
ASUS zeigte auf der Computex mit dem ROG Rapture GT-BN98 Pro seinen ersten Router für WiFi 8. Wer jetzt aber auf die nächste fette Steigerung bei der reinen Geschwindigkeit hofft, liegt falsch. ASUS und der neue 802.11bn-Standard schlagen einen anderen Weg ein. Statt die Brutto-Raten weiter in die Höhe zu treiben, liegt der Fokus auf Stabilität und Effizienz im heimischen Netzwerk.
Unter der Haube liefert der GT-BN98 Pro zwar die von WiFi 7 bekannten 23 Gbit/s, nutzt das Spektrum aber angeblich deutlich cleverer aus. Durch Multi-AP-Koordination verstehen sich verschiedene Zugangspunkte besser, was Störungen minimiert und Mesh-Systeme flüssiger macht. Erste Messungen versprechen wohl ein sattes Plus von 25 Prozent beim Durchsatz und eine ebenso verringerte Latenz. Das ist im Alltag viel mehr wert als theoretische Spitzenwerte, die eh kaum jemand erreicht. Gerade bei der Reichweite und der Verbindung durch Wände soll das Teil ordentlich liefern.
Optisch bleibt ASUS beim bekannten Look des Vorgängers und verzichtet auf das auf der CES gezeigte NeoCore-Design. Technisch gibt es das volle Brett mit 10-Gbit/s-Ports und einer massiven Kühlung für den Chip. Gaming-Traffic wird natürlich bevorzugt behandelt, damit beim Zocken nichts hakt. Der Router soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 auf den Markt kommen. Einen Preis hat ASUS noch nicht verraten, aber man darf davon ausgehen, dass das Flaggschiff kein Schnäppchen wird.
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