Anker soundcore Liberty 5 Pro und Liberty 5 Pro Max: Neue TWS-Kopfhörer mit Touchdisplay im Case vorgestellt

Vor kurzem noch geleaked, nun offiziell: Anker stellt mit den soundcore Liberty 5 Pro und Liberty 5 Pro Max neue TWS-Kopfhörer vor. Das auffälligste Merkmal ist sicher das Ladecase, das einen integrierten Touchscreen besitzt. Darüber lassen sich die Wiedergabe, der Akkustand und die Rauschunterdrückung direkt steuern, ohne das Smartphone aus der Tasche zu kramen.

Beide Modelle kommen mit 9,2-Millimeter-Audiotreibern. Diese werden mit Hi-Fi-Klang sowie Dolby-Atmos-Unterstützung beworben. Ebenfalls befindet sich bei beiden Modellen unter der Haube der neu entwickelte Anker Thus, ein KI-Chip. Dieser führt lokale Berechnungen direkt auf dem Gerät aus für Funktionen wie Noise Cancelling, das Filtern von Hintergrundgeräuschen sowie die Soundqualität.

So setzen die Soundcore Liberty 5 Pro auf Adaptive ANC 4.0. Die Geräuschunterdrückung passt sich automatisch an die Umgebung an und lässt sich auf Wunsch über den Touchscreen auf der Vorderseite des Ladecases individuell in fünf Stufen einstellen. Im Zusammenspiel des KI-Chips werkeln vier verbaute Mikrofone pro Kopfseite. 384.000 Berechnungen pro Sekunde werden ausgeführt, um passenden Antischall zu erzeugen. Auf Basis der Sensorik sollen sich auch die Nutzerstimme von Hintergrundgeräuschen trennen und entsprechend befreien lassen.

HearID 5.0 erstellt auf Basis von Hörtests ein persönliches Klangprofil. Alternativ kann man entsprechende Anpassungen über die soundcore-App vornehmen. Ansonsten? Neben Smartphone und Touchscreen im Case lassen sich diverse Funktionen auch mit 20 integrierten Sprachbefehlen steuern.

Die soundcore Liberty 5 Pro sind ab sofort auf der soundcore-Webseite, bei Amazon und weiteren Händlern für 179,99 Euro in den Farben Mitternacht, Titanblau, Titanrosa und Wolkenweiß erhältlich.

Das AMOLED-Display in den Liberty 5 Pro Max ist mit 1,78 Zoll (4,52 cm) nochmals eine Ecke größer. Per Touch kann man hier nicht nur Funktionen, wie das ANC steuern, aber auch das Pairing von bis zu drei Geräten einstellen. Weitere Besonderheit gegenüber dem „normalen“ Pro-Modell: der eingebaute KI-Sprachrekorder. Über ein doppeltes Tippen auf das Ladecase lässt sich eine Audioaufnahme starten. Über die soundcore-App und die Webversion lassen sich die lokal verarbeiteten Transkripte und Zusammenfassungen inklusive Sprechererkennung ansehen. Das Case speichert bis zu zwölf Stunden Audiomaterial.

Das Pro-Max-Modell startet ab sofort für 249,99 Euro in den Handel. Als Farbauswahl gibt es hier neben dunklem Mitternacht zudem Champagne.

Kurz erwähnt sei an dieser Stelle zudem der Start diverser weiterer Produkte, die Anker auf der CES 2026 im Januar zeigte. Der eufy hydroJet S2, seit kurzem vorbestellbar, ist ab sofort verfügbar. Den Mähroboter eufy c15 gibt es ab sofort ebenfalls. Der drehte, ganz ohne Begrenzungsdraht bereits in Bennys Garten seine Runden (hier sein Testbericht). Kostenpunkt im Rahmen des Launch-Angebots: 899 Euro (mit Garage, regulär 999 Euro). Die eufy Video Doorbell S4 soll „noch diesen Frühling“ kommen, das sollte also bald der Fall sein. Der Preis von 279 Euro war hier bereits bekannt. Der eufy Bottle Washer S1 Pro hingegen, eine Babyflaschen-Spülmaschine, ist ab sofort für 399,99 Euro erhältlich.

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Das neue DFB.tv startet

Angekündigt war es bereits, nun geht es los. Am heutigen 22. Mai startet das neue DFB.tv. Das Ganze ist aber kein Gratisprojekt, sondern als Bezahlangebot gedacht. Laut DFB will der Verband damit Inhalte bündeln, die im klassischen TV kaum stattfinden oder irgendwo im Netz versprengt herumliegen.

