macOS 27: Apple verabschiedet sich von den letzten Intel-Macs

Bei macOS 27 zeichnet sich ein größerer Schnitt ab. Die von Apple gezeigte Kompatibilitätsliste nennt ausschließlich Macs mit Apple Silicon. Damit wäre das Ende der Unterstützung für Intel-Macs in der aktuellen Hauptversion von macOS erreicht. Unterstützt werden laut Liste das MacBook Air mit Apple Silicon ab dem Jahr 2020 sowie das MacBook Pro mit Apple Silicon, ebenfalls ab 2020.

Auf dem Desktop unterstützt macOS 27 den iMac mit Apple Silicon ab 2021, den Mac mini mit Apple Silicon ab 2020 sowie den Mac Studio ab 2022. Auch der Mac Pro mit Apple Silicon aus dem Jahr 2023 findet sich auf der Liste.

Für Besitzer eines Intel-Macs wäre das keine allzu große Überraschung. Apple hat den Umstieg auf die eigene Chip-Plattform bereits vor Jahren eingeleitet und die Entwicklung konsequent auf Apple Silicon ausgerichtet. Viele neue Funktionen, insbesondere im Bereich künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernens, profitieren direkt von der Neural Engine und den speziell dafür ausgelegten Chips.

Modellreihe Unterstützte Geräte für macOS 27
MacBook MacBook Neo (2026), MacBook Air mit Apple Silicon (2020 und neuer), MacBook Pro mit Apple Silicon (2020 und neuer)
iMac iMac mit Apple Silicon (2021 und neuer)
Mac mini Mac mini mit Apple Silicon (2020 und neuer)
Mac Studio Mac Studio (2022 und neuer)
Mac Pro Mac Pro mit Apple Silicon (2023)

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iOS 27, iPadOS 27 und Co.: Die erste Developer Beta ist da




Apple hat heute die neuen Betriebssystemversionen offiziell vorgestellt. Direkt im Anschluss an die WWDC-Keynote gibt es nun auch die ersten Entwickler-Betas. Wer ein unterstütztes Gerät besitzt und im Entwicklerprogramm beziehungsweise im Beta-Bereich angemeldet ist, kann also ab sofort selbst ausprobieren, was Apple im Herbst für alle Nutzer veröffentlichen will.

Zu den großen Themen gehören in diesem Jahr vor allem Apple Intelligence und Siri. Apple hatte im Vorfeld bereits neue Accessibility-Funktionen mit Apple Intelligence angekündigt, darunter ein natürlicheres Voice Control, Verbesserungen für VoiceOver, Magnifier, Accessibility Reader und generierte Untertitel. Was davon direkt in der ersten Beta vollständig nutzbar ist, muss man allerdings sauber prüfen. Wir wissen auch, dass Siri AI in der EU vorerst zumindest auf iPhones und iPads nicht nutzbar sein wird.

Ihr findet die Beta wie gewohnt in den Einstellungen unter Allgemein > Softwareupdate, sofern die Beta-Updates für eure Apple-ID aktiviert sind. Auf dem Mac läuft es entsprechend über die Systemeinstellungen und den Bereich Softwareupdate.

Wie immer gilt: Nicht auf Geräten installieren, auf die ihr wirklich angewiesen seid. Gerade die erste Developer Beta nach einer WWDC kann noch reichlich Ecken und Kanten haben. Apps können abstürzen, Akkulaufzeiten können schlechter sein, Funktionen können fehlen oder noch nicht sauber laufen. Wer trotzdem testet, sollte vorher ein aktuelles Backup machen.

Die Public Beta dürfte Apple zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen. In den vergangenen Jahren lag diese meist nicht direkt am WWDC-Abend bereit, sondern erst vier Wochen später. Wer also nur neugierig ist und nicht zwingend testen muss, fährt mit etwas Geduld vermutlich besser.

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watchOS 27: Diese Apple Watches werden unterstützt

Ultra 3

Auch bei der Apple Watch scheint Apple die Kompatibilitätsliste für watchOS 27 festgezurrt zu haben. Die neue Version des Betriebssystems setzt dabei nicht nur eine kompatible Uhr voraus, sondern auch ein passendes iPhone.

Laut der gezeigten Übersicht benötigt watchOS 27 ein iPhone 11 oder neuer beziehungsweise ein iPhone SE ab der 2. Generation. Auf dem Smartphone muss zudem iOS 27 installiert sein. Erst dann lässt sich eine unterstützte Apple Watch mit der neuen Software betreiben.

Bei den Uhren selbst fällt die Liste vergleichsweise überschaubar aus. Unterstützt werden die Apple Watch Series 10 und Series 11, die Apple Watch Ultra 2 sowie die Apple Watch Ultra 3. Ebenfalls auf der Liste steht die Apple Watch SE 3. Krass: die Ultra 1 ist offensichtlich raus. Für Nutzer älterer Apple-Watch-Generationen könnte damit der Zeitpunkt gekommen sein, über ein Upgrade nachzudenken, sofern neue Funktionen für sie relevant sind.

