#Offline – Über 85 Startups, die zuletzt leider gescheitert sind

Auch in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 sind leider schon wieder einige Startups, Scaleups und Grownups sowie Projekte gescheitert. Einige Unternehmen wurden mangels Erfolgsaussichten einfach abgeschaltet, andere schlitterten etwa wegen geplatzter Investmentrunden in die Insolvenz und kämpften danach um eine neue Zukunft.

Insbesondere die Insolvenzen des Umzugsdienstes Movinga, des millionenschweren Berliner Apotheken-Lieferdienstes Mayd, der Gebrauchtwagenplattform Instamotion, des 3D-LiDAR-Technologie-Unternehmens Blickfeld, des Kreditunternehmens Creditshelf, des Wassersystem-Startups Mitte und des Ladenbesitzer-Marktplatzes MagaLoop sorgten in den vergangenen Monaten für massive Schlagzeilen.

Startups, die 2024 leider gescheitert sind

Movinga


Der Berliner Umzugsvermittler Movinga, der zu Shift gehört, schlitterte im Februar ins Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Movinga, 2015 gegründet, stand in den vergangenen Jahren gefühlt mehrere Male vor dem Aus. Anfang 2023 übernahm Jasaarah Investments, ein saudi-arabisches Family Office, Movinga. Kurze Zeit später erfolgte der Exit an Shift. Der neue Eigentümer stellte dem Team erst einmal 8 Millionen zur Verfügung. Insgesamt kostete der Aufbau von Movinga bis Ende 2021 rund 94 Millionen. Mehr über Movinga

Mayd


Der millionenschwere Berliner Apotheken-Lieferdienst Mayd schlitterte im Juni in die Insolvenz. Das Berliner Startup, das im Frühjahr 2021 von den McMakler-Gründern Hanno Heintzenberg und Lukas Pieczonka gegründet wurde, liefert Medikamente in 30 Minuten aus. Zuletzt war das Unternehmen in rund 70 Städten unterwegs. Investoren wie Lightspeed, Target Global, 468 Capital und Earlybird Venture Capital investierten bis Ende 2022 rund 54 Millionen Euro in Mayd. Mehr über Mayd

Instamotion


Die Münchner Gebrauchtwagenplattform Instamotion schlitterte Ende Mai in die Insolvenz. Das Unternehmen, 2015 von Darius Ahrabian gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 45 Millionen Euro ein – unter anderem von G J Digital Ventures, Act Venture Capital, Earlybird und THI Investments. 2021 erwirtschaftete das Team einen Umsatz in Höhe von 52,4 Millionen Euro (Vorjahr: 28,1 Millionen). Der Jahresfehlbetrag lag bei 17,6 Millionen (Vorjahr: 7,1 Millionen). Mehr über Instamotion

Blickfeld


Das 3D-LiDAR-Technologie-Unternehmen Blickfeld schlitterte im Juni in die Insolvenz. Das Münchner Unternehmen, 2017 von Mathias Müller, Florian Petit und Rolf Wojtech gegründet, entwickelt Light Detection and Ranging-Sensoren für die Umfelderfassung. New Future Capital (NFC), UVC Partners, Bayern Kapital, Continental, High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Tengelmann Ventures investierten zuletzt 7,5 Millionen Euro in Blickfeld. Zuvor sammelte das Unternehmen bereits rund 35 Millionen ein. Mehr über Blickfeld

Compeon 


Der Düsseldorfer B2B-Finanzmarktplatz Compeon schlitterte im Juni in die Insolvenz. Wenige Wochen zuvor schlitterte bereits die Compeon-Mutter Dock Financial in die Insolvenz. Der B2B-Finanzmarktplatz Compeon wanderte Anfang 2023 unter das Dach von Dock Financial. Compeon, 2012 von Nico Peters, Frank Wüller und Kai Böringschulte gegründet, sammelte zuvor rund 35 Millionen Euro ein. Die Insolvenz währte aber nur weniger Tage, dann retteten zwei Gesellschafter das Unternehmen. Mehr über Compeon

