Amazon MGM Studios startet KI-Fonds und schickt erste Serien zu Prime Video

Amazon MGM Studios und AWS haben den GenAI Creators’ Fund vorgestellt. Das Ganze soll Filmschaffenden, digitalen Creators und Start-ups Zugang zu professionellen KI-Werkzeugen und Fördermitteln geben. Die ersten drei Projekte sind bereits durchgewunken: „Cupcake & Friends“ von BuzzFeed Studios, „Love, Diana Music Hunters“ von Albie Hecht / pocket.watch und „Punky Duck“ von Jorge R. Gutierrez.

Alle drei Animationsserien sollen zu einem späteren Zeitpunkt bei Prime Video landen. Einen konkreten Starttermin nennt Amazon aktuell nicht.

Unter der Haube läuft das Ganze über Project Nara, eine von Amazon MGM Studios auf AWS gebaute Produktionsplattform. Dort können Teams laut Amazon Videos erzeugen, bearbeiten, Feedback geben und Fortschritte verfolgen. Unterstützt werden sowohl Animations- als auch Live-Action-Workflows. Angebunden sind unter anderem Maya, Blender, Nuke, Unreal Engine und die Adobe Suite.

Interessant sind weniger die einzelnen Serien, sondern der Ansatz. Amazon verknüpft Cloud, KI-Modelle, Produktionswerkzeuge, Finanzierung und später auch die Auswertung über Prime Video. Das ist einer der ersten größeren Fälle, bei denen KI nicht nur zur Ideenfindung genutzt wird, sondern ein großer Teil der Produktion ist.

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HighResAudio: Streaming-App für Audiophile erreicht iPad und iPhone

HighResAudio ist ein Musikdienst aus Deutschland, der einen engen Fokus gesetzt hat. Die Plattform bietet nämlich ausschließlich hochauflösende 24-Bit-Downloads zum Kauf sowie Streaming im Abonnement von Aufnahmen mit der höchstmöglichen Abtastrate an. Obendrein schließt man On-the-Fly-Downsampling und adaptives Streaming aus. Ihr erhaltet also immer „die volle Breitseite“ und die bestmögliche Audioqualität. Bislang gab es eine App für macOS und Windows. Doch in dieser Woche ist endlich auch ein Pendant für die Apple iPads und iPhones erschienen.

HighResAudio betont, dass man Songs weder manipuliere noch rekodiere oder Filter anlege, um den Lautstärkepegel der Musik anzupassen. Man garantiert Nutzern also die unverfälschte und volle Dynamik. Die weltweite Auslieferung der Streams erfolgt über die Akamai-Cloud. HighResAudio wurde bereits 2010 gegründet und ist in Berlin ansässig. Zielgruppe des Dienstes, der wohl nicht zufällig der Zertifizierung Hi-Res Audio im Namen ähnelt, sind primär Audiophile. Die Plattform hat inzwischen mehr als 1 Mio. Songs im Angebot, die alle in nativer 24-Bit-Klangtiefe vorliegen.

Die native App für Apple iOS und iPadOS soll die Zielgruppe erweitern und ist grundsätzlich kostenlos. Was ihr aus der App ziehen könnt, hängt aber davon ab, ob ihr ein Abo unterhaltet. Ohne Abo könnt ihr eure gekauften HRA-Downloads kostenlos vom HRA-VirtualVault-Server (einem privaten Speicher) streamen. Mit Abo habt ihr dann aber mehr Optionen, denn ihr könnt auf das gesamte Musikarchiv zugreifen. Ihr könnt in diesem Fall auch allerlei kuratierte Playlists verwenden. Es gibt zu den enthaltenen Alben sogar digitale Booklets im PDF-Format.

Die App von HighResAudio könnt ihr auch mit Apple AirPlay 2 sowie DLNA/UPnP für kabellose Übertragungen kombinieren. Auch könnt ihr in der App allerlei Filter zur Personalisierung des Erlebnisses anlegen sowie gezielt nach Neuerscheinungen, Backkatalog, redaktionellen Empfehlungen, Charts und mehr suchen. Falls ihr einfach mal hereinschnuppern wollt, könnt ihr auch eine siebentägige Trial ausprobieren.

