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Testbericht: Lexar Professional 1800x microSDXC Kit

Lexars MicroSD-Karte
Professional 1800x microSDXCist der krasse Gegenentwurf zur
Intenso Premium microSDXC (Testbericht): Die Professional 1800x ist eine der derzeit schnellsten, aber eben auch teuersten verfügbaren Speichererweiterungen im Mini-Format. Der Hersteller bewirbt die Geschwindigkeit mit bis zu 275 MByte/s, was zumindest auf dem Papier nach Leistung auf SSD-Niveau klingt.

Bereits die getestete von uns gestestete Version mit 64 GByte ist mit 90 Euro alles andere als ein Schnäppchen, dafür aber auch das einzige UHS-II-Modell im Test und bietet nicht nur die nominell höchste Geschwindigkeit, sondern bringt auch das umfangreichste Ausstattungspaket mit.

Im Vergleich zu bislang üblichen microSDXC-Karten fällt sofort die doppelte Anzahl von Kontaktpins ins Auge, die Lexars Professional 1800x als UHS-II-Karte mitbringt. In der Theorie sind dadurch gegenüber UHS-I Übertragungsgeschwindigkeiten von 312 statt nur maximal 104 MByte/s möglich.

Die Auslieferung erfolgt in einer Pappschachtel, um das vergleichsweise üppige Zubehör unterbringen zu können. Dieses umfasst neben einem SD-Karten-Adapter, der zwecks UHS-II-Support ebenfalls über eine zweite Reihe mit Kontaktpins verfügt, auch einen zusätzlichen USB-3.0-Adapter. Das ist insofern praktisch, als dass sich der Speicherwinzling aufgrund seiner Geschwindigkeit sicherlich auch für Einsatzszenarien abseits des Smartphones anbietet – und längst nicht jeder PC oder jedes Notebooks verfügt über ein schnelles Kartenlesegerät. Karte und SD-Adapter befinden sich in einer verschließbaren Plastikschachtel mit Clip-Mechanismus, die sich prima zur Lagerung und zum Transport eignet.

Ein weiterer Bonus: Lexar spendiert einen Lizenzschlüssel für die Nutzung von Image Rescue 5. Der Download des Programms zur Rettung von Bildern und Videodateien erfolgt direkt über die Herstellerseite.

Die Geschwindigkeitsklassifizierungen klingen zunächst einmal unspektakulär. UHS-II U3 und Class 10 versprechen lediglich eine konstante Schreibrate von 30 bzw. 10 MByte/s. Angesichts der herstellerseitig versprochenen Performance sollte es sich dabei um Understatement pur handeln. Die Garantiezeit beträgt 10 Jahre. Das kann angesichts des hohen Anschaffungspreises erwartet werden, aber es dürfte wohl kaum jemand die Karte tatsächlich so lange nutzen.

Im Smartphone verbaut kann die Lexar ihre Muskeln bei Weitem nicht voll ausspielen: Wenngleich sie im LG G6 beim sequenziellen Schreiben mit 69,7 MByte/s Bestleitung erbringt und auch beim Lesen mit 81,4 MByte/s ganz weit vorn liegt, sind diese Ergebnisse doch weit von den Herstellerangeben entfernt.

Das liegt aber mitnichten an der Speicherkarte selbst, sondern vielmehr daran, dass selbst aktuelle Smartphone-Flaggschiffe die maximal mögliche Geschwindigkeit des Speichermediums nicht voll ausnutzen können. Das müssen sie auch nicht zwingend, denn selbst die Aufnahme hochauflösender 4k-Videos begnügt sich zumindest am Smartphone mit einer weitaus geringeren Schreibgeschwindigkeit.

Nicht herausragend, aber noch brauchbar schneidet die Professional 1800x beim zufälligen Lesen und Schreiben von kleinen Datenblöcken ab. Mit 2750 (Lesen) und 282 (Schreiben) IOPS ist sie zwar ein schneller Leser, beim Schreiben unterschreitet aber den von der SD Card Association veranschlagten Wert von 500 IOPS für die A1-Zertifizierung. Je höher die IOPS, desto eher eignet sich ein Modell zu Installation und zum Ausführen von Apps. Dieser Anwendungsfall trifft freilich nicht auf jeden User zu.

Erst im per PCI-Express angebundenen SD-Kartenleser unseres Dell XPS 13 lässt sich das erhoffte Maximum an Leistung effektiv abrufen. Die Leserate liegt mit rund 273 MByte/s im Bereich der Herstellerangabe und auch beim Schreiben von Daten ist die Professional 1800x mit 219 MByte/s pfeilschnell. Der Szenenwechsel sorgt auch für bessere Messwerte im Bereich der 4k-Random-Datenoperationen: Mit 3776 (Lesen) und 501 (Schreiben) IOPS schneidet sie im CrystalDiskMark deutlich besser ab als im AndroBench.

