#StartupTicker – +++ WegaTech +++ Tomorrow +++ enfore +++ Infarm +++ Creandum +++

#StartupTicker

#StartupTicker Photovoltaik-Startup Wegatech ist insolvent Neobank Tomorrow verkündet schwarze Zahlen Was bei enfore wohl alles falsch gelaufen ist Bei Infarm läuft es wohl wieder nicht Creandum-Partner nimmt Aufbruchstimmung wahr

    WegaTech     Tomorrow     enfore     Infarm     Creandum

Montag, 21. Oktober 2024VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 21. Oktober)

#STARTUPLAND: LEARN, CONNECT, GROW




Kommt mit ins Startupland! Es erwartet Euch eine faszinierende Reise in die deutsche Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer-/innen, Interviews, bei denen der Lernfaktor im Vordergrund steht, und Pitches, die begeistern.  Wir sehen uns dann im November in Köln. Mehr über Startupland

#STARTUPTICKER

WegaTech


Die Krise im Photovoltaik geht weiter! Das Kölner Photovoltaik-Startup Wegatech ist insolvent. Das Unternehmen folgt damit einer Vielzahl von Unternehmen, gerade im Installationsmarkt, die derzeit wegen der nachlassenden Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen und Wärmepumpen in Schwierigkeiten geraten. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt Rüdiger Werres bestellt. Das Unternehmen,  2010 von Karl Dienst in München gegründet, bietet Systemlösungen für erneuerbare Energien an. “Mit unserem digitalen Ansatz machen wir den Kauf einer Photovoltaikanlage oder Wärmepumpe so einfach und transparent wie möglich, sodass alle die Energiewende mitgestalten können”, heißt es zum Konzept. Der Versicherungskonzernen Gothaer, BonVenture, Wessel Management, Wiehler Business Funds und Yabeo investierren zuletzt 5 Millionen Euro in WegaTech. Bis Ende 2022 flossen bereits rund 20 Millionen in das Unternehmen. 2022 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 15,9 Millionen und einen Verlust in Höhe von 6,5 Millionen (Vorjahr: 4,1 Millionen). . Zuletzt wirkten rund 200 Mitarbeitende für WegaTech. Mehr über Wegatech

Tomorrow


Ein gutes Zeichen! Die grüne Hamburger Neobank Tomorrow verkündet schwarze Zahlen. “Die eigene Wirtschaftlichkeit stellte Tomorrow im Juni 2024 unter Beweis, als das Unternehmen erstmals auf EBITDA- und Net-Income-Ebene profitabel war. Auch die darauffolgenden Monate Juli bis September konnte Tomorrow die Profitabilität fortführen”, heißt es in einer Presseaussendung. Das Fintech, 2017 von Michael Schweikart, Jakob Berndt und Inas Nureldin gegründet, sammelte zudem knapp 5 Millionen ein – von Abacon Capital, ETF Partners, kopa ventures und IFB Innovationsstarter. “Gleichzeitig werden Wandeldarlehen in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags konvertiert”, teilt das Team mit. “Das neue Kapital wird das 2018 gegründete Unternehmen verstärkt für Maßnahmen zum Kund*innenwachstum und den Ausbau von Produkten und Features einsetzen, darunter auch ein Zinsprodukt”, heißt es in einer Presseaussendung. Mehr über Tomorrow

#LESENSWERT

enfore – Infarm – Creandum


Was beim millionenschwere Berliner Scaleup enfore so alles falsch gelaufen ist (Manager Magazin) Bei Unicorn Infarm 2.0, dem Neustart nach der Insolvenz, läuft es wohl wieder nicht rund (Sifted, Gründerszene)  Creandum-Partner Simon Schmincke nimmt Aufbruchstimmung wahr (Finance Forward)

#DEALMONITOR

Investments & Exits


Terralayr sammelt 77 Millionen ein Vay bekommt 34 Millionen UpNano erhält 7 Millionen Albatross bekommt 3 Millionen Sallea streicht 2,6 Millionen ein socialbnb erhält Millionensumme Verdane übernimmt Cropster. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3 

#StartupTicker – +++ Investments +++ Nui Cosmetics +++ Infarm +++ Getsafe +++ Bergzeit +++ Logistik +++