MagaLoop


Das Berliner B2B-Startup Magaloop, ein Marktplatz für Ladenbesitzer, Großhändler und Hersteller, ist seit Juli insolvent. Das Unternehmen, 2018 vom DaWanda-Gründer Michael Högemann und dem Handelsmanager Uwe Hölzer gegründet, sammelte zuletzt 9 Millionen Euro ein – unter anderem von Fuse Venture Partners, Créateurs de Convivialité Ventures und Hesta Investments. Bis Ende 2022 flossen insgesamt bereits rund 20 Millionen in Magaloop. Mehr über Magaloop

Clink


Das Berliner Startup Clink, das auch Optiopay hervorgegangen ist, schlitterte im Juli in die Insolvenz. Das Unternehmen, das 2014 von Marcus Börner und Oliver Oster gegründet wurde, setzte zunächst auf ein Gutscheinsystem. Danach positionierte sich das FinTech als Open Banking-Anbieter. Unter dem Namen Clink versuchte die Jungfirma sich zuletzt als Loyalty-Programm, das mit dem Bankkonto verknüpft wird, zu etablieren. In den vergangenen Jahren flossen mehr als 20 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Clink

Creditshelf


Das börsennotiertes FinTech Creditshelf beantragte im Februar ein Schutzschirmverfahren. Das Unternehmen, 2014 von Daniel Bartsch, Tim Thabe und Mark Währisch gegründet, positioniert sich als Match-Making-Plattform, auf der Firmen und Kreditgeber zueinanderfinden. Im Sommer 2018 geht das hessische Startup an die Börse. Dabei holte das FinTech sich 16,5 Millionen Euro. Zuvor sammelte das Unternehmen rund 20 Millionen – unter anderem von Obotritia Capital. im April kaufte Teylor das Unternehmen. Mehr über Creditshelf

Lengoo


Das Berliner Sprachen-Startup Lengoo schlitterte im Februar in die Insolvenz. Das Unternehmen, das 2014 von Philipp Koch-Büttner, Christopher Kränzler und Alexander Gigga in Karlsruhe gegründet wurde, bezeichnet sich zuletzt selbst als “Language-Tech-Unternehmen, das Fachsprache übersetzt”. Inkef Capital, Polipo Ventures und Co. investierten zuletzt rund 20 Millionen US-Dollar in Lengoo. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren rund 34 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Lengoo

Sunvigo


Das Kölner GreenTech Sunvigo schlitterte im März in die Insolvenz. Das Startup, 2020 von Michael Peters, Bastian Bauwens und Vigen Nikogosian gegründet, setzt auf “Solar-as-a-Service Produkte für Besitzer von Einfamilienhäusern” samt Stromvertrag. Future Energy Ventures, der Triodos Energy Transition Europe Fund und Altinvestoren investierten zuletzt 12 Millionen Euro in Sunvigo. Zudem sicherte sich das Unternehmen erst kürzlich eine Fremdkapitalfinanzierung in Höhe von 15 Millionen von der Triodos Bank. Mehr über Sunvigo

Mycs


Das Berliner Unternehmen Mycs, dass unter anderem Ess-, Schreib und Couchtische anbietet, schlitterte im Februar in die Insolvenz. Global Founders Capital (GFC), Beringea, Zimmerman Investments und Co. investierten in den vergangenen Jahren rund 30 Millionen Euro in das Unternehmen, dass 2022 von der Kölner Private-Equity-Firma Equivia Partners übernommen wurde. Zu Equivia gehörte in der Vergangenheit auch deinSchrank.de, 2010 in Frechen gegründet. deinSchrank.de schlitterte im Juli 2023 in die Insolvenz. Mehr über Mycs

Mitte


Das Berliner Wassersystem-Startup Mitte schlittere im März in die Insolvenz. “Die finanziellen Mittel der letzten Finanzierungsrunde seien nicht ausreichend gewesen, weshalb das Start-up den Gang zum Gericht angetreten habe, schreibt Rechtsanwalt Bohnhoff auf Nachfrage”, heißt es bei WiWo zur Insolvenz. Das Berliner Grownup, 2016 von Moritz Waldstein und Faebian Bastiman gegründet, möchte seit Jahren eine Art modernes Wassersystem etablieren. In den vergangenen Jahren flossen rund 23 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Mitte

