Schulungen zum Sicherheitsbewusstsein in der heutigen digitalen Landschaft und bietet SoSafe die Möglichkeit, weiter zu wachsen und innovativ zu sein.” Ausruhen können sich die SoSafe-Macher somit nicht.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2022

* SoSafe bietet Unternehmen eine webbasierte Schulungsplattform an, die auf interaktive und spielerische Weise Mitarbeiter in Bezug auf IT-Sicherheitsrisiken sensibilisiert. Die Schulungen werden regelmäßig aktualisiert und an die aktuellen Bedrohungen angepasst. Darüber hinaus werden sogenannte Phishing-Simulationen angeboten, um das Bewusstsein der Mitarbeiter für die Gefahren von Phishing-Attacken zu schärfen.


* Die SoSafe GmbH erzielte im Jahr 2022 Umsatzerlöse in Höhe von € 13mEUR (Vorjahr 4mEUR). Dies wurde im Wesentlichen durch neue Kunden und Produkt-Upselling an existierende Kunden erreicht.


* SoSafe hat zum Jahresende ein Kundenwachstum in Höhe von 103 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Preispolitik gestaltet sich dahingehend, dass die Kunden sich eines von 4 verschiedenen Awareness-Plattform-Paketen (mit unterschiedlichen Produktfeatures) auswählen können. Generell werden Verträge mit einer Laufzeit von mind. einem Jahr abgeschlossen.


* Die Anzahl der Beschäftigen ist von 236 Angestellten zum Beginn des Geschäftsjahres auf 311 Angestellte zum Ende des Geschäftsjahres angewachsen.

SoSafe im Zahlencheck

2022: 13 Millionen Euro (Umsatz); 18,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2021
: 4,5 Millionen Euro (Umsatz); 9,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2020
: 2,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): SoSafe

#Zahlencheck – deineTorte.de wächst auch in schwierigen Zeiten weiter

#Zahlencheck

Das Kölner Back-Unternehmen deineTorte.de, 2006 gegründet, beschäftigte zuletzt bereits über 150 Mitarbeitende. Der Umsatz stieg 2022 auf rund 15 Millionen. Nachdem das Team drei Jahre lang Gewinne erwirtschaftete, stand zuletzt aber unter dem Strich wieder ein Verlust.

deineTorte.de wächst auch in schwierigen Zeiten weiter

Mittwoch, 28. August 2024VonAlexander Hüsing

Das Kölner Unternehmen deineTorte.de, eine Plattform für individuelle Torten, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022. Das Unternehmen, das seit 2020 zum Lebensmittelriesen Dr. Oetker gehört, legte demnach in Bezug auf den erzielten Umsatz “das erfolgreichste Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte” hin. Der Umsatz legte dabei um rund 9,4 % zu. Eine genaue Zahl nennt das Unternehmen nicht. Im Vorjahr lag der Umsatz allerdings bei rund 13,5 Millionen.

Somit müsste das Team 2022 bei rund 14,8 Millionen Umsatz gelandet sein. Ein imposantes Ergebnis für individuelle Torten aus dem Internet. Zumal sich das Unternehmen massiven Problemen stellen musste und auch weiter stellen muss. “Da bis zur Berichtserstellung für den Krieg in der Ukraine noch kein Ende prognostiziert werden kann und da sowohl bei der Inflation als auch bei der Wirtschaftsleistung zuletzt keine signifikanten Verbesserungen eingetreten sind, gehen wir davon aus, dass sich die Rahmenbedingungen für unsere Gesellschaft in 2023 nicht wesentlich verbessern werden. Aus diesem Grund prognostizieren wir für 2023 einen gleichbleibenden oder geringfügig verringerten Umsatz im Vergleich zu 2022. Vor diesem Hintergrund werden wir in 2023 primär an unserer Kostenstruktur arbeiten und durch Preiserhöhungen die Produktmargen verbessern. Für das Jahresergebnis gehen wir auf Grund des weiterhin herausfordernden Umfelds von einer ca. 30 %igen Verbesserung im Vergleich zu 2022 aus. Insbesondere durch eine verbesserte Kostenstruktur, aber auch einem wiederum wachsenden Absatz erwarten wir ab 2024 wieder positive Jahresergebnisse.”

