Amazon Prime Video wird vertikal: Neue Clips-Funktion angekündigt

Prime Video spendiert seiner App eine Neuerung namens Clips. Amazon setzt hier auf den Trend kurzer, vertikaler Videos, um die Suche nach neuem Stoff zu vereinfachen. Kennt ihr von Netflix und mittlerweile auch Disney .

Das Ganze funktioniert wie ein scrollbarer Feed, den man bereits von anderen sozialen Plattformen kennt. Gestartet war das Format ursprünglich mit Highlights der NBA in der Saison 2025-26, nun weitet der Anbieter die Funktion auf Filme und Serien aus. Nutzer finden auf der Startseite der mobilen App ein entsprechendes Karussell. Ein Tippen öffnet die Vollbildansicht, in der man sich durch personalisierte Ausschnitte wischen kann. Die Auswahl basiert auf dem bisherigen Sehverhalten.

Direkt aus einem Clip heraus lässt sich der komplette Film starten, ein Titel auf die Merkliste setzen oder der Inhalt kaufen beziehungsweise leihen. Auch das Teilen mit Freunden über Messenger oder soziale Medien ist vorgesehen, wobei Empfänger die Prime-Video-App installiert haben müssen. Die Funktion ergänzt die jüngsten Updates der Mobilversion, wie die automatische Trailer-Wiedergabe oder optimierte vertikale Vorschaubilder, die mehr Platz auf dem Display nutzen.

Clips rollt momentan für erste Nutzer in den USA auf iOS, Android und Fire-Tablets aus. Eine breite Verfügbarkeit auf diesen Geräten ist für den Sommer geplant. Ob und wann die Funktion nach Deutschland kommt, bleibt abzuwarten, meist ziehen solche Features zeitnah weltweit nach.

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Hisense stellt seine QLED- und Mini-LED-TVs für Deutschland vor

Hisense ist Partner des FIFA World Cups 2026 und bringt passend zur bald anstehenden Fußball-WM seine neue TV-Generation nach Deutschland. So hat man just die Preise und Erscheinungszeiträume seiner neuen QLED- und Mini-LED-LCDs enthüllt. Ihr könnt euch zwischen Diagonalen von 32 bis 100 Zoll entscheiden. Die Preisspanne ist ähnlich breit und reicht von 399 bis hin zu 3.799 Euro.

Als sogenannte „Hi-QLED“ fungieren die Modelle A5S, A7S, 7S und 7S Pro. Hier markiert das zuletzt genannte Pro-Modell die Spitze und bietet euch etwa 144 Hz Bildwiederholrate, Dolby Vision IQ und Dolby Atmos an. Von allen QLED-TVs ist hier die höchste Spitzenhelligkeit drin, welche Hisense allerdings in seiner Pressemeldung nicht exakt beziffert.

Die Hisense A7S und 7S ähneln sich dann technisch. Der wesentliche Unterschied liegt nämlich im Design des Standfußes. Der A7S verwendet nämlich ein Mittelstand-Design, während die 7S-Serie mit Seitenstandfuß-Design versehen ist. Beide Reihen unterstützen neben HDR10 auch Dolby Vision. Wegen der Bildwiederholrate von nur 60 Hz sind sie fürs Gaming aber nur bedingt geeignet.

Die Hisense A5S sind dann absolute Einstiegsmodelle, die zwar HDR unterstützen, aber noch mit 1080p auflösen. Immerhin habt ihr bei der Aufstellung Spielraum. Die Standfüße können in zwei Varianten positioniert werden und ermöglichen daher eine 9-Grad-Bildschirmneigung.

Hisense E8S, U7S und U7S Pro: Das sind die neuen Mini-LED-LCDs

Technisch spannender sind die Mini-LED-TVs von Hisense. Diese LCDs werden vom U7S Pro angeführt, der mehr Dimming-Zonen als das Vorgängermodell bietet und auf eine Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits kommt. Zudem bietet der Smart-TV vier Ports für vollwertiges HDMI 2.1 und eine Bildwiederholrate von 165 Hz. Spieler können hier auch ALLM, VRR und AMD FreeSync Premium Pro einspannen. Für das Bild will ich neben HLG und HDR10 auch Dolby Vision IQ und die Zertifizierung nach IMAX Enhanced sowie den Filmmaker Mode erwähnen.