Wie üblich dürfte es zudem Unterschiede bei den verfügbaren Funktionen geben. Einzelne Neuerungen könnten an neuere Chips oder bestimmte Hardware-Funktionen gekoppelt sein. Welche Features tatsächlich auf allen unterstützten Modellen landen, wird Apple voraussichtlich erst im Detail erläutern.

Update: Wir haben Meldungen von Lesern, dass zumindest die Beta auch auf alten Kisten rennt, hier einmal unsere Redaktions-S7. Wie schauts bei euch aus?

Kategorie Unterstützte Modelle
Voraussetzung iPhone iPhone 11 oder neuer, iPhone SE (2. Generation oder neuer) mit iOS 27
Apple Watch SE Apple Watch SE 3
Apple Watch Series Apple Watch Series 10, Apple Watch Series 11
Apple Watch Ultra Apple Watch Ultra 2, Apple Watch Ultra 3

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iPadOS 27: Diese iPads bekommen das kommende Update

Apple hat die Liste der unterstützten Geräte für iPadOS 27 veröffentlicht bestätigt. Für Nutzer älterer Tablets dürfte dabei vor allem interessant sein, welche Modelle weiterhin mit an Bord sind.

Laut der gezeigten Übersicht unterstützt iPadOS 27 die aktuellen iPad-Pro-Modelle mit M4-Chip sowie neuere Generationen der iPad-Pro-Reihe. Konkret werden das iPad Pro 12,9 Zoll ab der 4. Generation und das iPad Pro 11 Zoll ab der 2. Generation genannt.

Auch Besitzer eines iPad Air bleiben größtenteils versorgt. Unterstützt werden die 13-Zoll-Modelle ab dem M2 sowie die 11-Zoll-Varianten mit M2, M3 und M4. Darüber hinaus taucht das iPad Air der 4. Generation und neuer auf der Liste auf.

Beim regulären iPad nennt Apple das aktuelle Modell mit A16-Chip sowie das iPad der 9. Generation und neuer. Wer ein iPad mini nutzt, kann ebenfalls aufatmen: Unterstützt werden das Modell mit A17 Pro sowie das iPad mini ab der 6. Generation.

Die Liste zeigt, dass Apple weiterhin eine vergleichsweise breite Palette älterer Geräte mit Updates versorgt. Gleichzeitig fallen sehr alte Modelle nun endgültig aus dem Raster. Welche Funktionen einzelne Geräte tatsächlich erhalten, steht auf einem anderen Blatt. Erfahrungsgemäß koppelt Apple bestimmte Neuerungen gerne an neuere Chips und leistungsfähigere Hardware.

Modellreihe Unterstützte Geräte für iPadOS 27
iPad Pro iPad Pro (M4 und neuer), iPad Pro 12,9 Zoll (4. Generation und neuer), iPad Pro 11 Zoll (2. Generation und neuer)
iPad Air iPad Air 13 Zoll (M2 und neuer), iPad Air 11 Zoll (M2, M3 und M4), iPad Air (4. Generation und neuer)
iPad iPad (A16), iPad (9. Generation und neuer)
iPad mini iPad mini (A17 Pro), iPad mini (6. Generation und neuer)

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Apple und Siri AI: EU-Nutzer gehen leer aus – zumindest auf iPhone und iPad

Apple hat Siri AI vorgestellt, eine neue Version des Assistenten auf Basis von Apple Intelligence. In der EU wird Siri AI zum Start von iOS 27 und iPadOS 27 allerdings nicht auf iPhone und iPad verfügbar sein.

Als Grund nennt Apple den Digital Markets Act. Man habe der EU-Kommission mehrere Vorschläge gemacht, um Siri AI hierzulande sicher anzubieten und gleichzeitig andere Assistenten zu unterstützen. Diese seien nicht akzeptiert worden.

Damit fehlen EU-Nutzern auf iPhone und iPad zunächst Funktionen wie die neue Siri-App für Gesprächsverläufe, erweiterte Visual Intelligence, Schreibwerkzeuge und der Siri-Modus in der Kamera. Auf macOS 27, visionOS 27 und watchOS 27 soll Siri AI in der EU hingegen verfügbar sein.

Apple verweist auf Datenschutz- und Sicherheitsbedenken. Nach Ansicht des Unternehmens würde die EU-Auslegung anderen KI-Assistenten zu weitreichenden Zugriff auf Nutzerdaten und Apps ermöglichen. Einen Zeitplan für Siri AI auf iOS und iPadOS in der EU gibt es derzeit nicht.

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