Liefergrün


Das Berliner Logistik-Startup Liefergrün schlitterte im Januar in die Insolvenz. Das Unternehmen, das 2020 von Niklas Tauch, Max Schleper und Robin Wingenbach in Münster gegründet wurde, positionierte sich zuletzt als “elektrisches Last-Mile-Netzwerk für schnelle, freundliche und zuverlässige Paketlieferungen in Deutschland und Österreich”. eCAPITAL sowie die Altinvestoren Speedinvest und Norrsken VC investierten zuletzt 12 Millionen Euro in Liefergrün. Davor flossen rund 15 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Liefergrün

Civey


Das Berliner Tech-Unternehmen Civey, das sich um digitale Markt- und Meinungsforschung kümmert, leitete im Januar nach Meinungsverschiedenheiten im Gesellschafterkreis ein Schutzschirmverfahren ein. Zu den Anteilseignern von Civey, 2015 unter anderem von Gerrit Richter und Janina Mütze gegründet, gehören zahlreiche Business Angels und insbesondere Trafo Investment. In den vergangenen Jahren flossen rund 14 Millionen in Civey. Ende April rettete das Management das Startup. Mehr über Civey

Yamo


Das Schweizer Babybrei-Startup Yamo schlitterte im April in die Insolvenz. “Despite our unwavering dedication and the tremendous support from our community, the path to profitability proved to be more challenging than anticipated”, schrieb Gründer Tobias Gunzenhauser. Five Season Ventures, Swiss Entrepreneurs Fund, Ringier Digital Ventures und Co. investierten zuletzt 10,1 Millionen Euro in das Food-Startup. Insgesamt flossen rund 12 Millionen in das Unternehmen aus Zug. Mehr über Yamo

Holoride


Das Münchner VR-Startup Holoride schlitterte im zweiten Quartal in die Insolvenz. Holoride, 2018 gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 10 Millionen Euro ein – unter anderem von Terranet, Schell Games und Audi. Die Bewertung im April 2021 lag bei 30 Millionen. Das Team arbeitete zuletzt an einer “neuen Media-Kategorie, speziell entwickelt für die Nutzung unterwegs”. Mehr über holoride

Ride


Das prominente Berliner FinTech Ride ist seit September insolvent. Das Berliner FinTech, 2018 von der bekannten FinTech-Expertin Christine Kiefer und Felix Schulte gegründet, möchte “Finanzprodukte und die Vermögensstrukturierung demokratisieren” und sich als “digitale Privatbank” etablieren. Angel-Investor:innen wie Lea-Sophie Cramer, Verena Pausder und Profifußballspieler Mario Götze investierten zuletzt 3 Millionen Euro in Ride. Insgesamt sammelte das Unternehmen in den vergangenen Jahren 8 Millionen ein. Mehr über Ride

Urbyo


Das Berliner Immobilien-Startup Urbyo schlitterte im Juni in die Insolvenz. Die Jungfirma, 2021 von Philipp Schormann, Markus Fasselt und Oliver Wulf gegründet, brachte sich zuletzt als “One-Stop-Shop für den Immobilienkauf” in Stellung. Zigg Capital, June Fund, Entrée Capital und Co. investierten in den vergangenen Jahren rund 6 Millionen Euro in Urbyo. 2022 erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 3,5 Millionen Euro (Vorjahr: 1,6 Millionen). Mehr über Urbyo

Simplifa


Das Berliner PropTech Simplifa schlitterte im Februar in die Insolvenz. Zuletzt gelang es dem Unternehmen wohl nicht, eine geplante Investmentrunde abzuschließen. Das Berliner Startup, 2013 von Ludwig von Busse und Hubertus von Schierstaedt gegründet, kümmert sich um das “effiziente Bewirtschaften von Aufzugsanlagen”. PropTech1 Ventures, BitStone Capital und Business Angels investierten in den vergangenen Jahren bereits mehr als 5 Millionen in Simplifa. Mehr über Simplifa

