Apple bessert bei den geteilten iCloud-Alben nach. Freunde und Familienmitglieder mit Android-Smartphone oder Windows-PC sollen künftig einfacher über iCloud.com mitmachen und auch eigene Fotos beisteuern können.
Neu ist unter anderem auch, dass sich Bilder erstmals in voller Auflösung und ohne Kompression zu geteilten Alben hinzufügen lassen. Gerade bei gemischten Gruppen war das bisher ein nerviger Reibungspunkt, wenn nicht alle im Apple-Ökosystem unterwegs sind. Für Urlaubsfotos, Familienfeiern oder gemeinsame Projekte dürfte das Ganze damit deutlich brauchbarer werden.
Zusätzlich nennt Apple neue Möglichkeiten, Fotos in geteilten Alben zu filtern und auf Bilder zu reagieren. Auch die Werkzeuge zum Einladen weiterer Personen wurden überarbeitet.
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Apple hat gestern Abend die erste Entwickler-Beta von iOS 27 veröffentlicht und dabei offenbar mehr verraten als beabsichtigt. Im Code des Betriebssystems finden sich deutliche Hinweise auf Hardware, die bisher nicht im Portfolio existiert. Konkret geht es da wohl auch um das iPhone Ultra/iPhone Fold (oder wie auch immer es heißen mag), Entwickler stießen in den Frameworks auf Bezeichnungen wie foldState und angleDegrees, die eindeutig auf ein faltbares Display hindeuten.
Zudem enthält der Code Abfragen zur Anzahl der verbauten Bildschirme, was bei herkömmlichen Modellen keinen Sinn ergäbe. Im Vergleich zum Vorgänger iOS 26 sind diese Einträge komplett neu. Das iPhone Ultra wird laut den Funden Multitasking mit zwei nebeneinander laufenden Apps unterstützen und Layouts nutzen, die bisher eher vom iPad bekannt sind.
Dürften auch all jene deuten können, die das iPhone Mirroring nutzen können und dieses gespiegelte Bild auf dem Mac mal in die Breite ziehen – da gibt es dann eine iPad-ähnliche Ansicht, siehe Video über diesem Absatz.
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Apple erweitert die Wallet-App in iOS 27 um eine neue Option namens „Create a Pass“. Damit sollen sich künftig eigene Wallet-Pässe für Tickets, Mitgliedschaften und ähnliche Karten erstellen lassen, auch wenn der Anbieter selbst keine digitale Wallet-Version bereitstellt.
Das Ganze läuft standardmäßig über Visual Intelligence. Ihr fotografiert bzw. scannt den physischen Pass, die Wallet-App übernimmt relevante Daten und zieht sich auch den Barcode oder QR-Code für den späteren Scan. Zusätzlich gibt es eine manuelle Erstellung, falls die automatische Erkennung nicht passt oder ihr lieber selbst Hand anlegt.
Apple bietet dafür Vorlagen wie Standard, Mitgliedschaft und Event an. Je nach Typ lassen sich Angaben wie Name, Ort oder Einlassart hinterlegen. Dazu kommen 12 Hintergrundfarben sowie sieben spezielle Hintergründe für Kategorien wie Theater, Musik, Sport und Filme.
Praktisch ist vor allem, dass Felder ergänzt oder entfernt werden können, etwa für Datum, Mitgliedsnummer, Kontakt, Gutscheincode, VIN oder Versicherungsdaten. Das dürfte viele Plastikkarten und Papier-Tickets etwas besser in die Wallet holen. Am Ende muss der Barcode oder QR-Code natürlich vom jeweiligen Scanner akzeptiert werden.
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Das Ganze richtet sich vor allem an Entwickler. Sie können die neuen Betas herunterladen und Siri AI ausprobieren, allerdings nicht sofort für alle. Nach dem Update auf iOS 27 muss man in den Einstellungen in den Bereich Apple Intelligence gehen und sich dort auf eine Warteliste setzen lassen.
Wie lange die Freischaltung dauert, ist derzeit offen. Apple hatte ein ähnliches Vorgehen bereits bei Apple Intelligence unter iOS 18 genutzt. Damals konnte es bei frühen Nutzern teils nur einige Stunden dauern. Eine Garantie ist das natürlich nicht.
Siri AI selbst ist kostenlos. Apple setzt allerdings tägliche Limits bei bestimmten Funktionen, etwa bei der Bilderzeugung. Wer ein iCloud -Abo nutzt, bekommt höhere KI-Limits. Muss man mögen, ist aber wenig überraschend.
Die gute Siri AI ist zum Start nur auf Englisch verfügbar. In der Europäischen Union kann die Funktion auf iPhone und iPad nicht genutzt werden. Auf dem Mac sollen EU-Nutzer sie hingegen ausprobieren können. In China ist Siri AI gar nicht verfügbar.
Für Entwickler ist das sicher spannend, für normale Nutzer in Deutschland auf iPhone und iPad vorerst eher Theorie. Mal schauen, wann Apple hier nachlegt.
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Apple hat iOS 27 und iPadOS 27 vorgestellt und im Vergleich zu den Vorgängern dreht sich vieles um Apple Intelligence. Die größte Neuerung ist Siri AI. Der Assistent soll deutlich natürlicher reagieren, persönlichen Kontext verstehen, Informationen aus Fotos, Mails oder Notizen finden und Aktionen in Apps wie Nachrichten, Musik oder Erinnerungen ausführen können. Dazu kommt eine eigene Siri-App, in der Unterhaltungen gesammelt, fortgesetzt und angepinnt werden können. Kennen wir nun alles schon, war schließlich alles plattformübergreifend.
Neu ist auch Visual Intelligence. Man kann Siri künftig per Screenshot, Finger oder Apple Pencil auf dem iPad zu Dingen auf dem Display befragen. In Fotos gibt es Spatial Reframing, ein erweitertes Clean Up und die Möglichkeit, Bilder zu erweitern. Safari gruppiert Tabs automatisch nach Themen und kann Webseiten auf Änderungen wie Preisänderungen oder Verfügbarkeit überwachen.
Dazu kommen neue Kinderschutzfunktionen. Eltern können im Setup-Assistenten festlegen, welche System-Apps Kinder nutzen dürfen. Mit Ask to Browse müssen neue Webseiten freigegeben werden. Communication Safety greift künftig auch bei Gewalt- und Gore-Inhalten ein. Zeitlimits und Zeitpläne werden ebenfalls ausgebaut.
Bei den Systemdetails nennt Apple ein überarbeitetes Liquid Glass mit besserer Lesbarkeit, bis zu fünfmal schnelleres Arbeiten mit Dateien auf externen Laufwerken, flottere AirDrop-Transfers, bessere Netzwerkwechsel zwischen WLAN und Mobilfunk sowie einen optimierten CPU-Scheduler. Außerdem neu sind bessere Bedienungshilfen, natürliches Erstellen von Kalendereinträgen, verbessertes Flyover in Karten, schnellerer Nachrichten-Sync, AirPods Custom EQ, Fotos-Diashows, bessere geteilte iCloud-Alben und smarte HomeKit-Video-Funktionen.
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