Vodafone und Deutsche GigaNetz: Kooperation bringt mehr Glasfaser-Auswahl




Vodafone und Deutsche GigaNetz machen gemeinsame Sache beim Glasfaser-Ausbau. Die beiden Unternehmen haben eine Absichtserklärung für eine langfristige Wholesale-Kooperation unterzeichnet. Für Nutzer bedeutet das schlicht mehr Auswahl beim Anbieter, ohne dass die Straße mehrfach aufgerissen werden muss.

Ab dem Jahr 2027 können Vodafone-Kunden die Anschlüsse der Deutschen GigaNetz mitnutzen. Zum Start der Vermarktung betrifft das rund eine halbe Million Haushalte und Unternehmen, die dann Tarife für Internet, Telefonie und TV über Vodafone buchen können. Die Deutsche GigaNetz plant, ihr Netz bis zum Jahr 2030 auf bis zu eine Million FTTH-Anschlüsse in ganz Deutschland zu erweitern.

Aktuell ist der Anbieter in etwa 200 Städten und Kommunen aktiv. Vodafone erhöht durch diesen Deal die eigene Reichweite im Gigabit-Bereich weiter. Zusammen mit dem bestehenden Kabelnetz  erreicht das Unternehmen damit nach eigenen Angaben über 72 Prozent der deutschen Haushalte. Wer also in einem Ausbaugebiet der Deutschen GigaNetz wohnt, muss künftig nicht zwangsläufig dort direkt Kunde werden, sondern kann auf das gewohnte Vodafone-Portfolio zurückgreifen. Das Ganze läuft unter dem Stichwort Open Access, was die vorhandene Infrastruktur effizienter auslasten soll.

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Satelliten-Deal: Amazon übernimmt Apple-Anteile an Globalstar




Amazon gibt bekanntlich Schub beim Thema Satellitenkommunikation und übernimmt den Anbieter Globalstar für 11,6 Milliarden Dollar (wir berichteten). Ein nun herausgekommener Aspekt dabei ist, dass Amazon auch den 20-Prozent-Anteil von Apple an dem Unternehmen übernimmt. Apple hatte sich diesen Anteil erst vor zwei Jahren für 400 Millionen Dollar gesichert, um die Notruffunktion für das iPhone abzusichern.

Obwohl Apple seine Anteile verliert, verspricht Amazon, die Dienste für das iPhone und die Apple Watch nicht nur beizubehalten, sondern sogar auszubauen. Das Ziel ist: Amazon will gegen Starlink Mobile von SpaceX und AST SpaceMobile antreten. Bisher ist das Angebot von Globalstar eher eine Notlösung für Gebiete ohne Mobilfunkempfang, die oft freie Sicht zum Himmel benötigt. Amazon plant, die Kapazitäten massiv zu erhöhen und die Signalqualität so zu verbessern, dass Verbindungen auch bei schlechtem Wetter oder in Gebäuden funktionieren.

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Glasfaserausbau in Essen: Ruhrfibre meldet Insolvenz an




In Essen herrscht beim Thema schnelles Internet erst einmal Stillstand. Das Unternehmen Ruhrfibre hat laut WAZ einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Die Geschäftsführung bleibt zwar vorerst im Amt, bekommt aber einen Sachverwalter zur Seite gestellt. Grund für die finanzielle Schieflage ist wohl der plötzliche Rückzug von Finanzierungspartnern, die ihre Zusagen nicht eingehalten haben. Die Stadt Essen hängt da mit einer Beteiligung von 25,1 Prozent direkt mit drin.

Für Nutzer, die bereits über Ruhrfibre online gehen, ändert sich nach aktuellen Informationen nichts. Der Netzbetrieb läuft weiter und die Versorgung bleibt bestehen. Anders sieht es beim weiteren Ausbau aus. Sämtliche Arbeiten ruhen ab sofort. Bereits geöffnete Baustellen im Stadtgebiet sollen lediglich verkehrssicher verschlossen werden. Neue Anschlüsse gibt es erst wieder, wenn frisches Geld von neuen Investoren fließt.

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FRITZ!OS 8.25 für drei Repeater




Es darf aktualisiert werden. FRITZ! hat FRITZ!OS 8.2.5 für die Modelle FRITZ!Repeater 1200, 2400 und 3000 veröffentlicht. Wer das Gerät neu aufsetzt und dabei Land oder Sprache anpasst, muss keinen automatischen Neustart mehr abwarten. Das spart bei der Konfiguration ein wenig Zeit. Neben dieser Anpassung haben die Entwickler unter der Haube geschraubt. Das Changelog nennt die üblichen Stabilitätsverbesserungen und Fehlerbehebungen, damit das WLAN im Alltag zuverlässig funkt.

Das Update wird in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Polnisch sowie Niederländisch verteilt. Wer die Aktualisierung direkt einspielen möchte, schaut entweder auf der Weboberfläche des Repeaters vorbei oder stößt den Vorgang über die zentrale Mesh-Übersicht der FRITZ!Box an.

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NASA konkretisiert Moon-Base-Pläne und vergibt Rover-Aufträge

Bildrechte und -quelle: NASA

Die NASA hat neue Details zur geplanten Moon Base am lunaren Südpol genannt. Das Ganze ist noch kein fertiger Außenposten, aber die nächsten Schritte werden konkreter. Erste unbemannte Missionen sollen Daten sammeln, Technik testen und Risiken für spätere Artemis-Landungen mit Astronauten reduzieren.

Die Mission Moon Base I soll frühestens im Herbst 2026 mit Blue Origins Blue Moon Mark 1 Endurance starten und unter anderem Instrumente zur Analyse von Triebwerks-Effekten auf der Mondoberfläche sowie Laser-Reflektoren mitbringen. Die Missionen Moon Base II und III sind laut NASA auch noch für dieses Jahr geplant. Dabei geht es um Fracht, Rover-Technik und wissenschaftliche Nutzlasten, unter anderem mit Beteiligung von ESA und dem Korea Astronomy and Space Science Institute.

Astrolab und Lunar Outpost erhalten Aufträge über 219 beziehungsweise 220 Millionen US-Dollar für erste Lunar Terrain Vehicles. Diese sollen bis 2028 bemannte und unbemannte Mobilität auf dem Mond ermöglichen. Blue Origin bekommt zudem 188 Millionen US-Dollar für Rover-Transporte, mit Option auf weitere 280,4 Millionen.

Für 2028 ist außerdem MoonFall geplant. Dabei sollen vier kleine Drohnen schwieriges Gelände erkunden und mögliche Artemis-Landeplätze hochauflösend kartieren. Vieles bleibt zeitplanabhängig, aber die NASA setzt hier klar auf viele kleinere Missionen statt auf den einen großen Wurf. Mal schauen, ob man den ambitionierten Zeitplan einhalten kann.

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