
Kurzer Hinweis für alle, die das System-Säuberungstool BleachBit (Version 6 für Windows, Linux und macOS erwähnte ich erst im April) im Einsatz haben. Die Entwickler haben die Version 6.0.2 veröffentlicht. Es handelt sich dabei um ein Wartungs-Update, das unter der Haube aufräumt, die Performance verbessert und auf Windows eine wichtige Sicherheitslücke schließt.
Besonders Entwickler dürfen sich freuen, denn BleachBit bohrt die Unterstützung für ihre Werkzeuge kräftig auf. Neu an Bord sind spezielle Cleaner für Visual Studio Code, Codium, Antigravity, Cursor, Windsurf, Devin und auch für Claude Code. Zudem kann das Tool nun KI-Modelle aus Google Chrome löschen und einen Deep Scan nach typischen Entwickler-Ordnern wie venv, pycache, node_modules und .angular durchführen. Wer Chrome oder Edge mit mehreren Browser-Profilen nutzt, profitiert ebenfalls von einer verbesserten Unterstützung.
Unter Windows solltet ihr das Update zügig einspielen. Die Version behebt eine Sicherheitslücke (CVE-2026-55567), bei der Angreifer unter bestimmten Umständen beliebige Dateien löschen konnten, wenn BleachBit mit erhöhten Rechten lief. Nebenbei wurde die Windows-Version durch Komprimierung und das Aussortieren überflüssiger Dateien ordentlich geschrumpft: Die installierte Version verbraucht nun rund 47 Prozent weniger Platz auf der Festplatte.
Für Linux-Nutzer gibt es nun unter anderem ein offizielles AppImage, was die Ausführung auf den meisten x86-64-Systemen erleichtert. Außerdem wurden die Erkennung des Papierkorbs verbessert und spezifische Anpassungen für Flatpaks wie Transmission und Librewolf vorgenommen.
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