Ansonsten kostet das HRA-Streaming für sechs Monate 79 Euro. Wer sich für ein Jahr bindet, zahlt 149 Euro. Bucht ihr die Download-Option dazu, kosten 12 Monate 199 Euro. Zur Erklärung: Die gebuchte Download-Option verheißt euch einen dauerhaften Rabatt von 30 % auf Download-Käufe. Letztere müsst ihr aber weiterhin separat erwerben.

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Bowers & Wilkins 800 Series Diamond D5: Lautsprecher-Flaggschiffe zu Luxus-Preisen

Bowers & Wilkins hat seine neuen Flaggschiff-Lautsprecher der 800 Series Diamond D5 vorgestellt. Der Hersteller spricht von seiner fortschrittlichsten Speaker-Reihe aller Zeiten. Das spiegelt sich allerdings auch in den Preisen wider, doch dazu später mehr. Sieben Modelle umfasst die Modellreihe: die Zwei-Wege-Kompakt-Lautsprecher 805 D5, dann die 804 D5, 803 D5, 802 D5 und 801 D5 als jeweils Drei-Wege-Standlautsprecher sowie die beiden Referenz-Center HTM81 D5 und HTM82 D5.

Bowers & Wilkins wirbt mit Verarbeitung und Materialqualität sowie einer rigorosen Qualitätskontrolle aller Modelle. Beim Klang verspricht man für alle Lautsprecher der Reihe natürlich verbesserten, offeneren Sound mit weniger Verzerrungen und erweiterter Dynamik. Als Flaggschiffe agieren dabei die 801 D5, welche ich einmal als Beispiel aus der Luxusreihe herausgreife. B&W nutzt für die Speaker Diamantkalotten-Hochtöner mit extrem hoher Trennfrequenz (70 kHz) für außergewöhnliche Klarheit, Offenheit und Präzision. Damit Stimmen und Instrumente besonders natürlich klingen, kombiniert man den Aerofoil-Basstreiber mit Continuum?Cone-Mitteltönern.

Der prägnante Tweeter-on-Top reduziert Gehäusereflektionen, verbessert laut dem Hersteller zusätzlich die Abstrahlung und auch die Räumlichkeit. Zudem verwendet Bowers & Wilkins für diese Speaker ein massives Aluminiumgehäuse. Um den Speaker zu befeuern, sollte aber auch euer Verstärker ordentlich Leistung mitbringen – bis 1.000 Watt empfiehlt B&W tatsächlich. Die 801 D5 decken dabei einen Frequenzbereich von 15 Hz – 28 kHz (±3 dB) ab.

Letzten Endes bewegen wir uns aber bei den neuen Lautsprechern der Reihe Bowers & Wilkins 800 Series Diamond D5 im absoluten Premium-Bereich für HiFi-Enthusiasten bzw. Audiophile. Und genau das spiegelt sich nicht nur in Design, Verarbeitung und Klang wider, sondern auch ganz direkt in den Preisen. Die will ich euch deswegen nicht weiter vorenthalten:

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Videostreaming erreicht 2025 den Höhepunkt – für 2026 sind die Aussichten schlechter

Die Marktforscher von Omdia haben sich den internationalen TV- und Videomarkt von 2025 angesehen. Dabei konnte man feststellen, dass die Streaming-Abonnements sich auf 2,24 Mrd. laufende Abos gesteigert haben. Für 2026 rechnet man allerdings mit einem absinkenden Wachstum, das sich bis 2031 aufgrund eines zunehmend gesättigten Marktes weiter abkühlen dürfte.

2025 konnten die Anbieter vor allem dank neuer, werbefinanzierter Tarife Kunden locken. Daher ergab sich ein Wachstum von 17,6 % gegenüber 2024. Für 2026 rechnen die Marktforscher aber nur noch mit einem einstelligen Abonnentenwachstum. Im Bereich Pay-TV rechnet man gar mit einem Minus von 1,8 %. So verschiebt sich das Gleichgewicht, da sich mehr und mehr Haushalte vom linearen Fernsehprogramm zugunsten des Streamings abwenden.

