Der europäische Automarkt ist mit Rückenwind ins Jahr 2026 gestartet. Nach aktuellen Zahlen stiegen die Neuzulassungen in der Europäischen Union in den ersten fünf Monaten des Jahres um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders deutlich zeigt sich dabei der Wandel bei den Antriebsarten. Batterieelektrische Fahrzeuge kommen mittlerweile auf einen Marktanteil von 20 Prozent. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag dieser noch bei 15,3 Prozent. Damit fährt inzwischen jedes fünfte neu zugelassene Auto in der EU rein elektrisch.
Insgesamt wurden von Januar bis Mai 2026 rund 950.500 Elektroautos neu zugelassen. Wachstumstreiber waren vor allem Italien mit einem Plus von 75,7 Prozent, Frankreich mit 55,4 Prozent und Deutschland mit 40,9 Prozent. Belgien legte dagegen lediglich um 2,8 Prozent zu.
Noch stärker vertreten sind weiterhin Hybridfahrzeuge. Sie bleiben mit einem Marktanteil von 37,8 Prozent die beliebteste Antriebsart in der Europäischen Union. Rund 1,8 Millionen neue Hybridautos wurden in den ersten fünf Monaten des Jahres zugelassen. Besonders stark entwickelten sich hier Italien und Spanien.
Auch Plug-in-Hybride konnten zulegen. Ihr Marktanteil stieg von 8,3 auf 9,7 Prozent. Insgesamt wurden rund 460.000 Fahrzeuge neu zugelassen. Vor allem Italien, Spanien und Deutschland sorgten für das Wachstum.
Weniger erfreulich verlief die Entwicklung für klassische Verbrenner. Benzinfahrzeuge verloren deutlich und verzeichneten EU-weit einen Rückgang von 18,2 Prozent. Der Marktanteil sank von 28,5 auf 22,4 Prozent. Besonders stark brachen die Zulassungen in Frankreich ein, wo das Minus bei 36,8 Prozent lag.
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