Zudem nutzen die Hisense U7S Pro ein 2.1.2-Lautsprechersystem von Devialet. Da müssen die H7 auf 2.1-Sound abspecken und zudem die Bildwiederholrate auf 144 Hz senken. Auch die Spitzenhelligkeit liegt hier nur noch bei 1.400 Nits. Es bleibt aber bei der Unterstützung von Dolby Vision IQ und Dolby Atmos. Darunter ordnen sich dann im Übrigen die E8S als Mini-LED-Einstiegsmodelle mit 600 Nits als Helligkeit ein.

Hinweis: Alle neuen Smart-TVs von Hisense verwenden VIDAA als Plattform. Die wird, ähnlich wie webOS von LG oder Tizen von Samsung, immer stärker mit Werbung bestückt.

Erscheinungsdaten und Preise

U7S Pro: ab Mai/Juni verfügbar.

  • 100 Zoll: 3.799 Euro
  • 85 Zoll: 2.699 Euro
  • 75 Zoll: 2.099 Euro
  • 65 Zoll: 1.599 Euro
  • 55 Zoll: 1.399 Euro

U7S: ab Mai verfügbar.

  • 100 Zoll: 3.499 Euro
  • 85 Zoll: 2.399 Euro
  • 75 Zoll: 1.799 Euro
  • 65 Zoll: 1.449 Euro
  • 55 Zoll: 1.249

E8S: ab Mai verfügbar

  • 85 Zoll: 2.349 Euro
  • 75 Zoll: 1.749 Euro
  • 65 Zoll: 1.449 Euro
  • 55 Zoll: 1.249 Euro
  • 50 Zoll: 949 Euro

7S Pro: ab Mai/Juni verfügbar

  • 100 Zoll: 2.799 Euro
  • 85 Zoll: 1.949 Euro
  • 75 Zoll: 1.549 Euro
  • 65 Zoll: 1.049 Euro
  • 55 Zoll: 949 Euro
  • 50 Zoll: 849 Euro
  • 43 Zoll: 699 Euro

A7S: ab Juni verfügbar

  • 65 Zoll: 999 Euro
  • 55 Zoll: 799 Euro
  • 50 Zoll: 699 Euro
  • 43 Zoll: 649 Euro

7S: ab Mai verfügbar

  • 98 Zoll: 2.399 Euro
  • 85 Zoll: 1.799 Euro
  • 75 Zoll: 1.299 Euro
  • 65 Zoll: 899 Euro
  • 58 Zoll: 799 Euro
  • 55 Zoll: 699 Euro
  • 50 Zoll: 629 Euro
  • 43 Zoll: 569 Euro

A5S: ab Mai verfügbar

  • 40 Zoll: 519 Euro
  • 32 Zoll: 399 Euro

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Schlappe für den TV-Marktführer: Samsung zieht sich aus China zurück




Samsung verschickt regelmäßig Pressemeldungen, in denen man sich selbst als weltweiten TV-Marktführer mit entsprechenden Umsatz- und Verkaufsdaten abfeiert. Doch nicht alles läuft rosig. Denn der südkoreanische Hersteller hat nun mitgeteilt, dass man sich (teilweise) aus dem chinesischen Markt zurückzieht. Während man dort z. B. mobile Endgeräte weiterhin anbieten wird, stellt man den Verkauf der meisten anderen Produkte ein.

Betroffen sind davon laut Samsungs offizieller Mitteilung unter anderem Hausgeräte wie smarte Kühlschränke, Projektoren, Monitore, Kopfhörer, Lautsprecher und andere Audioprodukte sowie auch Smart-TVs. Als Begründung nennt der südkoreanische Hersteller nur vage „sich rapide verändernde Marktumstände“. Genau wie in Europa, so hatte Samsung auch in China bisher LCD- und OLED-TVs angeboten. Darunter sind die bekannten Modellreihen QLED, Neo QLED, The Frame und mehr gewesen.

Auch der Verkauf von z. B. Staubsaugern, Waschmaschinen und Trocknern, Luftreinigern und mehr seitens Samsung endet in China. Zu beachten: In China fielen die Marktanteile Samsungs gerade im TV-Segment in den letzten Jahren. Dort belegte man zuletzt nur noch den fünften Platz mit insgesamt 3,6 % Marktanteil. Klassischerweise ist es in China für ausländische Hersteller sehr schwierig, mit Lokalmatadoren mitzuhalten. Und davon gibt es in China nicht nur Riesen wie Hisense und TCL, sondern auch viele weitere wie Dreame, Xiaomi, Skyworth und mehr, die dort Smart-TVs anbieten.