Mit dem beiligenden USB-3.0-Adapter fallen die Messwerte mit 206 und 174 MByte/s sowie 3422 und 581 IOPS übrigens geringer als im PCI-Express-basierten Kartenleser aus.

Die Speicherkarte ist neben der von uns getesteten 64-GByte-Ausführung auch mit 32 und 128 GByte zu haben.

Lexars Professional 1800x microSDXC-Karte ist eines der schnellsten verfügbaren Modelle auf dem Markt. Für Euer Smartphone ist der Hochgeschwindigkeits-Speicher aber überdimensioniert, da sich die Leistung im Slot für externe Speicherkarten gar nicht erst abrufen lässt. In diesem Einsatzszenario reicht der Griff zu einem günstigeren Modell. Das gilt vor allem, wenn es auch noch mehr Leistung beim zufälligen Schreiben von 4k-Datenblöcken mitbringt, um den Erweiterungsspeicher für die Installation von Apps nutzen zu können.

Trotz ihres vergleichsweise sehr hohen Preises ist die Lexar aber abseits vom reinen Einsatzort im Smartphone ein tolles Angebot: Mit Schreibraten von weit über 200 MByte/s ist sie vielseitig verwendbar und eignet sich insbesondere für die Nutzung als Speichermedium in reinrassigen 4k- oder 8k-Videokameras mit einer geringeren Kompression, als es im Rahmen von smarten Telefoniegeräten üblich ist. Als Sahnehäubchen gibt es einen Adapter für den USB-3.0-Port am PC oder Notebook sowie eine Datenrettungssoftware für Bilder und Videos: Wer viel zahlt, darf auch viel erwarten.

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Das wichtigste Kamera-Zubehör für Strand & Urlaub

Wer seinen Sommerurlaub am Strand verbringt, sollte das richtige Zubehör dabei haben. Wir haben die besten Gadgets für Foto- und Videoaufnahmen zusammengesucht.

Einfachen Universal-Hüllen, die Smartphone, Ebook oder Tablet vor Sand und Wasser schützen, sind ab circa 10 Euro erhältlich. Diese Kunststofftaschen schützen zwar das Gerät, versauen aber die Aufnahmequalität von Fotos und Videos. Besser sind daher speziell an das Gerät angepasste Hardcase-Hüllen.

Für Kameras gibt es entweder teure, typenspezifische Unterwassergehäuse oder einfache Universal-Hüllen. Für gute Ergebnisse mit diesen einfachen Kunststoffbeuteln ist es wichtig, dass die Linse mit einer Echtglas-Abdeckung geschützt ist. Die besten Ergebnisse erreicht man aber ganz klar mit den auf die Kamera abgestimmten Unterwassergehäusen. Diese sind allerdings auch vergleichsweise teurer. Wer richtig tauchen geht, fährt unter Umständen mit einer Action-Cam besser und günstiger.

Auch für 360-Grad Kameras wie die LG 360 Cam oder die Ricoh Theta S gibt es eigene
Unterwasser-Gehäuse. Diese schützen die Kameras und ermöglichen eine rundherum freie Sicht, sind aber eher für die Gegend am Pool geeignet als für den Wrack-Tauchgang an der
Thistlegorm.

Gerade für Aufnahmen am Strand oder im Wasser eignen sich natürlich Actioncams perfekt. Natürlich bietet eine Spiegelreflex mehr fotografische Möglichkeiten; allein der Staub- und Wasserschutz der Action-Cams ist aber ein echtes Argument für Gopro & Co. Die Foto- und Videoqualität ist bei aktuellen Geräten überzeugend gut und reicht für private Urlaubsvideos mehr als aus.

Die Auswahl an Actioncams ist riesig. Einige Modelle aus China sind zum Teil für unter 40 Euro erhältlich, die Qualität ist aber dementsprechend mies. Wir raten klar zu Kameras in einem Preissegment von 150 Euro aufwärts. Die aktuellen Modelle
Hero 5 Black (Testbericht)und
Hero 5 Session (Testbericht)von Gopro beispielsweise machen wirklich erstklassige Aufnahmen. Die beiden Modelle sind sogar ohne zusätzliches Gehäuse wasserdicht und benötigen das Extra-Case nur bei richtigen Tauchgängen.

Wer schon eine Action-Cam hat, findet in unserer Story
Das beste Zubehör für GoPro 5die richtige Ergänzung für den Strand.

