Canvas L: Diese Soundbar soll selbst Audiophile begeistern

Soundbars sind üblicherweise keine Produkte für anspruchsvolle Hörer. Letztere setzen eher auf AVR-Systeme. Das will Canvas mit seinem neuen Modell Canvas L ändern. Laut dem dänischen Anbieter handele es sich um den ersten Klangriegel für die audiophile Klientel. Gleichzeitig will man auch Designfetischisten begeistern. Diesen Ansatz hat man weiterhin mit Bang & Olufsen gemeinsam.

Letztere haben Canvas ja auch schon wegen mutmaßlicher Design-Kopien ins Visier genommen – neue Entwicklungen im Streit gibt es derzeit jedoch nicht. Abebben dürfte das Ganze sicherlich nicht, wenn ich mir so die Bilder der Canvas L ansehe. Die massive Soundbar mit einem Gewicht von 24 kg ist nämlich mit unterschiedlichen Frontpanels bestellbar. Diese können passend zu eurer TV-Diagonale ausgewählt werden, damit bei der Aufstellung bzw. Aufhängung dann alles in sich abgestimmt wirkt.

Sieht man ja auch auf obigem Bild ganz gut. Die Canvas L ist dabei für Smart-TVs mit bis zu 115 Zoll Diagonale gedacht – die passenden Frontpanels halten magnetisch. Für den Klang sorgen in diesem Fall wiederum 29 mm große Hochtöner, 4-Zoll-Mitteltöner, 8-Zoll-Woofer und passive Radiatoren. Beeindruckende 1.500 Watt Leistung kann die Soundbar euch liefern. Zudem liefert sie smarte Zusatzfunktionen über Apple AirPlay 2, Google Cast, Tidal Connect, Spotify Connect, DLNA und Roon Ready. Ihr könnt die Soundbar gar in smarte Heimautomatisierungssysteme mit Control4 einbinden.

Canvas L: Der Preis hat sich gewaschen

Der Klangriegel deckt einen Frequenzbereich von 25 bis 40.000 Hz ab. Ihr könnt den Sound auch über die offizielle Begleit-App abstimmen. Letztere dient auch in Kombination mit einem Zen- oder iPhone-Mikrofon zur Kalibrierung. Als Schnittstellen bringt der dänische Anbieter schließlich Bluetooth, Wi-Fi, Optical, Koaxial, Ethernet, Stereo-RCA sowie natürlich auch HDMI mit eARC ins Spiel.

Grundsätzlich lässt sich die Soundbar sowohl an der Wand aufhängen als auch aufstellen. Im Lieferumfang sind weder ein kabelloser Subwoofer noch Rear-Lautspecher enthalten. Canvas geht hier also eher einen ähnlichen Weg wie Sennheiser mit seinen Standalone-Modellen der Reihe Ambeo. Preislich will man sogar noch höher hinaus. Die Canvas L kostet nämlich satte 5.999 Euro. Im Handel wird sie ab dem 4. Quartal 2026 zu haben sein.