Chinesische TV-Hersteller halten in ihrem Heimatland rund 94,1 % der Marktanteile. Samsungs Ausstieg aus dem dortigen Markt dürfte den regionalen Anbietern dabei ganz klar weiter in die Hände spielen. Dabei wächst der Druck durch Hisense und TCL auch international. So rechnen einige Marktforscher damit, dass TCL in diesem Jahr insgesamt erstmals Samsung als umsatzstärksten TV-Hersteller ablösen könnte. Spätestens 2027 aber wird sich der Druck nochmals erhöhen, denn dann übernimmt TCL auch den Vertrieb der Sony- bzw. Bravia-Fernseher.

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Disney+: Die App soll zum digitalen Zentrum des Konzerns aufblühen

Der neue Geschäftsführer der The Walt Disney Company hat große Pläne für die hauseigene Streaming-App Disney . Der neue Mann an der Spitze, Josh D’Amaro, will die App quasi zu einer Art Anlaufstelle für alles rund um das Haus mit der Maus ausbauen. Ob der Plan aufgeht oder man damit eher Kunden vergrätzt, lässt sich aktuell noch schwer absehen.

D’Amaro hat jedenfalls erklärt (via The Verge), dass Disney „zum immersiven, interaktiven und digitalen Zentrum des Konzerns“ werden soll. Die App soll quasi zum Dreh- und Angelpunkt der Beziehungen des Unternehmens zu seinen Kunden werden. Dabei zog der Manager sogar Vergleiche zwischen Disney und den Vergnügungsparks des Konzerns. Beides seien Anlaufstellen, an denen sich Fans der Marke treffen und für allerlei Dinge Geld ausgeben, um verschiedenste Erlebnisse zu erhalten.

Ein gewisser Sinn dahinter lässt sich nicht verleugnen: Familien, die sich einen Animationsfilm via Disney ansehen, bekommen danach vielleicht Lust, Disney World zu besuchen oder das passende Merchandise zu kaufen. Deswegen sei es für Disney auch essenziell, Kunden an die App zu binden. Schon der schnell wieder geschasste CEO Bob Chapek hatte übrigens ähnliche Pläne. Er wollte das Abonnement von Disney eher in eine Richtung wie Amazon Prime schieben. Es sollte also neben dem Streaming auch andere Boni umfassen.

Nach seiner Rückkehr versuchte der Vorgänger und Nachfolger von Chapek, Bob Iger, hingegen an KI-Deals mit OpenAI – die bereits gescheitert sind, weil es das zugrundeliegende Tool Sora nicht mehr gibt. D’Amaro will Disney offenbar lieber zu einer Mischung aus Streaming-Dienst, Social Network und digitalem Shopping-Erlebnis machen. Ob es das ist, was sich die Abonnenten ernsthaft wünschen? Ich habe da so meine Zweifel, aber wir werden es wohl herausfinden.

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Moonfin für den Apple TV: Neuer Client für Jellyfin landet im App Store




Wer Jellyfin auf dem Apple TV nutzt, hat ab sofort eine weitere Option zur Auswahl. Der Entwickler hinter dem Moonfin-Projekt hat die finale Version seiner App für tvOS veröffentlicht. Von der App könntet ihr schon gelesen haben, wir hatten bereits zur Testphase kürzlich berichtet.

Moonfin versteht sich als ein ganzes Ökosystem (gibts ja auch für Android TV und so), das eine einheitliche Oberfläche über verschiedene Plattformen hinweg bietet. Die App für den Apple TV setzt auf SwiftUI und ist nativ für die Set-Top-Box von Apple entwickelt worden. Voraussetzung ist mindestens tvOS 16.0.

Die Software bringt eine ordentliche Liste an Funktionen mit und bleibt dabei kostenlos. Für die Metadaten sind Integrationen von Seerr und MDBList an Bord. Ebenfalls integriert sind Trickplay, In-App-Trailer und ein Downloader für Untertitel. Die App ist in 65 Sprachen lokalisiert.

Unter der Haube nutzt Moonfin den MPV-Player für die Wiedergabe. Das sorgt für eine breite Formatunterstützung und ein konsistentes Verhalten bei verschiedenen Streams. Die App kümmert sich automatisch um den Dynamikumfang und wählt bei Bedarf die passenden Dekodierungspfade des Systems. Moonfin für den Apple TV findet ihr hier.

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