Und wenn's etwas abgefahrener sein darf, empfehlen wir den Blick auf eine 360-Grad-Kamera mit Wasser- und Staubschutz. Wer seinen Urlaub daheim mit der VR-Brille noch einmal genießen möchte, sollte sich die
Xiaomi Mijia 360 (Testbericht)ansehen.

Wer seinen Videoaufnahmen einen professionellen Touch verpassen möchte, kommt um ein Gimbal nicht herum. Die motorisierten Kamerahalter filtern Bewegungen und sorgen für ein kinoreifes Erlebnis. Egal ob Actioncam, Smartphone oder Spiegelreflex, Gimbals sind inzwischen für fast alle Kamera-Bauformen erhältlich.

Wir haben in den letzten Wochen einige Gimbals getestet, darunter das
Karma Grip Gimbal für GoPro 5 (Testbericht)und das
Zhiyun Rider M Gimbal für GoPro 4. In die passenden Gimbals kann man sogar sein Smartphone einspannen und eine ganz neue Aufnahmequalität erreichen. Wer sich dafür interessiert, findet in unserer
Kaufberatung Smartphone-Gimbalsdie passende Ausrüstung für sein Handy.

Wer dennoch mit seiner Spiegelreflex- oder Systemkamera an den Strand geht, sollte rechtzeitig an die passende Reinigung denken. Staub und Sand nerven nicht nur im Getriebe der Objektive, sondern können auch für störende Bildfehler sorgen, wenn sie auf den Bildsensor geraten. Um unterwegs die Fotoausrüstung pflegen zu können, empfehlen wir ein Reinigungsset mit Blasebalg. Sand sollte man niemals einfach abwischen – das sorgt für Kratzer und großen Frust.

Fotos und Videos haben einen hohen Speicherbedarf. Der Computer steht natürlich zuhause, also brauchen wir eine andere Lösung, um unterwegs Platz zu schaffen. Wir empfehlen die Auslagerung der Daten auf einen WLAN-USB-Speicher. Diese USB-Speichersticks kommunizieren per Wireless LAN mit dem Android- oder iOS-Smartphone und dienen als mobile Speicherlösung. Dazu stecken wir den Stick in ein USB-Netzteil oder in eine Powerbank und verbinden es mit dem Handy. Anschließend schieben wir die Videos und Fotos einfach auf den Stick und löschen sie dann vom Smartphone. Ein Beispiel dafür ist der Connect-USB-Stick von SanDisk.

Wer seine Aufnahmen von der Spiegelreflexkamera direkt per Handy auf Social-Media-Plattformen posten möchte, braucht ebenfalls eine findige Lösung, um die Daten aus der Kamera auf das Handy zu bekommen. Für manche Smartphones gibt es passende Adapter für den USB- respektive Lightning-Anschluss, alternativ und mit allen Geräten funktioniert das mit einer WLAN-Speicherkarte oder mit Hilfe eines WLAN-Kartenlesers. Die Speicherkarten haben den Vorteil, dass sie direkt in der Kamera verbleiben und die Daten von dort direkt ans Smartphone senden. Größter Nachteil ist natürlich der höhere Preis der SD-Karte mit WLAN.

Die WLAN-Kartenleser funktionieren auch mit den bereits vorhandenen Speicherkarten. Nachteil ist, dass wir die Karte erst aus der Kamera herausnehmen müssen.

Egal ob wir mit Actioncam oder Smartphone filmen, die Batterielaufzeit ist immer zu kurz. Und während man bei der GoPro Hero den Akku noch selbst wechseln kann, sind die Akkus im Handy und in vielen anderen Action-Cams wie der GoPro Session fest verbaut. Man muss also mobil laden – mit einer USB-Powerbank. Diese gibt es in verschiedensten Größen und Kapazitäten. Wir haben im Folgenden ein paar Beispiele herausgesucht – manche davon sogar mit integriertem Solar-Panel.

Wer noch unabhängiger sein möchte, sollte sich ein Solar-Ladegerät anschaffen. Die kleinen Solarpanels liefern bei ausreichender Sonne genügend Strom, um zwei Geräte per USB-aufzuladen. Allerdings ist die Ladeleistung stark von der Sonneneinstrahlung abhängig. Als ideal hat sich die Kombination aus Solar-Lader und Powerbank herausgestellt. Wir hatten kürzlich das tragbare
Solar-Ladegerät von Mabor im Test.

