Eine interessante Entwicklung: Eine Untersuchung der Marktforscher von Midia Research kommt zu dem Ergebnis, dass Gamer mittlerweile mehr Videos über ihr Hobby ansehen als tatsächlich selbst zu zocken. So haben die befragten Spieler im Durchschnitt rund 7,4 Stunden in der Woche wirklich gezockt, aber 8,5 Stunden Gaming-Videos konsumiert.
Verallgemeinern kann man solche Ergebnisse allerdings meistens nicht, genießt sie also mit Vorsicht. Allerdings argumentiert Midia, dass dies das Potenzial für Publisher und Entwickler zeigt, sich eigene Videoplattformen aufzubauen, um die Kontrolle über das Ökosystem zu behalten. Im Endeffekt sorgen die Videoinhalte über Spiele ja für zusätzliche Einnahmen durch Werbung. Davon profitieren die Entwickler und Publisher derzeit aber nicht selbst, sondern es sind Plattformen wie Twitch oder YouTube.
Hier legt man seitens Midia nahe, dass die Vertriebe nach mehr Vernetzungsmöglichkeiten und Synergieeffekten streben sollten. So könnten sie durch die Veröffentlichung ihrer Spiele noch mehr Einnahmen über Videos generieren, die aktuell an anderen Stellen versickern. Möglich wäre es etwa auch, Videoplattformen für entsprechenden Content direkt in die Spiele selbst zu integrieren.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.



