Gmail: Verbesserungen für Foldables und Tablets

Faltbare und größere Displays sind bei Android nicht erst seit einem Foldable von Google ein Ding. Doch die Apps mussten immer erst nach und nach wachsen und angepasst werden. Nun hat Google Aktualisierungen für Gmail und seine Chat-Apps angekündigt, die den Platz besser nutzen sollen.

In der Gmail-App werden Anwender eine neue Formatierungsleiste auf dem Bildschirm zum Verfassen von E-Mails bemerken (Screenshot oben). Diese enthält jetzt zusätzliche Formatierungsoptionen wie die Möglichkeit, den Schrifttyp zu ändern und eine Aufzählungsliste zu erstellen.

Ebenso können sie eine Liste hilfreicher Tastenkombinationen in der Gmail-App und in der Chat-App anzeigen, indem sie „?“ drücken, wenn sie eine externe Tastatur an Ihr Android-Gerät anschließen.

Auch aktiviert man Smart Compose auf Android-Tablets und -Foldables, eine Funktion, die ursprünglich auf der Gmail-Webseite eingeführt wurde und intelligent E-Mails automatisch vervollständigt. Ähnlich wie bei der mobilen Nutzung schlägt Smart Compose Text vor, während Nutzer tippen, der durch Wischen über den grauen Text oder Drücken von Tab auf einer physischen Tastatur akzeptiert werden kann.

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Deutsche Bundesverwaltung: Bestellung von bis zu 300.000 Apple-Geräten

Das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) hat einen umfangreichen Rahmenvertrag mit der Bechtle AG über die Bereitstellung von bis zu 300.000 Apple-Geräten für die gesamte Bundesverwaltung Deutschlands abgeschlossen. Im Rahmen dieser Vereinbarung werden exklusiv über Bechtle iPhones und iPads bezogen, die mit der von dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) genehmigten Apple iNDIGO-Plattform (iOS Native Devices in Government Operation) ausgerüstet sind. Dieser Vertrag schließt nicht nur die Geräte selbst, sondern auch Zubehör und begleitende Dienstleistungen ein. Der Gesamtwert dieses Auftrags kann bis zu 770 Millionen Euro erreichen und ist bis Ende 2027 gültig.

Bechtle fungiert als Hauptauftragnehmer und arbeitet eng mit Apple, seinem langjährigen Produktionspartner, sowie mit Materna, einem IT-Dienstleister, zusammen, um die iNDIGO-Plattform zu implementieren. Dieser Rahmenvertrag dient der umfassenden Modernisierung und Sicherheitssteigerung der IT-Infrastruktur der Bundesverwaltung. Durch die Verwendung der iOS Native Devices mit der iNDIGO-Plattform wird laut Bechtle e#ßine sichere und leistungsfähige Kommunikationsinfrastruktur ermöglicht, die speziell auf die Bedürfnisse des öffentlichen Dienstes zugeschnitten ist. Die iNDIGO-Plattform beinhaltet vielfältige Sicherheitsmerkmale, regelmäßige Updates, hardwarebasierte Verschlüsselung und strikte Datenschutzrichtlinien. Sie ist durch das BSI für den sicheren Umgang mit vertraulichen Informationen, die als Verschlusssache oder „Nur für den Dienstgebrauch“ (VS-NfD) klassifiziert sind, freigegeben.

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Bitwarden mit Inline-Auto-Fill-Menü von Formularfeldern

Eine neue, von Nutzern stark nachgefragte Auto-Fill-Option ist jetzt für alle Cloud-Benutzer von Bitwarden verfügbar, um sich schneller als je zuvor anzumelden. Das verbesserte Inline-Auto-Fill-Menü erscheint innerhalb relevanter Formularfelder und zeigt ein Menü mit zugehörigen Online-Konto-Anmeldeinformationen an.

Wichtig zu wissen: Standardmäßig ist dieses Feature deaktiviert. Aktivierbar ist es in den Einstellungen unter Auto-fill, da sollte sich die automatische Anzeige in Formularfeldern aktivieren lassen. Das Feature wird in naher Zukunft auch für selbst gehostete Installationen verfügbar sein.

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Neuralink: Gehirnchips dürfen an Menschen erprobt werden

BS/Gerd Altmann/pixabay.com

Was soll schon schiefgehen? Das Musk-Unternehmen Neuralink darf seine Gehirnchips am Menschen testen. Das Unternehmen gab bekannt, die Erlaubnis der US-amerikanischen FDA (Food and Drug Administration) erhalten zu haben, klinische Studien an Menschen durchführen zu können. Die US-Aufsichtsbehörden hatten Musks Antrag, die Chips bei Menschen zu erproben, aufgrund von Sicherheitsrisiken im März abgelehnt. Die Behörden nannten hier einige konkrete Probleme. So monierte man die Lithiumbatterie des Geräts, die Gefahr der Abwanderung der winzigen Implantat-Drähte in andere Gehirn-Teile und auch die offene Frage, ob und wie das Gerät ohne das Hirngewebe zu schädigen wieder entfernt werden könnte. Vorgestellt hatte man konkrete Projekte bereits 2021, da ging es darum, dass man beispielsweise Menschen mit Lähmungen helfen könne.

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Öffentlich-Rechtliche: Mehr Geld soll gespart werden

Während derzeit das Verfahren für den Rundfunkbeitrag zwischen 2025 und 2028 anläuft, geben die Öffentlich-Rechtlichen ihre Finanzplanungen gegenüber der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) bekannt. Konkret gibt man da keine Summen an, seit Wochen ist aber in diversen Medienberichten zu lesen, dass ARD, ZDF und Deutschlandfunk gerne mehr Geld von den Beitragszahlern haben möchten.

Während die Öffentlich-Rechtlichen auf der einen Seite mehr Geld wollen, haben sie sich andererseits auch zu Sparbestrebungen bekannt. Man wolle bei der ARD beispielsweise die Sparanstrengungen der laufenden und nächsten Beitragsperiode beibehalten. Bei den Steigerungsraten liege man sowohl bei ARD und ZDF zwischen 2 und 3 Prozent und damit (deutlich) unter der Inflationsrate. Die Preissteigerungen könne man bei ARD durch Einsparungen ausgleichen, auch das ZDF muss die reale Kostenentwicklung durch Einsparungen in der kommenden Beitragsperiode ausgleichen. Mit Blick auf die erhöhten Beiträge möchte man in neue Technologie investieren. So hat das Deutschlandradio beispielsweise Mittel zur Stärkung nicht-linearer Angebote beantragt.

Bis sich die KEF mit der Höhe der künftigen Rundfunkbeiträge zurückmelden wird, werden auf alle Fälle nochmals einige Monate ins Land gehen. Ergebnisse und Empfehlungen dürften Anfang 2024 vorliegen.

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