Glasfaser in der EU: Telekom und Co. greifen die Pläne zur Abschaltung des Kupfernetzes an

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In der Europäischen Union soll das Kupfernetz bis 2035 schrittweise weichen. Zumindest will die EU-Kommission das über den Entwurf des Digital Networks Acts (DNA) forcieren. Ziel ist es, auf diesem Weg parallel Glasfaser voranzutreiben. Damit soll die digitale Infrastruktur länderübergreifend vorankommen. Dass man das in der Telekommunikationsbranche aber anders empfindet als in der Politik, versteht sich von selbst. Der Branchenverband Connect Europe, welchem unter anderem die Deutsche Telekom, Telefónica und Vodafone angehören, hat deswegen ein Rechtsgutachten veröffentlicht. In diesem nimmt man die EU-Pläne gehörig auseinander.

So bekennt man sich zunächst zum Glasfaserausbau und bestätigt auch dessen Notwendigkeit. Allerdings benötige man dafür weniger Bürokratie und weniger Regulierung – nicht mehr Kontrolle und stärkere Eingriffe in den Markt. Im Rechtsgutachten des Wissenschaftlers und ehemaligen Richters Roberto Mastroianni attestiert man, dass die Vorschläge der EU-Kommission gegen EU-Recht verstoßen könnten. So unterstellt man, dass die EU-Kommission ihre Kompetenzen überschreite und hier nicht die Binnenmärkte harmonisiere, sondern eine direkte Industriepolitik vollziehe.

Man sieht da potenzielle Verstöße gegen mehrere Artikel des EU-Rechts, unter anderem auch gegen Artikel 17, der Rechte an privatem Eigentum regelt. Heruntergebrochen könnte eine erzwungene Abschaltung des privaten Kupfernetzes eine Form der Enteignung ohne Kompensation darstellen. Zudem gibt es nicht nur für die Anbieter Nachteile, auch den Kunden könnten die Pläne letzten Endes schaden. Denn dass durch die Abschaltung des Kupfernetzes zwangsläufig Glasfaser als Ersatz nahe oder gebucht werde, sei nicht zwingend gegeben. Womöglich würden viele Menschen dann z. B. auf den Mobilfunk oder Internet per Satellit ausweichen müssen.

Am Ende unterstellt Connect Europe in seiner Mitteilung eine Kompetenzüberschreitung und Überregulierung durch die EU-Kommission. Diese dürfte gegen EU-Recht verstoßen, sodass der Branchenverband, sollte nicht nachgebessert werden, wohl vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) ziehen könnte. Zumal man dem Entwurf auch viele handwerkliche Mängel nachsagt. Beispielsweise fehlen klare Begründungen dafür, warum genau die Abschaltung des Kupfernetzes für den Binnenmarkt notwendig sein soll.

Connect Europe stemmt sich damit gegen die Abschaltung des Kupfernetzes und will im Wesentlichen, dass der Markt die Sache regelt.

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MediaMarkt und Saturn: Mehrwertsteuer-Aktion für Mitglieder

Es steht mal wieder eine Rabattaktion bei MediaMarkt und Saturn an. Einen konkreten Anlass scheint es dieses Mal nicht zu geben. Rechnerisch entspricht der Wegfall des Mehrwertsteuer-Anteils einem effektiven Nachlass von rund 16 Prozent auf den jeweiligen Kaufpreis. Das kennen wir ja bereits.

Los geht das mit einem Vorverkauf in der App sowie im Markt bereits am 3. Juni von 6:00 Uhr bis 19:59 Uhr. Wer lieber klassisch über die Onlineshops von MediaMarkt und Saturn einkauft, kann dort ab dem 3. Juni um 20:00 Uhr zuschlagen, wobei die Aktion bis zum 8. Juni um 23:59 Uhr läuft.

Voraussetzung ist auch in diesem Fall die Mitgliedschaft bei myMediaMarkt oder mySaturn. Auch wer sich jetzt erst registriert, nimmt direkt teil. Neben dem Preisnachlass greifen die üblichen Vorteile wie das Sammeln von Punkten, ein auf 30 Tage verlängertes Rückgaberecht und die digitalen Kassenbons. Zur Teilnahme genügt der Login im Onlineshop oder das Vorzeigen der Mitgliedskarte im Markt.

Wer den Vorverkauf nutzen will, loggt sich über sein Kundenkonto in der jeweiligen App ein oder zeigt vor Ort den App-Coupon samt Mitgliedskarte vor. Wie immer gilt: Vor dem Kauf kurz Preise vergleichen, nicht jedes Angebot ist automatisch ein Schnäppchen. Es ist auch nicht jeder Artikel in der Aktion eingeschlossen, auch das kennt man ja.