#StartupTicker

#StartupTicker Investments: 2 Milliarden im Juli Nui Cosmetics steht vor dem Aus Olympia-Verlag startet kicker Ventures So erfindet sich Infarm derzeit neu Getsafe erreicht Gewinnzone Bergzeit: 148 Millionen Umsatz Investitionen in Logistik-Startups sinken

    Investments     Nui Cosmetics     Infarm     Getsafe     Bergzeit     Logistik

Montag, 12. August 2024VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 12. August)

#STARTUPLAND: NUR FÜR FRÜHE VÖGEL




Kommt mit ins Startupland! Ab sofort könnt Ihr Euch Euer Ticket für eine Reise ins Startupland zum Early Bird-Preis buchen. Die erste Startupland Conference, unsere Startup- und Digital-Konferenz, findet am 6. November statt. Mehr über Startupland

#STARTUPTICKER

Investments


Ein spannender Investmentsommer: Im sommerlichen Juli zählten wir trotz allgemeiner Investmentkrise 22 zweistellige bzw. dreistellige Millioneninvestments bei denen rund 2 Milliarden Euro bewegt wurden. Darunter Investments in Flix, Helsing, osapiens, planqc, Hero und One Data. Zum Vergleich: Im Juni zählten wir in der DACH-Region Investments in Höhe von rund 800 Millionen Euro. Mehr im Deal-Monitior

Nui Cosmetics


Pleite! Nui Cosmetics, bekannt aus der VOX-Gründershow “Die Höhle der Löwen” ist insolvent. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt Sebastian Laboga bestellt. Hinter dem Berliner Unternehmen, von Swantje van Uehm gegründet, verbirgt sich eine “Produktwelt mit natürlichen und veganen – aber auch stylischen – Kosmetikprodukten”. In der achten “Die Höhle der Löwen”-Staffel investierte Beauty-Löwin Judith Williams 250.000 Euro in Nui Cosmetics und sicherte sich dabei 40 % am Unternehmen. Zuletzt hielt Williams noch 24,8 % am Unternehmen. 2022 erwirtschaftete Nui Cosmetics einen Verlust in Höhe von 1,2 Millionen Euro (Vorjahr: 168.764 Euro). Insgesamt kostete der Aufbau der Jungfirma bis Ende 2022 rund 1,4 Millionen. Neben Nui Cosmetics schlitterten zuletzt auch iLocator, Sqetch und Quazy Food in die Insolvenz. Mehr im Nui Cosmetics

kicker Ventures


Eine neue Anlaufstelle für sportliche Gründer:innen: Der Nürnberger Olympia-Verlag, der vor allem für das Sportmagazin kicker bekannt ist, baut mit kicker Ventures sein Beteiligungsgeschäft nun deutlich aus. “Das Unternehmen richtet sich dabei an innovative Business-Cases im DACH-Raum und fokussiert sich auf die Branchen Digital, Technology, Medien, Sport und Outdoor”, heißt es zur Ausrichtung. Dabei möchte das Team junge Unternehmen “in der Seed- und Start-up-Phase mit strategischen Investments für skalierbare Geschäftsideen unterstützen”. Geführt wird der Beteiligungsableger von Oliver Kühn und Werner Wittmann. Zur Seite stehen dem Duo die Venture Partner Fabian Furch und Leopold Ingelheim, Gründer von EarlyGame. Bereits 2020 stieg der Olympia-Verlag bei der E-Sport-Plattform EarlyGame ein. Zu den Startup-Aktivitäten des Nürnberger Unternehmens gehört zudem Tickaroo. Bereits 2015 investierte der Olympia-Verlag in den Liveblogging-Software-Anbieter. Mehr im kicker Ventures

#LESENSWERT

Infarm – Getsafe – Bergzeit – Logistik


So erfindet sich das einstige Unicorn Infarm derzeit neu (sifted) Heidelberger InsurTech Getsafe erreicht erstmals die Gewinnzone (Handelsblatt)  Bergzeit wächst auf 148 Millionen Euro Umsatz (Exciting Commerce)  Analyse: Investitionen in Logistik-Startups sinken weiter – Rückgang um fast 90 % (McKinsey)

#DEALMONITOR

Investments & Exits


OnchainLabs erhält 5 Millionen Ecopals sammelt 4 Millionen ein Clare&me bekommt 3,7 Millionen YGO Trips erhält 2,5 Millionen Vertex kauft ecosio Telus Health übernimmt Humanoo. Mehr im Deal-Monitor

