RedMagic 9S Pro im Test: Schickes Gaming-Smartphone mit gewohnten Ecken und Kanten

nubias Marke RedMagic hat gerade mit dem RedMagic 10 Pro ein brandneues Gaming-Smartphone vorgestellt. Mich hat jetzt allerdings mit Verzögerung das ebenfalls nicht zu verachtende Vorgängermodell RedMagic 9S Pro erreicht, das im Sommer 2024 auf den Markt gekommen ist. Es beherbergt im Vergleich mit dem RedMagic 9 Pro ein kleines Chip-Upgrade und einige Detailanpassungen. Ich stelle euch das mobile Endgerät daher im Test einmal genauer vor.

Im Übrigen ist das SoC-Upgrade sehr dezent: Man hat den Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 (SM8650-AB) gegen den Snapdragon 8 Gen 3 Leading Version (SM8650-AC) ausgetauscht. Dadurch kann der Prime-Core mit 3,4 statt 3,3 GHz takten. Obendrein steigt der GPU-Takt auf bis zu 1 GHz. In der Praxis werden von diesem minimalen Leistungssprung die meisten wohl nichts bemerken.

RedMagic 9S Pro – Technische Eckdaten

  • Display: AMOLED, 6,8 Zoll, 2.480 x 1.162 Pixel, 120 Hz dynamische Bildwiederholrate, 960 Hz Touch-Abtastrate, bis zu 1.600 Nits
  • Betriebssystem: Android 14 mit der Oberfläche RedMagic OS 9.5
  • SoC: Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 Leading Version
  • RAM: 16 GByte LPDDR5X
  • Speicherplatz: 512 GByte UFS 4.0
  • Hauptkamera: 50 (Weitwinkel, OIS) 50 (Ultra-Weitwinkel) 2 (Tiefensensor) Megapixel
  • Frontkamera: 16 Megapixel (Under-Display)
  • Akku: 6.500 mAh, Schnellladung mit 80 Watt
  • Maße / Gewicht: 163,98 x 76,35 x 9,47 mm / 229 g
  • Schnittstellen: Dual-SIM, 4G / 5G, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.2, GPS, NFC, USB-C (3.2), 3,5-mm-Audio
  • Besonderheit: Aktiver Lüfter mit bis zu 22.000 RPM, kapazitive Schultertasten mit 520 Hz Abtastrate, RGB-Beleuchtung
  • Lieferumfang: Smartphone, Schutzhülle, Netzteil, USB-Kabel, SIM-Nadel, Anleitung
  • Preis: 799 Euro

Spannend bleibt am RedMagic 9S Pro das Preis-Leistungs-Verhältnis, da dieses Modell angesichts des SoCs sowie der RAM- und Speicherausstattung vergleichsweise günstig ist. Allerdings müsst ihr Abstriche bei den Kameras hinnehmen, wenn man mit anderen Smartphones vergleicht. Es handelt sich hier eben um ein Gaming-Phone und kein „normales“ Premium-Modell.

Ausstattung und Verarbeitung

Das RedMagic 9S Pro hat einen anderen Kühler verbaut als das RedMagic 9, denn neben dem bereits erwähnten aktiven Lüfter befindet sich auch eine Vapor-Chamber im Inneren. Der Lüfter aktiviert sich dabei in Benchmark-Apps und Spielen automatisch, kann aber über die Schnelleinstellungen auch jederzeit manuell aktiviert werden. Dabei könnt ihr aus verschiedenen Profilen wählen, die in Lautstärke und Kühlleistung variieren.

Beklatschen muss ich, dass RedMagic 9S Pro sich nicht mit fadenscheinigen Nachhaltigkeit-Argumenten darum drückt, ein Ladegerät beizulegen, um seine Marge zu steigern. Es ist tatsächlich im Karton ein Ladegerät für die Schnellladung mit 80 Watt im Lieferumfang enthalten. Auch die beigefügte, transparente Schutzhülle geht in Ordnung. Ich würde mir persönlich aber dennoch ein stabileres Case anschaffen.