Sirplus


Das Berliner Startup Sirplus, ein Online-Shop für gerettete Lebensmittel, schlitterte im Januar in die Insolvenz. Das Unternehmen, 2017 von Raphael Fellmer und Martin Schott gegründet, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lebensmittel aus Supermärkten mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum zu verkaufen, um die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Sirplus sammelte in den vergangenen Jahren rund 4 Millionen ein – unter anderem von Tim Schumacher. Gründer Fellmer rettete das Unternehmen im Mai. Mehr über Sirplus

Perfeggt 


Das Berliner Food-Startup Lovely Day Foods, das Unternehmen hinter der veganen Ei-Marke Perfeggt steckt, wurde im Februar liquidiert. Die Jungfirma, die von kisura-Gründerin Tanja Bogumil, glispa-Gründer Gary Lin und Bernd Becker gegründet wurde, setzte zum Start auf eine flüssige Ei-Alternative. Die EVIG Group, Stray Dog Capital, Good Seed Ventures, E²JDJ, Tet Ventures und Shio Capital investierten Ende 2021 rund 2,5 Millionen Euro in das Startup. Insgesamt flossen rund 3,5 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Perfeggt

tupu


Das Berliner Food-Startup tupu ist seit Juli insolvent. Das Startup, das 2021 vom ehemaligen Infarm- und Delivery Hero-Mitarbeiter Eldad Arnon und vom ehemaligen Kalera-Manager Daniel Lock gegründet wurde, setzt voll und ganz auf Pilze. “Wir produzieren Pilze lokal und in Bio-Qualität und zwar dort, wo sie auch konsumiert werden”, heißt es zum Konzept des Unternehmens. Investoren wie FoodLabs, Zubi Capital und Co. investierten in den vergangenen Jahren 3 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über tupu

Mersor 


Das Berliner Unternehmen Mersor, ein Shop für personalisierte Accessoires, schlitterte im Juni in die Insolvenz. IBB Ventures, Faraday Ventures, Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures), NCA und mehrere Business Angels investierten zuletzt  eine siebenstellige Summe in Mersor, 2017 von Stella Maria Sorg und Lisa Kristina Meißner gegründet. Mehr über Mersor

Unmilk


Das Hamburger Food-Startup Unmilk schlitterte im März in die Insolvenz. Das junge Unternehmen, das 2020 von Jennifer Schäfer gegründet wurde, bietet pflanzliche Protein-Drinks aus glutenfreiem Hafer und Erbsenprotein an. In den vergangenen Jahren investierten insbesondere Katjes Greenfood und Unternehmer Jens Herrndorff in Unmilk. Mehr über Unmilk

Dock Financial


Das Münchner Payment-Unternehmen Dock Financial, das in den vergangenen Jahren Paydora und Compeon übernommen hat, schlitterte im Juni in die Insolvenz. Dock Financial, das vom erfahrenen FinTech-Manager Marko Wenthin vorangetrieben wurde, positioniert sich als “Anbieter von zukunftsweisenden Embedded Finance-Lösungen mit konkretem Mehrwert”. Der B2B-Finanzmarktplatz Compeon wanderte Anfang 2023 unter das Dach von Dock Financial. Mehr über Dock Financial

SendMePack


Das Berliner Startup SendMePack schlitterte im Februar in die Insolvenz Das Startup, das 2021 von Philip Bondulich und Michelle Reed gegründet wurde, setzt auf ein Mehrwegsystem für Versandverpackungen. In der elften Staffel der VOX-Gründershow “Die Höhle der Löwen” investierten Sales-Löwe Carsten Maschmeyer, Beauty-Löwin Judith Williams und Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 200.000 Euro in SendMePack. Turtlebox und LTG retteten SendMePack im Juni. Mehr über SendMePack

