Leica Cine Compact 1: Kompakter Laser-Beamer für 1645 Euro vorgestellt

Leica, genauer die Leica Smart Projection GmbH, baut mit dem Leica Cine Compact 1 sein Portfolio um einen kompakten Mini-Beamer mit Laser-Technologie aus und stellt damit einen Konkurrenten zu Produkten aus dem Hause XGIMI, Hisense oder JMGO.

Der Leica Cine Compact 1 setzt auf Triple-RGB-Laser, 4K-Auflösung und ein kompaktes Aluminiumgehäuse. Ausgestattet ist der Cine Compact 1 mit einem Leica Summicron Zoom-Objektiv mit asphärischen Linsen sowie einem 0,47 Zoll großen DMD-Bildchip. Als Lichtquelle setzt man auf eine direkte Triple-RGB-Lasertechnologie, die bis zu 1.700 Lumen liefern soll. Die Auflösung beträgt 3.840 x 2.160 Pixel (4K mit Pixelshift-Technologie) bei 60 Hz, in 2K sind 120 Hz und sogar 240 Hz möglich. Die Projektionsfläche reicht von 60 bis 220 Zoll (ca. 152 bis 559 cm Diagonale).

An HDR-Standards beherrscht der Projektor Dolby Vision, HDR10, HDR10 und HLG. Hinzu kommt die hauseigene Bildverarbeitung Leica Image Optimization, die unabhängig von Bildgröße oder Einsatzort eine konstante Darstellungsqualität sicherstellen soll. Wer mag, kann via DLP Link Active Shutter auch 3D-Inhalte wiedergeben. Für Gamer interessant: Die Latenz soll im entsprechenden Modus bei maximal 20 ms liegen, in den übrigen Modi bei bis zu 60 ms. Auch der von vielen verteufelte „Bildverschlimmbesserer“ MEMC zur Bewegungsglättung ist mit an Bord.

Ein Merkmal des Cine Compact 1 ist sein integriertes 360-Grad-Rotationssystem, das Projektionen aus nahezu jedem Winkel ermöglichen soll – auf Wand, Decke oder anderen Flächen. Automatische Funktionen wie Zoom, Autofokus, Keystone-Korrektur und intelligentes Screen Framing übernehmen die Einrichtung selbstständig – Plug-and-Play eben. Optional bietet Leica einen passenden Standfuß an, alternativ erlaubt ein integriertes Stativgewinde die Deckenmontage.

Als Betriebssystem kommt VIDAA zum Einsatz, inklusive Shortcuts für Netflix, Prime Video, Disney und YouTube. Auch ein Webbrowser (Odin) sowie eine Sprachsteuerung (VIDAA Voice) sind integriert. In puncto Konnektivität setzt man auf Wi-Fi 6 (2,4 und 5 GHz), Bluetooth 5.4, Apple AirPlay sowie Screen Mirroring. Auch die Unterstützung von Apple Home sei mit von der Partie.

Ansonsten? An physischen Schnittstellen gibt es genau einen HDMI-2.1-Port mit eARC sowie einen USB-A-3.0-Anschluss. Verbaut sind zwei 10-Watt-Lautsprecher im Stereoverbund. Unterstützt werden Dolby Digital, Dolby Digital Plus sowie DTS Virtual:X für ein simuliertes Surround-Erlebnis. Wer mehr Klang möchte, kann externe Lautsprecher per Bluetooth 5.4 oder HDMI (eARC) anbinden.

Der Leica Cine Compact 1 in Metallgrau ist ab dem 18. Juni 2026 für 1.645 Euro erhältlich.

