eufy Security: Neue Kameralösungen für Innen und Außen vorgestellt

Anker hat unter seiner Untermarke eufy Security neue Kameralösungen für die Bereiche Indoor sowie Outdoor vorgestellt. Darunter ist auch eine neue Video Doorbell. Alle neuen Kameras haben eines gemein: Sie setzen auf eine Dual-Kamera. Dies ließ man bereits im Vorfeld verlauten.

Zu den Neuzugängen von Anker zählt die Floodlight Cam E340 (im Artikelbild zu sehen) für den Außenbereich (IP65). Wie man erkennen kann, verfügt diese über ein Flutlicht. Jenes kommt in Form von zwei Lichtpanels mit einer Farbtemperatur von 4.000 K und lässt sich in der Helligkeit auf bis zu 2.000 Lumen anpassen. In Sachen Kamera setzt man gleich auf zwei Linsen. Darunter ist eine Weitwinkellinse mit einem Sichtfeld von 135 Grad (F/1.6) und einem Sensor mit 3K-Auflösung. Die zweite entfällt auf eine Telefoto-Linse mit dreifachem optischen Zoom (F/1.6) und 2K-Auflösung.

Die Überwachungskamera lässt sich kippen und neigen, sodass man eine 360-Grad-Ansicht (horizontal) sowie 60 Grad vertikal erhält. Hierbei unterstützt man das Tracking von Objekten, auch wenn diese nicht im Sichtfeld ruhen. Besonderheit: Für die Sicht bei Nacht werden Farben unterstützt. Die Kamera verfügt zudem über Zwei-Wege-Audio.

Die Verbindung zur Kamera erfolgt mittels Dual-Band Wi-Fi 6. Die Floodlight Cam E340 unterstützt 24/7-Recording in Verbindung mit den eufy-Diensten. Der Zugriff kann zudem per Google Assistant oder Amazon Alexa erfolgen. Lokal werden Videodateien auf einer bis zu 128 GB großen Speicherkarte abgelegt. Kostenpunkt: 229,99 Euro.

Für den Außenbereich wäre da zudem die eufy Security SoloCam S340. Die verfügt ebenfalls über zwei Linsen und eine Pan-Tilt-Funktion (360 Grad / 70 Grad), wird allerdings per Akku betrieben. Hierfür ist ein Solar-Panel (2,2 Watt) im Lieferumfang mitsamt Mount beigefügt, welches sich an der Kamera oder auch etwas entfernt anbringen lässt. Mit On-Device-AI-Erkennung (für Gesichter, Personen oder auch Fahrzeuge) soll die Akkulaufzeit bis zu vier Monate lang sein. Das Solar-Panel soll täglich zwischen 800 und 1200 mAh aufladen, während der Tagesverbrauch durchschnittlich bei 100 bis 200 mAh pro Tag und Nacht liegt.

Bestückt ist auch die SoloCam S340 mit einem 3K-Weitwinkel-Sensor und einem für den Telebereich mit 2K. Letztgenannter bietet einen achtfachen Hybrid-Zoom. Auch hier vorhanden: die Nachtfarbsicht. Ein Spotlight mit 100 Lumen kann per Bewegung aktiviert werden.

eufy unterstützt auch hier Alexa sowie den Google Assistant. Der lokale Videospeicher beträgt 8 GB und soll bis zu 4 Monate das Videomaterial abspeichern. Mehr Speicher und auch verbesserte KI-Erkennung (BionicMind-AI-Technologie zur Erkennung von Gesichtern, Körperformen sowie Positionen) gibt es im Zusammenspiel mit der separat erhältlichen HomeBase 3. Auch die anderen Neuzugänge funktionieren hiermit. Die Station lässt sich mit bis zu 16 TB bestücken und erlaubt den Zugriff auf Kameradaten für 6 Monate. Die S340 schlägt mit 199,99 Euro zu Buche.

Mit der Video Doorbell E340 gibt es weiteren Zuwachs fürs Produktportfolio. Hier führt man ebenfalls das 2-Kamera-Design fort. Diese lösen mit 2K auf und bieten die Möglichkeit zur Sicht bei Nacht. Eine der beiden Kameras ist hierbei auf den Boden ausgerichtet, so sollen keine toten Winkel entstehen und auch ein abgelegtes Paket bleibt im Blickfeld.

