#DealMonitor – Checkly sammelt 20 Millionen ein – Macquarie investiert in Hawk – Planeteers erhält Millionensumme

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#DealMonitor Checkly sammelt 20 Millionen ein Macquarie Capital investiert in Hawk Planeteers erhält siebenstellige Summe Pure Storage investiert in Cerabyte Flagship Founders und und Studio 30 50 fusionieren

Checkly sammelt 20 Millionen ein – Macquarie investiert in Hawk – Planeteers erhält Millionensumme

Mittwoch, 31. Juli 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 31. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Checkly 


 Balderton Capital, Accel, CRV und Paul H. Müller investieren 20 Millionen US-Dollar in Checkly. Das Berliner Unternehmen, 2018 von Hannes Lenke, Tim Nolet und Timo Euteneuer gegründet, positioniert sich als Monitoring-Plattform für Entwickler. Das Startup ermöglicht es DevOps- und Engineering-Teams, API-Monitoring und Frontend-Tests auf über 20 globale Rechenenzentren durchzuführen. Checkly CRV, Accel, Mango Capital und Guillermo Rauch investierten zuvor bereits rund 12 Millionen Dollar in Checkly. “Mit der neuen Finanzierung plant Checkly in weitere Länder zu expandieren und seine remote arbeitenden Teams in Deutschland, Europa und den USA, insbesondere in der Produktentwicklung sowie im Vertrieb zu verstärken”, heißt es in einer Presseaussendung. Mehr über Checkly

Hawk


 Macquarie Capital investiert eine ungenannte Summe in Hawk, früher als Hawk AI unterwegs. “The funding will further accelerate Hawk’s international growth, driven by soaring demand for AI-powered anti-financial crime technology”, teilt das Unternehmen mit. Das Münchner FinTech, das 2018 von Wolfgang Berner und Tobias Schweiger (beide früher bei  PAY.ON aktiv) gegründet wurde, bietet eine “Softwarelösung zur automatisierten Erkennung von Verdachtsfällen von Finanzkriminalität” an. Sands Capital, DN Capital, Coalition, BlackFin Capital und Picus Capital investieren 17 Millionen US-Dollar. BlackFin Capital Partners, Picus Capital und Co. investierten zuvor zudem bereits 10 Millionen US-Dollar in Hawk. Mehr über Hawk

Planeteers


 BonVenture, Smart Energy Innovationsfonds (Energy 360°) und ClimaNow investieren eine siebenstellige Summe in Planeteers. Das Hamburger Startup, 2022 von Frank Rattey, Florian Birner, Jens Hartmann und Florian Brinkmann gegründet, entwickelt eine Technologie, die Kohlendioxid neutralisiert. “We capture CO2, convert it into mineralised water, and store it safely in the ocean – the largest carbon sink on our planet”, teilt das Team zum Konzept mit.

Cerabyte


Das amerikanische Unternehmen Pure Storage, ein Anbieter von Datenspeicherlösungen, investiert eine ungenannte Summe in Cerabyte. Das Startup aus München, von Christian Pflaum und Alexander Pflaum gegründet, kümmert sich um die Speicherung und Archivierung von Daten. “Die Investition und die gemeinsame Partnerschaft werden es uns ermöglichen, unseren Kunden nachhaltige und unveränderliche Datenspeicherlösungen anzubieten”, teilen die Unternehmen mit. Mehr über Cerabyte

VENTURE CAPITAL

Flagship Founders 


Die beiden maritimen Venture Studios Flagship Founders und Studio 30 50 schließen sich unter der Marke Flagship Founders zusammen. “Ziel dieser Kooperation ist es, gemeinsam die nächste Generation Maritime-Tech-Unternehmen in Europa und Südostasien aufzubauen. Dafür steht dann ein gemeinsames internationales Netzwerk und Teams in Berlin und Singapur zur Verfügung”, heißt es in einer Presseaussendung. Zum Portfolio von Flagship Founders gehören Startups wie Arinto, Sealenic und zero44. Mehr über Flagship Founders


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Foto (oben): azrael74

#Interview – Ein Startup, das Entwicklern hilft, Fehler zu erkennen

#Interview

Checkly aus Berlin überwacht also kritische Infrastrukturen, wie Webseiten, für Entwickler und alarmiert sie, wenn etwas nicht so funktioniert, wie es sollte. CRV, Accel, Mango Capital und Guillermo Rauch investierten bereits rund 12 Millionen Dollar in die Jungfirma. 

