Bundesnetzagentur: Glasfaser legt zu, Telefonie verliert weiter

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Telefon, Farbe via KI

Die Bundesnetzagentur hat die aktuellen Zahlen für den Telekommunikationsmarkt 2025 vorgelegt. Wer einen Blick auf die Statistik wirft, sieht schnell, wohin die Reise geht. Die Unternehmen steckten wie im Vorjahr etwa 15,3 Milliarden Euro in den Ausbau, wobei der Fokus weiterhin fest auf Glasfaser und Mobilfunk liegt.

Bei den stationären Anschlüssen verabschieden sich viele Nutzer von langsamen Leitungen. Anschlüsse unter 100 Mbit/s verloren an Boden, während schnellere Tarife auf 23,6 Millionen zulegten. Drei Millionen Haushalte surfen inzwischen mit mindestens 1.000 Mbit/s. Auch bei der Glasfaser geht es voran. Die Zahl der aktiven FttH- und FttB-Anschlüsse kletterte auf 6,4 Millionen, was einem Marktanteil von 16,5 Prozent entspricht. Im Gegenzug rutschte DSL auf 58,5 Prozent ab. Die Zahl der Gebäude, die technisch bereits an das Glasfasernetz angeschlossen sind, stieg auf 7,1 Millionen bei FttH und 3,3 Millionen bei FttB.

Das klassische Telefonieren verliert massiv an Relevanz. Im Festnetz sackten die Gesprächsminuten auf 47 Milliarden ab, im Mobilfunk auf 132 Milliarden. Stattdessen übernehmen Messenger und Videodienste das Ruder. 19,6 Milliarden Sprachanrufe über das Internet wurden gezählt, dazu kommen 9,5 Milliarden Videoanrufe. Die SMS spielt mit 2,9 Milliarden Nachrichten kaum noch eine Rolle, während über Messenger insgesamt 913,5 Milliarden Sofortnachrichten verschickt wurden. Das macht im Schnitt 13 Nachrichten pro Nutzer am Tag.

Der Hunger nach Daten wächst ebenfalls kräftig. Im Festnetz flossen 175 Milliarden GB durch die Leitungen, was pro Anschluss etwa 376 GB im Monat bedeutet. Mobilfunknutzer verbrauchten im Schnitt 8,4 GB monatlich, insgesamt wurden 10,9 Milliarden GB über die Mobilfunknetze übertragen.

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