Für hochwertige Fotoaufnahmen reicht bei starkem Sonnenschein auch eine gute Kamera nicht aus. Die Kontraste zwischen Hell und Dunkel sind einfach zu extrem. Um bei Fotos am Strand nicht nur einen weißen Himmel zu sehen, kann man einen ND-Filter einsetzen. Diese Filter gibt es in verschiedenen Stärken und für fast alle Kameramodelle. Letztendlich handelt es sich dabei um einen Abdunkelungs-Filter, quasi eine Sonnenbrille für die Kamera-Linse. Je heller die Sonne scheint, desto stärker muss der Filter sein. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: der Himmel erscheint nicht mehr schneeweiß, sondern zeigt Strukturen. Wolken und Kondensstreifen sind wieder sichtbar, ohne das der Vordergrund dabei absäuft. Auch Langzeitaufnahmen sind so bei sehr heller Umgebung möglich. Ohne Filter geraten die Fotos sonst extrem überbelichtet. Wichtig ist darauf zu achten, welche Filtergröße man für seine Kamera benötigt.

Eine Übersicht über ND-Filter mit weiterer Suchfunktion für die verschiedenen Kameras gibt es im
heise Preisvergleich (ND-Filter).

Wer am Wasser fotografiert, hat sich bestimmt schon über die Spiegelungen im Wasser geärgert. Statt Fische unter Wasser sind auf den Fotos nur Spiegelungen des Himmels zu sehen. Aber dafür gibt es eine einfache Lösung. Die sogenannten Pol-Filter reduzieren Spiegelungen im Wasser oder auf Scheiben. Auch diese Filter sind in verschiedenen Größen erhältlich; also unbedingt darauf achten, was man für die eigene Ausrüstung braucht. Eine große Auswahl gibt's im
heise Preisvergleich (Pol-Filter).

Weitere Informationen zu optischen Filtern haben unsere Kollegen von c't Fotografie zusammengefasst:
Fotografieren mit optischen Filtern

Vor allem Action-Cams bieten sich mit ihren tauch-tauglichen Gehäusen für Unterwasseraufnahmen regelrecht an. 40 Meter Tiefe und mehr sind mit den passenden Kunststoff-Cases kein Problem – und Schnorcheln damit selbstverständlich auch nicht. Wer vor allem Detailaufnahmen machen möchte, fährt mit einem Haltegriff für das Unterwassergehäuse am besten, wer den kompletten Tauch- oder Schnorchelausflug festhalten möchte, befestigt die Kamera idealerweise direkt an der Ausrüstung.

Für diesen Zweck gibt’s beispielsweise von Cressi verschiedene Tauchermasken mit Gopro-Halterung, alternativ gibt es auch
Masken mit integriertem Schnorchel samt Halterung.

Kleiner Tipp am Rande: Fast nirgendwo nervt nicht perfekt passende Ausrüstung so wie bei der Tauchermaske. Ist sie nicht vollkommen dicht, leidet das Vergnügen. Also: Bart- und Kopfhaare raus aus der Dichtung zwischen Gesicht und Maske und zum Testen eine Trockenübung: Maske aufsetzen und durch die Nase einatmen. Dabei sollte sich die Tauchermaske am Gesicht festsaugen und keine Luft verlieren. Denn wenn sie an Land schon dicht ist, passt’s im Wasser auch.

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MusicCast WX-010: günstige Multiroom-Box im Test

Yamahas Multiroom-System heißt MusicCast und umfasst ein recht großes Sortiment an Geräten. Den kleinsten Speaker mit der Bezeichnung WX-010 haben wir in den letzten Tagen ausgiebig getestet und verraten Euch im Artikel und im Video, ob uns der Lautsprecher und das Multiroom-System des Herstellers überzeugt.



Der kleine, 160 × 130 × 120 Millimeter messende WX-010 steckt in einem vergleichsweise wertig wirkenden Kunststoffgehäuse mit Stoffbezug um die Front und die Seiten. Auf der Oberseite gibt es berührungsempfindliche Buttons zum Einschalten, um die Lautstärke einzustellen und um die Wiedergabe zu stoppen und fortzusetzen. Das Gewicht des Speakers beträgt 1,7 Kilogramm.

Hinten gibt es neben einem Gewinde zur Befestigung an Ständern und Halterungen noch eine Aussparung, um den Lautsprecher direkt an Schrauben aufzuhängen. Der Anschluss für das Netzteil versteckt sich in einem Schacht weit unten, wo es noch einen Ethernetanschluss und einen microUSB-Port gibt. Der ist allerdings nicht zum Anschließen von Festplatten, sondern ausschließlich zu Service-Zwecken gedacht.

