tvOS 27: Apple TV bekommt kleinere Verbesserungen

tvOS 27 war bei Apples WWDC-Keynote nur eine Randnotiz, kommt aber natürlich trotzdem. Die große Bühne gab es also für das Apple-TV-System erneut nicht, die bislang bekannten Neuerungen wirken eher wie Feinschliff für den Alltag.

Apple nennt unter anderem eine überarbeitete Podcasts-App, flüssigere App-Starts und Animationen sowie eine schnellere AirPlay-Verbindung mit anderen Apple-Geräten. Dazu kommen Smart Downloads, Details zur AppleCare-Abdeckung direkt in den Einstellungen und eine neue Bedienungshilfe „Larger Text“, mit der sich die Schrift im tvOS-System vergrößern lässt. Gerade Letzteres dürfte für einige Nutzer praktischer sein als so manches optische Detail.

Viele Informationen gibt es aktuell aber noch nicht. Apple hat bislang keine eigene Vorschauseite zu tvOS 27 veröffentlicht, auch die Entwicklerseite mit den Neuerungen wurde nach aktuellem Stand noch nicht entsprechend aktualisiert.

Die erste Entwickler-Beta von tvOS 27 ist ab sofort verfügbar, eine öffentliche Beta soll im Juli folgen. Die finale Version dürfte später im Jahr erscheinen, vermutlich im September.

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iOS 27: Mehr Kontrolle für Wecker- und Timer-Töne

Apple hat iOS 27 vorgestellt und arbeitet unter der Haube an einer Stelle nach, die Nutzer schon lange nervt. Endlich gibt es eine feinere Kontrolle über die verschiedenen Töne. Bisher hingen Klingelton, Wecker und Systemhinweise oft an einem gemeinsamen Regler. Das ändert sich jetzt grundlegend. In den Einstellungen lassen sich nun individuelle Lautstärken für Alarme und Timer festlegen. Wer also einen leisen Klingelton, aber einen lauten Wecker braucht, kommt nun ohne Umwege zum Ziel. Ein Schalter erlaubt es, die Koppelung zum Klingelton komplett aufzuheben.

Das betrifft laut Apple alle Standard-Alarme, wobei Weckzeiten mit eigenen Einstellungen davon unberührt bleiben. Auch bei den Hinweistönen und Systemsounds wurde nachgebessert. Hierzu zählen etwa das Geräusch beim Tippen auf der Tastatur, der Kamera-Auslöser oder eingehende Nachrichten. Diese lassen sich nun ebenfalls unabhängig vom Rest justieren. Eine Option, um jeden einzelnen Alarm mit einer eigenen Lautstärke zu versehen, fehlt zwar weiterhin, aber die neue Aufteilung sorgt sicherlich für deutlich mehr Flexibilität im Alltag – wobei ich da zugegebenermaßen bisher mit dem Standard klarkam. Aber hey, Auswahl ist immer gut.

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Sonos: Software-Update mit Überraschung für iOS-Nutzer




Sonos verteilt aktuell wieder Updates für seine Software und die Hardware. Die neue App-Version trägt auf iOS die Nummer 86.00.41, während Android-Nutzer die Version 86.00.35 erhalten. Parallel dazu steht für die Lautsprecher die Firmware 95.1-78010 bereit. Wer auf einem iPhone oder iPad unterwegs ist, findet nun App Intents vor.

Damit lassen sich Kurzbefehle erstellen, die mit Siri und Apple Home zusammenarbeiten. Das umfasst Funktionen wie die Wiedergabesteuerung, das Gruppieren von Räumen, die Lautstärkeregelung sowie das Starten von Musik. Mal schauen, ob man da etwas Schönes basteln kann. Habt ihr da gute Ideen?

Der Rollout erfolgt wie üblich in Wellen, weshalb nicht jeder die Aktualisierung sofort sieht. Wer unter iOS nachhelfen will, steuert im App Store die Account-Seite an und aktualisiert die Liste der anstehenden Updates durch Wischen nach unten. Das stößt den Download oft manuell an. Ansonsten heißt es einfach abwarten, bis die neue Version auf dem eigenen Gerät landet.

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Apple Wallet: Rechnungen teilen unter iOS 27 möglich, aber nicht bei uns

Apple bohrt auch die Wallet-App unter iOS 27 auf und integriert neue Funktionen für den Alltag. Wer nach dem Restaurantbesuch die Rechnung aufteilen möchte, bekommt dafür bald Unterstützung durch Apple Intelligence. Das iPhone erkennt über die Kamera oder ein Foto vom Beleg die einzelnen Posten. Diese Logik funktioniert direkt in der Nachrichten-App, in der Wallet oder über die Kamera im Siri-Modus.

Das System identifiziert dabei automatisch die Preise der Mahlzeiten sowie Anteile Trinkgeld. Nutzer wählen die eigenen Positionen aus und begleichen den exakten Betrag sofort per Apple Cash. Das mühsame Ausrechnen am Tisch entfällt, da die visuelle Intelligenz die Informationen auf dem Papierbeleg direkt in eine Zahlungsaufforderung umwandelt. Klang damals bei den Leaks schon gut, wird aber hier erst einmal nichts, wie ich eben schaute. Apple schreibt: Nur in den USA auf qualifizierten iPhone und iPad Geräten verfügbar. Erfordert Siri AI auf einem Apple Intelligence fähigen Gerät.

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EU: Keine Ausnahme für Siri AI bei den DMA-Regeln




Apple und die EU-Kommission liegen sich mal wieder in den Haaren. Diesmal geht es um die KI-gestützte Version von Siri, die vorerst nicht in der Europäischen Union erscheinen wird. Apple schiebt den schwarzen Peter nach Brüssel und behauptet, die strengen Regeln des Digital Markets Act würden die Sicherheit und den Datenschutz der Nutzer gefährden. Um das Ganze abzusichern, wollte der Konzern eine Übergangsfrist von 18 Monaten herausholen. In dieser Zeit sollte ein Vermittlungsdienst für den sicheren Zugriff auf die KI sorgen. Die EU-Regulierer haben diesen Antrag auf Befreiung von den Interoperabilitäts-Pflichten nun offiziell abgeschmettert.

Die Kommission lässt Aussagen aus Cupertino nicht gelten.  Nach Ansicht des Unternehmens würde die EU-Auslegung anderen KI-Assistenten zu weitreichenden Zugriff auf Nutzerdaten und Apps ermöglichen.

Laut einem Sprecher in Brüssel ist es allein Apples Entscheidung, die neuen Funktionen hierzulande zurückzuhalten. Der DMA verbietet keine neuen Produkte, sondern verlangt fairen Wettbewerb. Apple sei schlicht nicht in der Lage gewesen, technische Lösungen zu präsentieren, die gleichzeitig den EU-Standards entsprechen und die gesetzliche Öffnung für Drittanbieter garantieren. Statt Anpassungen vorzunehmen, habe man lediglich versucht, sich Zeit zu erkaufen.

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