So hat es 2025 noch 1,03 Mrd. Pay-TV-Abos gegeben. Der Anteil von Videostreaming-Abos am Gesamtmarkt überwiegt mit über 2,2 Mrd. also inzwischen insgesamt. Auch in Bezug auf die Einnahmen konnte Streaming das Fernsehen 2025 überholen. So sanken die Pay-TV-Einnahmen um 4 %, auf 170 Mrd. US-Dollar. Die mit Streaming-Abos klettern jedoch um 13,5 %, nämlich auf 176 Mrd. US-Dollar. Wichtig: Beide Summen enthalten aber nur die Abogebühren und noch keine Werbeeinnahmen.

Ein weiterer Trend: Statt die Abonnentenzahlen an sich weiter in die Höhe schrauben zu wollen, fokussieren sich die Streaming-Dienste mittlerweile darauf, die Einnahmen pro Kunde zu steigern. Das geschieht teilweise eben durch den Ausbau der Werbestrategie und teilweise auch durch Preiserhöhungen. Dieser Trend wird sich nach Ansicht von Omdia in den nächsten Jahren verschärfen.

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Yamaha NX-70A: Wireless-Set mit Apple AirPlay 2, Google Cast und mehr

Yamaha bringt mit dem Set NX-70A eine direkte Konkurrenz für die KEF LS50 Wireless II auf den Markt. So handelt es sich auch hier um Stereo-Lautsprecher, die kabellos miteinander verbunden werden und allerlei Zusatzfunktionen anbieten – etwa in Form von Apple AirPlay 2 oder auch Google Cast. Spannend ist, dass es sich hier um Yamahas erstes Wireless-Stereo-Set nach rund 10 Jahren Pause handelt.

Das Yamaha NX-70A übernimmt für die Lautsprecher Materialien aus den Flaggschiff-Reihen und soll entsprechend eine hohe Klangqualität bieten. Es handelt sich um aktive Boxen, die dank einer Raumkalibrierung auf eure Umgebung abgestimmt werden. Die genutzte Technik bezeichnet der Hersteller als YPAO (Yamaha Parametric Acoustic Optimiser). Für die Raumkorrektur liegt ein passendes Mikrofon im Lieferumfang bei.

Die Wireless-Speaker sind nicht nur für Apple AirPlay 2 und Google Cast bereit, sondern auch für Tidal Connect und Spotify Connect. Yamaha nutzt zudem sein eigenes Multiroom-System MusicCast. Auch Roon Ready wird von diesem Set unterstützt. Zu den Schnittstellen zählen dabei neben Bluetooth und Wi-Fi auch noch Optical, 3,5-mm-Cinch, HDMI mit eARC, Ethernet, USB-C und RCA zum Anschluss eines optionalen Subwoofers.

Laut Yamaha decken die beiden Lautsprecher des Sets im kabellosen Betrieb einen Frequenzbereich von 50 bis 21.000 Hz ab. Ihr könnt sie alternativ auch per Kabel vernetzen, dann sind 50 bis 35.000 Hz möglich. Die Speaker verwenden je einen Woofer mit 100 und einen Tweeter mit 60 Watt Leistung. Wermutstropfen: Das Set Yamaha NX-70A unterstützt nur die Bluetooth-Codecs SBC und AAC, keine höherwertigen Alternativen wie aptX oder LDAC.

Die Wireless-Stereo-Lautsprecher Yamaha NX-70A kommen im Juli 2026 in den Handel. Einen Preis für Deutschland kennen wir noch nicht, in Großbritannien sind aber bereits offiziell 2.590 Pfund genannt, was umgerechnet fast 3.000 Euro entspräche. Falls ihr euch noch mehr über dieses Set belesen wollt, dann findet ihr hier bereits die offizielle Produktseite von Yamaha Deutschland.

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