Trusted Flagger für On­line-Platt­for­men in Deutsch­land zugelassen

Die Begrifflichkeit „Trusted Flagger“ hören vielleicht einige unserer Leser zum ersten Mal. Grundsätzlich handelt es sich dabei um Organisationen, die von der Bundesnetzagentur als vertrauenswürdige Hinweisgeber gemäß dem Digital Services Act (DSA) zugelassen sind.

Plattformen – beispielsweise Facebook oder X – sind verpflichtet, auf Meldungen von Trusted Flaggern sofort zu reagieren. Illegale Inhalte, Hass und Fake News können so sehr schnell und ohne bürokratische Hürde entfernt werden. Der erste zugelassene Trusted Flagger ist die Meldestelle REspect! der Stiftung zur Förderung der Jugend in Baden-Württemberg mit Sitz in Sersheim.

REspect! konzentriert seine Arbeit als Trusted Flagger laut der Bundesnetzagentur vor allem auf soziale Netzwerke und Video-Plattformen wie Facebook, X, Instagram, TikTok, YouTube und Telegram. Der Fokus liegt auf Identifizierung von Hassrede, terroristischer Propaganda und anderen gewalttätigen Inhalten, die in deutscher, englischer und arabischer Sprache verbreitet werden.

Im Zulassungsverfahren prüfte der Digital Services Coordinator in der Bundesnetzagentur die gesetzlichen Voraussetzungen der Zulassung anhand zahlreicher eingereichter Unterlagen. Die Meldestelle REspect! konnte dabei ihre besondere Expertise, ihre Unabhängigkeit von Online-Plattformen sowie die präzise und objektive Weitergabe von Meldungen an die Online-Plattformen nachwiesen.

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Safari Technology Preview: Version 204 ist da

Safari Technology Preview

Safari Technology Preview

Apple hat ein neues Update für Safari Technology Preview veröffentlicht. Für alle, die mit dem Begriff nichts anfangen können: Hierbei handelt es sich um eine experimentelle Version des Safari-Browsers, die Apple seit 2016 anbietet. Der Sinn dahinter? Nutzer und Entwickler können damit neue Features testen, bevor sie in die reguläre Safari-Version kommen.

Die aktuelle Version 204 bringt Verbesserungen und Updates in verschiedenen Bereichen, darunter Barrierefreiheit, CSS, Formulare, JavaScript, Service Workers, Web-API, Web Driver, Web-Erweiterungen und den Web Inspector.

Interessant: Das Update läuft sowohl auf macOS Sonoma als auch auf macOS Sequoia, der neuesten Version des Mac-Betriebssystems. Wer Safari Technology Preview installiert hat, kann das Update ganz normal über die Systemeinstellungen beziehen.

Apples Ziel mit diesem Projekt ist es, Feedback von Entwicklern und Nutzern zum Browser-Entwicklungsprozess zu sammeln. Übrigens: Man braucht keinen Entwickler-Account, um Safari Technology Preview zu nutzen. Der Browser kann parallel zum normalen Safari laufen – praktisch zum Testen und Vergleichen.

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AVM FRITZ!Smart Gateway: Neue Laborversion sorgt für Verbesserungen

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Schaut man sich die Verknüpfung von AVM-Produkten zu Matter an, dann muss man auf das FRITZ!Smart Gateway schielen. Das hat nun ein neues FRITZ!Labor spendiert bekommen. Wer da also testet, kann ab sofort aktualisieren. AVM nennt als neue Funktionen die Unterstützung der Farbeinstellungen von Lampen für Matter-Controller sowie die Unterstützung der Produktkategorie Temperatursensor via Zigbee. Das komplette Changelog sowie den Download für Neueinsteiger findet ihr hier.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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Vodafone: TOBi mit GenAI von Microsoft startet in Deutschland

Anfang Juni hatte Vodafone bekanntgegeben, zukünftig generative künstliche Intelligenz (kurz GenAI) von Microsoft Azure Open AI im digitalen Kundenservice einsetzen zu wollen. Die Nutzung der KI ermöglicht es dem digitalen Assistenten TOBi schneller zu reagieren, Kundenanfragen präziser zu identifizieren und effizienter zu bearbeiten. Erfahrungen aus Portugal und Italien, wo Microsoft Azure Open AI bereits verwendet wird, bestätigen dies, so das Unternehmen.

Nun geht die KI auch in Deutschland direkt an den Start. Hier unterstützt die KI bei der Beseitigung von Hardware-Problemen und der Einrichtung von Festnetz-Routern. Weitere Anwendungsfelder folgen bis Jahresende. Anliegen, die TOBi nicht beantworten kann, leitet er wie bisher direkt an seine menschlichen Service-Kollegen weiter. Eine Demo gibt es hier.

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Perplexity: Mac-App kommt im Oktober

Sollten KI-Tools wie Claude, ChatGPT oder Perplexity mittlerweile auch bei euch oft in Gebrauch sein und ihr seid obendrein noch Mac-Nutzer, dann dürfte euch interessieren, dass Perplexity plant, eine native Mac-App herauszubringen.

Die App ist bereits im App Store auf dem Mac vorbestellbar und ihr könnt euch damit direkt benachrichtigen lassen, sobald das Ganze verfügbar ist. Das soll am 15. Oktober der Fall sein.

Funktionen:

  • Pro Search: Geführte KI-Suche für tiefere Erkundung.
  • Fragen per Sprache oder Text: Sofortige, aktuelle Antworten, egal ob Sie sie eintippen oder sagen.
  • Thread Follow-Up: Halten Sie das Gespräch am Laufen, um ein tieferes Verständnis zu erlangen.
  • Integriertes Vertrauen: Zitierte Quellen für jede Antwort.
  • Ihre Bibliothek: Mehr als ein Suchverlauf, es ist ein Archiv Ihrer Entdeckungen.
  • Und vieles mehr, exklusiv für den Mac.

Die App ergibt natürlich nur dann besonders viel Sinn, wenn man ein Perplexity Pro-Abonnement hat. Das kann man über einen In-App-Kauf erwerben. Kostet 229,00 Euro pro Jahr oder 22 Euro pro Monat. Viele Nutzer dürften aber ein kostenloses Abo aufgrund der Telekom-Aktion haben.

Ein Hinweis an dieser Stelle: Solltet ihr ohnehin Mac-Nutzer sein, dann schaut euch Raycast Pro mit der AI Erweiterung an. Damit könnt ihr alle Vorteile von Raycast inklusive aller verfügbaren KI-Modelle (aktuell noch kein GPT-o1) nutzen.

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