Die Videoklingel kann wahlweise kabelgebunden oder per Batterie betrieben werden. Vorhanden sind lokal gespeicherte Aufnahmen. Abo-Gebühren gibt es auch hier nicht. Wer seinen Hauseingang ausstatten möchte, der muss 179,99 Euro auf den digitalen Tresen legen.

Mit der Indoor Cam S50 wären die Neuvorstellungen der eufy-Security-Reihe komplett. Die bietet abermals zwei Kameras mit 4K-Auflösung. Komplettiert wird das Ganze durch einen 8-fach-Zoom und KI-Tracking, welches das Objekt der Begierde stets im Fokus behalten soll. Man verfügt über eine 360-Grad-Pan-and-Tilt-Funktion, auch favorisierte Bereiche lassen sich festlegen und flott abrufen. Die Innenkamera kostet 129,99 Euro. Verfügbar, wie auch die anderen Neuvorstellungen, bei eufy, Amazon, tink oder auch Cyberport.

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iPhone 15 Pro und Pro Max verfügen über Thread

Es war nur eine Fußnote in der Meldung von Apple: Das iPhone 15 Pro und Pro Max verfügen über Thread. Das ist eigentlich recht überraschend, denn Apple ist vage, wie genau das im Alltag ein Vorteil sein soll. Thread ist ein IP-basiertes Netzwerkprotokoll, das eine zuverlässige und sichere drahtlose Kommunikation ermöglichen soll.

Es wurde entwickelt, um Energieeffizienz, hohe Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit im Smart Home zu gewährleisten. Thread ist ein Mesh-Netzwerkprotokoll, bei dem die Geräte miteinander kommunizieren und Informationen weiterleiten können. Dadurch entsteht im besten Fall ein robustes und erweiterbares Netzwerk, das die Kommunikation zwischen verschiedenen intelligenten Geräten wie Thermostaten, Beleuchtungssystemen, Steckdosen und anderen Hausautomatisierungskomponenten ermöglicht.

Apple schreibt lediglich: „iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max unterstützen ab sofort WLAN 6E für eine bessere drahtlose Leistung, mit bis zu 2-mal schnelleren Geschwindigkeiten. Außerdem stellen sie die ersten Thread kompatiblen Smartphones dar und eröffnen so zukünftige Möglichkeiten für Home App Integrationen.“

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  • Mit der mitgelieferten Siri Remote (3. Generation) mit USB-C kannst du dein Apple TV 4K ganz einfach mit dem Touch-basierten Clickpad…
  • Das Apple TV 4K (WLAN) kommt mit 64 GB Speicher und das Apple TV 4K (WLAN  Ethernet) kommt mit 128 GB Speicher und Thread…

Grundsätzlich ist das neue iPhone 15 Pro nicht das erste Gerät von Apple mit Thread-Fähigheit, die HomePods (der neue große und der mini) und auch der 2021 erschienene Apple TV 4K unterstützt Thread. Als am Strom angeschlossene Geräte fungieren sie als Border Router, eine Sache, die ich mir beim iPhone nicht vorstellen kann (bzw. möchte), bislang sind batteriebetriebene Geräte eher der Endpoint eines Thread-Meshs.

Mal schauen, was Apple dazu selbst verrät, ich glaube kaum, dass man im direkten Test feststellen kann, dass Thread-Geräte so schneller in HomeKit geschaltet werden können. Aber wer weiß, vielleicht weiß Apple ja mehr, was bei Thread noch folgen wird, auch kommenden Android-Smartphones wird so eine Funktion nachgesagt.

Unabhängig davon ist es derzeit eh eher schmerzhaft, wenn man sich Matter und Thread so anschaut. Im besten Fall soll man ein tolles Mesh-Netzwerk haben, wer mal Discovery-Apps benutzt, wird sehen, dass fast jeder Border Router sein eigenes Süppchen kochen möchte. Absolut nervig.

