Home Assistant: Gemeinsames Thread-Netzwerk mit Border-Routern von Apple möglich

Home Assistant zeigt sich mit seinen Matter-Bestrebungen sehr vorbildlich und dient da als Vorreiter für andere Plattformen. Mit dem jüngsten App-Update (2023.12) unter iOS unterstützt man jetzt das Importieren der Apple-Thread-Netzwerk-Credentials. Ein Credential-Sharing mit Google, unter Android, ist bereits seit Anfang des Jahres implementiert.

Das klingt wesentlich unspektakulärer, als es eigentlich ist. Bislang verhält es sich so, dass Apple-Nutzer mit ihren HomePods sowie Apple-TV-Gerätschaften ein Thread-Netzwerk aufspannen. Setzen diese zudem auf Home Assistant (z. B. mit dem SkyConnect-Stick) dann würde hier ein weiteres Thread-Netzwerk aufgespannt. Matter erlaubt dann zwar das Anlernen von Geräten im jeweils anderen System, man profitiert aber von diversen Funktionen, wie der Mesh-Struktur des Netzes nicht. Derzeit herrscht da etwas Wildwuchs, da nicht alle Hersteller von Border-Routern ein entsprechendes Credential-Sharing verbaut haben. Matter arbeitet nach eigenen Angaben daran, dies in künftigen Versionen zu vereinfachen. Derzeit setzt man da auf eine API unter Android bzw. iOS, welche die Zugangsdaten übergibt. Notwendig ist außerdem Thread 1.3.0, was Amazon auch weiterhin nicht verwendet. Künftig könnte dies auch ein Border-Router selbst erledigen und auch Matter-zertifizierte Home-Router, wie eine FRITZ!Box könnten da künftig eine tragende, vereinfachende Rolle spielen.

Da Home Assistant nun die Zugangsdaten für das Thread-Netzwerk von Apple auslesen kann, klinkt man sich sozusagen (vergleichbar mit einem Wi-Fi-Netzwerk, bei dem es eben auch an Credentials bedarf) in das vorhandene Thread-Netzwerk ein.

Ihr findet im Thread-Bereich der App jetzt einen Button für „Import Credentials“. Der Home Assistant Border-Router wird dadurch neu konfiguriert und wohnt dann einem einheitlichen Thread-Netzwerk bei. Man weist darauf hin, dass möglicherweise Geräte, die am Border-Router des Home Assistants hingen, neu angelernt werden müssen.

In diesem Zuge des Updates informiert man übrigens auch darüber, dass man fortan die Unterstützung für alte iOS-Versionen (12,13 sowie 14) fallen lässt. Zudem habe man die Widgets unter iOS 17 repariert bzw. Anpassungen dahingehend vorgenommen.

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Anker: Mobile App erlaubt das Teilen von Geräten

Anker bietet mit der Anker-App inzwischen für unterstützte Gerätschaften, wie Powerbanks, das Akku- sowie Photovoltaik-Ökosystem die Möglichkeit, diese Geräte zu verbinden und zu steuern. Im jüngsten App-Update auf Version 2.0 der Android- sowie auch der iOS-App nennt Anker jetzt die Möglichkeit, das „Zuhause“ zu teilen.

Hierdurch kann man auch anderen Familienmitgliedern einen Zugriff auf z. B. das Balkonkraftwerk mit eigenem Account erlauben. (Quasi so, wie das beispielsweise Roborock auch für das Teilen der Saugroboter anbietet.) Nur mit einer Powerstation wird mir diese Option allerdings aktuell nicht in der App angezeigt.

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Govee bringt eine neue Lichterkette auf den Markt

Das Unternehmen Govee schickt neue Produkte auf die Piste. Bald ist Weihnachten und passend dazu möchte man smarte Weihnachtsbeleuchtung für den Außenbereich an den Mann bringen. Die Weihnachtslichterketten von Govee hat einzeln ansteuerbare LEDs (Uni-IC Control). Das Uni-IC-Control-Feature hat die Möglichkeit, jede Farbpunkte einzeln anzusteuern und so einen Gradient-Farbverlauf entlang der Lichterkette zu erzeugen.