2022 stand unter dem Strich bei deineTorte.de ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 824.328 Euro – nach einem Jahresüberschuss in Höhe von 327.855 Euro im Jahr zuvor. Vor allem die Personalkosten der Tortenfirma stiegen zuletzt deutlich. “Die Personalkostenquote (Personalaufwand in % von den Umsatzerlösen) hat sich insbesondere infolge eines gestiegenen Personalbestandes sowie von Lohn- und Gehaltserhöhungen um 4,6 %-Punkte auf 33,3 % erhöht”, heißt es im Jahresabschluss. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeiternehmerinnen und Mitarbeiter betrug 156 (Vorjahr: 131).

Fakten aus dem Jahresabschluss 2022

* Die InterNestor GmbH stellt in eigener Produktion am Standort Köln in handwerklicher Qualität Back- und Konditoreiwaren, im wesentlichen Torten und ähnliche Produkte, wie Cupcakes, Cake-Pops, Muffins und Kekse her und vertreibt diese über den hauseigenen Online-Shop an Endkonsumenten sowie über B2B-Mitarbeiter an Firmenkunden.


* Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Wesentlichen infolge inflationsgetriebener Preiserhöhungen bei im Vorjahresvergleich etwa gleichbleibender Absatzmenge.


*  Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeiternehmer betrug 156 (Vorjahr: 131). Die Arbeitnehmer waren in der Produktion (126) und in der Verwaltung (30) tätig.

deineTorte.de im Zahlencheck

2022: 14,8 Millionen Euro (Umsatz); 824.328 Euro (Jahresfehlbetrag)


2021
: 13,5 Millionen Euro (Umsatz); 327.855 Euro (Jahresüberschuss)


2020
: 9,5 Millionen Euro (Umsatz); 175.354 Euro (Jahresüberschuss)


2019
: 96.920 Euro (Jahresüberschuss)


2018: 307.989 Euro (Jahresfehlbetrag)


2017
: 225.647 Euro (Jahresfehlbetrag)


2016: 571.399 Euro (Jahresfehlbetrag)


2015: 137.286 Euro (Jahresfehlbetrag)


2014: 22.935 Euro (Jahresfehlbetrag)


2013: 31.497 Euro (Jahresfehlbetrag)

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): Shutterstock

#Zahlencheck – Komoot wächst auf 29 Millionen Umsatz

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Der Hidden Champion Komoot, der eine Navigations-App anbietet, expandiert derzeit massiv ins Ausland. Der Umsatz stieg dabei auf 29,1 Millionen. Die Investitionen sorgten für rote Zahlen bei Komoot – zum ersten Mal seit 2015. Der Jahresfehlbetrag lag zuletzt bei 2,1 Millionen.

Komoot wächst auf 29 Millionen Umsatz

Mittwoch, 22. Mai 2024VonAlexander Hüsing

Das Potsdamer Unternehmen Komoot, ein Routenplaner samt Navigations-App, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2022. Der Hidden Champion, der 2010 unter anderem von Markus Hallermann gegründet wurde, erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Umsatz in Höhe von 29,1 Millionen Euro – nach 27,7 Millionen bzw.21,2 Millionen in den Jahren zuvor. Das Wachstum des Unternehmens verlangsamte sich somit zuletzt deutlich.

“Insgesamt war das Geschäftsjahr 2022 für Komoot planmäßig. Der Fokus der Geschäftsentwicklung liegt auf der Erschließung weiterer Märkte, insbesondere auf europäischen Märkten außer DACH und auf Nordamerika. Hierzu investiert Komoot signifikant in entsprechende Marketingaktivitäten. Diese Investments sind sehr erfolgreich. Im DACH haben wir in etwa stabile Umsätze im Vergleich zum Vorjahr. Das Umsatzwachstum in den Fokus-Märkten liegt im Jahr 2022 im deutlich zweistelligen Bereich gegenüber dem Vorjahr”, heißt es im Jahresabschluss.