Was läuft da überhaupt? Wer auf Bundesliga, 3. Liga oder DFB-Pokal spekuliert, liegt daneben. Die großen Rechte sind anderweitig vergeben, also konzentriert sich DFB.TV auf Ränder des DFB-Kosmos. Geplant sind Live-Spiele der Junioren-Nationalmannschaften, Partien aus der 2. Frauen-Bundesliga und Übertragungen vom Finaltag der Amateure. Dazu kommen Futsal, Beach Soccer und der DFB ePokal.

On top will der DFB seine A-Nationalteams enger begleiten. Gemeint sind Einblicke rund um Trainingslager, Länderspiele und Turniere, also das, was in Highlight-Zusammenfassungen oft durchrutscht.

DFB.TV wird über die DFB.TV -App zu einem monatlichen Preis von 5,99 Euro beziehungsweise 59,99 Euro im Jahresabo angeboten. Auch in Österreich und der Schweiz (dort in Schweizer Franken) ist derselbe Preispunkt vorgesehen. Interessant sind die Aussagen u. a. von Sky und Zattoo. Da hat man den Pay-Sender nämlich integriert. Bei Zattoo ist das Ganze im Ultimate-Paket zu finden, bei Sky im Entertainment Paket und bei WOW im Live-Sport Abo.

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GeForce Now: James Bond und viele PS

NVIDIA schnürt zum aktuellen GFN-Thursday ein ordentliches Paket für Cloud-Zocker. Wer sich bis zum 10. Juni für eine Ultimate-Mitgliedschaft über 12 Monate entscheidet, bekommt den Titel 007 First Light kostenlos dazu. Das Spiel erscheint am 27. Mai und lässt sich dann direkt zum Start ohne Wartezeit streamen. Inhaltlich geht es um die Anfänge von James Bond, also die Zeit vor dem Smoking und den bekannten Gewohnheiten. Spieler erleben eine globale Spionagegeschichte mit der üblichen Action.

Abseits der Geheimagenten gibt es ordentlich PS-Nachschub. Forza Horizon 6 ist ab sofort in der Cloud verfügbar. Damit landet das bekannte Open-World-Rennspiel auf fast jedem Gerät, egal ob am Rechner oder mobil. Das Festival-Konzept bleibt erhalten und bietet die gewohnte Mischung aus Fahrzeugen und Veranstaltungen in einer offenen Welt.

Insgesamt landen diese Woche acht neue Spiele im Katalog:

  • Forza Horizon 6 (Neuerscheinung auf Steam und Xbox, verfügbar im Game Pass, 19. Mai)
  • Deep Rock Galactic: Rogue Core (Neuerscheinung auf Steam, 20. Mai)
  • Luna Abyss (Neuerscheinung auf Steam und Xbox, verfügbar im Game Pass, 21. Mai)
  • Warhammer 40,000: Mechanicus II (Neuerscheinung auf Steam, 21. Mai)
  • ZERO PARADES (Neuerscheinung auf Steam, 21. Mai)
  • Splitgate Arena Reloaded (Xbox, verfügbar im Game Pass)
  • Sunderfolk (Epic Games Store)
  • TerraTech Legion (Steam und Xbox, verfügbar im Game Pass)

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Spotify: Diverse neue Funktionen & Neuerungen für Podcasts und Hörbücher in Aussicht

Im Rahmen des Investor Days 2026 hat Spotify diverse neue Funktionen vorgestellt, um die App rund ums Streaming für Musik, aber auch von Podcasts und Hörbüchern weiter auszubauen. Caschy hatte in einem separaten Beitrag das Premium-Feature für KI-Remixe aufgegriffen.

Seit dem Jahr 2022 finden Hörbücher bei Spotify ihren Platz und man bietet inzwischen einen Katalog aus über 700.000 Titeln. Das Zuhause für Bücher soll weiter ausgebaut werden und so wird man ab Sommer Audiobooks um neue Zusatzstufen erweitern. Diese Tarife werden mehr Stunden zum Hörbuchhören sowie mehr Flexibilität mitbringen. Im Laufe des Jahres will man auch bei Audiobooks mit Familien- und Studententarifen aufwarten, um den Tarif mit Familienmitgliedern zu teilen.