Die Glasrückseite des RedMagic 9S Pro zeigt schnell Fingerabdrücke, das Design ist jedoch visuell extrem ansprechend. So staunt man nicht schlecht, da die Kameralinsen der Rückseite nicht aus dem Gehäuse herausstehen. Das kennt man von aktuellen Smartphones sonst gar nicht mehr. Hinten sitzt auch eine RGB-Beleuchtung, dir ihr aber auch abschalten dürft. Die rückseitigen LEDs laufen dabei synchron mit den kleinen RGB-Leisten im Rahmen, die in den kapazitiven Triggern sitzen. Kann durchaus ganz nett wirken.

Wichtig: Sollte euch das Smartphone mal ins Wasser rauschen, dann war es das. Ich würde das Smartphone auch bei Regen lieber daheim lassen. Denn durch die Lüfteröffnung an der Seite kann schneller als bei anderen Geräten Flüssigkeit eindringen. In Sachen Design ist natürlich sauber, dass es vorne weder ein Punch-Hole noch eine Notch gibt. Denn die Selfie-Cam sitzt ja, genau wie der Fingerabdruckscanner, unter dem Screen. Dass noch ein Port für 3,5-mm-Audio vorhanden ist, weiß ebenfalls zu gefallen.

Aufgrund des recht üppigen Akkus mit 6.500 mAh wiegt das RedMagic satte 229 g und ist mit 9 mm auch relativ dick. Es liegt aber dennoch aus meiner Sicht gut in der Hand – mit einhändiger Bedienung wird es aber schwierig.

Benchmarks und Leistung des RedMagic 9S Pro

In Benchmarks prescht das RedMagic 9S Pro immer noch ordentlich nach vorne, auch wenn der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 Leading Version nicht mehr der Top-Chip des Jahres ist. Zur Seite stehen im Falle meines Testmusters 16 GByte LPDDR5X-RAM und 1 TByte UFS-4.0-Speicherplatz. Ich habe das Gerät dabei durch meinen üblichen Benchmark-Reigen geschickt. Zwar sind Ergebnisse aus synthetischen Benchmarks für euren Nutzungsalltag nur bedingt aussagekräftig, ermöglichen aber immerhin die Vergleichbarkeit mit anderen Smartphones.

So zeigen die Ergebnisse des RedMagic 9S Pro, dass der Snapdragon 8 Gen 3 in seiner leicht höher getakteten Leading Version in den meisten Tests nahezu identisch mit der regulären Version abschneidet. Lediglich im GPU-Bereich kann man einen Leistungsvorteil für sich reklamieren. Das liegt einerseits an der Takterhöhung auf 1 GHz, aber andererseits sicherlich auch an der mächtigen Kühlung des Gaming-Smartphones. Diese führt aber auch dazu, dass ihr den Lüfter in Benchmarks wie Spielen deutlich heraushören werdet.

Trotz der Kühlung muss das RedMagic 9S Pro als kompaktes, mobiles Endgerät ab einem gewissen Punkt die Leistung drosseln. Je länger ihr zockt, desto deutlicher macht sich das bemerkbar. Seid ihr etwa eine Stunde oder länger mit 3D-Gaming beschäftigt, schwinden aufgrund der Drosselung ca. 40 % der Leistungsreserven dahin. Auch könnt ihr die 120 Hz des OLED-Bildschirms nur in gewissen Games ausreizen, in anderen werdet ihr App-seitig auf 60 Hz begrenzt.