Die Investitionen in die Expansion sorgten auch für rote Zahlen bei Komoot – zum ersten Mal seit 2015. “Aufgrund der gezielten erhöhten Investitionen in der Produktentwicklung und Marketingaktivitäten hat Komoot wie erwartet einen Jahresverlust abgeschlossen”, teilt das Team mit. Für 2023 plante das Unternehmen “trotz der hohen Investitionen in die weitere Geschäftsentwicklung” wieder “ein positives Ergebnis”.

Der derzeitige Expansionsdrang von Komoot zeigt sich auch in der Zahl der Mitarbeitenden: 2022 wirkten durchschnittlich 93 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Komoot. In den Vorjahren waren es gerade einmal 70 bzw. 57. Die Personalkosten des Unternehmen sind somit in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Wenn die Auslandsexpansion gelingt, sollte dies aber kein Problem sein, immerhin hat das Unternehmen jahrelang bewiesen, dass es sein Geschäft versteht.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2022

* Insgesamt war das Geschäftsjahr 2022 für komoot planmäßig. Komoot hat den Gesamtumsatz um 5% auf T€ 29.148 gesteigert. Der Fokus der Geschäftsentwicklung liegt auf der Erschließung weiterer Märkte, insbesondere auf europäischen Märkten außer DACH, (Großbritannien, Irland, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Frankreich, Italien, Spanien und Portugal) und auf Nordamerika (nachstehend “Fokus-Märkte”). Hierzu investiert komoot signifikant in entsprechende Marketingaktivitäten. Diese Investments sind sehr erfolgreich. Im DACH haben wir in etwa stabile Umsätze im Vergleich zum Vorjahr. Das Umsatzwachstum in den Fokus-Märkten liegt im Jahr 2022 im deutlich zweistelligen Bereich gegenüber dem Vorjahr.


* Der Umsatz und das Umsatzwachstum von komoot basieren auf der Nutzerbasis von komoot und dem Wachstum der Nutzer. Im Geschäftsjahr 2022 hat komoot die Nutzerbasis auf über 31 Millionen um 29% gegenüber dem Vorjahr gesteigert und konnte damit den Erwartungen vollkommen entsprechen.


* Aufgrund der gezielten erhöhten Investitionen in der Produktentwicklung und Marketingaktivitäten hat komoot wie erwartet einen Jahresverlust von T€ 2.102 abgeschlossen. Die Steuerquote liegt im Geschäftsjahr 2023 bei -16%, da die Körperschaftsteuer und der Solidaritätszuschlag von 2021 und teilweise von 2020 erstattet werden können.


* Im Jahr 2023 plant die Gesellschaft weiter in die Markterschließung außerhalb des DACH-Marktes zu investieren. Wir erwarten ein weiteres deutliches User-Wachstum im zweistelligen Prozentbereich, insbesondere in den Fokus-Märkten. Hierzu plant die Gesellschaft weiterhin mit hohen Marketingausgaben für die weitere Markterschließung. Um nachhaltig hohe Umsatzsteigerungen zu erzielen, investiert die Gesellschaft zusätzlich weiter in die Forschung und Entwicklung der Produkte. Insgesamt erwarten wir für 2023 ein Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich. Wir erwarten trotz der hohen Investitionen in die weitere Geschäftsentwicklung insgesamt ein positives Ergebnis für 2023.


* Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer beträgt neben dem Geschäftsführer 93. Davon sind 5 leitende Angestellte und 88 Angestellte.