Technische Eckdaten der Canvas L

Eigenschaft Wert
Preis Ab 5.999 € inkl. Frontpanel, Hybrid-Halterung und universeller TV-Halterung
Produkttyp Audiophile Soundbar mit variabler Frontpanel-Größe
TV-Kompatibilität 65″, 75″, 77″, 83″ und 85″ TVs; optionale Sondergrößen von 98″ bis 115″
Gehäuse Hochsteifes Compact Density Fibreboard mit BridgeBrace Technologie
Bass/Mittelton 8″ Custom Scan-Speak Woofer, entwickelt mit Benno Baun Meldgaard
Mittelton 4″ Custom Scan-Speak Mitteltöner
Hochtöner 29 mm SB Acoustics Ringradiator-Hochtöner
Passive Radiatoren Passiver 8″ Radiator basierend auf Woofer-Design
Verstärker Reine digitale TI-Verstärker: 2 × 300 W (Woofer), 2 × 200 W (Mittelton), 2 × 50 W (Hochtöner), < 0,02 % THD, hocheffizientes GaN-Netzteil, 1.500 W Spitzenleistung gesamt
Frequenzgang 25 Hz – 40.000 Hz
DSP AD Quad-Core DSP mit BACC 3D-Filter, Burr-Brown DAC und fortschrittlichen Linear-Phase-DSP-Weichen
Raumkorrektur CANVAS App mit Zen-Mikrofon oder iPhone-Mikrofon
Anschlüsse HDMI ARC/eARC, Digital Coax, Toslink, Stereo-RCA, LAN
Wireless Streaming Apple AirPlay 2, Google Cast, TIDAL Connect, Spotify Connect, DLNA, Roon Ready
Hausautomation Control4-Unterstützung
Abdeckungen Austauschbare magnetische Abdeckungen in mehreren Farben und Oberflächen
Updates Automatische OTA-Updates
Spannung AC 100–240 V, 50–60 Hz
Abmessungen 373 × 1440 × 198 mm / 560 × 1490 × 260 mm (mit Verpackung)
Gewicht 24 kg / 30 kg mit Verpackung inkl. leichter Hybrid-Halterung

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Wholphin: Neuer Android-TV-Client für Jellyfin in Version 1.0.0 am Start




Wer Jellyfin als Medienserver nutzt, aber mit der Optik der offiziellen App fremdelt, bekommt mit Wholphin eine gute Alternative für Android TV und den Fire TV Stick (die Amazon-AppStore-Version scheint aktuell noch nicht in Deutschland freigeschaltet zu sein). Die Entwickler haben die Oberfläche komplett neu hochgezogen und diese orientiert sich beim Design eher an Plex, was vielen Umsteigern entgegenkommen dürfte.

Die App ist kein einfacher Abklatsch des Originals, sondern setzt auf eine eigene Steuerung und verschiedene Wiedergabe-Engines wie ExoPlayer oder MPV. Letzteres ist vor allem dann nützlich, wenn man Medien ohne Transkodierung direkt abspielen möchte oder Wert auf eine ordentliche Untertitel-Darstellung legt.

Die Startseite lässt sich weitreichend anpassen. Man kann Reihen sortieren, Sammlungen anheften oder die Ansichten für „Weiterschauen“ und „Nächste Folgen“ zusammenlegen. Auch Kleinigkeiten wie das Ein- und Ausblenden von Titeln über den Vorschaubildern oder das Ändern der Rastergröße sind machbar. Wer Seerr für Filmwünsche nutzt, findet hier ebenfalls eine Integration, sofern die App über GitHub oder den Play Store bezogen wurde. Unter der Haube steckt zudem Support für Live-TV, DVR und Kinomodus-Intros. Praktisch für Nutzer mit verschiedenen Profilen ist die Absicherung des Kontowechsels per PIN.

Wholphin setzt mindestens Android 6 beziehungsweise Fire OS 6 voraus und arbeitet am besten mit Jellyfin-Servern ab Version 10.10 zusammen. Updates werden innerhalb der App geprüft und lassen sich direkt in den Einstellungen anstoßen, falls man keinen App Store nutzt. Das Projekt ist Open Source.

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Sonos: Neue Sicherheitseinstellungen für Verbindungen

Sonos schraubt an den Sicherheitseinstellungen für Verbindungen. Konkret geht es darum, wie Drittanbieter-Integrationen und Gäste künftig mit eurem Sonos-System interagieren dürfen. Das Ganze ist erst einmal kein Holzhammer-Update: Standardmäßig soll alles so funktionieren wie bisher.