RedMagic wirbt im Übrigen wie viele andere Hersteller auch mit KI-Brimborium, darauf solltet ihr aber nicht zu viel geben. Angenehm ist, dass sich die Benutzeroberfläche umfassend anpassen lässt und aufgeräumter wirkt als noch bei vorherigen Generationen. Es gibt auch sogenannte Super Wallpapers, die im Grunde Retro-Spiele wie „Snake“ darstellen und dann auch mal bei Langeweile gesteuert werden können. Für Spiele gibt es auch ein spezielles Game-Space-Overlay. Dort könnt ihr etwa die Taktraten eurer CPU und GPU und die FPS einsehen und auch die Benachrichtigungen fix deaktivieren, damit ihr in Spielen eure Ruhe habt. Es ist sogar möglich, die Darstellung so anzupassen, dass ihr etwa in dunklen Games erhöhte Kontraste habt und Gegner leichter erkennt.

Der Android-Sicherheitspatch steht noch beim Mai 2024.

Der Android-Sicherheitspatch steht noch beim Mai 2024.

Dann wären da auch noch für Spiele sogenannte Plug-ins. Das sind im Grunde kleine Erweiterungsfunktionen, wie die Chance, ein Fadenkreuz einblenden zu lassen. Darüber könnt ihr gar in das Bild während des Gameplays hereinzoomen. Die Schultertasten sind da natürlich eine weitere, nette Bedienoption, insofern ihr das Ganze für euch eingerichtet habt. Allgemeine Systemanwendungen bringen das RedMagic 9S Pro dabei natürlich ohnehin nicht ins Schwitzen und die Performance ist butterweich.

Dabei möchte ich noch erwähnen, dass der Akku mit 6.500 mAh ebenfalls ein echter Mehrwert ist. So werdet ihr das Smartphone je nach Nutzung nur alle zwei Tage aufladen müssen, wenn ihr mal vom Zocken eine Pause einlegt. Geht dann die Ladung zur Neige, dauert es dank 80-Watt-Schnellladung auch nur ca. eine halbe Stunde, um von 0 wieder auf fast 90 % zu kommen.

Display und Kameras

Das RedMagic 9S Pro nutzt ein OLED-Display von BOE, das bedauerlicherweise abseits von YouTube kein HDR unterstützt. Für Multimedia-Fans ist das ein kleiner Abstrich. Cool ist natürlich, dass es aufgrund der Under-Display-Kamera keinerlei störende Aussparungen gibt. Mit seiner Auflösung von 2.480 x 1.116 Pixeln, 10-bit-Panel und 120 Hz Bildwiederholrate und einer Helligkeit von bis zu 1.600 Nits ergibt sich eine sehr gute Bildqualität, die aus meiner Sicht aber hinter anderen Flaggschiffen etwas zurückstehen muss.

So fehlt es dem Bild etwas an Punch und bei Sonnenlicht sind andere Flaggschiff-Smartphones mit ihren etwas helleren Screens doch besser erkennbar. Die Bildwiederholrate könnt ihr dabei manuell auf 60, 90 oder 120 Hz festnageln oder einen Auto-Modus einsetzen. Letzteres ist zu empfehlen, da dann je nach Inhalt die passende Bildrate gewählt wird.

Die Under-Display-Frontkamera des RedMagic 9S Pro ist ein besonderer Fall. So kann diese Technik immer noch nicht mit regulären Selfie-Cams mithalten. Beispielsweise brennen die Highlights stark aus und um Lichter erkennt man stets viel Bloom, was wohl damit zusammenhängt, dass eben am Ende doch ein OLED-Panel über der Kameralinse ruht. Auch wird extrem nachgeschärft und zugleich gefiltert: Die obigen Bilder sind ausdrücklich mit ausgeschalteten Verschönerungen entstanden, dennoch sieht mein Gesicht wie aus dem Wachsfigurenkabinett aus. Im Ergebnis ist das ganze ziemlich mittelprächtig. Bei wenig Licht bricht die Bildqualität dann so enorm ein, dass es keinen Spaß mehr macht.