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#StartupTicker – +++ Dedrone +++ EU +++ N26 +++ Infarm +++ Volocopter +++ Teams +++

#StartupTicker

#StartupTicker Dedrone legt millionenschweren Exit hin Was Startups von der EU erwarten N24: Bafin verhängt 9,2 Millionen Geldbuße So soll es bei Infarm weitergehen So kämpft Volocopter ums Überleben Startup-Teams, die derzeit schnell wachsen

    Dedrone     EU     N26     Infarm     Volocopter     Teams

Mittwoch, 22. Mai 2024VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Mittwoch, 22. Mai)

SAVE THE DATE: STARTUPLAND




Kommt mit uns ins Startupland: Am 6. November findet im Kölner Rheinenergiestadion unsere erste Startupland Conference statt. Im Startupland treffen Gründer/-innen, Investor/-innen und Corporates aufeinander, um sich zu vernetzen, voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen. Mehr über Startupland

#STARTUPTICKER

Dedrone


Ein spannender Exit, den wir auch fast übersehen hätten! Der US-Konzern Axon, der auf Technologien im Segment öffentliche Sicherheit setzt, übernimmt das deutsch-amerikanische Grownup Dedrone, dessen Wurzeln in Kassel liegen. “Gemeinsam werden wir innovative Lösungen entwickeln, die es ermöglichen, dass autorisierte Drohnen sicher fliegen können, während nicht autorisierte Drohnen daran gehindert werden”, teilt das Dedrone-Team zur Übernahme mit. Dedrone, 2014 von  Ingo Seebach, Jörg Lamprecht und Rene Seeber gegründet, entwickelt den DroneTracker, eine Software-Plattform zur Detektion und Abwehr ziviler Drohnen. Axon gehörte zuvor bereits zu den Investoren von Dedrone. Zudem investierten in der Vergangenheit auch Aqton Partners, Menlo Ventures, Felicis Ventures und Target Partners in das Unternehmen. Insgesamt sammelte Dedrone rund 130 Millionen US-Dollar ein. Der Kaufpreis ist bisher nicht bekannt. Es ist aber von einigen hundert Millionen auszugehen. Mehr über Dedrone

EU


Was deutsche Startups von der EU erwarten: Eine Mehrheit der Gründerinnen und Gründer im Land fordern laut einer Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom die EU auf, mehr für Startup zu unternehmen. “So sagen 87 % , dass Ausbau und Stärkung von Förderprogrammen für ihr Startup hilfreich wären. 84 % wünschen sich eine Stärkung des Wagniskapitalangebots in Europa, etwa durch Anreize für institutionelle Investoren. Und für 81 % wäre ein vereinfachter Marktzutritt zu anderen EU-Staaten hilfreich, etwa durch einen weiter harmonisierten Binnenmarkt oder eine EU-weit einheitliche Rechtsform für Startups. Zu den weiteren Forderungen heißt es: “77 % plädieren für einfachere Regeln bei Remote Work aus dem EU-Ausland, 66 % für EU-weit harmonisierte Modelle bei der Mitarbeiterbeteiligung”. Mehr beim Bitkom

Remedium – Startup-Radar


Jetzt auf deutsche-startups.de  “Das Umdenken in der Startup-Szene kommt uns sehr entgegen” – sagt Robert Lindenstreich, Gründer von Remedium  7 neue Startups: SkoneLabs, atmio, all.txt, Aisencia, Buildlinx, hatched, Sipfront

#LESENSWERT

N26 – Infarm – Volocopter – Teams


 Geldwäsche-Verdachtsfälle: Bafin verhängt 9,2 Millionen Euro Geldbuße gegen Banking-Unicorn N26 (FAZ) So soll es beim einstigen Milliarden-Startup Infarm weitergehen (WiWo) So kämpft Volocopter derzeit ums Überleben (Capital)  10 deutsche Startup-Teams, die derzeit richtig schnell wachsen (sifted)

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

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#StartupTicker – +++ Instafreight +++ Mirror +++ Myne +++ Oligarchen +++ breathe ilo +++ Infarm +++

#StartupTicker

#StartupTicker Instafreight ist insolvent Mirror (von und mit Kagan Sümer) sammelt Millionen ein Myne expandiert nach Schweden Oligarchen investierten Millionen in Startups So scheiterte breathe ilo So geht es bei Infarm weiter

    Instafreight     Mirror     Myne     Oligarchen     breathe ilo     Infarm 

Donnerstag, 14. Dezember 2023VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Donnerstag, 14. Dezember).

