Amazon Alexa+ soll besser werden

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Amazon gibt Entwicklern und Geräteherstellern neue Werkzeuge an die Hand, um Dienste und Hardware tief in den neuen Sprachassistenten Alexa einzubinden. Laut Amazon nutzen Kunden mit Alexa Smart-Home-Funktionen um knapp 50 Prozent intensiver und erstellen doppelt so viele Routinen. Um diesen Trend zu bedienen, stellt Amazon ein neues KI-gestütztes Entwickler-Kit für das  Smart Home bereit und setzt bei Webdiensten auf den offenen Model Context Protocol (MCP) Standard.

Das neue Smart Home Developer Toolkit erlaubt es Herstellern, auch komplexe Spezialfunktionen ihrer Geräte ohne aufwendige manuelle Konfiguration für Sprachbefehle zugänglich zu machen. Die KI von Alexa übersetzt natürliche Sprachanfragen automatisch in die passenden Geräteeinstellungen. Als Beispiel nennt Amazon eine vernetzte Waschmaschine: Auf den Hinweis „Das Trikot braucht eine gründliche Reinigung, darf aber nur kalt gewaschen werden“ wählt Alexa selbstständig das optimale Programm aus 30 verfügbaren Waschzyklen aus. Zu den ersten Partnern gehören unter anderem Bosch, Eufy, Ecovacs, Govee, iRobot, SONOFF, Tapo (TP-Link), Twinkly, Whirlpool und Yale.

Für Dienstanbieter führt Amazon Alexa for Builders ein und setzt dabei auf das Model Context Protocol (MCP). Damit können Marken ihre eigenen MCP-Server anbinden, um interaktive Konversationen und Buchen über Sprache zu ermöglichen. So lassen sich beispielsweise Hotels suchen (Priceline), Flüge abfragen (Virgin Atlantic) oder Fahrten buchen (Lyft). Zu den ersten Partnern zählen unter anderem Canva, Headspace, Priceline, Viator und Lyft.

Damit Transaktionen direkt in der Konversation abgeschlossen werden können, integriert Amazon das Amazon Wallet in Alexa . Kunden können Einkäufe oder Buchungen, etwa für Kinotickets (Fandango, Atom Tickets) oder Dienstleistungen (Taskrabbit), direkt per Sprache mit den in ihrem Amazon-Konto hinterlegten Zahlungsmitteln bezahlen, ohne die Unterhaltung zu unterbrechen. Muss man natürlich sehen, was in good ol‘ Germany so geht.

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