Für die Weitwinkel-Hauptkamera an der Rückseite mit 50 MP, OIS und dem Sensor Samsung Isocell GN5 kann ich dann Positiveres vermelden. So sind die Farben hier deutlich natürlicher, auch Hauttöne. Die Dynamik ist aber recht eingeschränkt und es zeigt sich oft deutlich sichtbares Bildrauschen. Dafür ist der Porträtmodus ziemlich gut und schneidet meistens ziellsicher aus. Er liefert auch eine angenehme Tiefenunschärfe.

Die Ultra-Weitwinkelkamera basiert auf dem Samsung Isocell JN1 und nutzt abermals 50 Megapixel, allerdings mit kleineren Pixeln. Sie muss ohne Autofokus und Bildstabilisation auskommen. Hier wirkt der Dynamikbereich abermals etwas eingeschränkt, ansonsten sind die Bilder aber im Grunde in Ordnung. Nichts erzeugt einen Wow-Effekt, es gibt aber auch keine Totalausfälle. Wer ein Gaming-Smartphone kauft, wird solche Ergebnisse wohl auch in etwa erwarten.

Auch die Kameras des RedMagic 9S Pro können mit einem Nachtmodus arbeiten, um bei wenig Licht bessere Ergebnisse zu liefern. Dieser kann sich auch automatisch zuschalten. Generell finde ich ganz gut, dass nubia hier nicht die Nacht zum Tag macht, sodass die Bilder durchaus ansehnlich sein können. Allerdings gibt es auch hier das bereits angesprochene Problem mit dem überdurchschnittlichen Bildrauschen.

Mein Fazit zum RedMagic 9S Pro

Das RedMagic 9S Pro ist ein optisch und haptisch sehr attraktives Smartphone. Besonders gefällt mir, dass die Kameras an der Rückseite nicht aus dem Gehäuse hervorstehen. Das ist eine Tugend, die man heute selten sieht. Durch die Under-Display-Cam der Vorderseite wirkt auch dort alles wie aus einem Guß. Das geht allerdings zulasten der Bildqualität bei Selfies. Generell sind die Kameras hier eher auf dem Niveau von Mittelklasse-Smartphones und stechen nicht gerade als Kaufargument hervor.

Letzteres ist eben eher die Performance des Geräts, welche durch den Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 in der höher getakteten Leading Version garantiert wird. Für Spiele ist das RedMagic 9S Pro ein feines Gerät, das allerdings auch schon wieder durch das neuere RedMagic 10 Pro abgelöst wird. Das Ergebnis ist ein ansprechendes Gaming-Smartphone zum sehr fairen Preis, das die typischen Ecken und Kanten aus diesem Marktsegment aufweist.

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Fortnite erweitert sein Spielangebot: Neuer taktischer Spielmodus „Ballistic“ kommt

Der Battle-Royale-Titel Fortnite erweitert sein Portfolio ab dem 11. Dezember 2024 um einen neuen Spielmodus. Ballistic bringt frischen Wind in das Spiel und orientiert sich an bekannten taktischen Shootern mit Ego-Perspektive. Der Modus setzt auf rundenbasierte 5-gegen-5-Gefechte und wird zunächst im Early Access verfügbar sein.

Die erste Karte trägt den Namen Skyline-10 und bietet zwei strategische Punkte, an denen das zentrale Spielelement – das Rift Point Device – platziert werden kann. Die Entwickler haben sich für einen schrittweisen Ausbau des Modus entschieden. Das bedeutet, dass zu Beginn ein Grundset an Waffen und Ausrüstungsgegenständen zur Verfügung steht. Weitere Inhalte sollen basierend auf den Rückmeldungen der Spieler folgen.

Der Spielablauf gestaltet sich dynamisch: Ein Team übernimmt die Rolle der Angreifer, das andere verteidigt. Jeder Spieler wählt zu Beginn eines der fünf verfügbaren Flex-Gadgets. Diese speziellen Ausrüstungsgegenstände können in jeder Runde neu erworben werden, wobei maximal zwei gleichzeitig im Inventar Platz finden. Die Gadgets bleiben an den Besitzer gebunden und können nicht weitergegeben werden.