Wie bei den meisten Multiroom-Systemen verbinden sich Yamahas MusicCast-Devices mit dem heimischen Netzwerk, beziehen dann Musik auch über das Internet und kommunizieren übers Netzwerk miteinander. Die Steuerung der Speaker in verschiedenen Räumen erfolgt getrennt oder zu Gruppen zusammengefasst. An Technik steckt in der kompakten Box ein Zwei-Wege-Lautsprechersystem mit 2,5-Zentimeter-Hochtöner, 9-Zentimeter-Tieftöner und zwei Passivmembranen links und rechts. Die maximale Ausgangsleistung beträgt 25 Watt.

Direkt übers Internet unterstützt Yamahas MusicCast-System den Abruf von Musik über Spotify (wie üblich nur mit dem Premium-Dienst Spotify Connect), Napster, Juke, Qobuz, Tidal, Deezer und Net Radio. Neben diesen Streaming-Diensten gelangt Musik auch per Bluetooth, AirPlay, vom Handy und über im Netzwerk befindliche Speicher auf den WX-010. Im Vergleich zum kürzlich von uns getesteten Samsung-Multiroom-System (Samsung R1 Testbericht) klappt das Streamen per Bluetooth auch mit mehreren, zu Gruppen zusammengefassten Speakern.

Die MusicCast-Controller-App für Android und iOS bringt die gewünschten Lautsprecher ins WLAN und dient zur Bedienung und Konfiguration des Systems. Die Einrichtung des WX-010 mit entsprechendem Setup war schnell erledigt, auch das Hinzufügen der Soundbar-Komponente YAS-306 und des flachen Lautsprechers Restio ISX-80 lief reibungslos.

Die grundlegende Bedienung, was Auswahl der Musik, das Zuweisen von Gruppen und das Regeln der Lautstärke einzelner Geräte angeht, funktioniert innerhalb der App ebenfalls prima. Für die einzelnen Geräte gibt es dort jeweils noch einen 3-Band-Equalizer. In unserem üblichen Testsetup mit 50-MBit-Leitung und Fritzbox 7360 lief das System mit den drei schon erwähnten Komponenten ohne Streaming-Störungen oder anderweitige Probleme.

Obwohl der WX-010 um einiges günstiger ist als von der Größe her vergleichbare Boxen manch anderer Hersteller – wie beispielsweise der
Play:1 von Sonos, der
SoundTouch 10 von Boseoder der
One S von Raumfeld– hat uns der Klang im Test nicht schlechter gefallen. Der kleine Speaker bringt ordentlich Bass und zeigt sich in den oberen Frequenzbändern klar und detailfreudig. Gibt man in Sachen Lautstärke mal richtig Gas, klingt er aber nicht mehr ganz so stramm wie die erwähnten Konkurrenten und lässt etwas nach.

Den Yamaha WX-010 gibt es in Schwarz und in Weiß.

Der Yamaha WX-010 hat uns im Test gut gefallen. Er klingt ebenso gut wie die etwas hochpreisigeren Konkurrenten von Sonos, Bose und Teufel, ist aber billiger. Nur bei sehr hohen Lautstärken kann er dann nicht mehr ganz mithalten. Die unterstützten Streaming-Dienste sind zwar überschaubar, Bluetooth inklusive Multiroom-Unterstützung macht diesen Kritikpunkt allerdings wieder etwas wett. So ist es über den Umweg übers Smartphone auch möglich, Google Play Music und Amazon Music im Yamaha-Multiroom-System zu lauschen. Und das Anzapfen von Netzwerkspeichern und Medienservern inklusive Plex bietet entsprechend noch mehr Möglichkeiten, seine Musiksammlung auf den Lautsprecher zu bekommen.

Raumfeld One S im Test

Raumfeld One M im Test

Sonos Play:1 im Test

Sonos Play:3 im Test

Philips BM6 im Test

Philips BM50 im Test

Bose SoundTouch 10 im Test

Bose SoundTouch 20 im Test

JBL Playlist im Test

Samsung R1 im Test

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Test: Skagen Hagen Connected – stylische Hybrid-Smartwatch

Wer die Nase voll davon hat, seine Smartwatch täglich aufladen zu müssen, findet in den Hybrid-Uhren der Fossil Group eine interessante Alternative. Wir hatten die letzten Tage die Gelegenheit die
Skagen Hagen Connectedauszuprobieren und zu testen.

Das optische Erscheinungsbild gefällt uns ausgesprochen gut. Neben der
Fossil Q Grantund der
Emporio Armani Connectedwirkt die Hagen Connected von Skagen sehr modern: Klare Linien und schnörkelloses Design. Farben und Beschriftung des Zifferblattes sind dezent und passen gut zum silbernen Edelstahlgehäuse. Auch die Schließe und das braune Lederarmband unseres Modells integrieren sich perfekt in das Erscheinungsbild.