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Reolink: Neue 4K-Kameras wurden auf der IFA 2023 gezeigt

Hier und da haben wir schon Kameras des Herstellers Reolink vorgestellt. Auch dort wird man nicht müde, vorhandene Gerätschaften zu aktualisieren und neue Produkte auf den Markt zu bringen. Da eignete sich vor allem die jüngst beendete IFA 2023 hervorragend für. Dort hat das Unternehmen seine neuen 4K Solar -Sicherheitslösungen präsentiert.

Die Reolink 4K (8MP) Überwachungskameras ermöglichen laut Hersteller gestochen scharfe Videoaufnahmen in Ultra HD mit einer Auflösung von 8 Megapixeln. Ein besonderes Merkmal der Reolink Solar -Kameras sind ihre Langzeit-Akkus und das 6W Solar-Panel. Mit nur einer Stunde Ladezeit bieten sie 24 Stunden lang Schutz. Je nach Bedarf können die Kameras entweder mit den Langzeit-Akkus oder dem Solar-Panel betrieben werden.

Eine weitere Funktion der Geräte ist die Smart-Erkennung von Personen, Fahrzeugen und Tieren. Diese Funktion ist ohne Abonnement oder zusätzliche Kosten nutzbar und ermöglicht eine Unterscheidung zwischen verschiedenen Objekten dank eines Erkennungsalgorithmus. Die Reolink-Kameras unterstützen flexible Verbindungen, entweder über 5GHz/2.4GHz WLAN oder über das 4G/LTE Mobilnetz. Dadurch sind sie auch an Überwachungsorten einsatzfähig, indem eine Nano-SIM-Karte mit dem passenden Datentarif eingesetzt wird.

Die vorgestellten Reolink Geräte auf der IFA 2023:

  • 4K WiFi Solar Akku Kamera mit Spotlights – Argus Eco Ultra
  • WiFi-Modelle wie Argus PT Ultra, Argus 3 Ultra, Argus Track usw.
  • 4G LTE Kamera mit 355° Pan & 140° Tilt – Reolink Go PT Ultra
  • Weitere 4G Modelle wie Reolink Go Ultra, TrackMix Wired LTE, KEEN usw.
  • 4K Dualband WiFi 6 Kameras – RLC-810WA & E1 Outdoor Pro
  • 12MP UHD PoE Kamera mit smarter Erkennung – RLC-1212A
  • Smart Dual-Objektiv 180° Panorama Kamera – Duo 2 PoE

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SONOFF MINIR4M ist das erste Matter-Produkt des Unternehmens

Das könnte interessant werden für Fans von SONOFF. Das Unternehmen hat sein erstes Produkt angekündigt, welches Matter unterstützt. Damit lässt es sich mit Apple Home, Alexa und dem Google Assistant verknüpfen. Konkret geht es dabei um den MINIR4M, einen WLAN-Switch für Einbaudosen, der verschiedene externe Schalter unterstützt.

So könnte man beispielsweise dumme Lichtschalter smart machen und diese schalten. Er ist 40 % kleiner als MINIR2 und passt in verschiedene Einbaudosen, auch in die kleinsten europäischen Standarddosen. Der HomeAssistant und IFTTT werden übrigens auch unterstützt. Der Preis des Kleinen? 13 Dollar. Der dürfte allerdings auch zeitnah bei örtlichen Händlern auftauchen.

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Bosch Smart Home: Universalschalter II ausprobiert

Bosch hat sein Smart-Home-System im Juni um den Universalschalter II erweitert. Ich habe das System von Bosch schon etwas länger im Einsatz und nun die Möglichkeit gehabt, einen Blick auf den Schalter zu werfen. Kurz zum Gerät selbst. Es handelt sich hierbei gewissermaßen um eine Fernbedienung für eure Smart-Home-Installation. Ihr könnt mit vier verschiedenen Tasten Aktionen auslösen, ohne das Smartphone in die Hand zu nehmen.