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congstar weitet Glasfaser-Angebot aus




Der Mobilfunk-Discounter congstar bohrt sein Festnetz-Angebot auf und schaltet die Glasfaser-Tarife ab sofort für einen größeren Nutzerkreis frei. Nachdem der Startschuss bereits im Februar fiel, können nun deutlich mehr Haushalte die schnellen Leitungen buchen, sofern ein Anschluss der Telekom bis in den Keller liegt und der Eigentümer grünes Licht gegeben hat. Das System prüft beim Bestellen automatisch, ob DSL oder Glasfaser am Standort möglich ist, wobei die Preise identisch bleiben.

In Sachen Geschwindigkeit stehen verschiedene Stufen zur Auswahl. Der Tarif Zuhause 150 bietet 150 Mbit/s im Download für 36 Euro, während die Variante mit 300 Mbit/s für 42 Euro über den Ladentisch geht. Wer mehr Dampf benötigt, greift zum Zuhause 600 für 50 Euro oder zur Gigabit-Leitung mit 1.000 Mbit/s für 55 Euro. Diese Preise gelten bei einer Buchung bis zum 30. Juni, danach steigen sie leicht an. Im DSL-Bereich kosten 100 Mbit/s ebenfalls 36 Euro und 250 Mbit/s landen bei 42 Euro.

Ein netter Nebeneffekt der aktuellen Aktion ist der Wegfall des Bereitstellungspreises von 50 Euro bis Ende Juni. Beim Thema Hardware setzt congstar weiterhin auf FRITZ!. Die FRITZ!Box 5530 Fiber gibt es für Neukunden bei Buchung im Aktionszeitraum dauerhaft mietfrei, alternativ kostet der Router einmalig 139 Euro. Da alle Tarife monatlich kündbar sind, bleibt die Kiste flexibel, falls man doch wieder umsteigen möchte.

Die congstar Glasfaser-Tarife im Überblick:

  • congstar Zuhause 150 (Glasfaser): 150 Mbit/s Download und 75 Mbit/s Upload, flexibel monatlich kündbar, für 36,00 Euro (statt 38,00 Euro) bei Buchung bis 30. Juni
  • congstar Zuhause 300 (Glasfaser): 300 Mbit/s Download und 150 Mbit/s Upload, flexibel monatlich kündbar, für 42,00 Euro (statt 45,00 Euro) bei Buchung bis 30. Juni
  • congstar Zuhause 600 (Glasfaser): 600 Mbit/s Download und 300 Mbit/s Upload, flexibel monatlich kündbar, für 50,00 Euro (statt 55,00 Euro) bei Buchung bis 30. Juni
  • congstar Zuhause 1000 (Glasfaser): 1.000 Mbit/s Download und 500 Mbit/s Upload, flexibel monatlich kündbar, für 55,00 Euro (statt 65,00 Euro) bei Buchung bis 30. Juni

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Meta AI: Support-Bot soll geholfen haben, Instagram-Accounts zu übernehmen

Metas KI-Support für Instagram soll Angreifern zeitweise dabei geholfen haben, fremde Konten zu übernehmen. Laut Berichten und Demos in sozialen Netzwerken reichte es offenbar, den Support-Bot dazu zu bringen, die mit einem Instagram-Konto verknüpfte E-Mail-Adresse zu ändern. Danach ließ sich das Passwort zurücksetzen.

Das Problem war, dass die Identitätsprüfung wohl nicht robust genug gebaut wurde. In einigen Fällen soll sogar die Zwei-Faktor-Authentifizierung umgangen worden sein. Berichtet wird, dass ein VPN-Standort in der Nähe des Zielkontos genügte, weil Meta offenbar stark auf bekannte Orte und Geräte setzte. Teilweise verlangte Selfie-Prüfungen sollen wiederum mit KI umgangen worden sein.

Betroffen waren laut Berichten unter anderem prominente oder begehrte Accounts, darunter Konten von Sephora, Jane Manchun Wong, Albert Renshaw sowie das archivierte Obama-White-House-Konto. 404 Media zufolge kannten Hacker den Angriffsweg bereits seit März.

Meta hat die Lücke am Wochenende geschlossen. Kommunikationschef Andy Stone erklärte, das Problem sei behoben, betroffene Accounts würden nun abgesichert. Das wird sicherlich nicht der letzte derartige Fall bleiben.

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Audible 3 Monate kostenlos nutzen

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Prime-Kunden konnten sich vor langer Zeit zum Ausprobieren von Audible 60 Tage Zeit lassen, dann aber wurde das Ganze auf 30 Tage eingedampft. Audible ist ein Abonnement-basierter Service, der von Amazon angeboten wird und sich auf Hörbücher und andere gesprochene Audioinhalte spezialisiert. Nun hat man ein neues Angebot gestartet, welches es Prime-Kunden ermöglicht, den Service wieder 90 Tage ohne Kosten zu nutzen. Das gilt allerdings wohl nur für Neukunden oder Prime-Kunden, die schon lange kein Audible-Abo mehr haben. Und: Es ist nur das Standard-Abo. Da müsst ihr bei Interesse einmal selbst schauen. Bei Nichtgefallen: Kündigen nicht vergessen.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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