Komoot im Zahlencheck

2022: 29,1 Millionen Euro (Umsatz); 18,7 Millionen Euro (Rohergebnis); 2,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2021
: 27,7 Millionen Euro (Umsatz); 18,8 Millionen Euro (Rohergebnis); 1,6 Millionen Euro (Jahresüberschuss)


2020
: 21,2 Millionen Euro (Umsatz); 15,1 Millionen Euro (Rohergebnis); 4,1 Millionen Euro (Jahresüberschuss)


2019: 1,2 Millionen Euro (Jahresüberschuss)


2018: 1,5 Millionen Euro (Jahresüberschuss)


2017: 767.140 Euro (Jahresüberschuss)


2016: 161.452 (Jahresüberschuss)


2015: 385.696 (Jahresfehlbetrag)


2014: 919.730 (Jahresfehlbetrag)


2013: 259.338 (Jahresfehlbetrag)


2012: 213.284 (Jahresfehlbetrag)


2011: 525.446 (Jahresfehlbetrag)


2010: 119.610 (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): komoot

#Zahlencheck – sofatutor schreibt trotz Expansionskurs wieder schwarze Zahlen

#Zahlencheck

Das EdTech-Grownup sofatutor expandiert seit dem Einstieg von Emeram Capital insbesondere in die USA. Der Umsatz des Unternehmens stieg zuletzt auf 28,5 Millionen. Unter dem Strich standen dabei – trotz erhöhter Ausgaben beim Personal – wieder schwarze Zahlen.

sofatutor schreibt trotz Expansionskurs wieder schwarze Zahlen

Mittwoch, 13. März 2024VonAlexander Hüsing

Der 2008 gestartete Berliner Lerndienst sofatutor schreibt wieder schwarze Zahlen. 2022 stand beim EdTech-Unternehmen, das eine “Lernplattform für Schüler von der 1. bis zur 13. Klasse” betreibt, unter dem Strich ein Jahresüberschuss in Höhe von 796.373 Euro – nach einem Verlust in Höhe von  8,9 Millionen im Jahr zuvor. Die Jungfirma verwies damals auf “einmalige nicht-operative Aufwendungen im Rahmen eines Gesellschafterwechsel”. Denn 2020 schrieb der Lerndienst schon einmal schwarze Zahlen – rund 1 Million Jahresüberschuss waren es damals. Der Umsatz lag 2022 bei rund 28,5 Millionen (Vorjahr: 26,1 Millionen).

Zur Erinnerung: 2021 stieg unter anderem Emeram Capital Partners bei sofatutor ein und brachte das Unternehmen wieder auf Expansionskurs. Zuletzt investierte das Team insbesondere in die Expansion nach Großbritannien und die USA. Was selbstverständlich zu “hohen Aufwendungen im Personal- sowie Marketingbereich” führte.  “Es ist geplant, eine weitere Expansion in diesen Märkten durchzuführen und dadurch weitere Erlöse zu generieren und so das Unternehmen noch internationaler aufzustellen”, heißt es im aktuellen Jahresabschluss. In Sachen Personal verstärkte sich sofatutor zuletzt deutlich.  Das Unternehmen beschäftigte 2022 im Jahresdurchschnitt “208 Mitarbeiter (Vorjahr: 149 Mitarbeiter)”. Noch 2020 wirkten durchschnittlich 123 Mitarbeitende für das EdTech. Im Jahr zuvor waren es sogar nur 103.

Für das inzwischen abgelaufene Geschäftsjahr 2023 erwartete das Team zuletzt “ein weiteres Wachstum”. Dazu heißt es: “Das Unternehmen geht davon aus, dass die Nachfrage im Jahr 2023 weiterhin hoch sein wird; weiterhin ist es jedoch schwer abzuschätzen, wie die Skalierung der Umsätze insbesondere in den USA erreicht werden wird. Im Endkundengeschäft werden verstärkte Werbeaufwendungen erwartet, die zu weiteren Erlössteigerungen führen sollten. Die Entwicklung im B2B-/B2G-Geschäft prognostizieren die Geschäftsführer leicht positiv. Dadurch wird für das Jahr 2023 insgesamt ein deutlicher Anstieg der Umsatzerlöse erwartet.” Unter dem Strich erwartete das Unternehmen dabei “ein leicht negatives Ergebnis”.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2022