Im Paket enthalten sind der Schalter, eine Halterung für die Wand, die ihr aufkleben oder schrauben könnt, zwei AAA-Batterien und 36 Symbolaufkleber für die vier Tasten, denn diese sind per se »nackt«. Der Schalter ist gewohnt gut verarbeitet, besitzt vier Tasten, die jedoch mit einem milchig transparenten Cover bedeckt sind. Die vier Tasten sind dabei über kleine eingelassene Ringe auch fühlbar und der Druckpunkt ist gut und man bekommt ordentlich Feedback.

Zur Visualisierung ist in der Mitte des Schalters noch ein LED-Balken platziert worden, der je nach Farbe anzeigt, ob eine Aktion geklappt oder nicht geklappt hat. Dreht man das Teil um, bekommt man per kleiner Schraubklappe Zugriff auf das Batteriefach.

Die Installation geht gewohnt einfach von der Hand. Ihr öffnet die Smart-Home-App von Bosch und könnt nun ein neues Gerät einrichten, wählt im Menü den Universalschalter aus. Die App führt euch indessen durch die einzelnen Schritte. Ihr öffnet das Batteriefach und scannt zuerst den QR-Code. Jetzt legt ihr die Batterien ein und wartet auf das Koppeln des Schalters mit der Basis. Das ist zügig erledigt und jetzt könnt ihr den Schalter entweder an der Wand anbringen und euch eine Montageanleitung anzeigen lassen, oder ihr nutzt ihn als mobile Variante, was bei mir der Fall ist.

Man überspringt also den Montage-Schritt und kann jetzt das Gerät konfigurieren – geht natürlich auch nachträglich. Prinzipiell habt ihr dabei die Auswahl aus folgenden Optionen:

  • Alarmsystem an- oder ausschalten
  • Geräte an- oder ausschalten
  • Rollläden / Jalousien steuern
  • Ein Szenario auslösen
  • Dimmbare Lampen steuern

Beim Alarmsystem aktiviert ihr sozusagen Twinguard. Ich habe mich für den Test für eine Konfiguration entschieden, bei der ich zwei Geräte steuern möchte, Rollläden hoch- und herunterfahre und ein einfaches Szenario triggere (alle Lampen im Wohnzimmer aus). Ihr könnt dabei aber noch festlegen, ob ihr überhaupt vier Tasten nutzen möchtet oder lieber auf eine Konfiguration mit zwei Tasten zurückgreift. Dabei wird der Schalter weitestgehend in der Mitte geteilt und ihr habt zwei Aktionen zur Auswahl. Ihr könnt obendrein auch Aktionen definieren, die ausgelöst werden, wenn ihr eine Taste länger drückt.

Die Auswahl ist dabei einfach und die App leitet den Nutzer verständlich durch die Konfiguration. So hat man sich relativ einfach einen Schalter gebaut, der dynamisch ist und man spart sich das Smartphone. Die Aktionen wurden in meinem Test immer zuverlässig und nur mit wenig Verzögerung (max. 1 Sekunde) ausgeführt, das ist meiner Meinung nach ausreichend.

Was leider (noch) nicht geht: Man kann den Universalschalter II noch nicht in Home Assistant integrieren und damit ist er in meiner eigentlichen Smart-Home-Konfiguration noch nicht komplett nutzbar. Es gibt aber schon ein Issue im Git des BSH-Integration und der Ersteller baut die Dinge relativ zuverlässig und zügig ein. Sobald das erledigt ist, wird das Teil für mich erst richtig nutzbar. Dann kann ich komplexe und Plattform-übergreifende Automationen dahin legen und die Arbeitserleichterung wird noch größer.

Kritikpunkte bisher? Das Teil ist nicht ganz so kompakt wie etwa der Aqara-Schalter, besitzt dafür aber auch vier Tasten mit doppelter Belegungsmöglichkeit. Für Bosch-Nutzer ist er sicher eine Bereicherung, bedauerlicherweise ohne HomeKit-Integration, was ich schade und unverständlich finde.

Home-Assistant-Nutzer haben natürlich eine wesentlich breitere Auswahl und können auch preiswertere Alternativen nutzen. Das ist bei dem Bosch-Produkt aus meiner Sicht ein großer Wermutstropfen, denn mit knapp 55 Euro ist das schon ein ordentlicher Batzen Geld.

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