Perplexity startet ein Publisher-Programm

Neulich noch stand die KI-Suchmaschine Perplexity in der Kritik. Da hatte man angeblich die Anweisungen von Webseiten ignoriert, Inhalte nicht zu scrapen. Nun gibt es ein Publisher-Programm für einige Verlage, darunter erst einmal Branchengrößen wie TIME, Fortune, The Texas Tribune, Der Spiegel und weitere.

In den kommenden Monaten wird man Werbung durch das Feature für verwandte Fragen einführen. Marken können bezahlen, um spezifische verwandte Folgefragen in der Antwortmaschinen-Schnittstelle und auf Seiten zu stellen. Wenn Perplexity Einnahmen aus einer Interaktion erzielt, bei der der Inhalt eines Publishers referenziert wird, wird auch dieser Publisher einen Anteil verdienen.

Partnern wird auch kostenloser Zugang zu den Online-LLM-APIs und Entwicklerunterstützung gewährt. Dies ermöglicht es jedem Verlag, eine eigene benutzerdefinierte Antwortmaschine auf ihrer Website zu erstellen. Besucher können Fragen stellen und Antworten erhalten, die nur die Inhalte dieses Verlags zitieren. Sicherlich eine nette Sache für die jeweiligen Verlage, klingt für mich gut – also das Feature, eine eigene KI-Suche anzubieten.

Perplexity-CEO Aravind Srinivas sagt zum Thema: „Wir haben dieses Programm strukturiert, um sicherzustellen, dass wir einen skalierbaren und nachhaltigen Weg haben, um Anreize für alle Parteien auszurichten. Wir schätzen die Verlage, die sich uns für dieses Programm angeschlossen haben und uns wertvolles Feedback darüber gegeben haben, wie es funktionieren sollte. Wir haben immer geglaubt, dass wir ein System aufbauen können, bei dem das gesamte Internet gewinnt, und dies ist nur der erste Schritt.“

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Immer wieder sonntags KW 30: Sky Stream kommt nach Deutschland, DB streicht Stellen und mehr

Ich wüsche allen Lesern, ganz besonders den Frühaufstehern, einen guten Morgen! In diesem Beitrag findet ihr einen kurzen Rückblick über einige beachtenswerte News der letzten Tage, die vielleicht bei euch unter dem Radar geflogen sind. Zusätzlich prangt am Ende eine Übersicht der 10 meistgelesenen Posts der (fast) verstrichenen Woche.

Nicht direkt ein Technik-Thema, aber immer wieder spannend: Bei der Deutschen Bahn versucht man seinen Ruf durch Verbesserungen der Infrastruktur aufzupolieren. Das wird man aber mit weniger Personal schaffen müssen, denn rund 30.000 Arbeitsplätze werden gestrichen. Es sollen allerdings vor allem Stellen in der Verwaltung betroffen sein. Den Wasserkopf zu verkleinern, ist vielleicht nicht die schlechteste Idee.

Auch sind mal wieder neue Informationen zu den kommenden Smartphones der Reihe Pixel 9 durchgesickert. Da wird es drei Modelle geben: Pixel 9, Pixel 9 Pro (6,3 Zoll) und Pixel 9 Pro XL (6,8 Zoll). Interessant werden die Smartphones sicherlich vor allem durch den sehr langen Update-Support und das pure Android sein. Generell ist es mehr die Soft- als die Hardware, welche die Pixel-Geräte spannend macht.

Proton wiederum widmet sich der Kryptowährung und hat ein einfach zu bedienendes Bitcoin-Wallet vorgestellt. Nutzer haben hierbei die Kontrolle über ihre eigenen privaten Schlüssel. Sprich: Sie können Bitcoin kaufen, speichern sowie bei vollständiger Kontrolle über das Vermögen jene auch transferieren.

Neues vom Pay-TV-Anbieter Sky und unsere Tests vom letzten Wochenende

Der deutsche Pay-TV-Anbieter Sky hat in dieser Woche wiederum eine Intensivierung seiner Partnerschaft mit ProSiebenSat.1 bestätigt. Zum Start des neuen Streaming-Players Sky Stream werden Sky-Kunden in Deutschland sämtliche Free-TV-Sender von ProSiebenSat.1 in HD sehen können. Auch die Joyn-App wird ab August auf den Sky Plattformen Sky Stream und Sky Q verfügbar sein, so die Unternehmen.

Wo wir beim Thema Streaming sind: Apple will offenbar die ausufernden Budgets seiner Eigenproduktionen bei Apple TV in den Griff bekommen. Aktuell passen die erzielten Reichweiten schlichtweg nicht zu den Kosten.