Spezifikation Leica Cine Compact 1
Auflösung 3.840 x 2.160 px (4K)
Bildwiederholrate 4K @ 60 Hz, 2K @ 120/240 Hz
Lichtquelle Direkter Triple-RGB-Laser, > 25.000 h
Lichtleistung bis zu 1.700 Lumen (Ultra Mode)
Kontrastverhältnis bis zu 1.500:1
Projektionsgröße 60 – 220 Zoll (ca. 152 – 559 cm)
Projektionsverhältnis optisch 1.0 – 1.3, digital 1.3 – 3.2
Bildchip DLP 0,47 Zoll Pico DMD
HDR Dolby Vision, HDR10, HDR10 , HLG
Bildverarbeitung Leica Image Optimization (LIO)
Latenz < 20 ms (Gamer-Modus), < 60 ms (sonst)
3D Ja, DLP Link Active Shutter
MEMC Ja
Betriebssystem VIDAA
Lautsprecher 2 x 10 Watt, 2.0, Dolby Digital/Plus, DTS Virtual:X
HDMI 1 x HDMI 2.1 (eARC)
USB 1 x USB-A 3.0
LAN nein
WLAN Wi-Fi 6 (2,4 / 5 GHz)
Bluetooth 5.4
Weitere Konnektivität Apple AirPlay, Screen Mirroring
Energieverbrauch 120 W (Standard), 0,5 W (Standby), 2 W (Netzwerk-Standby)
Netzspannung 100 – 240 V
Geräuschentwicklung < 29 dB(A)
Maße (B x H x L) 209 x 226 x 193 mm
Gewicht ca. 4,4 kg
Farbe Metallgrau
Preis (UVP) 1.645 Euro
Marktstart 18. Juni 2026

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C-Seed Bugatti N1: Micro-LED-TV mit Sportwagen-Kooperation – zum entsprechenden Preis

Der österreichische Anbieter C-Seed hat vor einigen Jahren Micro-LED-Fernseher auf den Markt gebracht. Jetzt legt man diese neu auf und zwar in Zusammenarbeit mit der Sportwagenmarke Bugatti. Passt aus meiner Sicht ganz gut, denn auch preislich dürften die TVs in ähnlichen Regionen liegen. So bietet man euch verschiedene Ausführungen mit wahlweise 110 bzw. 137 Zoll an.

Dazu könnt ihr im Konfigurator noch die Farbe des Finishs wählen. Aventurine, Atlantic Blue, Liquid Silver und Palomino stehen zur Auswahl. Preise nennt C-Seed öffentlich nicht, sondern erst bei konkreten Kaufanfragen. Hier ist das Motto: Wenn ihr erst nach dem Preis fragen müsst, könnt ihr euch den Micro-LED-TV sowieso nicht leisten. Der C-Seed Bugatti N1 soll in seinem Design an das Supercar Bugatti Tourbillon erinnern. Weiterhin handelt es sich jedoch um einen faltbaren Micro-LED-Fernseher.

Im zusammengefalteten Zustand sieht der C-Seed Bugatti N1 aus wie eine Art Luxus-Couchtisch. Der Sockel besteht aus Materialien wie Karbonfaser und Aluminium. In dieser Base sitzt auch das Soundsystem von Wisdom Audio. Bei Nichtgebrauch des Micro-LED-TVs könnt ihr die Konstruktion eben über integrierte Motoren wieder zusammenfalten lassen, sodass es keine schwarze Wand im Wohnzimmer gibt.

Beim Zusammen- bzw. Entfalten wird sichtbar, dass der C-Seed Bugatti N1 eine Konstruktion aus fünf Bildschirmmodulen nutzt. Im Gegensatz zu anderen Micro-LED-TVs sollen aber zwischen den Modulen laut dem österreichischen Hersteller keine Spalten sichtbar sein. Ansonsten ist bekannt, dass der Fernseher eine Helligkeit von 1.000 Nits erreicht und drei HDMI-Anschlüsse bietet. Kurioserweise handelt es sich dabei um dreimal HDMI 2.0, was wohlhabende Gamer die Nase rümpfen lassen dürfte.

C-Seed nennt wie erwähnt keinen Preis, aber der reguläre C-Seed N1 kostet umgerechnet ca. 265.000 Euro. Diese neue Auflage in Kooperation mit Bugatti soll bei schätzungsweise 345.000 Euro liegen. Falls ihr also das nötige Kleingeld übrig habt, schaut mal auf die offizielle Produktseite.