Muss man nur schauen, ob man die Govee-App so mag, ich finde sie zwar funktionell, aber sie wirkt auf mich oft überladen. Grundsätzlich gibt es die Govee Christmas String Lights in Ausführungen zu 10 und 20 Metern Länge. Die Govee-Home-App lässt sich zudem auch mit Amazon Alexa und Google Assistant koppeln und so kann der Lightstrip dann auch über Sprache gesteuert werden (für Bastler: HomeBridge und HomeKit dürften auch funktionieren). Das Produkt wird am 07.10. bei Amazon und Govee.com für 79,99 € – 10 Meter und 109,99 € – 20 Meter erhältlich sein. Übrigens: Die Lichterkette muss man natürlich nicht zwingend für den Tannenbaum nehmen – ich mag es da auch eher klassischer.

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Reolink Duo 2 WiFi im Kurztest: Gelungenes Update

Wieder einmal haben mich Kameras aus dem Hause Reolink erreicht. Eines der neuen Modelle ist die Reolink Duo 2 WiFi mit 4K. Jene ist im Grunde der direkte Nachfolger der seinerzeit von mir getesteten Reolink Duo WiFi, was man vor allem an der absolut unveränderten Optik des Geräts erkennen kann. Das macht meiner Meinung nach aber auch nichts, ich persönlich empfand das Design als recht erfrischend.

Vor allem hat sich an der Hardware etwas getan, aber auch aufseiten der Zuverlässigkeit und Funktionen. Darum habe ich mir die neue Duo 2 WiFi 4K flugs ans Carport unserer Auffahrt angebaut und möchte sie euch in einer Art Kurztest vorstellen.

Eine der Neuerungen ist die farbige Nachtsicht, zuvor war hier nur eine IR-Nachtsicht möglich. Aber dazu komme ich gleich nochmal. Wer auf einen direkten Stromanschluss verzichten möchte, der greift zur PoE-Variante, die ebenfalls erhältlich ist. Hierbei sollte aber natürlich daran gedacht werden, dass zusätzlich zur Kamera auch noch ein PoE-Injektor benötigt wird.

Die Montage ist, genau wie beim Vorgängermodell, sehr einfach und auch vom Laien zu bewerkstelligen, sofern ihr einen Schraubendreher/Akkuschrauber bedienen könnt. Auch die Einrichtung bleibt simpel. Die Reolink-App ist mittlerweile zu einer intuitiv zu bedienenden Lösung mutiert. Übersetzungsfehler fallen nur wenige auf, das Einrichten einer neuen Kamera ist inzwischen in Windeseile per QR-Code erledigt.

Als Erstes habe ich mich dafür interessiert, ob die größten Mängel, die ich noch bei der Reolink Duo WiFi anmerken musste, behoben worden sind. Allem voran stand dabei, dass die beiden Kamera-Objektive nicht nur schlecht miteinander in der Software gestitcht worden sind, sondern auch, dass das Bild in beiden Objektiven jeweils eine völlig andere Qualität und Bildfarbe aufgewiesen hat. Letzteres konnte ausgebügelt werden. Das Bild ist nicht nur deutlich besser aufgelöst, sondern in beiden Objektiven auch gleich, weshalb das dargestellte Bild wie aus einem Guss wirkt. Allerdings kann man beim genaueren Hinschauen noch immer erkennen, dass das Stitching der beiden Bilder noch nicht perfekt, dafür aber besser als zuvor ist:

Versprochen, die echte Doppelhaushälfte ist keinesfalls so krumm, wie in der Aufnahme

Die Bildqualität ist tatsächlich besser als bei den 4 MP des Vorgängermodells. Das zeichnet sich dann auch in der Erkennbarkeit von Objekten und Personen in der Distanz ab. So lassen sich Personen, die unsere Auffahrt betreten, nun noch besser erkennen. Die Aufnahme oben entstand im Übrigen kurz vorm Einrichten der Privatzonen, weshalb ich hier manuell nachmaskiert habe – bevor jemand meckern möchte. Die Privatzonen sind weiterhin nur als Vierecke anzulegen, maximal 4 Stück davon parallel nutzbar. Es wäre hier wünschenswert, wenn man durch das Ziehen von Linien eigene Polygone als Maske vorgeben könnte. Auch empfinde ich es als etwas umständlich, dass sofort alle bereits gezeichneten Privatsphäremasken gelöscht werden, falls ich mal nachträglich eine anpassen oder ergänzen muss.