*  Die zentralen Leistungsindikatoren sind der Umsatz sowie das Jahresergebnis. Die sofatutor GmbH konnte in Bezug auf die Umsatzerlöse im Jahr 2022 wie geplant ein weiteres Wachstum verzeichnen. Der Umsatz stieg von 26.124 TEUR auf 28.515 TEUR ( 9,2%). Der Endkundenbereich unterliegt weiterhin einem Wachstum; das B2B- sowie B2G-Geschäft zeigt sich aufgrund geringerer pandemiebedingter Nachfrage leicht rückläufig im abgelaufenen Geschäftsjahr.


* Trotz der Vorbereitungen für den Markteintritt nach Großbritannien sowie die USA und den damit verbundenen hohen Aufwendungen im Personal- sowie Marketingbereich konnte das Unternehmen ein Jahresergebnis in Höhe von 796 TEUR (2021: -8.945 TEUR) erzielen. Die für 2022 prognostizierten Umsatzerlöse wurden nur leicht verfehlt, wobei das Jahresergebnis fast erreicht wurde.


* Das Unternehmen beschäftigte im Jahresdurchschnitt 208 Mitarbeiter (Vorjahr: 149 Mitarbeiter). Der Anstieg betrifft im Wesentlichen die Abteilung “Content”.


* Das Unternehmen hat zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres seinen Markteintritt in Großbritannien sowie in die USA erfolgreich absolviert. Es ist geplant, eine weitere Expansion in diesen Märkten in den kommenden Jahren durchzuführen und dadurch weitere Erlöse zu generieren und so das Unternehmen noch internationaler aufzustellen.


* Für 2023 wird ein weiteres Wachstum erwartet. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Nachfrage im Jahr 2023 weiterhin hoch sein wird; weiterhin ist es jedoch schwer abzuschätzen, wie die Skalierung der Umsätze insbesondere in den USA erreicht werden wird. Im Endkundengeschäft werden verstärkte Werbeaufwendungen erwartet, die zu weiteren Erlössteigerungen führen sollen. Die Entwicklung im B2B-/B2G-Geschäft prognostiziert die Geschäftsführer leicht positiv. Dadurch wird für das Jahr 2023 insgesamt ein deutlicher Anstieg der Umsatzerlöse erwartet. Die Gesellschaft strebt nach derzeitiger Planung für 2023 an, nach Steuern, Abschreibungen und Zinsen ein leicht negatives Ergebnis zu erreichen, dies ist insbesondere durch die starke Erhöhung der Marketingbudgets und des Personalaufwands zu begründen.

sofatutor im Zahlencheck

2022: 28,5 Millionen Euro Umsatz;  796.373 Euro (Jahresüberschuss)


2021
: 26,1 Millionen Euro Umsatz; 27,5 Millionen Euro (Rohergebnis); 8,9 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2020
: 19,4  Millionen Euro Umsatz: 20,7 Millionen Euro (Rohergebnis); 1,0 Millionen Euro (Jahresüberschuss)


2019
: 14,9 Millionen Euro (Rohergebnis); 1,4 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2018
: 11,4 Millionen Euro (Rohergebnis); 1,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2017
: 9,3 Millionen Euro (Rohergebnis); 1,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2016: 1,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2015: 951.030 Euro (Jahresfehlbetrag)


2014: 2,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2013: 3,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2012: 1,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)


2011: 305.722 Euro (Jahresfehlbetrag)


2010: 372.436 Euro (Jahresfehlbetrag)


2009: 44.340 Euro (Jahresfehlbetrag)


2008: 22.929 Euro (Jahresfehlbetrag)

Foto (oben): sofatutor

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