Trotz modernem Äußeren: Ein Bildschirm, Pulssensor oder USB-Anschluss sind nicht vorhanden. Einzig das Fehlen einer Krone deutet auf das smarte Innenleben der Uhr hin. Die Hagen Connected sieht ansonsten wie eine klassische analoge Armbanduhr aus.

Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 42 Millimetern und eine Höhe von 11 Millimetern. Das Armband hat einen praktischen Schnellverschluss – der Austausch des Bandes gelingt unkompliziert ohne zusätzliches Werkzeug.

Die Hagen Connected ist wasserdicht; allerdings nur nach
ATM3. Händewaschen übersteht die Uhr ohne Probleme; Für den Pool oder gar einen Tauchgang ist die Connected aber nicht geeignet.

Der Funktionsumfang der Hybrid-Uhren kann zwar nicht mit dem einer reinrassigen Smartwatch, wie der
Huawei Watch 2 (Testbericht)mithalten, der Mehrwert gegenüber einer analogen Uhr ist aber beträchtlich. Schrittzähler, Schlaftracker, Wecker, Benachrichtigungsfunktion, Musiksteuerung und Kamera-Fernauslöser für das gekoppelte Smartphone sind nur ein Teil der Möglichkeiten. Die Uhr kann auch den Fortschritt des Fitnessziel oder eine zweite Zeitzone darstellen.

Durch das Weglassen eines energiehungrigen Monitors, sind die Anzeigen ist auf ein Minimum reduziert und funktionieren anhand der analogen Zeiger, des Vibrations-Alarms und der kleinen Zusatzanzeige. Die Umsetzung ist gelungen – man hat sich schnell daran gewöhnt.

Durch den niedrigen Energieverbrauch gegenüber einer Display-Uhr, muss die Connected nicht jeden Tag ans Ladegerät. Die eingebaute Knopfzelle (CR2430) hält laut Herstellerinformation etwa sechs Monate. Der Batterietausch wird vom Nutzer selbst durchgeführt; Die Kosten für eine neue Knopfzelle betragen rund sechs Euro.

Was uns auch bei der Skagen stört, ist das fehlende Feedback für den Ziel-Erreichen-Taster. Ob man gedrückt hat, oder auch nicht, sieht man erst innerhalb der App. Eine Rückmeldung beispielsweise durch Vibration fehlt.

Wie bei den anderen Hybrid-Uhren der Fossil Group, braucht man zur Bedienung eine kostenlose App für
Androidoder
iOS. Die Skagen-App setzt leider ebenfalls eine Zwangsregistrierung voraus. Das finden wir extrem Schade: Eine optionale Registrierung hätte unserer Meinung nach gereicht.

Um eine vernünftige Auswertung der Fitnessdaten vornehmen zu können, müssen wir zu Beginn unser Alter, Geschlecht, Körpergröße und ein persönliches Schritt-Ziel eingeben. Das Koppeln von Uhr und Smartphone bei aktiviertem Bluetooth funktioniert unkompliziert. Direkt nach dem Verbinden synchronisieren sich die Uhrzeit und das Datum, sowie die alle persönlichen Einstellungen. Außerdem können wir direkt eine aktuelle Firmware auf die Uhr laden. Auch das klappt schnell und unproblematisch.

Abgesehen von der optischen Umsetzung sind sich die Apps der bisher getesteten Hybrid-Uhren sehr ähnlich. Auf dem Hauptbildschirm finden sich die drei Reiter
Schlaf,
Aktivitätund
Ziele. Per Fingerzeig wechselt man zwischen Tages-, Wochen- und Monatsübersicht. Wer möchte, stellt die gesammelten Informationen auch anderen Fitness-Apps zur Verfügung.

Die restlichen Funktionen wie Benachrichtigungen, Alarm, zweite Zeitzone oder Steuerbefehle für das Smartphone finden wir im Menü. Die drei Taster lassen sich, wie bei der Q-Grant völlig frei belegen. So wechseln wir beispielsweise per Druck auf den mittleren Knopf zwischen zweiter Zeitzone, Datum und Weck-Zeit.

Die Weckfunktion ist angenehm umgesetzt. Statt eines schrillen Handy-Klingelns lassen wir uns durch ein dezentes Vibrieren am Handgelenk alarmieren. Die Aktivierung und Weckzeit stellen wir in der App ein. Für Tiefschläfer ist diese Art Alarm zwar nicht wirklich geeignet; Für Erinnerungen am Tag ist der Vibrationsalarm aber ideal.