ComX


Das Berliner Sales-Unternehmen ComX, das mehrheitlich zu Flex Capital gehört, musste im zweiten Quartal zum Amtsgericht. “Gründe für den Insolvenzantrag sind hauptsächlich in der rezessiven Wirtschaftslage zu finden, die eine stagnierende Nachfrage zur Folge haben”, teilt das Team mit. ComX, 2018 gegründet, positioniert sich als “B2B Sales-Enablement Plattform”. Zuletzt übernahmen die Hauptstädter die beiden Unternehmen Tendex und Global Sales Leaders. Dimarcon rettete ComX schließlich. Mehr über ComX

Noch mehr Startups, die 2024 gescheitert sind

150 Minuten (Insolvenz)  Aeditive (Insolvenz)  BenFit (Insolvenz)  Bike Gorillaz (Insolvenz)  Bosque (Insolvenz)   Cadeia (Insolvenz) Collato Caroobi (Insolvenz)  Cybertrap (Insolvenz)  dasbob (Insolvenz) Duke (Insolvenz)   eatPlants (Insolvenz)  Eigensonne (Insolvenz)  Elephant Gin (Insolvenz; danach von Carl-Lambert Leisewitz gerettet) EnerCharge (Insolvenz) Fairsenden (Insolvenz)  Farm.now (Insolvenz)  femitale (Insolvenz)  Frischemanufaktur (Insolvenz)  Frydo (Insolvenz)  Gearo   Grundriss in Lebensgröße (Insolvenz)   helpsole (Insolvenz)   HomeMeal (Insolvenz)    JobRocker (Insolvenz) KeepLocal (Insolvenz)  lifelive.io (Insolvenz)  Lodgea (Insolvenz)  lylu (Insolvenz)  l’herbivore (Insolvenz) MYMY catering (Insolvenz)  Myos (Insolvenz)  Nui Cosmetics (Insolvenz)  Numbat (Insolvenz)  Nuucon (Insolvenz) Oceansapart (Insolvenz)  Opus Novo (Insolvenz) PaketConcierge (Paketservice) Parkstrom (Insolvenz) Pflegix (Insolvenz)  Rendite Boutique (Insolvenz)  Spacies (Insolvenz)  Scubajet (Insolvenz)  Senic (Insolvenz)  simplify.art (Insolvenz) Solarnative (Insolvenz) Solytic (Insolvenz)  Spoon (Insolvenz) Strohboid (Insolvenz)  Taledo (Insolvenz) Teamedio (Insolvenz)  Temprify (Insolvenz)  Tolstoy (Insolvenz)  Toni.ai  Tyles (Insolvenz)   uptraded (Insolvenz)  Veloine  Voxalyze (Insolvenz)  Workstreams.ai (Insolvenz)  x.news (Insolvenz)  Yona (Insolvenz)  youba (Insolvenz)

TippÜber 100 Startups, die 2023 leider gescheitert sind

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#StartupTicker – +++ Kooky +++ Inveox +++ Lilium +++ Tech-Unternehmer +++ Dedrone +++

#StartupTicker

#StartupTicker Mehrweg-Startup Kooky steht vor dem Aus HealthTech Inveox schlittert in die Insolvenz Lilium fährt 185,9 Millionen Verlust ein Die reichsten deutschen Tech-Unternehmer So profitierten die Mitarbeitenden vom Dedrone-Exit

    Kooky     Inveox     Lilium     Tech-Unternehmer     Dedrone

Montag, 7. Oktober 2024VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 7. Oktober)

#STARTUPLAND: LEARN, CONNECT, GROW




Kommt mit ins Startupland! Es erwartet Euch eine faszinierende Reise in die deutsche Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer-/innen, Interviews, bei denen der Lernfaktor im Vordergrund steht, und Pitches, die begeistern. Wir sehen uns dann im November in Köln. Mehr über Startupland