Am letzten Sonntag sind hier im Blog auch wieder einige Tests erschienen. Beispielsweise hatte Caschy sich die Siebträgermaschine Philips Baristina angeschaut. Dazu stellte er das Nanotexturglas des iPad Pro auf den Prüfstand. Ich selbst widmete mich bei der Reinigung des Haushalts dem Jimmy PW11 Pro Max, einem Nass- und Trockensauger. Obendrein konnte ich meine Zeit mit zwei Geräten von Nothing verbringen: der CMF Watch Pro 2 sowie dem CMF Phone 1.

Wie jeden Sonntag, so wünsche ich allen Lesern auch heute im Namen des Teams einen angenehmen Restsonntag und für morgen einen erfrischenden Start in die Woche! Caschy, Benny, Olli, Felix, Mike und ich freuen uns, wenn ihr weiter ins Blog hereinschaut und gerne auch einmal einen Kommentar hinterlasst. Jetzt folgen zum Schluss die zehn meistgelesenen Posts der letzten Woche.

Google: „Pixel Superfans“-Programm ab sofort auch in Deutschland verfügbar

MagentaTV: App nun auch auf LG TVs (mit einem Haken)

Für 4,99 Euro: SmartTag Finder ist eine AirTag-Alternative

Sonos: App-Update mit Verbesserungen und neuen Funktionen

Google Gemini 1.5 Flash kostenlos nutzbar – und weitere Updates

iOS 17.6: Release Candidate ist da

Google Gemini: YouTube-Music-Erweiterung ist da

Google One Lite: Neuer Speicherplan könnte bald starten

Sky startet Sky Stream in Deutschland

Sonos: So geht es mit der neuen App weiter

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Europol warnt vor Zunahme von KI-generierten Bildern, die Kindesmissbrauch zeigen

Die Polizeibehörde der Europäischen Union, Europol, warnt vor einer steigenden Anzahl an Bildern, die sexuellem Kindesmissbrauch darstellen, welche mit künstlicher Intelligenz erstellt wurden und online im Umlauf sind.

Die in Den Haag ansässige Behörde warnt im Rahmen eines 37-seitigen Berichts davor, dass künstliche Intelligenz bzw. Deepfakes es Sexualstraftätern ermöglichen, Material von Kindesmissbrauch zu erstellen oder zu verändern. Dies wird sich in Zukunft wohl noch weiter ausbreiten. Die Zunahme von KI-generierten Bildern erschwert zudem die Identifizierung von Opfern aus dem wirklichen Leben. Auch rein KI-generiertes Material über Kindesmissbrauch trage, so Europol, zur Objektivierung sowie Sexualisierung von Kindern bei.

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Firefox 128.0.3 ist da

Firefox-Logo, KI-generiert

Kurz nach dem Update auf Firefox 128.0.2 schiebt Mozilla ein weiteres Bugfix-Update auf Version 128.0.3 in üblicher Manier hinterher. Es darf also wieder aktualisiert werden. Mit dabei sind die Neuerungen von Firefox 128. Das Bugfix-Update behebt ein Problem, bei dem einige Webseiten bei Verbindung über HTTP/2 nicht geladen wurden.

Es wurde zudem ein Problem behoben, bei dem zugeklappte Tabellenzeilen manchmal nicht erwartungsgemäß angezeigt wurden. Auch bei Verwendung der Windows-Bildschirmtastatur kam es zu Anzeige-Problemen mit dem verdeckten Teil, hier hat man ebenfalls nachgearbeitet.

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Deutsche Bahn kündigt massive Stellenstreichungen an

Deutsche Bahn AG

„Trotz dieser Belastungen wollen wir im Gesamtjahr 2024 im DB-Konzern operativ wieder schwarze Zahlen schreiben. Deshalb haben wir neben der Sanierung der Infrastruktur auch kurzfristige Maßnahmen zur Stabilisierung der betrieblichen und der wirtschaftlichen Lage eingeleitet“ hieß es gerade erst noch von der Deutschen Bahn bezugnehmend auf die keineswegs positiven Halbjahresergebnisse. Doch nun kam im Nachklapp dann auch die Reaktion, mit der man schon fast hätte rechnen müssen: In den kommenden fünf Jahren will der Konzern rund 30.000 Vollzeitstellen streichen. Das hatte Levin Holle, Finanzchef der Deutschen Bahn, mitgeteilt. Hierbei sind vor allem Verwaltungsjobs betroffen, von denen noch 2024 knapp 1.500 Stellen abgebaut werden. Mal schauen, was Holles Statement für Bahnkunden zukünftig bedeuten wird:

„Wir müssen in Zukunft mehr Bahn mit weniger Menschen schaffen“

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