Spannend wird es für alle, die ihr Sonos-Setup nicht nur über die offizielle App nutzen. In den neuen Einstellungen könnt ihr festlegen, ob bestimmte Zugriffe erlaubt oder blockiert werden. Dazu gehört die Authentifizierung für Integrationen, die Sonos-Cloud- oder LAN-APIs nutzen und eine Anmeldung benötigen. Gemeint sind etwa Steuerungen über Partner wie Control4 oder Lutron, aber auch Direktsteuerungen und Verbindungen über AirPlay. Die Standardeinstellung für diese Authentifizierung ist aus.

Dann gibt es noch den Punkt UPnP. Das betrifft Integrationen, die über das nicht unterstützte UPnP-Protokoll laufen. Kleiner Haken: Wenn ihr UPnP deaktiviert, kann auch die Sonos-App für macOS und Windows euer System nicht mehr steuern. Hier sollte man also nicht blind den Schalter umlegen, nur weil „mehr Sicherheit“ erst einmal gut klingt. Standardmäßig bleibt UPnP aktiviert.

Ebenfalls an Bord ist der Gastzugang. Damit können Geräte im selben WLAN die Wiedergabe, Lautstärke und Gruppierung steuern, ohne direkt administrative Rechte zu bekommen. Praktisch, wenn Besuch mal eben Musik anwerfen will. Weniger praktisch, wenn im Haushalt jeder gern DJ spielt. Der Gastzugang ist standardmäßig eingeschaltet.

Den Gastzugang kennt ihr ja sicherlich, alle anderen Funktionen sind aktuell nicht zwingend in eurer App, es handelt sich dabei um einen gestaffelten Rollout. Müsst ihr mal in euren Account-Einstellungen nachsehen.

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Apple Music: Mögliche Hinweise auf neue Abo-Stufen entdeckt

Apple Music könnte an seinen Abos schrauben. In der Beta-Version der Android-App sind neue Hinweise aufgetaucht, die auf unterschiedliche Zugriffsstufen hindeuten. Konkret geht es um Textbausteine wie „premium access required“ und Hinweise auf ein Limit beim Überspringen von Songs. Das ist deshalb spannend, weil Apple Music bislang eben nicht den Spotify-Weg geht. Einen kostenlosen Tarif mit Werbung oder starken Einschränkungen gibt es nicht. Wer Apple Music nutzen will, zahlt. Punkt.

Was Apple da genau vorbereitet, ist offen. Denkbar wäre ein günstigerer Tarif mit Einschränkungen, vielleicht auch eine kostenlose Variante mit begrenztem Funktionsumfang. Die gefundenen Strings sprechen zumindest dafür, dass Apple intern an einer Trennung zwischen normalem Zugriff und Premium-Zugriff arbeitet. In der Praxis könnte das bedeuten: weniger Skips, bestimmte Features nur gegen Aufpreis oder ein stärker abgestuftes Modell.

Offiziell angekündigt ist bislang nichts. Es kann also sein, dass da wirklich etwas Größeres im Anmarsch ist, oder dass Apple nur Vorbereitungen trifft, die später wieder in der Schublade landen. Alternativ: Kann auch gar nichts sein, sondern sich auf die Radiosender beziehen.

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Disney+ schiebt im Juli die Fortsetzung der Mutantenserie X-Men ’97 nach




Wer auf die Fortsetzung der Marvel-Animationsserie wartet, kann sich den 1. Juli 2026 im Kalender markieren. Disney hat für diesen Termin die zweite Staffel von X-Men ’97 angekündigt und direkt den passenden Trailer veröffentlicht.

Die erste Staffel räumte ordentlich ab, heimste gute Noten bei Kritikern ein und gehört zu den meistgesehenen Animationsserien auf der Plattform. Die Handlung der neuen neun Episoden setzt dort an, wo die Geschichte zuletzt pausierte. Das Mutantenteam ist über verschiedene Zeitebenen verstreut und versucht, den Weg zurückzufinden, während in den 90ern alte Feinde und neue Gefahren die Abwesenheit der Helden nutzen.

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