#STARTUPTICKER

Kooky


Ende! Aus! Vorbei! Das millionenschwere Zürcher Mehrweg-Startup Kooky steht vor dem Aus. “Allen Mitarbeitenden wurde bereits gekündigt, und der Betrieb kann somit leider nicht wie gewohnt aufrechterhalten werden”, heißt es in einem Schreiben an einen Kunden, wie Blick berichtet. Im besagtem Schreiben heißt es weiter: “Es wurden Entscheidungen getroffen, die uns vorschreiben, keine weiteren Kosten zu generieren, da das Unternehmen sich in der finalen Abwicklung befindet.” Kooky, 2021 von Dymitro Boguslavskyy, Torge Barkholtz und Max Zott gegründet, entwickelt ein “Becher-Mehrwegsystem mit digitaler Rückgabe-Infrastruktur”. Der Münchner Geldgeber UVC Partners, Delivery-Hero-CFO Emmanuel Thomassin, Ex-Gorillas-CCO Ronny Gottschlich, N26-Gründer Valentin Stalf und Alois Flatz investierten zuletzt 6 Millionen Euro in Kooky. Das Hype-Thema Mehrweg ist schon länger vorbei, das Segment konsolidiert sich seit Monaten – wie zuletzt einige Übernahmen gezeigt habenMehr über Kooky

#LESENSWERT

Inveox – Lilium – Ranking – Tech-Unternehmer


Münchner HealthTech Inveox (23 Millionen Investment) schlittert in die Insolvenz und sucht nun Geldgeber:innen (StartingUp)  Das schlimme I-Wort ist gefallen! Flugtaxi-Unternehmen Lilium fährt weitere 185,9 Millionen Verlust ein (Welt)  Ranking: Die 20 reichsten deutschen TechUnternehmer(OMR)  So profitierten die Mitarbeitenden vom millionenschweren Dedrone-Exit (Gründerszene)

#DEALMONITOR

Investments & Exits


Mindpeak sammelt 15,3 Millionen ein bcause erhält 4,2 Millionen fynk bekommt 3,1 Millionen Pluvion sammelt 1 Million ein Verdane übernimmt Eversports. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

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#StartupTicker – +++ eGym +++ Unicorn +++ Capacity +++ Tourlane +++ NewSpace +++ Strohboid +++

#StartupTicker

#StartupTicker Fitness-Grownup eGym steigt zum Unicorn auf Seriengründer Lawrence Leuschner startet Capacity Tourlane peilt schwarze Zahlen an NewSpace-Startups kritisieren Weltraumgesetz Strohboid ist insolvent

    eGym     Unicorn     Capacity     Tourlane     NewSpace     Strohboid

Mittwoch, 25. September 2024VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Mittwoch, 25. September)

#STARTUPLAND: LEARN, CONNECT, GROW




Kommt mit ins Startupland! Es erwartet Euch eine faszinierende Reise in die deutsche Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer-/innen, Interviews, bei denen der Lernfaktor im Vordergrund steht, und Pitches, die begeistern. Wir sehen uns dann im November in Köln. Mehr über Startupland

#STARTUPTICKER

eGym


Endlich wieder ein neues Einhorn! L Catterton und Meritech Capital investieren 180 Millionen Euro in eGym. Die Pre-Money-Bewertung des Unternehmens steigt dabei über 1 Milliarde Euro. eGym darf sich somit nun Unicorn nennen. Zuletzt stiegen in Deutschland Helsing, 1Komma5° und DeepL zum Einhorn auf. Das frische Kapital soll insbesondere in den “massiven Ausbau des Firmenfitnessnetzwerks eGym Wellpass” fließen. eGym, 2010 von Philipp Roesch-Schlanderer und Florian Sauter gegründet, digitalisiert seit Jahren die Fitnesswelt. Ein Schwerpunkt ist dabei inzwischen eGym Wellpass, eine “abonnementbasierte Gesundheits- und Wellnesslösungen für Unternehmen”. Zuletzt übernahm eGym , das amerikanische Unternehmen FitReserve, das englische Firmen-Fitness-Unternehmen Hussle und den französischen Konkurrenten Gymlib. Affinity Partners, Mayfair Equity Partners und Co.  investierten zuletzt bis zu 207 Millionen Euro in eGym. Damals wurde das Unternehmen mit rund 600 Millionen bewertet. Mehr über eGym

