#StartupsToWatch – Knowunity – von der Schulbank zum Millioneninvestment

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Das Stuttgarter EdTech Knowunity sollte jeder auf dem Schirm haben! Redalpine, Stride, Project A Ventures und Co. investierten bereits rund 13 Millionen Euro in den Lerndienst, den die sehr jungen Gründer noch während der eigenen der Schulzeit ins Netz hievten.

Knowunity – von der Schulbank zum Millioneninvestment

Montag, 15. August 2022VonAlexander Hüsing

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das Unternehmen Knowunity. Redalpine, Stride und die Altinvestoren investierten kürzlich 10 Millionen Euro in die Jungfirma. Beim Stuttgarter EdTech, das 2019 von Benedict Kurz, Lucas Hild, Gregor Weber, Julian Prigl und Yannik Prigl gegründet wurde, dreht sich alles um Schulwissen. Knowunity tritt an, um den Schulalltag durch Präsentationen, Karteikarten, Buchzusammenfassungen und Nachhilfe zu vereinfachen will. Den Gründern schwebt eine “Art Spotify für den Schulalltag” vor.

Project A Ventures, Discovery Ventures. Verena Pausder, Chris Hitchen, Mario Götze und Angel-Investoren aus dem Saarbrücker21-Verbund investierten bereits 2021 rund 2 Millionen Euro in Knowunity. Vor dem Einstieg der neuen Investoren hielt Project A Ventures rund 18 % am Unternehmen. “Mit Stride und Redalpine haben wir Lead-Investoren gefunden, die unsere Vision unterstützen, die globale Plattform für Schüler:innen zu bauen und die Art und Weise, wie wir in der Schule lernen, neu zu erfinden”, glaubt Gründer Kurz.

Wie viel Potenzial im EdTech-Segment vorhanden ist, zeigt der rasante Aufstieg von GoStudent. Das Startup, das sich als E-Learning-Dienst positioniert und auf kostenpflichtige Einzelkurse setzt, wurde 2017 von Gregor Müller, Felix Ohswald und seinem Bruder Moritz Ohswald gegründet. Prosus, Telekom Innovation Pool, SoftBank, Tencent, Dragoneer, Left Lane Capital und Coatue investierten zuletzt 300 Millionen Euro in GoStudent. Die Bewertung stieg dabei auf 3 Milliarden Euro.

Bis zu so einer Bewertung, dürfte es bei Knowunity noch eine Weile dauern. Die Zahlen der Jungfirma, die das junge Gründerteam noch während der eigenen der Schulzeit gründete, können sich aber sehen lassen. Knowunity umfasst mehr als 300.000 Lerninhalte zu jedem Fach ab der 5. Klasse. Die Plattform startete im September 2020 und schaffte es in nur 12 Monaten mehr als 1,5 Millionen Nutzer:innen zu überzeugen”. 60 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das EdTech.

Tipp: Mehr aufstrebende Startups gibt es in unserer Startups To Watch-Rubrik.

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Foto (oben): Knowunity

#StartupsToWatch – Instafreight und das gigantische Verlader- und Transport-Segment

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Die digitale Berliner Spedition Instafreight, die 2016 gegründet wurde, sammelte in den vergangenen Jahren schon mehr als 60 Millionen Euro ein – unter anderem von Heliad, Shell Ventures und 683 Capital. 200 Mitarbeiter:innen arbeiten bereits für das junge Unternehmen.

Instafreight und das gigantische Verlader- und Transport-Segment

Mittwoch, 23. März 2022VonAlexander Hüsing

Zu den vielen jungen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das Unternehmen Instafreight. Der Private-Equity-Geber Heliad und die Europäische Investitionsbank (EIB) sowie die Altinvestoren investierten zuletzt 40 Millionen US-Dollar in das Logistik-Startup. Investoren wie Shell Ventures, 683 Capital und Rocket Internet investierten in Jahren zuvor bereits rund 25 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt dürften somit nun rund 62 Millionen Euro in Instafreight, das 200 Mitarbeiter:innen beschäftigt, geflossen sein.

Das Berliner Startup, das 2016 von Philipp Ortwein und Gion-Otto Presser-Velder gegründet wurde, positioniert sich als digitale Spedition. Zielgruppe sind B2B-Kunden, die einzelne Palette oder komplette LKW-Ladung auf die Reise schicken wollen. “Verlader sparen Zeit und Geld. Für Fuhrunternehmen finden wir die passenden Ladungen und vermeiden Leerfahrten. Wir sind dabei weder bloßer Vermittler noch reiner Softwareanbieter, sondern für die vertragsgerechte Durchführung der Transporte verantwortlich”, erklärt Gründer Ortwein das Konzept von Instafreight.

