Apple Music bohrt die Songtexte auf und bringt Hi-Res Lossless Audio auf Apple TV

Symbolbild: Apple Music auf dem iPad

Apple schraubt wieder an seinem Musikdienst und liefert einige Neuerungen für die Songtexte ab. Wer gerne wissen möchte, was da eigentlich gesungen wird, bekommt nun Übersetzungen für sieben weitere Sprachpaare serviert. Das Ganze funktioniert unter anderem vom Englischen ins Deutsche oder Spanische sowie vom Japanischen ins Englische. Dahinter steckt maschinelles Lernen, das laut Apple von Experten abgestimmt wurde, damit der Sinn der Texte erhalten bleibt. Passend dazu gibt es Erweiterungen bei der Aussprachehilfe. Wer mitsingen will, ohne die Sprache zu beherrschen, findet Hilfe bei fünf neuen Kombinationen wie etwa Englisch nach Hangul oder Japanisch nach Hangul.

Beim Thema AutoMix gibt es ebenfalls Bewegung. Die Funktion soll für flüssigere Übergänge zwischen den Titeln sorgen und landet demnächst auch auf dem Apple TV sowie dem HomePod. Für Klang-Enthusiasten ist die Änderung bei tvOS interessant. Apple Music unterstützt auf dem Apple TV 4K nun neben dem normalen Lossless Audio auch Hi-Res Lossless. Wer entsprechende externe Lautsprecher oder passende Hardware angeschlossen hat, kann die Musik also in Studioqualität über die Set-Top-Box abgreifen.

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tvOS 27: Apple streicht Unterstützung für zwei Apple-TV-Modelle

tvOS 27 kommt nicht mehr auf alle Geräte, die noch tvOS 26 erhalten haben. Raus sind nach aktuellem Stand der Apple TV HD aus dem Jahr 2015 und der Apple TV 4K der ersten Generation von 2017. Laut Apples Dokumentation ist tvOS 27 erst ab dem Apple TV 4K der zweiten Generation aus dem Jahr 2021 nutzbar.

Für Besitzer älterer Boxen heißt das, tvOS 26 dürfte dort das letzte große Update bleiben. Wirklich überraschend ist das beim Apple TV HD nicht, der inzwischen auch schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Beim ersten Apple TV 4K könnte es für manche aber trotzdem nerven, weil das Gerät für Streaming-Aufgaben grundsätzlich noch ziemlich brauchbar ist.

Mit tvOS 27 bringt Apple unter anderem eine überarbeitete Podcasts-App, flüssigere App-Starts und Animationen sowie größere Schriftoptionen in der Oberfläche. Viel Raum bekam tvOS während der WWDC-Keynote allerdings nicht, weitere Details werden also wohl erst nach und nach auftauchen.

Interessant allerdings: Wie auch bei der Apple Watch bekamen Nutzer von eigentlich nicht unterstützten Geräten die Beta angeboten.

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Apple: „Wo ist?“ bekommt flexiblere Standortfreigabe

Apple schraubt weiter an seiner „Wo ist?“-App. Die erste Neuerung nennt sich „Flexible Standortfreigabe“. Statt den eigenen Standort dauerhaft oder nur für einen festen Zeitraum zu teilen, soll sich die Freigabe künftig deutlich granularer steuern lassen.

Nutzer können ihren Standort demnach für eine individuelle Dauer oder bis zu einem festgelegten Datum und einer bestimmten Uhrzeit freigeben. Zudem soll es möglich sein, die Freigabe für einzelne Personen jederzeit zu pausieren. Davon bekommt die Person übrigens nichts mit. Dürfte vielleicht dennoch oder gerade deswegen Grund für misstrauische Partner sein, wenn diese mal reinschauen (deswegen: Standortfreigaben nur in gesunden Beziehungen).

Spannend ist auch die zweite Änderung. Die Apple-Watch-Version von „Wo ist?“ wird  grundlegend überarbeitet. Laut Apple handelt es sich nun um eine einheitliche App für watchOS mit einer stärker kartenorientierten Oberfläche. Dazu kommen Schnellaktionen sowie die Unterstützung für die Präzisionssuche, sofern die verwendete Hardware dies unterstützt.