Capacity


Seriengründer Lawrence Leuschner startet mit Capacity ein Netzwerk rund um das Thema Biodiversität. “The Capacity Network connects NGOs, policymakers, entrepreneurs, scientists, and investors to amplify impact and develop strategies to combat biodiversity loss. We are building an action-driven community fostering collaboration, investment, and innovation. Together, we can raise awareness, attract funding, and drive meaningful change”, heißt es zum Konzept. Der erfahrende Unternehmer Leuschner schreibt bei Linkedin: “After some very cool, but also intense 6 years with Tier, as the CEO, I slowed down in Costa Rica to quiet the mind, surf and spend time with my family. The time in the ocean and in the jungle reminded me how beautiful but also important nature and wild-life is for us humans”.

#LESENSWERT

Tourlane – NewSpace – Strohboid 


 Pauschalreisen-Grownup Tourlane peilt ab 2026 schwarze Zahlen an (Handelsblatt)  NewSpace-Startups kritisieren das geplante Weltraumgesetz (Handelsblatt) Luxus-Zelt-Startup Strohboid schlittert in die Insolvenz (Brutkasten)

#DEALMONITOR

Investments & Exits


 Porsche investiert Millionen in Quantum Systems Lightium erhält 6,2 Millionen Almer bekommt 3 Millionen hlpy kauft MySchleppApp Hype1000 kauft Audvice DHDL: Diamazing Beauty, Dübelix, RocketTutor. Mehr im Deal-Monitor

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#StartupTicker – +++ Holoride +++ Wefox +++ 1Komma5° +++ Zolar +++ The Platform Group +++ OneClimate +++

#StartupTicker

#StartupTicker Neustart für insolventes VR-Startup Holoride Joachim Müller wird Chef von Wefox 1Komma5° interessiert sich wohl für B2C-Geschäft von Zolar Ein Insider-Blick auf die Platform Group OneClimate gibt auf

    Holoride     Wefox     1Komma5°     Zolar     The Platform Group     OneClimate 

Dienstag, 24. September 2024VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 24 September)

#STARTUPLAND: LEARN, CONNECT, GROW




Kommt mit ins Startupland! Es erwartet Euch eine faszinierende Reise in die deutsche Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer-/innen, Interviews, bei denen der Lernfaktor im Vordergrund steht, und Pitches, die begeistern.  Wir sehen uns dann im November in Köln. Mehr über Startupland

#STARTUPTICKER

Holoride


Neustart für Holoride! Das insolvente Münchner VR-Startup, das im Mai in die Insolvenz schlitterte, wagt einen Neustart. Alle Technologien und Patente des Unternehmens wandern in die neue Holoride Technologies Group mit Sitz in Singapur. Kernmannschaft der Jungfi9rma “wurde von der Tochtergesellschaft holoride technologies Europe GmbH mit Sitz in München übernommen”. Gründer und Gesellschafter der neuen Holoride Gruppe sind die langjährigen holoride-Investoren Jing Jing Xu und Tony Chen sowie holoride-Gründer Nils Wollny. Mit dem Neustart ändert das Unternehmen nun auch sein Modell: “holoride wird seine Technologie Industriekunden aus den Branchen Mobilität, Tech, Entertainment und Tourismus zur Lizenz anbieten”. Holoride, 2018 gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 10 Millionen Euro ein – unter anderem von Terranet, Schell Games und Audi. Mehr über holoride

#LESENSWERT

Wefox – 1Komma5° – Zolar – The Platform Group – OneClimate


  Restrukturierung, zweiter Akt: Ehemaliger Allianz-Manager Joachim Müller wird Chef von Wefox (Manager Magazin) Unicorn 1Komma5° interessiert sich wohl für B2C-Geschäft von Zolar (Trending Topics) Ein Insider-Blick auf die extrem umtriebige The Platform Group und Dominik Benner (Manager Magazin)  Berliner ClimateTech OneClimate (früher als climony entwickelt) gibt auf (Finance Forward)