“Mit den neuen Investitionen wird das Unternehmen die durch Pandemie und Ukraine-Krieg strapazierten Lieferketten resilienter machen, in dem dank des digitalen Geschäftsmodells noch mehr Kapazitäten für den europäischen Landtransport zur Verfügung gestellt werden können”, teilte das Unternehmen zur letzten Investmentrunde mit. “Der Lkw-Logistikmarkt ist riesig, stark fragmentiert und wird immer noch von nicht-digitalen Akteuren und insgesamt ineffizienten, oft papierbasierten Prozessen beherrscht”, sagte Falk Schäfers von Heliad zum Investment.

Instafreight ist ein weiterer Beleg für die umtriebige Startup-Szene im lukrativen Logistik-Segment. Weitere Beispiele wären das Berliner Logistik-Unicorn Forto, das Aufträge zur Container-Beförderung an Transportunternehmen vermittelt, und das Berliner Uniorn sennder, das sich um sogenannte Komplettladungen kümmert. Wenn Instafreight den eingeschlagenen Weg weiter geht, wird das Unternehmen sicherlich auch bald in unserer Unicorn-Liste auftauchen.

TippAls ein Gründer starb, gab das InstaFreight-Team nicht auf

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Foto (oben): Instafreight

#StartupsToWatch – D2C-Logistik-Dienst Alaiko überzeugte schon früh Tiger Global

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Das junge Logistik-Startup Alaiko sollte jeder auf dem Schirm haben! Der aggressive Wachstumsinvestor Tiger Global investierte kürzlich gemeinsam mit anderen Geldgebern 30 Millionen US-Dollar in das Unternehmen, das bis dahin weitgehend unter dem Radar geflogen ist.

D2C-Logistik-Dienst Alaiko überzeugte schon früh Tiger Global

Freitag, 25. Februar 2022VonAlexander Hüsing

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Alaiko. Das Münchner Startup, das 2020 von den Kaia-Gründern Moritz Weisbrodt und Gabriel Thomalla sowie Investor Harald Braunstein gegründet wurde, positioniert sich als Fulfillment-as-a-Service-Plattform für Direct-To-Consumer-Brands (D2C). “Dank Alaiko können Shops ihren Kunden eine nahtlose Plattform für das Selbstmanagement von Bestellungen anbieten, und sich so im umkämpften E-Commerce Markt differenzieren”, teilt das Unternehmen mit.

Der aggressive Wachstumsinvestor Tiger Global investierte kürzlich gemeinsam mit Next47, dem Investmentableger von Siemens, sowie Business Angels wie Maximilian Bittner (Vestiaire Collective), sowie den Shipmonk-Investoren Dan Dershem und Dave Anderson beachtliche 30 Millionen US-Dollar in Alaiko, das bis dahin weitgehend unter dem Radar geflogen ist. Wobei das Unternehmen den Namen Tiger selbst gar nicht in den Mund genommen hat. Die Bajuwaren schrieben nur von “einem der größten globalen Investment-Firmen aus den USA”.

“Mit dem frischen Kapital wird das Unternehmen seine Fulfillment-Services und sein Netzwerk an Logistik-Partnern weiter ausbauen. Das Investment soll außerdem in die Weiterentwicklung der Plattform fließen sowie in den Ausbau des internationalen Alaiko-Teams in den Bereichen Produkt, Vertrieb und Logistik”, heißt es in der Presseaussendung. Die Zeit dafür scheint genau richtig, D2C ist derzeit in aller Munde.

Der milliardenschwere Geldgeber Tiger Global setzt wohl auch deswegen gleich doppelt auf das Segment! Denn Tiger Global investierte zuletzt auch in Hive. Das Berliner Startup, das 2020 von Oskar Ziegler, Franz Purucker und Leo von Kleist gegründet wurde, hilft Direct-to-Consumer-Marken (D2C) ihre Produkte schnell und unkompliziert zum Kunden zu bekommen. 100 Mitarbeiter:innen wirkten 16 Monate nach der Gründung bereits für Hive. Die letzte Post-Money-Bewertung – beim Einstieg von Tiger Global – lag bei 135 Millionen Euro.

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Foto (oben): Alaiko

#StartupsToWatch – Mit Sparetech liegen Ersatzteile nicht mehr sinnlos im Lager rum

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Das Stuttgarter Startup Sparetech sollte jeder auf dem Schirm haben! Das junge Unternehmen kümmert sich um Ersatzteilmanagement. Headline und diverse Business Angels investierten bereits 5 Millionen Euro in das Unternehmen, das 2018 gegründet wurde.