Zur Auswahl stehen taktische Hilfsmittel wie die Proximity Mine für Hinterhalte, der Bubble Shield zum Schutz des Teams, die Recon Grenade zur Aufklärung, klassische Splittergranaten sowie die Impulse Grenade für kreative Positionswechsel. Der strategische Einsatz dieser Werkzeuge kann spielentscheidend sein.

Eine Partie besteht aus maximal 13 Runden, wobei nach 6 Runden die Teams die Seiten wechseln. Gewonnen hat das Team, das zuerst 7 Runden für sich entscheidet. Eine einzelne Runde endet entweder durch die erfolgreiche Zündung des Rift Point Device, die komplette Eliminierung eines Teams oder die erfolgreiche Verteidigung.

Ballistic bietet zwei Spielvarianten: Der Unranked-Modus ermöglicht einen entspannten Einstieg mit der Option, ausgeschiedene Spieler zu ersetzen. Der Ranked-Modus spricht wettkampforientierte Spieler an. Hier gibt es keine Nachbesetzung, und vorzeitiges Verlassen wird mit temporären Sperren bestraft. Die Spielersuche basiert auf dem Durchschnittsrang der Teams, wobei die Entwickler Anpassungen des Systems in Aussicht stellen.

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Gaming: Nutzer sehen sich lieber Videos über Spiele an, als selbst zu zocken

Eine interessante Entwicklung: Eine Untersuchung der Marktforscher von Midia Research kommt zu dem Ergebnis, dass Gamer mittlerweile mehr Videos über ihr Hobby ansehen als tatsächlich selbst zu zocken. So haben die befragten Spieler im Durchschnitt rund 7,4 Stunden in der Woche wirklich gezockt, aber 8,5 Stunden Gaming-Videos konsumiert.

Verallgemeinern kann man solche Ergebnisse allerdings meistens nicht, genießt sie also mit Vorsicht. Allerdings argumentiert Midia, dass dies das Potenzial für Publisher und Entwickler zeigt, sich eigene Videoplattformen aufzubauen, um die Kontrolle über das Ökosystem zu behalten. Im Endeffekt sorgen die Videoinhalte über Spiele ja für zusätzliche Einnahmen durch Werbung. Davon profitieren die Entwickler und Publisher derzeit aber nicht selbst, sondern es sind Plattformen wie Twitch oder YouTube.

Hier legt man seitens Midia nahe, dass die Vertriebe nach mehr Vernetzungsmöglichkeiten und Synergieeffekten streben sollten. So könnten sie durch die Veröffentlichung ihrer Spiele noch mehr Einnahmen über Videos generieren, die aktuell an anderen Stellen versickern. Möglich wäre es etwa auch, Videoplattformen für entsprechenden Content direkt in die Spiele selbst zu integrieren.

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Gaming: Diese Spiele haben im Oktober 2024 die höchsten Einnahmen beschert

Ich hatte schon über die meistverkauften Spiele im Oktober 2024 berichtet. Davon abgrenzen kann man aber die Einnahmen, welche über die Spiele bei Entwicklern und Publishern in die Kassen strömen. Und auch dazu liegen inzwischen Daten vor. So hat sich an die Reihe „Call of Duty“ mit mehreren Spielen gemeinsam an der Spitze platziert, was die Einnahmen betrifft. Auf den Positionen 2 bis 4 finden sich dann „Dragon Ball: Sparking Zero!“, „EA Sports FC 25“ und „Fortnite“, während Platz 5 von „NBA 2K25“ belegt wird.

