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Titanium Backup: Zukünftig mit eigenem Cloudspeicher

titanium backupIhr nutzt das beliebte Backup-Tool Titanium Backup für Android, welches mittlerweile auf 20.000.000 Nutzer kommt? Dann könnt ihr ab sofort die Version 7.50 herunterladen und nutzen. Die große Neuerung ist sicherlich nicht die Unterstützung der Android 7.0 Nougat Developer Preview 5, stattdessen wollen sich die Entwickler vom reinen Werkzeug zu einem Dienst entwickeln. Sie haben für eure Backups den Dienst MyTI.cloud aus der Taufe gehoben. Eine Möglichkeit, direkt aus der App das Backup in der Cloud zu speichern. Interessanter Move, möchte man doch meinen, dass die Nutzer von Titanium Backup keinen Cloudspeicher des Anbieters benötigen, gibt es doch genügend Alternativen.

Hier will man mit Speicher punkten, der sicher sein soll – die Server stehen in der Schweiz. Neben erstellten Backups sollen Nutzer auch ihre Dateien nach Wahl in der Cloud sichern können, auch mit der kostenfreien Version von Titanium Backup. Geld wird sofort für ein Jahr gesammelt, frühestens Anfang 2017 möchte man an den Start gehen. Frühe Vögel bekommen ein Jahr Speicher ihres gewählten Plans on top. Die Kosten? 10 GB für 12 Schweizer Franken, umgerechnet 11 Euro. Man kann auch mehr haben, 20 GB, 50 GB oder auch 100 GB. Kostet dann dementsprechend mehr. Ob es die Kunden annehmen. Schwer zu sagen, würde zu nein tendieren.

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FLocker-Malware: Android erpresst den Smart-TV

 Smarte Fernseh-Erpressung mit Android-Malware

Es ist soweit: TV-Hersteller setzen das an sich bereits problematisch zusammen­ geschusterte Android-Handy-Betriebsystem auf „Smart TV“ Geräten ein, und es kommt wie es kommen muss. Weil die Dinger gerne mal unkontrolliert ins Internet gehen, verbreitet sich derzeit munter die FLocker-Malware, sperrt den Bildschirm und verlangt Lösegeld.

FLocker-Malware: Android Smart-TV sperrt Bildschirm, verlangt Lösegeld

Ja, man kann die Malware vom PC aus löschen, ja, es gibt wirksame Anti-Viren-Software im Google Play Shop und ja, das geschieht euch allen total recht.

+ via blog.trendmicro.com | Foto: Touchjet Wave

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BMW will Hacker statt Maschinenbauer

BMW will Hacker statt Maschinenbauer

Zeitenwende in der Auto-Wirtschaft – Geeks very welcocme! BMW-Vorstandschef Harald Krüger bereitet den Autohersteller BMW auf die Folgen des technologischen Wandels vor. „Es werden Arbeitsplätze verschwinden, aber durch den Wandel werden auch neue Jobs hinzukommen, die mehr mit Software zu tun haben als mit Hardware“, sagte Krüger im Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“.

Seinen Maschinenbauingenieuren ermögliche BMW deshalb Aufbaustudiengänge, um IT-Kompetenzen zu erwerben. Krüger reagiert damit auf die Entwicklung der Autobranche in Richtung Elektromobilität, digitale Vernetzung und autonomes Fahren.

Diese Entwicklung, prognostiziert der BMW-Chef, werde die ganze Autoindustrie vor Herausforderungen stellen: „Wer keine nachhaltige und digital vernetzte Mobilität anbieten kann, wird sich schwer tun, die Transformation zu überleben.“

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AdBlock Plus will gemeinsam mit Flattr Geld von den Lesern an die Verlage weiterreichen

artikel_adblockplusEs gibt Geschichten, die könnten ein Aprilscherz sein, so kurios klingen sie. Das gilt auch für die neue Zusammenarbeit des umstrittenen Werbeblockers AdBlock Plus mit Flattr. AdBlock Plus genießt einen zweifelhaften Ruf, da das Unternehmen dahinter, Eyeo, sich über das Durchlassen von „Acceptable Ads“ finanziert. Im Klartext können Werbeanbieter Geld an Eyeo zahlen, um ihre Anzeigen durchzudrücken. Behält man das im Kopf, klingt sehr „überraschend“, dass Eyeo nun mit Flattr kooperiert, um Geld von den Nutzern einzusammeln und an die Verlage bzw. Anbieter von Content weiterzuleiten.