Die Prompted Playlists, welche kürzlich auf Podcasts ausgeweitet wurden und auch im Rahmen der derzeitigen Beta-Version für Musik bereitstehen, sollen ab Sommer auch auf Hörbücher ausgeweitet werden. Auf Basis des Hörverhaltens wird eine Playlist auf aktuelle Ereignisse und das persönliche Nutzerverhalten zugeschnitten, indem man genau beschreibt, was man hören möchte. Im Rahmen der neuen Suchfunktionen für Hörbücher können Nutzer zudem Fragen stellen, um neue Autoren oder Buchtitel kennenzulernen und Empfehlungen zu erhalten.

Vorerst nur für Premium-Nutzer auf Mobilgeräten in den USA, Schweden und Irland verfügbar sein wird ein „verbessertes Podcast-Erlebnis mit neuen Funktionen“. Podcasts sollen interaktiver, personalisierter und mehr auf den eigenen Alltag sowie die Lebensrealität bezogen sein. Nutzer können nun in Echtzeit Fragen zum Podcast stellen, den sie gerade hören (oder sehen). Auch eine Antwort soll es in Echtzeit geben, ganz ohne Spotify zu verlassen.

Mit den „Personal Podcasts“ können Hörer kurze, private Audio-Episoden erstellen, die auf eigene Interessen und Hörgewohnheiten zugeschnitten sind. Die Erstellung erfolgt per generativer KI mittels eines textbasierten Prompts.

Spotify greift hierbei auf das eigene Geschmacksprofil zurück. Es lässt sich zudem ein tägliches Briefing oder eine wöchentliche Zusammenfassung zu Themen erstellen, die einen derzeit beschäftigen. Spotify führt da folgende Beispielprompts an: „Teile mir die täglichen Neuigkeiten aus meiner Stadt mit und erzähle mir von lokalen Konzerten meiner Lieblingskünstler“ oder „Hilf mir, Wirtschaft in fünf Minuten zu verstehen“.

Die Episoden können täglich oder wöchentlich generiert werden. Als Kontext lassen sich Texte, PDFs sowie auch Links hinzufügen. Jede Episode wird privat und auf Wunsch dauerhaft in der eigenen Bibliothek gespeichert. Die Personal Podcasts werden vorerst nur für US-Nutzer bereitstehen und es gibt auch nur eine Anzahl monatlicher Credits, aber die Option, weitere zu erwerben.

Mit „Studio by Spotify Labs“ hat man zudem eine eigenständige Desktop-App vorgestellt. Diese nutzt den Webbrowser sowie persönliche Apps und Dienste auf dem Computer, um personalisierte Audioinhalte zu planen und zu erstellen. Die Anwendung befindet sich derzeit aber noch in der Research Preview.

Die App ist dialogorientiert, so kann man wie bei einem KI-Chat Anfragen weiter verfeinern und granular lenken sowie anpassen. Inhalte werden direkt in der Spotify-Bibliothek neben Musik, Podcasts und Hörbüchern gespeichert.

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Verified by Spotify: Badge für Authentizität wird auf Podcasts ausgeweitet

Spotify weitet seinen „Verified by Spotify“-Badge auf Podcasts aus. Dieser soll für mehr Authentizität von Künstlern in Zeiten von KI(-Slops) sorgen.

Nach dem Musikbereich gibt es den Badge mit dem hellgrünen Häkchen-Symbol jetzt auch für Podcasts. Er soll Authentizität und Vertrauen signalisieren, um den Hörern ein Signal für glaubwürdige Creator zu geben. Angezeigt wird dieser sowohl auf der Sendungsseite als auch in der Suche.

Zum Start wird das Abzeichen nur bei ausgewählten Sendungen zu sehen sein. In den kommenden Monaten soll die Einführung dann breiter fortgesetzt werden. Podcast-Anbieter können sich nach den folgenden Kriterien authentifizieren:

  • Anhaltende Höreraktivität mit beständigem Publikumsengagement über einen längeren Zeitraum
  • Einhaltung der Plattformrichtlinien von Spotify, um sicherzustellen, dass die Inhalte unseren Regeln entsprechen
  • Verifizierte Authentizität des Publikums, einschließlich Schutzmaßnahmen gegen betrügerische oder botgesteuerte Hörerzahlen

Spotify bekräftigt in diesem Zug auch nochmals seine Richtlinien im Zusammenhang mit KI. Spotify entfernt nach eigenen Angaben Podcast-Sendungen und Inhalte, die ohne Erlaubnis die Identität eines anderen Creators oder Moderators vortäuschen, sei es durch KI-Stimmklonen oder andere Methoden. Die Schutzmaßnahmen will man im Laufe der Zeit weiter ausbauen.

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