Ein Startup, das Entwicklern hilft, Fehler zu erkennen

Freitag, 10. September 2021VonAlexander Hüsing

Das 2018 von Hannes Lenke, Tim Nolet und Timo Euteneuer in Berlin gegründete Unternehmen Checkly positioniert sich als Monitoring-Plattform für Entwickler. Das Startup ermöglicht es DevOps- und Engineering-Teams, API-Monitoring und Frontend-Tests auf über 20 globale Rechenenzentren durchzuführen. CRV, Accel, Mango Capital und Guillermo Rauch investierten bereits rund 12 Millionen Dollar in Checkly.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Mitgründer Lenke das Konzept hinter Checkly, das komplett remote arbeitet, einmal ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Checkly erklären?


Man könnte es ihr so erklären: Stell dir vor, du machst eine Webseite – also Internetseite, wie du es nennst. Du möchtest wissen, ob die Seite fehlerfrei ist. Dafür nutzt du Checkly. Checkly ist ein künstlicher Nutzer, der deine Webseite in sehr kurzen Abständen besucht und dir Bescheid gibt, wenn er Fehler findet. Diese erläutert dir Checkly sehr genau, damit du weißt, wie du die Fehler beheben kannst. Checkly überwacht also kritische Infrastrukturen, wie Webseiten, für Entwickler und alarmiert sie, wenn etwas nicht so funktioniert, wie es sollte. Das funktioniert schnell und unkompliziert. Innerhalb von 60 Sekunden ist es möglich, solch einen Check zu erstellen. Checkly überprüft dann im Sekundentakt APIs und Webseiten.

Welches Problem genau wollt Ihr mit Checkly lösen?


Entwickler wissen mithilfe von Checkly zu jeder Zeit, ob die Webseite oder APIs funktionieren und wie sie performen – und das alles in jeder Region weltweit. Wenn etwas nicht so läuft, wie es sollte – zum Beispiel Login-Probleme – informiert Checkly die Entwickler darüber via verschiedene Kanäle, wie SMS, Slack, etc. Damit lösen wir zwei Probleme: Erstens schafft Checkly Transparenz über den Zustand der Webseite oder APIs. Zweitens werden Fehler mithilfe von Checkly früher und rascher erkannt. Somit auch schneller behoben. Die Zufriedenheit der User wird damit verbessert, da die Entwickler mit Checkly ihre APIs oder Webseiten so gesehen live aus der Kundenperspektive überwachen.

Wie ist die Idee zu Checkly entstanden?


Die erste Idee zu Checkly hatte Tim Nolet in 2017. Er war zu dem Zeitpunkt Head of IT beim Scooter-Start-up Unu und musste sicherstellen, dass die Webseite zu jeder Zeit funktionierte. Bestehende Lösungen, die das gewährleisten sollen, waren für moderne Entwicklungsteams ungeeignet. Also hat er mithilfe von Puppeteer – Google-Tool für Entwickler – eine Lösung gebaut. Daraus entstand 2018 letztlich Checkly – damals noch als Sideproject. 2019 kamen schließlich die ersten Kunden. Anfang 2020 sind dann Timo Euteneuer und ich als Co-Founder dazugestoßen. Kurz danach führte Checkly eine von Accel geführte Finanzierungsrunde erfolgreich durch.

Wie wollt Ihr Geld verdienen, also wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?


Checkly ist eine Software as a Service-Plattform (SaaS). Diese nutzen tausende Entwickler. Bis zu einem bestimmten Volumen ist dies kostenfrei möglich. Erst danach ist unsere Plattform mit Kosten verbunden. Wir rechnen also volumenbasiert ab. Eine Testausführung durch Checkly kostet übrigens nur einen Bruchteil eines Euro-Cents.

Wo steht Checkly in einem Jahr?


Wir möchten ein zehnfaches Wachstum vorzeigen und zehntausende neue Entwickler auf unserer Plattform begrüßen. Dadurch erhoffen wir uns, dass weitere renommierte Kunden zu unseren über 300 bestehenden dazukommen. Um dies zu realisieren, stellen wir aktuell verstärkt ein. Das neue Personal unterstützt uns hauptsächlich in der Produktentwicklung, Marketing sowie Vertrieb. Durch neue Verbesserungen soll Checkly eine noch bessere und schnellere User Experience für die Entwickler bieten.

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