Die Benachrichtigungen funktionieren auch bei der Hagen Connected für sechs vorher definierte Kontakte. In der Praxis haben wir die Funktion aber nur kurz angetestet: Zum einen schaut man automatisch auf das Smartphone, sobald man eine Nachricht bekommt, zum anderen geht das häufige Vibrieren zu Lasten der Batterielaufzeit.

Die Musiksteuerung, Smartphone-Suche und der Fernauslöser für die Kamera sind super praktisch und werden deshalb auch intensiv von uns benutzt.

Skagen Hagen Connected ist in verschiedenen Gehäusefarben und Armbändern erhältlich.

Die Hybrid-Smartwatches gefallen uns aufgrund Ihres Mehrwerts gegenüber einer analogen Uhr wirklich gut. Der Hauptunterschied zwischen den bisher getesteten Modellen ist in erster Linie das Design. Und das gefällt uns bei der Skagen besonders gut – allerdings ist das natürlich Geschmackssache. Aber auch die Umsetzung der App ist Skagen wirklich gut gelungen. Vor allem die Tatsache, dass alle Funktionen und alle Taster frei belegbar sind, ist ein echter Pluspunkt gegenüber dem Modell von Armani. Auch der Preis von unter 200 Euro ist für eine so hochwertig gefertigte Uhr absolut fair.

Für diejenigen, die mehr als nur eine analoge Uhr, aber keinen Mini-Computer am Handgelenk wollen, ist die Hybrid-Smartwatch eine gute Lösung. Auch wer sonst ein Fitness-Armband ohne eigenen Puls-Sensor nutzt, findet mit der Skagen Hagen Connected eine sehr schicke Alternative für den Alltag.

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Umidigi C Note: 120-Euro-Smartphone im Test

Schon für knapp 120 Euro bekommt man das Android-Smartphone Umidigi C Note in den einschlägigen China-Shops. Ein Handy mit aktueller Software, fettem Akku, Fingerabdruckscanner, Quadcore-Prozessor, Full-HD-Display und 13-Megapixel-Kamera. Der Hersteller vertreibt das Gerät auch über Amazon direkt in Deutschland, allerdings kostet es dann knapp 150 Euro
– das ist gemessen an der Ausstattung aber immer noch ein guter Preis. Was auf dem Papier sehr gut klingt, muss sich in der Praxis allerdings erst einmal beweisen.

China-Handys überraschen heutzutage nicht mehr mit guter Verarbeitung und wertigen Materialien, das ist mittlerweile auch bei sehr günstigen Geräten schon fast üblich. Auch das C Note kommt optisch und haptisch nicht wie ein Billig-Handy daher, im Gegenteil. Am Unibody-Gehäuse konnten wir keine Verarbeitungsmängel feststellen, Qualität und Haptik stimmen. Ein klein wenig negativ fielen nur die Hardware-Tasten auf der rechten Seite auf: der Power Button und die Lautstärkewippe. Diese besitzen zwar einen guten Druckpunkt, sitzen aber etwas wackelig in ihren Ausfräsungen. Oberhalb des Displays sind Frontcam und Benachrichtigungs-LED untergebracht, auf der Rückseite links oben die Hauptkamera nebst Blitz. Am oberen Rand findet sich dann noch ein Kopfhörer-Eingang und unten ein herkömmlicher Micro-USB-Port. Die Abmessungen des 172 Gramm schweren C Note betragen 155 x 76 x 8,3 Millimeter.

Unterhalb des Displays befindet sich der Home-Button, der gleichzeitig der Fingerabdruckscanner ist. Links und rechts davon sitzen, leider ohne Beleuchtung und ohne aufgedruckte Symbole, die berührungsempfindliche Android-Bedientasten. Hier handelt es sich aber um die alte Belegung “Zurück” und “Menü” statt “Zurück” und “Zuletzt genutzte Anwendungen”, wie mittlerweile üblich. Die zuletzt genutzten Anwendungen werden hingegen durch gedrückt halten des Home-Buttons aufgerufen. Warum immer noch Hersteller aus China die alte Belegung nutzen, ist uns ein Rätsel. Die Menü-Taste hat in vielen Anwendungen keinerlei Funktion mehr und ist somit die meiste Zeit nutzlos. Wenigstens lassen sich die Soft-Touch-Tasten unterhalb des Displays in den Einstellungen des Smartphones mit On-Screen-Buttons in der aktuellen Anordnung “Zurück”, “Home” und “Zuletzt genutzte Anwendungen” austauschen.

Noch vor wenigen Jahren war eine Ausstattung wie beim C Note zu einem Preis von um die 120 Euro undenkbar. Das Handy hat einen Quadcore-Prozessor von Mediatek nebst 3 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte internem Speicher. Letzterer ist mit microSD-Karten erweiterbar. Der Akku des Gerätes hat eine Kapazität von 3800 mAh.