Ein erfolgreicher Neueinstieg ist auch „Super Mario Party Jamboree“, das sich auf Platz 6 wiederfindet, obwohl das Game nur für die Nintendo Switch erschienen ist. Als Datengrundlage dienen hier die Regionen Italien, Spanien, Frankreich, Deutschland, das Vereinigte Königreich und die USA.

Rank Last month rank Title
1 5 Call of Duty Modern Warfare 2/3/Warzone/Black Ops 6
2 N/A Dragon Ball: Sparking! Zero
3 1 EA Sports FC 25
4 4 Fortnite
5 2 NBA 2K25
6 N/A Super Mario Party Jamboree
7 24 Diablo 4
8 12 World of Warcraft
9 N/A Silent Hill 2 Remake
10 11 EA Sports College Football 25
11 8 EA Sports Madden NFL 25
12 10 Valorant
13 3 Warhammer 40K: Space Marine 2
14 16 Roblox
15 17 Grand Theft Auto 5
16 78 Throne and Liberty
17 22 Overwatch 1 & 2
18 19 League of Legends
19 27 Counter-Strike 2 & GO
20 25 The Sims 4

Anders fällt die Liste im Übrigen aus, wenn man sich die monatlich aktiven Nutzer anschaut und nicht die Einnahmen. Denn dann belegt immer noch der Dauerbrenner „Fortnite“ den ersten Platz.

Rank Last month’s rank Title
1 1 Fortnite
2 3 Call of Duty: Modern Warfare 2/3/Warzone/Black Ops 6
3 2 Roblox
4 4 Minecraft
5 5 Grand Theft Auto 5
6 7 Rocket League
7 10 Counter-Strike 2 & GO
8 8 The Sims 4
9 11 League of Legends
10 9 Valorant
11 12 Overwatch 1 & 2
12 13 Rainbow Six Siege
13 6 EA Sports FC 24
14 17 Diablo 4
15 14 Apex Legends
16 18 EA Sports FC 25
17 21 Destiny 2
18 15 World of Warcraft
19 16 Cyberpunk 2077
20 22 Dead by Daylight

Das umstrittene „Dragon Age: The Veilguard“ hat es hingegen nicht in die Listen geschafft, kam aber auch erst Ende Oktober 2024 auf den Markt. Da sollten also vielleicht Chancen im November 2024 bestehen.

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„Indiana Jones und der Große Kreis“ im Ersteindruck

„Indiana Jones und der Große Kreis“ steht seit Freitag im sogenannten Advanced Access zur Verfügung. Vorbesteller der Premium Edition können daher bereits fröhlich zocken. Ab Montag, den 9. Dezember 2024, geht es dann für alle los. Wer den Xbox Game Pass abonniert hat, kann sogar ohne weitere Mehrkosten einsteigen. Ich selbst habe mich dank einer Testversion von Bethesda ebenfalls schon einige Tage mit Indys neuestem Abenteuer vergnügt und möchte meine Eindrücke mit euch teilen.

Gezockt habe ich die PC-Version, die bei Steam in meine Sammlung gewandert ist. Dabei verwende ich einen Rechner mit einem AMD Ryzen R7 5800X, 64 GByte RAM und eine Nvidia GeForce RTX 4080. Pathtracing konnte ich noch nicht verwenden, denn dies wird erst am 9. Dezember 2024 via Update nachgereicht. Allerdings setzt „Indiana Jones und der Große Kreis“ dennoch auf Ray-Tracing für die Beleuchtung, Schatten und Ambient Occlusion. Ziemlich genial: Die aktuelle Version ohne Pathtracing / Full Ray-Tracing kann ich an meinem Testsystem in den höchsten Einstellungen (Supreme) mit konstanten 60 fps spielen – ganz ohne DLSS in nativem 4K.