Je nach Dämmerungszustand schaltet sich das Licht der Kamera angenehm hell dazu, sobald ein „Auslöser“ in den Bereich von etwa 10 bis 12 Metern vor die Kamera kommt. Die farbige Nachtsicht lässt im Ernstfall mehr Details erkennen, vor allem für eine Analyse nach einem Einbruch sind ja unter anderem auch Kleidungsfarben des oder der Täter nicht ganz irrelevant.

Der Zwei-Wege-Audio-Klang der Duo 2 WiFi hat sich nach meinem Empfinden im Vergleich zum Vorgänger nicht verbessert. Da gibt es aber – außer bei reichlich Wind – auch nichts dran auszusetzen. Das Rauschen, wenn der Wind ordentlich aufs Mikro drückt, ist leider nicht besser unterdrückt worden.

So bleibt mir am Ende zu sagen, dass es sich bei der Reolink Duo 2 WiFi um ein in den wichtigsten Punkten gelungenes Update des Vorgängers handelt. Der Preis liegt nun aber auch bei rund 170 Euro. Sicherlich ist hier auch der Sprung auf 4K nicht ganz unschuldig.

Ich würde behaupten, dass sich der Aufpreis nur dann lohnt, wenn einem die 4 MP des Vorgängers nicht ausreichen. Meiner Meinung nach ist das Bild der „alten“ Duo WiFi nämlich auch noch immer ein sehr gutes.

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eufy Clean X8 Pro: Saugroboter mit Twin-Turbine und Absaugstation

Neben neuen Kameralösungen unter der Marke eufy Security hat Anker auch einen neuen Reinigungshelfer vorgestellt. Hinter dem Namen eufy Clean X8 Pro verbirgt sich ein Saugroboter mit Absaugstation.

Unter der Haube des smarten Saugers kommt eine Twin-Turbine mit gleich zweimal 4.000 Pascal für hohe Saugleistung zum Einsatz. Diese Saugleistung soll vor allem Personen mit Haustieren oder Teppichen zu einem besseren Reinigungsergebnis verhelfen. Die unten angebrachte Walzbürste ist V-förmig gestaltet und mit dichten Borsten bestückt. Anker gibt an, dass hier dank „Active Detangling Design“ keine Haare hängen bleiben sollen. Der integrierte Staubbehälter hat ein Volumen von 335 Millilitern. Zum Wischen mit einem Mopp gibt es zudem einen Wassertank mit 270 Millilitern Fassungsvolumen.

Der X8 Pro kommt mit einer Absaugstation als Begleitung. Diese fasst 2,5 Liter für Staub und soll per bakteriostatischem Staubbeutel eine Aufbewahrung von bis zu 45 Tagen erlauben.

Navigiert wird per LDS mit Kartenerstellung, zur Hinderniserkennung ist zudem Infrarot verbaut. Die Akkukapazität beläuft sich auf die üblichen 5.200 mAh. Weitere Besonderheiten? Der smarte Saugroboter lässt sich per Amazon Alexa oder auch Google Assistant bedienen.

Product Name

eufy Clean


X8 Pro Self Empty Station

Carpet Detection

Yes

Suction

2x 4.000 Pa

Roller Brush Type

Combo Brush (Rubber and Nylon)

Side Brush

1

Boost IQ

Yes

Dustbin Capacity

335 ml

Station Type

Self-Empty Station

Dust Bag Capacity

2,5 L

Navigation

LDS

Obstacle Avoidance

Infrared

Mopping Type

Surface

Water Tank Type

270 ml and Electric Control

Climbing Height

19 mm

Battery Capacity

5,200 mAh

Voice Control

Alexa, Google Assistant

Remote Control

Yes

Der eufy Clean X8 Pro ist ab sofort für 599,99 Euro bei eufy, Amazon, tink und Cyberport erhältlich.

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