Im mobilen Internet unterstützt das C Note LTE inklusive des für China-Handys nicht selbstverständlichen Band 20. Das Handy kann zwei SIM-Karten aufnehmen, die parallel nutzbar sind. Nur eine davon funkt im LTE-Netz. Alternativ nimmt der zweite SIM-Kartenslot eine microSD-Karte zur Speichererweiterung auf. Zu den weiteren Spezifikationen gehören Bluetooth 4.1, WLAN nach 802.11 a, b, g und n, GPS und ein Fingerabdruckscanner auf der Front unterhalb des Displays.

Das 5,5 Zoll große Display vom Hersteller Sharp löst Full-HD auf. Die Auflösung von 1920 × 1080 Pixel sorgt für eine scharfe Darstellung. In Sachen Farbwiedergabe und Helligkeit macht das Display ebenfalls einen guten Job und gefällt uns gut. Die Blickwinkelstabilität ist allerdings nicht so dolle.

Was erwartet man von der Kamera eines 120-Euro-Handy? Richtig, nicht viel. Diesbezüglich wird man Umidigi C Note positiv überrascht, zumindest von der 13 Megapixel auflösenden Hauptkamera mit Autofokus. Bei guten Lichtverhältnissen kann man sehr ansehnliche Ergebnisse mit einer Qualität erzielen, die man von einem so günstigen Gerät nicht erwartet. Etwas anders sieht es bei schlechtem Wetter und unter Low-Light-Bedingungen aus, allerdings lassen sich selbst bei solchen Lichtverhältnissen zumindest einigermaßen brauchbare Ergebnisse erzielen, wenn man mit den zur Verfügung stehenden Optionen im Professional-Camera-Modus etwas herumspielt.

Auch die maximal in Full-HD aufgenommenen Videos des C Note sind gar nicht mal so übel. Die 5-Megapixel-Frontcam hingegen kann keine besonders ansehnlichen Selfies produzieren, da nützt auch der mittlerweile auf vielen Smartphones zum Standard gewordene Verschönerungsmodus nichts mehr.

Mit seinem auf maximal 1,5 GHz getakteten Quad-Core-Prozessor und 3 GByte Arbeitsspeicher bietet das C Note eine gute Leistung. Das System läuft meist flüssig, allerdings gönnt es sich ab und an Denkpausen – dann muss der Nutzer zwei, drei Sekunden warten, bis die aktuelle Anwendung wieder reagiert. Aktuelle, grafisch anspruchsvollere Spiele wie beispielsweise Modern Combat 5 braucht man auf dem Smartphone erst gar nicht installieren, diese sind meist mit geringer Framerate kaum spielbar.

Mit dem 3800-mAh-Akku hält das C Note lange durch. Gelegenheitsnutzer müssen das Handy im Idealfall nur alle drei, vier Tage wieder aufladen, da der Verbrauch im Standby-Betrieb sehr gering ist. Wer das Telefon häufig in den Fingern hat, kann zumindest einen Tag mit einer Akkuladung bestreiten. Der Fingerabdruckscanner ist zwar nicht der schnellste seiner Art, arbeitet aber präzise – es kommt nur selten vor, dass der Fingerabdruck nicht beim ersten Mal erkannt wird. Bleibt zu hoffen, dass das nicht zulasten der Sicherheit geht – aber wenn es darauf ankommt, sollte man ohnehin besser ein Passwort wählen.

Auf dem C Note läuft Android 7 ohne größere Anpassungen von Herstellerseite. In den Systemeinstellungen finden sich nur einige speziell auf das Handy zugeschnittene Funktionen. Es gibt Einstellungsmöglichkeiten die Farbtemperatur und die Benachrichtigungs-LED betreffend und eine Option, um das Gerät mit einem "Double Tap" aus dem Standby zu holen. Wie es mit zukünftigen Updates auf neuere Android-Versionen aussieht, ist schwer zu sagen. Im dreiwöchigen Testzeitraum bekam das C Note zwei System-Updates vom Hersteller, das ist diesbezüglich zumindest ein gutes Zeichen.

Das Umidigi C Note gibt es in einer grauen und einer goldenen Ausführung.

Das UMIDIGI C Note ist ein solides Smartphone mit purem Android, brauchbarer Kamera, ordentlicher Performance, ansehnlichem Display, dickem Akku und gut funktionierendem Fingerabdruckscanner zu einem kleinen Preis. Zum Zocken, zumindest von grafisch aufwendigeren Spielen taugt das Gerät nur bedingt und auch Selfie-Fans kommen mit dem C Note nicht auf Ihre Kosten.

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