 

AdBlock Plus hat im gleichen Atemzug auch ein kleines Sümmchen in Flattr investiert – die Höhe des Betrags hält man unter Verschluss. Das gemeinsame Produkt soll sich übrigens Flattr Plus nennen. Nutzer können dort dann ein monatliches Budget zuweisen, welches an die Content-Ersteller verteilt werden kann. Während der jeweilige User das beim regulären Flattr aber manuell erledigt, soll Flattr Plus das Budget automatisiert auf die besuchten Websites verteilen, bei denen AdBlock Plus zum Einsatz gekommen ist. Je nachdem wo die Nutzer am längsten verharrt haben bzw. am meisten Content konsumiert haben, wird dann mehr Geld ausgeschüttet.

flattr

Ein Problem könnte dabei sein, dass auf diese Weise auch Geld an Sites gehen könnte, auf die ihr nur durch eine Clickbait-Überschrift gelockt wurdet oder einen Artikel gelesen habt, über den ihr euch geärgert habt. Zudem könnte es passieren, dass ihr einmal einen Tab aktiv lasst, obwohl ihr gerade am Telefon hockt und den Artikel gar nicht lest. Man sieht, die automatisierte Ausschüttung von Geld über Flattr Plus hat eventuell seine Tücken.

Laut Ben Williams von AdBlock Plus bzw. Eyeo befinde sich Flattr Plus noch in der Beta-Phase. Der offizielle Launch soll aber noch 2016 folgen. Verlage und andere Autoren, die über Flattr Plus Geld erhalten wollen, müssen sich übrigens für den Dienst anmelden. Wer sich nicht anmeldet, für den will Eyeo eingegangenes Geld allerdings bereit halten, bis die potentielle Anmeldung erfolge. Ziel sei es, innerhalb eines Jahres etwa eine halbe Mrd. US-Dollar an Verlage / Autoren auszuschütten. Williams behauptet viele Nutzer von AdBlock Plus hätten ein Feature wie Flattr Plus gefordert, das man jenen nun an die Hand gebe. So sei es den Nutzern dann möglich, die Websites zu unterstützen und gleichzeitig auf Werbung zu verzichten.

Meine Meinung? Für mich klingt das alles sehr fragwürdig. Bereits jetzt ist es in der Regel unproblematisch möglich, Content-Ersteller freiwillig zu unterstützen. Hier bei uns geht das etwa über PayPal.me. Andere Websites nutzen ebenfalls PayPal, Flattr oder ähnliche freiwillige Premium-Varianten, welche dann die Werbung reduzieren bzw. entfernen. Zumal es perfide wirkt, dass Eyeo nun Geld von den Lesern an die Verlage weiterreichen will, während man selbst sich schon bei der Werbeindustrie bedient. Nun will Eyeo sich quasi doppelt zwischenschalten.

Das ist allerdings nur meine Ansicht, es gibt sicherlich auch Argumente für Flattr Plus. Eventuell sind ja wirklich viele Nutzer zu bequem selbst aktiv zu werden und ihre Lieblings-Websites zu unterstützen, würden aber bei einer automatisierten Lösung nicht nein sagen.

Apps | Jeder 2. Smartphone-Nutzer zahlt für Apps

Pay-Apps auf dem Vormarsch: Laut einer heute veröffentlichten Studie hat nahezu jeder zweite Smartphone-Nutzer (genauer gesagt 47 Prozent) in Deutschland schon einmal Geld für Apps ausgegeben.

Laut der der Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hat gut ein Drittel (35 Prozent) dabei für die App an sich bezahlt, also den Kaufpreis beim Runterladen der Anwendung. 14 Prozent haben außerdem für kostenpflichtige Angebote bei der Nutzung der App bezahlt (sogenannte In-App-Käufe).

Und zwölf Prozent haben eine Zahlung geleistet, um die App werbefrei nutzen zu können.

„Apps erweitern die Funktionen des Smartphones und machen es so erst zum Alleskönner für Alltag und Freizeit. Und Smartphone-Nutzer sind durchaus bereit, für diesen Mehrwert zu zahlen“, sagte Timm Lutter, Experte für digitale Medien beim Bitkom.

Die meisten Apps können nach wie vor kostenlos heruntergeladen und genutzt werden, so Lutter. Bei den kostenpflichtigen Angeboten seien die In-App-Käufe die wichtigsten Umsatzbringer, weil diese anders als der Kauf der App oft regelmäßig erfolgen.

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