#STARTUPTICKER

Instafreight


Schon wieder eine große Pleite! Die digitale Berliner Spedition Instafreight ist insolvent. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt Philipp Hackländer bestellt. Das Grownup, das 2016 von Philipp Ortwein und Gion-Otto Presser-Velder gegründet wurde, positioniert sich als digitale Spedition. Zielgruppe sind B2B-Kunden, die einzelne Palette oder komplette LKW-Ladung auf die Reise schicken wollen. Der Private-Equity-Geber Heliad und die Europäische Investitionsbank (EIB) sowie Altinvestoren investierten zuletzt 40 Millionen US-Dollar in Instafreight. Shell Ventures, 683 Capital und Rocket Internet pumpten zuvor bereits rund 35 Millionen Euro in das Unternehmen. Mit rund 70 Millionen Investmentsumme ist die Insolvenz von Instafreight somit einer der größten Startup-Pleiten in diesem Jahr. Im Jahresabschluss 2021 präsentierte sich das Unternehmen zuletzt im rasanten Wachstumsmodus. Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum auf 58,3 Millionen Euro – nach 32,1 Millionen bzw. 19,0 Millionen in den Jahren zuvor. Der Jahresfehlbetrag sank gleichzeitig auf 3,1 Millionen – nach 7,2 Millionen bzw. 5,1 Millionen in den Jahren zuvor. Für 2022 rechnete das Unternehmen dem Bericht zufolge mit 90 Millionen Umsatz und einem Verlust in Höhe von 8 Millionen. Mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten derzeit für Instafreight. Im Grunde war Instafreight auf Basis der bekannten Zahlen somit bisher gut unterwegs. Der Gegenwind im Markt ist aber einfach hart derzeit. Mehr über Instafreight

Mirror


Mal wieder ein Lebenszeichen von Mirror! Gorillas-Investor Atlantic Labs, Calm/Storm Ventures und mehrere Business Angels investieren zwischen 6 und 8 Millionen US-Dollar in Mirror – siehe sifted. Das Berliner Startup, das von den Gorillas-Macher Kagan Sümer und Ugur Samut gegründet wurde, setzt auf ein Bluttest- und Longevity-Konzept. Das Unternehmen, dass sich noch im Stealth-Mode befindet, sicherte sich nach unseren Informationen zuletzt die Markenrechte am Wörtchen Sugar. Mehr über Mirror

Myne


Expansionsfieber! Das Berliner Unternehmen Myne setzt seinen Expansionskurs auch in den derzeit schwierigen Zeiten fort. Nach Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, Portugal und Frankreich startet das Team nun in Schweden. Über das Berliner PropTech, 2021 von Fabian Löhmer und Nikolaus Thomale gegründet, können Onliner:innen Anteile an Ferienimmobilien erwerben. Das Schlagwort dabei lautet “Co-Ownership Plattform”. Embedded Capital, TruVenturo, Scope Hanson, Rivus Capital und CoastCap (Moritz Thiele) investierten zuletzt 23,5 Millionen Euro in Myne. Mehr über Myne

#LESENSWERT

Oligarchen – breathe ilo – Infarm 


Russische Oligarchen investierten Millionen in deutsche Startups (Manager Magazin)  Deswegen schlitterte breathe ilo in die Insolvenz (Brutkasten) Über den schnellen Aufstieg und den tiefen Fall von Infarm (Sifted)

#DEALMONITOR

Investments & Exits


1Komma5° bekommt 52,5 Millionen Plan B Net Zero erhält 9,2 Millionen metafuels streicht 7,4 Millionen ein NeoCarbon bekommt 3,2 Millionen Steadysense sammelt Millionensumme ein TeamViewer investiert in Cybus. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#StartupTicker – +++ Infarm +++ Bitpanda +++ Personio +++ FinTech-Funding +++ FinTech-Pleiten +++

#StartupTicker

#StartupTicker Wirtschaftsauskunft rät von Geschäftsbeziehungen mit Infarm ab Umsatz bei Bitpanda bricht ein Personio geht nicht vor 2025 an die Börse FinTechs sammeln so wenig Geld wie seit Jahren nicht mehr ein Immer mehr Insolvenzen im Fintech-Segment

    Infarm     Bitpanda     Personio     FinTech-Funding     FinTech-Pleiten

Dienstag, 10. Oktober 2023VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 10. Oktober).