Zur PC-Technik werde ich euch, sobald das Pathtracing zur Verfügung steht, in der nächsten Woche aber nochmal einen separaten Bericht nachreichen. Loben möchte ich schon einmal die Settings: Es ist möglich, einen wirksamen FPS-Cap zu setzen und parallel V-Sync zu aktivieren. Das Bild ist dann absolut frei von Tearing und Stottern. Auf Wunsch könnt ihr euch auch verschiedene Performance-Metriken einblenden lassen, um zu checken, ob die gewählte Bildrate dauerhaft gehalten werden kann. So könnt ihr die Einstellungen perfekt für eurer System optimieren.

„Indiana Jones und der Große Kreis“: Mehr als Action

Optisch sieht „Indiana Jones und der Große Kreis“ stellenweise fantastisch aus, aber nicht immer. Die Mimik der Charaktere etwa kann nicht mit Titeln wie „Horizon Forbidden West“ mithalten und die weitläufigen Umgebungen sehen in Außenarealen nicht sehr natürlich, sondern eben schon sehr nach typisch „Game“ aus. Da bietet „Alan Wake 2“ etwa technisch dann doch beeindruckenderes. Im Übrigen ist dieser Titel bei weitem kein (!) rasantes Actionspiel, sondern erinnert mich persönlich mehr an eine Mischung aus „Dishonored“ und „Hitman“. So bewegt ihr euch nach einer Traumsequenz-Einführung und einem kurzen Aufenthalt in Indys Universität durch mehrere große Hub-Areale, in denen ihr euch ziemlich frei umschauen könnt.

Stets gibt es dabei eine Hauptaufgabe, doch ihr könnt in der Spielwelt Nebenaufgaben entdecken und euch diesen widmen. Beispielsweise vermisst, da ein Prediger im Vatikan seine Katze und ihr dürft die Dächer erkunden, um von dieser ein Foto zu schießen. Oder ihr stoßt spontan beim Umherschleichen auf einen verschlossenen Safe und müsst ein kleines Rätsel lösen, um an die Kombination zu kommen. Die Rätsel sind dabei aus meiner Sicht richtig gelungen und weder unlogisch noch zu schwierig, aber auch kein Kindergarten wie zuletzt in „Dragon Age: The Veilguard“.

So muss man schon sein Köpfchen anstrengen und Indy plappert einem die Lösungen auch nicht vor. Mit ein wenig Nachdenken oder Trial-and-Error kann man aber alle Rätsel sinnvoll bewältigen. Dabei wählt ihr anfangs aus zwei Schwierigkeitsgraden für die Rätsel – und aus dreien für die Kämpfe. Letztere sind allerdings kein Schwerpunkt des Spiels und werden am besten gemieden. Sobald etwa mehr als zwei Gegner auf Mr. Jones zuströmen, hat man im Grunde keine Chance mehr. Besser ist es, zu schleichen und Gegner still auszuschalten. Dafür hat der beliebteste Archäologe der Welt nicht nur seine Fäuste zur Verfügung, sondern kann allerlei Gegenstände einsammeln. Das reicht von Gitarren über Bratpfannen bis hin zu Spaten. Da ist also auch ein gewisses Augenzwinkern dabei, wie man es eben auch aus den Filmen kennt.

Es kommen dabei zur Auflockerung auch immer wieder neue Elemente ins Spiel. Wachhunde etwa verscheucht ihr mir Schüssen oder Peitschenknallen, höher positionierte Feinde könnt ihr mit der Peitsche von ihrem hohen Ross ziehen. Stromert eine Gruppe umher, lockt ihr einzelne Gegner mit einem beherzten Flaschenwurf in eure Nähe, knockt sie aus und versteckt den bewusstlosen Körper in einer düsteren Gasse. Ähnlich wie in „Deus Ex“, Dishonored“ oder „Hitman“ könnt ihr dabei stets eure eigene Vorgehensweise austüfteln. In der Spielwelt findet ihr zudem regelmäßig Dokumente und Relikte, über die ihr Punkte sammelt, mit denen ihr über gefundene oder gekaufte Bücher neue passive und aktive Fähigkeiten freischalten könnt – etwa dass eine Waffe kurz vor dem Zerbersten noch einmal besonders viel Schaden austeilt.