#DEALMONITOR

Investments & Exits


Phlair erhält 14,3 Millionen Noah Labs sammelt 3 Millionen ein SIX investiert in Carbonfuture  Finanzspritze für WARGdrones Beyond Capital Partners übenrimmt Orendt Studios Gekko Capital Partners geht an den Start. Mehr im Deal-Monitor

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#StartupTicker – +++ Zolar +++ Collato +++ Enpal +++ 10x Founders +++ anybill +++

#StartupTicker

#StartupTicker Entlassungen: Zolar gibt Endkundensegment auf Collato wird derzeit liquidiert So tickt Mario Kohle, Gründer von Enpal Rupert Schäfer wird General Partner bei 10x Founders anybill-Gründer Tobias Gubo tritt ab

    Zolar     Collato     Enpal     10x Founders     anybill

Freitag, 20. September 2024VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 20. September)

#STARTUPLAND: LEARN, CONNECT, GROW




Kommt mit ins Startupland! Es erwartet Euch eine faszinierende Reise in die deutsche Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer-/innen, Interviews, bei denen der Lernfaktor im Vordergrund steht, und Pitches, die begeistern.  Wir sehen uns dann im November in Köln. Mehr über Startupland

#STARTUPTICKER

Zolar


Ein klassischer Strategieschwenk: Das Berliner GreenTech Zolar steigt aus dem Endkundensegment aus und konzentriert sich auf sein B2B-Geschäft in Form von Software- und Finanzierungslösungen. “In Zukunft wird Zolar seine selbst entwickelten digitalen Lösungen und Services rund um PV-Anlagen nicht nur für die eigenen Projekte nutzen, sondern diese als B2B-Service lokalen Installateuren in ganz Europa zur Verfügung stellen”, teilt das Unternehmen dazu mit. Durch den Ausstieg aus dem Endkundengeschäft trennt sich das Unternehmen nun von “einer substanziellen Zahl” an Mitarbeitenden. Wie es scheint, muss “mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden” gehen – siehe auch Gründerszene. Zuletzt beschäftigte Zolar “deutschlandweit rund 500 Mitarbeitende”.  Das Berliner Startup Zolar, 2016 von Gregor Loukidis und Alex Melzer gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren über 250 Millionen Euro (Eigen- und Fremdkapital) ein – unter anderem von Energy Impact Partners (EIP), GIC, Inven Capital, Heartcore Capital, Statkraft Ventures und Pirate Impact Capital. Mehr über Zolar

Collato


Liquidation! Das Berliner Software-Startup Collato wird derzeit liquidiert. “Unfortunately, we were not able to find ‘product-market fit’ and build a viable business. After much reflection, we’ve decided to wind down our operations, liquidate our company, and return the remaining funds to our investors”, schreibt Gründer Ivo Scherkamp bereits vor einigen Wochen erfrischend offen und ehrlich auf Linkedin. Das junge Unternehmen, 2020 von den beiden ehemaligen zalando-Mitarbeitern Ivo Scherkamp und Sebastian Bojahr gegründet, entwickelte bis zuletzt “eine kollaborative Software für Marketing- und Kreativteams, mit der die Produktion von Videos, Designs oder Texten koordiniert werden kann”. Redalpine, Mangrove Capital sowie die zalando-Macher Robert Gentz und Rubin Ritter investierten im Jahre 2021 rund 4 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Collato

#LESENSWERT

Enpal – 10x Founders – anybill


 So tickt Mario Kohle, Gründer des GreenTech-Unicorns Enpal (Gründerszene) Rupert Schäfer (bisher Venture Partner und LP) wird General Partner beim Münchner Geldgeber 10x Founders (Linkedin)  anybill-Gründer und CTO Tobias Gubo tritt ab – Jan Sobota, seit 2022 im Unternehmen, übernimmt (Finance Forward)

#DEALMONITOR

Investments & Exits


  Neo Medical bekommt 68 Millionen DeepDrive sammelt 30 Millionen ein Repath erhält 3,6 Millionen Lichtwart streicht Millionensumme ein iLARIZ erhält sechsstellige Summe Headline und Capmont Technology legen neue Fonds auf. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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