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Zattoo erweitert Sport-Angebot: Rally.TV startet als kostenloser Kanal




Zattoo baut das Angebot an kostenlosen, werbefinanzierten Sendern weiter aus und bringt mit Rally.TV neues Futter für Motorsportfans auf die Bildschirme. Der Kanal steht ab sofort in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Verfügung und landet ohne zusätzliche Kosten in der Senderliste. Der Fokus liegt dabei auf Inhalten der FIA World Rally Championship sowie der European Rally Championship. Wer auf staubige Pisten und Onboard-Aufnahmen steht, bekommt hier eine Mischung aus aktuellen Highlights, Archivmaterial und gelegentlichen Live-Übertragungen serviert.

Hinter dem Sender steckt der WRC Promoter, der über die Kooperation mit Zattoo seine Reichweite im deutschsprachigen Raum vergrößern will. Für den Streaming-Anbieter ist der Neuzugang ein weiterer Baustein in der Strategie, das FAST-Channel-Portfolio im Sportsegment zu stärken.

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Apple TV zeigt Trailer zu „Lucky“ mit Anya Taylor-Joy

Apple TV hat den Trailer zur neuen Miniserie „Lucky“ veröffentlicht. Der Start ist für den 15. Juli 2026 angesetzt, dann gehen direkt die ersten beiden Folgen online. Danach folgt wöchentlich eine neue Episode, bis zum Finale am 19. August.

Im Mittelpunkt steht Lucky, gespielt von Anya Taylor-Joy. Nach einem schiefgelaufenen Raubzug in Millionenhöhe muss die Trickbetrügerin untertauchen. Das Dumme daran? Nicht nur das FBI ist ihr auf den Fersen, sondern auch ein ziemlich skrupelloser Gangsterboss.

Mit an Bord sind unter anderem Annette Bening, Timothy Olyphant, Aunjanue Ellis-Taylor, Drew Starkey, Clifton Collins Jr. und William Fichtner. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Marissa Stapley, der auch bei Reese’s Book Club gelandet ist. Produziert wird das Ganze von Apple Studios und Hello Sunshine.

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Sony Bravia 6: Starten doch noch neue OLED-TVs?

Sony setzt in diesem Jahr in der Oberklasse voll auf seine LCD-Fernseher mit RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen. Die Japaner vermarkten diese auch als True RGB. OLED-Fans dürften jene Modelle jedoch ziemlich kalt lassen. So bleibt in diesem Jahr der Bravia 8 II von 2025 bei Sony diesbezüglich weiterhin das Höchste der Gefühle. Doch auch wenn der QD-OLED keinen direkten Nachfolger erhalten soll, zeichnen sich mittlerweile neue OLED-Fernseher von Sony ab.

So sind in diversen Datenbanken (via AVSForum) Hinweise auf die Bravia 6 (A60) aufgetaucht. Wie die Nummerierung schon andeutet, so handelt es sich aber nicht um Flaggschiffe, die das Erbe des Bravia 8 II antreten könnten, sondern um Mittelklasse-TVs. Deswegen mutmaßt man, sie dürften auf die OLED-SE-Panels von LG Display setzen. Das würde dann z. B. für maximale Helligkeiten von 1.000 Nits sprechen. Klar ist auch, dass Sony bei Google TV als Plattform bleiben dürfte.

Die Sony Bravia 6 sollen vier Anschlüsse für HDMI 2.1 einsetzen. Als Chip steckt wohl der MediaTek Pentonic 800 im Inneren. Wie üblich beim japanischen Hersteller sollten sie neben HDR10 auch Dolby Vision unterstützen. In den Datenbanken tauchen bisher Ausführungen mit 48, 55, 65, 77 und sogar 83 Zoll auf. Ich denke mal, die Bravia 6 werden am Ende direkte Konkurrenzmodelle für die LG OLED B6 und Samsung S85H darstellen.

Da Sony bislang aber keine offiziellen Ankündigungen vorgenommen hat, solltet ihr alle Informationen rund um die Bravia 6 erst einmal mit Vorsicht genießen. Immerhin: Der Hersteller selbst gibt diese Modellreihe, sicherlich versehentlich, bereits als kompatibel zu einigen Wandhalterungen an.  Es kann aber immer noch dazu kommen, dass der Hersteller die Pläne umwirft und die Fernsehgeräte am Ende gar nicht auf den Markt bringt. Gewissheit werden wir da bedauerlicherweise erst dann haben, wenn Sony mit einer Ankündigung um die Ecke kommt.

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