#STARTUPTICKER

Infarm


Triste Aussichten! Die Lage beim Berliner Vertical-Farming Unicorn Infarm (Bewertung: 1 Milliarde US-Dollar), dessen niederländische Muttergesellschaft bereits insolvent ist, sieht nicht gut aus. Die Wirtschaftsauskunft Creditreform rät inzwischen sogar von Geschäftsbeziehungen mit der deutschen Gesellschaft ab. “Das Unternehmen gilt nach Basel-II-Kriterien als ausgefallen. Kredite werden abgelehnt” – zeigt eine aktuelle Abfrage im Auftrag des Handelsblatts. Zwei Bestandsinvestoren hätten das Unternehmen “bereits komplett abgeschrieben”. Das Unternehmen, 2013 gegründet, sorgte zuletzt für zahlreiche schlechte Nachrichten (Entlassungen, Rückzug aus Europa). In den vergangenen Jahren flossen rund 600 Millionen in Infarm. 2021 erwirtschaftete die Jungfirma einen Umsatz in Höhe von 8,1 Millionen Euro (Vorjahr: 3,8 Millionen) und einen Verlust in Höhe von 127,8 Millionen (Vorjahr: 74,5 Millionen). Mehr über Infarm

Bitpanda


Zahlencheck! Der Umsatz bei der Wiener Kryptobörse Bitpanda, zuletzt mit 4,1 Milliarden US-Dollar bewertet, bricht nach den Rekordzahlen im Jahre 2021 dramatisch ein. Der Umsatz fiel 2022 um 80 % auf 90 Millionen Euro (Vorjahr: 447,9 Millionen). “Am Ende blieb ein Verlust von rund 116 Millionen Euro – mehr als der Nettoumsatz des Unternehmens” – berichtet Finance Forward. Über das FinTech, 2014 von Eric Demuth, Paul Klanschek und Christian Trummer gegründet, können Nutzerinnen und Nutzer insbesondere Bitcoins und Gold handeln. Valar Ventures (Peter Thiel), LeadBlock Partners, Jump Capital, Alan Howard und Redo Ventures investierten zuletzt 263 Millionen Dollar in Bitpanda. Mehr über Bitpanda

Personio


IPO-Pläne! Der Münchner Personalsoftware-Unicorn Personio (Bewertung: 8,5 Milliarden US-Dollar) geht nicht vor 2025 an die Börse. Was bei der weiter angespannten Lage an den Finanzmärkten durchaus Sinn macht. “Zunächst wolle sich die Firma auf das weitere Wachstum konzentrieren, die Weiterentwicklung des Angebots und die Kundenzufriedenheit”, berichtet das Handelsblatt. Die Aussicht auf bessere Umsatz- und Verlustzahlen dürfte allerdings auch eine große Rolle spielen. Das Unternehmen, 2015 gegründet, erwirtschaftete zuletzt (2021) einen Umsatz in Höhe von rund 51 Millionen Euro. Der Jahresfehlbetrag stieg zuletzt von rund 33 Millionen auf knapp 112 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von Personio bisher rund 171 Millionen. In den vergangenen Jahren flossen aber auch schon rund 700 Millionen Dollar in das Unternehmen. Mehr über Personio

#LESENSWERT

FinTech-Funding


“Europäische Fintechs haben im vergangenen Quartal so wenig Geld eingesammelt wie seit Jahren nicht mehr. Gründer und Investoren warten weiter auf große Finanzierungsrunden und lukrative Unternehmensverkäufe. Erste positive Signale gibt es bereits.” Mehr bei Finance Forward

FinTech-Pleiten


“Aktuell häufen sich die Insolvenzen im Fintech-Bereich. Woran liegt das? Es gibt eine Korrelation zwischen Fintech-Funding und Insolvenzen. Nach dem Funding ist vor dem Funding bei Start-ups. Bis dahin muss Traktion und Umsatz vorgewiesen werden, damit die nächste Fundingrunde folgt.” Mehr bei Payment & Banking

#DEALMONITOR

Investments & Exits


Sparta sammelt 17,5 Millionen ein Varm streicht Millionensumme ein Soluterials bekommt siebenstellige Summe Stanley Capital Partners setzt auf Roboyo Getsafe übernimmt die deutschen Luko-Kund:innen. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

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Foto (oben): Shutterstock

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