„Indiana Jones und der Große Kreis“: Besser Story als der letzte Film

Die Geschichte von „Indiana Jones und der Große Kreis“ ist dabei zwischen „Jäger des verlorenen Schatzes“ und „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ angesiedelt. Es gibt daher auch entsprechende Anspielungen auf z. B. Charaktere wie Marion. Indy wird mal wieder in die Jagd nach einem mysteriösen Artefakt gezogen und muss sich auf der Suche danach rund um den Globus mir Rivalen und natürlich bösen Nazis herumschlagen – simple, aber sehr unterhaltsame Geschichte. Wie gesagt, erledigt ihr dabei aber immer wieder Nebenaufgabe oder auch optionale Rätsel am Rande. Story-Entscheidungen könnt ihr jedoch in den Gesprächen nicht treffen, die laufen automatisch ab.

Abraten würde ich dabei von der deutschen Synchro, denn Indys Stammsprecher Wolfgang Pampel glänzt durch Abwesenheit und die hiesige Vertonung verleiht dem Ganzen in meinen Augen bzw. Ohren ziemlichen C-Movie-Charme. Hingegen ist der englischsprachige Originalton wirklich gelungen. Harrison Ford ist zwar nicht im Tonstudio aufgeschlagen, aber Troy Baker liefert eine überzeugende Hommage an das große Vorbild ab. Die Musik von Gordy Haab bedient sich dabei natürlich immer wieder der genialen Kompositionen von John Williams, um diese abzuwandeln. Anders will es sicherlich auch kein Indy-Fan haben.

Für mich liegt hier endlich wieder ein Triple-A-Titel vor, der wirklich Spaß macht und auch voller Herzblut der Entwickler steckt. Etwa sind auch kleine Dialoge für die Nebenaufgaben wirklich gut geschrieben und binden immer wieder etwas Humor ein, der aber nie zu platt wirkt. Dass man die jeweiligen Hubs, etwa im Vatikan, direkt recht frei erkunden und so neue Areale auf eigene Faust und ohne Handholding entdeckt, weckt Erinnerungen an vergangene Tage. So glaube ich, dass „Indiana Jones und der Große Kreis“ auch denjenigen gefallen wird, welche viele aktuelle Spiele als zu einfach und zu kindlich empfinden.

Mein Fazit zu „Indiana Jones und der Große Kreis“

Endlich ein richtig gutes Indy-Spiel und ein Lizenztitel, der nicht nur für sich zu gefallen weiß, sondern auch den Wunsch aufkommen lässt, dass die Entwickler ein Sequel nachreichen dürfen. Zuletzt hatte ich so ein Gefühl wohl beim ersten „Spider-Man“-Spiel von Insomniac Games oder bei „RoboCop: Rogue City“. Aus meiner Sicht hat das schwedische Studio Machine Games das Flair von Indiana Jones sehr gut getroffen und hier ein vielseitiges Abenteuerspiel abgeliefert, das alle wichtigsten Elemente rund um den Archäologen bietet. Besonders toll finde ich, dass man der Versuchung widerstanden hat, ein simples Actionspiel abzuliefern und sich vielmehr im Bereich der Immersive Sims etwas bedient.

Technisch hinterlässt „Indiana Jones und der Große Kreis“ am PC ebenfalls einen sehr sauberen Eindruck bei wirklich guter Grafik. Dass die Musik aus den Filmen immer wieder im Hintergrund anschwellen darf, ist da natürlich das i-Tüpfelchen. Im Endeffekt kann ich dieses Spiel Fans der Filme wärmstens empfehlen und bin positiv überrascht. Bleibt zu hoffen, dass auch die Verkaufszahlen stimmen werden und Machine Games sich deswegen vielleicht auch an ein Sequel machen darf.

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