In der Praxis könnten beide Änderungen für viele Nutzer durchaus sinnvoll sein. Gerade die zeitlich flexible Standortfreigabe dürfte Situationen wie Reisen, Veranstaltungen oder Treffen mit Freunden vereinfachen, ohne dass man später daran denken muss, die Freigabe manuell wieder zu deaktivieren. Die neuen Funktionen greifen ab den kommenden Systemen, also iOS 27, watchOS 27 und so weiter.

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Das sind Apples neue Foto-Werkzeuge (iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27)

Apple bringt mit iOS 27 (und natürlich macOS 27 und iPadOS 27) frischen Wind in die Fotos-App und baut die Apple Intelligence massiv aus. Wer häufiger mal ein Bild schief fotografiert oder den Bildausschnitt nachträglich korrigieren möchte, bekommt mit „Neu ausrichten“ ein spannendes Werkzeug an die Hand. Die Funktion simuliert eine neue Kameraperspektive durch KI-gestützte Berechnungen.

Neu ausgerichtet

Man greift sich das Foto und zieht es in die gewünschte Richtung, während das System die fehlenden Bildinhalte drumherum passend generiert. Entgegen der Vermutung durch den Namen funktioniert das nicht nur bei räumlichen Aufnahmen, sondern bei jedem normalen Schnappschuss.

Links: Erweitert

Zusätzlich spendiert Apple ein neues Tool namens Erweitern. Damit lässt sich der Bildrand über die ursprüngliche Aufnahme hinaus erweitern, falls man beim Fotografieren zu nah dran war oder für ein spezielles Format mehr Platz benötigt.

Erwetern

Die KI füllt die leeren Flächen mit Inhalten auf, die zum restlichen Bild passen. Funktioniert halt mal mehr und mal weniger gut, kommt eben auf die Komplexität des Bildinhaltes an.

Auch die bereits bekannte Bereinigen-Funktion erhält eine Überarbeitung. Das Entfernen störender Objekte soll nun deutlich präziser ablaufen, wobei die Qualität der generierten Füllungen realistischer ausfällt als bisher.

Bereinigen

Die Neuerungen zeigen deutlich, dass Apple den Fokus verstärkt auf die generative Bildbearbeitung legt, um Nutzern die Nachbearbeitung direkt auf dem iPhone zu erleichtern. Klappte erst einmal ganz gut, so weit ich das am Stand der ersten Beta beurteilen kann.

Abschließend noch einmal Beispiele:

Original

Neu ausgerichtet

Bereinigt

Erweitert (nach links)

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Apple Intelligence: Private Cloud Compute läuft künftig auch auf Google Cloud

Apple erweitert Private Cloud Compute über die eigenen Rechenzentren hinaus. Bisher lief PCC, also Apples Cloud-System für private KI-Verarbeitung, auf Apple-Silicon-Servern in Apple-Rechenzentren. Künftig sollen bestimmte Apple-Intelligence-Anfragen auch über Google Cloud laufen, dort mit NVIDIA-GPUs.

Der Hintergrund ist recht einfach: Ein Teil der Apple-Intelligence-Funktionen läuft lokal auf dem Gerät, komplexere Aufgaben und sogenanntes agentisches Arbeiten benötigen aber Rechenleistung in der Cloud. Apple nutzt dabei laut eigener Aussage Technologien rund um Googles Gemini-Modelle für die eigenen Apple Foundation Models.

Unter der Haube setzt Apple auf NVIDIA Confidential Computing, Intel-CPUs mit TDX und Googles Titan-Chip. Apple verspricht, dass die PCC-Grundregeln gleich bleiben, also stateless Verarbeitung, keine privilegierten Zugriffe und überprüfbare Transparenz. Geräte sollen nur PCC-Software vertrauen, die kryptografisch von Apple freigegeben wurde.

Ganz fertig ist das Ganze bisher nicht. Apple plant, die vollständigen Schutzmaßnahmen im Laufe der Beta-Phase nachzureichen. Zudem sollen PCC-Binaries öffentlich prüfbar sein, inklusive Forschungstools und Zugriff auf Live-Knoten im Research-Modus über das Apple Security Bounty Program. Mehr Cloud-Partner bedeuten mehr Komplexität, Apple will genau diese zusätzliche Angriffsfläche aber technisch und öffentlich überprüfbar absichern.

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