Mit Sparetech liegen Ersatzteile nicht mehr sinnlos im Lager rum

Freitag, 7. Januar 2022VonAlexander Hüsing

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Sparetech. Das Unternehmen aus Stuttgart, das 2018 von den Ex-Porsche-Ingenieuren Martin Weber und Lukas Biedermann gegründet wurde, entwickelt “eine Kollaborations-Plattform auf der produzierende Unternehmen ihren Bestand an Ersatzteilen digitalisieren, den Bedarf verwalten, Ersatzteile verschiedener Anbieter vergleichen und passende Teile bestellen können”.

Am Ende des Tages geht es dabei vor allem darum, die Lagerbestände klein zu halten und so “totes Kapital” zu verhindern. Das Startup selbst rechnet vor, dass 58 Milliarden Euro an Ersatzteilbeständen für Produktionsanlagen als totes Kapital in deutschen Fabriken lagern. “Wir sehen uns als technologischen Enabler der Smart Factory, in der Ersatzteile zum Zeitpunkt des tatsächlichen Bedarfs eingekauft werden. Unsere Vision ist es, Deutschland und Europa auf den globalen Logistikmärkten wettbewerbsfähiger zu machen, indem wir die weltweit führende Verfügbarkeitsplattform für Industrielle Ersatzteile erschaffen. Unseren Automobilkunden hilft das beispielsweise dabei, den Anschluss gegenüber Tesla nicht zu verlieren”, erklärt Gründer Weber das Konzept von Sparetech.

Zu den Kunden von Sparetech gehören bisher Porsche, Volkswagen, Airbus, Wepa Hygieneprodukte und Speira. “Der Weltkonzern Bosch meldet, mit der innovativen Sparetech-Software einen Effizienzgewinn von 50 % im Bereich des Ersatzteilmanagements erzielt zu haben”, teilt das junge Unternehmen mit.

Mit dem Berliner Geldgeber Headline und Business Angels wie dem ehemaligen Klöckner-Chef Gisbert Rühl, Pitch-Gründer Christian Reber, BCG Digital Ventures-Macher Stefan Gross-Selbeck und Staffbase-Gründer Martin Böhringer setzen zudem bereits einige erfahrene Investoren auf Sparetech. Zuletzt flossen 5 Millionen Euro in das Unternehmen. Für Christian Miele, Partner bei Headline, ist “Sparetech ein Paradebeispiel für erfolgreiche Pionierarbeit aus der Praxis für die Praxis”.

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Foto (oben): Sparetech

#StartupsToWatch – Hive – ein Startup, das auf den D2C-Hype setzt

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Nicht mal zwei Jahre nach dem Start konnte Hive, das D2C-Firmen in Sachen Logistik hilft, schon 37 Millionen Euro einsammeln – unter anderem vom Top-Geldgeber Tiger Global. 100 Mitarbeiter:innen wirken bereits für das junge Berliner Unternehmen.

Hive – ein Startup, das auf den D2C-Hype setzt

Freitag, 17. Dezember 2021VonAlexander Hüsing

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Hive. Das Berliner Startup, das 2020 von Oskar Ziegler, Franz Purucker und Leo von Kleist gegründet wurde, hilft Direct-to-Consumer-Marken (D2C) ihre Produkte schnell und unkompliziert zum Kunden zu bekommen. Die Hauptstädter bezeichnen sich selbst als “ganzheitlichen Partner für D2C-Operations”. Wozu auch Themen wie Einlagerung von Produkten, die Abwicklung von Bestellungen sowie Analysen und Automatisierungen gehören.

“Mit Hive sind wir jetzt schon der Partner in allen operativen Themen. Wir helfen anderen Gründer:innen, den Fokus auf ihr Produkt zu richten, anstatt sich mit Zollbestimmungen und Retouren auseinander zu setzen”, erklärt Gründer Purucker das Konzept hinter Hive. Beim Start war das Unternehmen noch nicht so auf D2C-Marken fokussiert. Anfangs sah sich das als simpler “Drittanbieter für Logistikdienstleistungen”.

100 Mitarbeiter:innen wirken 16 Monate nach der Gründung bereits für Hive. Zudem konnte das junge Unternehmen, das massiv von Picus Capital angeschoben wurde, bereits Tiger Global und Activant Capital und Earlybird Venture Capital als Investoren gewinnen. Rund 37 Millionen Euro flossen bereits in Hive. Die letzte Post-Money-Bewertung – beim Einstieg von Tiger Global – lag bei 135 Millionen Euro.

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Foto (oben): Hive

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